Kate Moss kommt unter den Hammer

Bild von Kate Moss

Kate Moss (39) wird im Herbst bei einer Auktion für Umsatz sorgen.

Nachdem der deutscher Kunstsammler Gert Elfering eine Kollektion mit Memorabilien des Models zusammenstellen konnte, wird er diese nun im kommenden September in London versteigern und hofft dabei, über eine Million Euro eintragen zu können. In der Sammlung befinden sich Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Collagen, die Moss darstellen. Unter anderem stammen die kostbaren Werke, die dann den Besitzer wechseln werden, von Künstlern wie Juergen Teller, Nick Knight und Mario Testino. Organisiert wird die Auktion von Christie’s.

Elfering selbst verriet im Gespräch mit ‘vogue.co.uk’: “Ich freue mich, wieder mit Christie’s arbeiten zu können und bei dieser Gelegenheit die lebende Ikone Kate Moss zu feiern. Kate ist die ultimative moderne Muse und wir werden ihre Abbilder in den kommenden Jahren in bedeutenden Museen und Privatkollektion zu sehen bekommen. Sie hat die Wahrnehmung von Frauen auf der ganzen Welt verändert und sie zu mehr Individualität und ausdrucksstärkerer Unabhängigkeit ermutigt.”

In den Verkauf gehen die Stücke am 25. September, neugierige Interessenten dürfen sie sich schon am 21. und 24. September anschauen.

Philippe Garner, bei Christie’s verantwortlich für Fotografie, kommt indes gar nicht aus dem Schwärmen heraus. Begeistert ließ er verlauten: “Gert hat den Appetit der heutigen Sammler auf Fotografien, die sich den traditionellen Normen widersetzen, erkannt und mit den involvierten Künstlern gearbeitet, um einzigartige oder sehr limitierte Druck-Editionen von teils dramatischen, riesigen Ausmaßen zu kreieren.”

Unter anderem finden sich in der Sammlungen Bilder, die Promi-Fotograf Mario Sorrenti 1992 von der britischen Blondine schoss. Auch auf eine 18-karätige Goldskulptur, die Kate Moss als nackten Engel zeigt, dürfen sich Bieter freuen. © Cover Media

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Carine Roitfeld: Beeindruckende Show in Cannes

Bild von Carine Roitfeld

Die von Carine Roitfeld (58) organisierte Laufstegshow blendete das star-besetzte Publikum mit ihren goldenen Kreationen.

Auf der opulenten Modeveranstaltung, die während der Filmfestspiele in Cannes stattfand, flanierten 40 Topmodels den Laufsteg in glitzernden Kreationen entlang. Die Modenschau fand zu Ehren der verstorbenen Hollywoodlegende Elizabeth Taylor (?79, ‘Cleopatra’) statt. Zu den Laufsteggrazien zählte Rosie Huntington-Whiteley (26), die ein wunderschönes, aber dezentes Kleid von Christian Dior auf dem blauen Teppich trug. Die weiße Kreation setzte sich aus einem Bustier und einem Rock zusammen, der vorne kurz war und nach hinten länger wurde. Karolina Kurkova (29) eröffnete die Show der Wohltätigkeitsveranstaltung in einem glitzernden Golddesign. Joan Smalls (24), Toni Garrn (20), Irina Shayk (27) und Alessandra Ambrosio (32) stellten atemberaubende Looks von Modehäusern wie Alexander McQueen, Burberry und Chanel zur Schau. Später wurden die Designs bei einer Auktion verkauft. Der Erlös betrug um die 1,15 Millionen Euro und kam einer Aids-Stiftung zugute. Dita Von Teese (40), Kylie Minogue (44, ‘Timebomb’) und Paris Hilton (32) zählten zu den prominenten Gästen der 20. ‘amfAR Cinema Against Aids’-Gala. Dita Von Teese folgte nicht dem goldenen Thema der Veranstaltung, sondern setzte auf Schwarz, Hilton wählte eine auffällige Kreation in Pink. Die australische Sängerin Minogue sah umwerfend in ihrer weißen bodenlangen Robe aus.

Carine Roitfeld, die ehemalige Chefredakteurin der ‘Vogue’, erklärte kürzlich, warum sie Gold zum Thema der Show machte: “Ich habe das Thema Gold gewählt, weil es außergewöhnlich ist. Und da es das 20. Jubiläum des Events ist, dachte ich mir, dass sich die Leute auch noch in vielen Jahren daran erinnern sollten. Für mich ist es wirklich ein Tribut an Elizabeth Talyor. Wenn man an sie als Kleopatra denkt, dann hat man dieses starke Bild von Gold und Schönheit vor seinem inneren Auge”, erklärte Carine Roitfeld. © Cover Media

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Handbaging*: Helft meiner Kollegin!

Sie gibt es nicht zu, aber ihre Suche heute nach einer schwarzen, geräumigen Handtasche und vor allem ihre Auswahl erinnert doch stark an das Modell von Margaret Thatcher, das gestern im Nachruf auf Seite 2 und 3 der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung groß abgebildet war.

Gestern in der FAS: “Weiblichkeit als Waffe” und das Bild von Margaret Thatchers Handtasche

Ich war beim Lesen auch angetan von so Sätzen, wie: “Sehr bald etablierte sich die Handtasche aber auch als Machtsymbol. Margaret Thatcher pflegte sie bei der Erledigung der Regierungsgeschäfte demonstrativ auf den Tisch zu legen.” Und über das Symbol, das für ihre ökonomische Politik stand, sagte Thatcher selbst, dass Frauen besser Handtaschen als Bajonetts schwingen können.

Isa, meine Kollegin, bleibt dabei: Sie sei schon länger auf der Suche nach einer schwarzen Ledertasche mit Henkeln. Also schon vor Thatchers Tod und der dadurch wieder auflebenden Aktentaschen-Mode für Frauen. Vor allem, solle die neue Tasche zeitlos (sie arbeitet für Elle.de) sein, stilvoll sein (sie arbeitet für Elle.de) und es soll viel reinpassen (sie arbeitet für Elle.de). Und, dass die drei Designerstücke ihrer Wahl zufällig an den Taschengeschmack der eisernen Lady erinnern, sei reiner Zufall. Ich will’s hoffen (auch ich arbeite für Elle.de). Wobei mir Isas ökonomischen Ideen schon sehr taugen.

Isas engere Auswahl: Alexander Wang, Victoria Beckham und Tod’s (v.l.n.r.)

Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post’s poll.

*”In Großbritannien wurde während der Thatcher-Ära der Begriff “handbaging” geprägt – was übersetzt soviel heißt wie jemanden abkanzeln.” (Spiegel)

Fotos: abfotografiert von FAS, Seite 2,3; Picasa aus Fotos von FAS, Alexanderwang.com, Victoriabeckham.com, Mytheresa.com