Heidi Klum: Eine Inspiration für alle

Bild von Heidi Klum

Heidi Klum (40) ist eine perfekte Werbebotschafterin.

Das Model tritt zum vierten Mal in einem Werbeclip für die Jeans-Marke Jordache auf. Laut Liz Berlinger, der Vorsitzenden von Jordache Enterprises, gibt es einen guten Grund, warum die aufgeweckte Blondine immer wieder einen Top-Job nach dem anderen landet: “Wir sind höchst erfreut, zum vierten Mal mit Heidi Klum zu arbeiten. Heidi ist eine wahre Renaissance-Frau, die uns alle mit ihrem Leben inspiriert – als Supermodel, Moderatorin, Geschäftsfrau und Mutter. Heidis trendy Stil und ihr sexy Selbstbewusstsein verkörpert perfekt unser Label Jordache”, schwärmte sie gegenüber ‘E! Online’.

Auf Werbefotos sieht man den Star, wie er die Straße wie der Rattenfänger höchst persönlich entlang läuft – im Schlepptau eine Horde von Kindern und Erwachsenen, die dem Model fröhlich folgen. Klum trägt ein schwarzes Mieder, dunkelblaue Jeans und graue High Heels. Der Hit ‘Stayin’ Alive’ der Bee Gees spielt im Hintergrund und die schöne Blondine singt den Text mit, während sie eine Choreografie dazu tanzt. Laut Augenzeugen wurde das Video in einer Einstellung gedreht und beweise das eindrucksvolle Talent der Hauptdarstellerin. Die neue Kampagne mit Heidi Klum wird ab August nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf Plakaten zu sehen sein. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Label to Watch: Elena Nancu

Es freut uns immer sehr, wenn wir auch ein Label to watch aus Deutschland vorstellen können. Hier geht es um ein neues Berliner Gesicht, das man sich unbedingt merken sollte: Elena Nancu.

Schon 2009 gründete die Designerin ihr gleichnamiges Label. Und das, nachdem sie zuerst eigentlich eine andere Richtung eingeschlagen hatte. Sie hatte Kunstgeschichte studiert und erst einmal als Malerin gearbeitet, bevor sie zur Mode kam. Als Malerin wurde ihr klar, dass sie ihren Stil viel lieber in Mode zum Ausdruck bringen will.

Das freut uns, denn Nancus Stil ist wirklich erfrischend lässig und ziemlich cool.

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Ihre Vorliebe für gerade Schnitte und besondere Details ist kaum zu übersehen. Das hat mit Sicherheit auch mit ihrem Faible für Handwerkskunst und dementsprechend hohe Qualität zu tun. Jedes Teil der Kollektion wird von Hand gefertigt.

Die Formen sind androgyn und sehr lässig, haben aber dennoch einen gewissen Chic. Ich mag besonders, wie sie die Farben einsetzt (das Yves Klein-Blau im dritten Modell unten ist sowieso der Hit).

Hier sind einige Entwürfe aus Elena Nancus Kollektion für die kommende Herbst-/ Wintersaison. Zu kaufen gibt es sie in ihrem Store in Berlin Mitte.

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Modepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena NancuFotos: PR

Karl Lagerfeld’s Shop-Offensive

IMG_2252Karl Lagerfeld ist auf seine alten Tage noch immer tausend mal schneller als ich. Das muss ich einfach eingestehen. Obwohl ich im März dieses Jahres bei der Eröffnung des allerersten Karl Lagerfeld Stores in Paris zugegen war, habe ich noch immer keine Zeit gefunden, darüber in angemessener Größe zu berichten. Schande über mich. Ich wollte es halt schön und gut machen und hab’s am Ende vermasselt, denn bis ich mal anfange zu tippen und die Bilder runter zu rechnen, ist Karl drei, nein vier Schritte weiter. Letzte Woche eröffnete er einen kleinen, zweiten Laden im Pariser Marais Viertel  – vor allem für die Accessoires – und nun steht schon Deutschland auf der Agenda: mit drei, nein eigentlich sogar vier Läden auf einen Schlag.

Los geht’s mit Berlin: Eröffnung am 1. Juli, zur Bread & Butter Messe, 100 qm in der Schönhauser Str. 8. Das ist schon sehr, sehr bald. So schaut der Laden von außen aus:


Schick, nicht wahr?
Und dann geht es weiter in München: Maffeistraße 6, noch größer, angeblich 180 qm. Im September. Und vorher, am 4. Juli noch ein anderer Laden, der sich ausschließlich der Männermode widmet, wohl in den “Fünf Höfen”. Doch damit nicht genug, dann geht es wieder zurück nach Berlin, Anfang 2014, für einen Laden am Leipziger Platz. 

Was erwartet uns deutsche Kunden in diesen neuen Läden? Shops mit viiiiiiieeeel Technik. Ha, und da kommen endlich meine Bilder aus Paris in Aktion vom Boulevard St. Germain-des-Prés.

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Ich habe ja nicht umsonst wie eine Wilde geknipst. Damals im März.

Denn: Diese Karl Lagerfeld Läden sind schon was ganz Besonderes. Sie sind vollgestopft mit Technik, vor allem von Apple, so dass man sich fast fragen muss, ob die das gesponsert haben. Karl Lagerfeld zeigt uns wie ein Laden der Gegenwart auszusehen hat. Ich sage bewusst Gegenwart, denn Experten im Ladendesign gehen davon aus, dass wir in Zukunft genug von zuviel Technik haben und die alte Zeit mit Verkäufern und Service à la der 1950er Jahre etc. zurückkehren werden. Doch wir leben im Hier und Jetzt und da treffen Lagerfelds Shop-Ideen genau den aktuellen Zeitgeist der – vor allem jungen –  technisch verliebten Kunden, die mindestens einen Account in einem sozialen Netzwerk ihr Eigen nennen.

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Also: Über all sind im Laden daher i-Pads installiert, in denen wir die gesamte Kollektion durchducken können, wenn sie nicht schon eh uns vor der Nase an der Kleiderstange hängt. Und wir erhalten Background-Informationen.

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Dort entdecken wir die Looks, Stylingideen, sehen, wie die Sachen angezogen an Models aussehen. Das erleichtert schon mal die Vorauswahl.

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Einmal in der Umkleidekabine dürfen die Freunde mit gucken. Und mit entscheiden.  Wir probieren an, machen eine Bild von uns (via das Foto-i-Pads am Spiegel) und schicken es an unsere beliebtesten Social Media Dienste, damit hoffentlich schnell die Freunde beim Einkauf helfen, indem sie den Daumen hoch und runter zeigen.

Lagerfeld Store

Haben die Freunde genickt und man selbst auch, wird gekauft, Erstmal was zum Anziehen. Für alles andere braucht man die externe Meinung weniger. Denn der rest des Ladens ist voller Mitnahme-Produkte: Schuhe, Taschen, Bücher und Accessoires soweit das Auge reicht. Oder unser Geldbeutel mithält.

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Was ihr hier seht, ist schon die Winterkollektion und da muss ich doch noch etwas tiefer einsteigen. Denn zum Winter wird die komplizierte Unterscheidung der Kollektion Karl, Karl Lagerfeld, Karl Lagerfeld Paris aufgegeben zugunsten einer einzigen Kollektion, die dann schlicht “Karl Lagerfeld” heißt. Danke an die Manager, denn mich brachte das vorher total durcheinander. Und in dieser Neuausrichtung gibt es eben dann Sachen von Einstiegspreis bis teuer.

Jackets von Lagerfeld liegen bei rund 300 Euro – das finde ich, geht noch. Ist in Ordnung. Hier komme ich aber dann auf diese zwei Modelle, die es mir sehr angetan haben:

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Und vor allem das hier:

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Leider sind die nicht für 300 zu haben, denn sonst hätte ich schon zugeschlagen. Ich glaube mich zu erinnern, dass die bei 600 Euro lagen. Hm. Auf alle Fälle ist es nun nicht furchtbar abgehoben und wer sich sehnlichst was von Meister Karl wünscht, wird fündig. Wenn dann eben bei den Accessoires. Auch die Uhren sind ja nicht super teuer. Man findet schon was.

Die Läden, die natürlich in Schwarz und Weiß gehalten sind, sind schon lustig an sich. Überall gibt es Sitzplätze, Nischen, i-Pads und das Spielchen in der Umkleide ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Also Berliner, freut Euch auf diesen Neuzugang in zwei Wochen.

Fotos: PR (2), pariosffice / Modepilot (14)

Forever 21 kommt nach Berlin

Forever 21  – das ist so ein Label, das sich prima dazu eignet, aktuelle Looks günstig zu komplementieren. Das Label aus Kalifornien ist so eine Art US-H&M, ein Asos-Verschnitt… Ihr wisst schon: jung, günstig und Qualität naja. Für den schnellen, hippen Modekonsum.

Nun ist das nicht unsere Ziel-Produktgruppe bei Modepilot, aber um der journalistischen Chronistenpflicht nach zu kommen, informiere ich Euch nun darüber, dass es bald den ersten deutschen Store geben wird. Tauentzienstr. 13 in Berlin. Eröffnung am 8. Juni. So nun wisst Ihr es und nun macht mit dieser Info, was auch immer Ihr wollt.

Foto: PR

Duftstars 2013 – und wie duftet eigentlich Modepilot?

Am kommenden Freitag werden in Berlin wieder die Duftstars verliehen, zum 21. Mal. Ort des Showact-gespikten Programms ist das Tempodrom und Barbara Schöneberger, die beste Event-Hosterin des Landes, wird durch den Abend führen.

Erfahrene Event-Gänger sprechen immer noch vom “Fifi” (ist mir erst neulich wieder beim Lady’s Lunch von Rena Lange und Tiffany & Co. im Tantris aufgefallen, als eine Dame aus Hamburg in Ermangelung von Zeit einfach ihr “bereits zurecht gelegtes Outfit für den Fifi” trug) , aber so heißt der Preis nun leider nicht mehr. “Duftstar” muss dafür kaum noch erklärt werden – der Name ist Programm. Es werden im Vorfeld insgesamt 40 Düfte in verschiedenen Kategorien nominiert und beim Gala-Abend gekürt – eine 250-köpfige Branchenjury entscheidet per Briefwahl. Das sind dann meist die Düfte, die man von Douglas und aus der Werbung kennt, wie Le Parfum von Elie Saab oder der von Christina Aguilera. Umso erfreulicher ist es, dass der vierte Duft ‘Lightscape’ des deutschen Wahl-New Yorkers Ulrich Lang für die Kategorie “Neuheiten – Exklusiv” nominiert wurde. Den Duft werden wir hier bald verlosen.

Frischer Lightscape-Duft aus Galbanharz, sizilianischer Zitrone und Veilchenblätter – auf der Verpackung sieht man ein Motiv der Amsterdamer Fotokünstlerin Elspeth Diederix

Parfümeur Ulrich Lang

Ich fragte den Nischenduft-Spezilaisten, wie Berlin, Hamburg, München und Modepilot duften. Seine Antworten:

“Berlin riecht eindeutig nach Lindenblüte, die ganze Stadt! Hamburg….salzig, ich assoziiere eine Form von Feuchtigkeit, die Präsenz von Wasser. Und München aufgrund der Biergartenkultur nach Weißwurst und Bier, ansonsten auch eher parfümiert von der Münchner Schickeria! ;-)

Für das Modepilot-Parfum würde ich gern wissen, was die Mitarbeiter im Sommer am liebsten riechen und würde bis zum Sommeranfang am 21.6. etwas Konkretes anmischen, das perfekt zum Blog passt. Deal?”

Ja, Deal! Wir freuen uns riesig und überlegen schon, wonach der Modepilot-Sommer duftet. Eine Mischung aus Lancaster-Sonnenmilch (Mailandoffice), Chanel N°5 (Parisoffice) und ausgetretenen Chucks (Modejournalistin)? Was meint Ihr?

Foto: Ulrich Lang