Modetrend Cord: So stylt man den Trendstoff im Alltag! + Shopping-Tipps

Im Rahmen der Herbst und Winter Trends 2017 begeben wir uns heute auf eine modische Zeitreise. …

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Im Rahmen der Herbst und Winter Trends 2017 begeben wir uns heute auf eine modische Zeitreise. Aktuell sind nämlich alle ganz verrückt nach einem Material, dem bis vor kurzem niemand so richtig Beachtung geschenkt hat. Die Rede ist vom Modetrend Cord, der wohl die Überraschung der Saison ist! Wurde der gerippte Samtstoff bisher eher mit Granddad-Chic in Verbindung gebracht, zeigen uns heuer auf einmal innovative Modelabels und selbstbewusste Streetstyle-Stars, dass der Cord Style auch alles andere als altmodisch sein kann! Hier auf dem Modeblog stelle ich mir heute deshalb die Frage: Wie trägt man Cord als Modetrend im Herbst/Winter 2017? Als Antwort liefere ich euch jede Menge Tipps und natürlich auch ein passendes Outfit!

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Fotocredit: Christian, Männerblog Beats and Dogs

Vintage Vibes: So funktioniert der Cord Trend im Alltag!

Das Schlagwort Cord Outfit lässt vermutlich viele von uns ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Manche denken da vielleicht, so wie ich, an Kindertage zurück, andere an ein vergilbtes Foto von jemandem mit Föhnfrisur. Aber welche positiven oder negativen Assoziationen auch immer man bisher mit Cord verbunden hat, Haute Couture tauglich war es vermutlich nicht!

Doch schon seit dem Aufkommen der neuen Modetrends im Herbst 2017 hat sich das geändert! Den bereits in der vergangenen Saison tauchten plötzlich auf den Straßen der Modemetropolen jede Menge eindrucksvolle Beweise auf, wie viel Trendpotenzial das gerippte, samtige Material doch in sich trägt. Aber wie kombiniert man Cord im Rahmen des aktuellen Hypes?

Im heutigen Herbst Outfit zeige ich euch eine meiner aktuell liebsten Kombinationen für den Alltag. Ein Midirock, getragen mit einem simplen Shirt, einem passenden Taillengürtel und lässigen Schaftstiefeln. Darüber eine Shearling-Bikerjacke in Cord, die richtig warm hält. Warum die Powerkombi aus Midirock und Schaftstiefeln perfekt für kalte Tage ist, könnt ihr in diesem Outfit-Post noch einmal nachlesen. Wie gefällt euch das Styling?


Tüllrock: Mango // gleicher Rock aus Tüll
superhero Shirt: & other stories // gleiches Shirt
Jacke: The Cords // gleiche Jacke, ähnliche Cord-Jacke
Stiefel: & other stories // gleiche Stiefel
Tasche: Chanel // ähnliche Tasche

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Darum erobert Cord gerade die Winter Modetrends!

Cord kombinieren und dabei nicht nach 70s Motto-Party aussehen? Das geht, und auf Pinterest, Instagram & Co. wird es uns gerade auch sehr eindrucksvoll bewiesen. Der altmodische Ruf des Materials ist seit einigen Monaten endgültig passé und Cord hat sich in den aktuellen Herbst Trends zu einem der Trendstoffe 2017 gemausert.

Dass uns der samtige Stoff vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit so oft begegnet, kommt auch nicht von ungefähr. Mit seiner rauen, dicken Struktur eignet sich Cord perfekt für kühlere Temperaturen – er isoliert und fühlt sich dabei auch noch wunderbar kuschelig an!

Auch thematisch passt Cord wunderbar ins Repertoire der aktuellen Trends. Mit seinen starken 70s Vibes ist er eine Hommage an eines unserer aktuellen Lieblings-Mode Jahrzehnte. Die coole Attitüde der Siebziger bekommt man da gleich mit dem Outfit mitgeliefert.

Cord richtig stylen – so geht’s!

Aber mit welchen Teilen steigt man nun am besten in den Cord Trend ein? Die Understatement-Variante ist da sicher eine gefütterte Winterjacke, am besten in gedeckten Farben wie Schwarz, Grau, Bordeaux oder Camel. Einer meiner der Favoriten ist, wie ihr euch vielleicht denken könnt, die Jacke vom heutigen Outfit-Post. Ein so unkompliziertes Stück lässt sich zu fast jedem winterlichen Look kombinieren.

Wer etwas mutiger an den Cord Trend herangehen möchte, ist mit einem Cord Anzug gut beraten! In modernen Schnitten erinnern solche Zweiteiler genau im richtigen Maße an die 70s, ohne dabei irgendwie verkleidet zu wirken. Dazu folgt in den kommenden Tagen noch ein passender Office Outfits Post, denn auch dafür ist Cord ideal.

Was das Styling angeht, sind Cord Anzüge auch sehr vielseitig und äußerst und unkompliziert. Entweder man setzt auf den Komplett-Look mit einem figurbetonten Rolli bzw. einer dezenten Bluse, oder aber man trägt Blazer und Hose separat in den verschiedensten Outfits.

Das sollte man beim Cord-Kauf beachten!

Die beiden beschriebenen Varianten sind auf jeden Fall mehr als alltagstauglich, vorausgesetzt man findet die richtige Ausführung von Cordstoff für sich. Denn in Sachen Farben und Struktur gibt es da schon noch einiges zu beachten. Wählt am besten eine Farbe, die dem eigenen Teint schmeichelt. Im Zweifelsfall sind Schwarz oder Cognacbraun immer eine gute Wahl, das sie einerseits fast jedem stehen und andererseits zu diversen anderen Farben kombiniert werden können.

Aber auch was die Webart des Stoffes angeht, sollte man sich vorab Gedanken machen. Denn Cord kann, vor allem, wenn die Samtbahnen eher breit ausfallen, ganz schön auftragen! Außerdem neigt das Material dazu, sehr schnell auszuleiern. Man sollte sich also in der Umkleidekabine unbedingt Zeit lassen und am besten mehrere Größen anprobieren. Geht die Hose zum Beispiel gerade noch zu, sitzt sie nach ein paar Stunden Tragen genau richtig.

Diese Cord-Teile setzen ein Statement!

Neben Zweiteilern und Jacken sind vor allem Miniröcke, Schlaghosen und Culottes die Lieblinge der Cord Fans. Das tolle an diesen Teilen ist, dass sie auch in Kombination mit unscheinbaren Basics sofort einen richtig coolen Look kreieren.

Cordhosen in den verschiedensten Schnitten sind nicht nur sehr alltagstauglich, sondern lassen sich auch businessmäßig stylen. Cordröcke sind hingegen die partytaugliche Variante, mit Overknee-Stiefeln und einem anliegenden Rolli hat man im Nu das perfekte Outfit für die ein oder andere Weihnachtsfeier zusammengestellt.

Was sagt ihr zum Cord Trend? Seid ihr Fan oder verzichtet ihr lieber darauf?

Cord richtig stylen – mit diesen Must-haves kein Problem:

die schönsten Cord-Jacken:


Cord im Office:


weitere tolle Cord-It-Pieces:


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Über die Supermodel-Mafia und Female Empowerment – Im Interview mit Topmodel Toni Garrn

Supermodel-Mafia. …

Supermodel-Mafia. Zu der gehört Toni Garrn. Ob ich mir diesen Begriff ausgedacht habe? Keinesfalls. Diese Riege gibt es wirklich. Sie ist geheim. Exklusiv. Und voll von internationalen Supermodels. Der Sinn und Zweck dieser Gemeinschaft? Female Empowerment. Und das steht nicht nur abgewandelt auf dem T-Shirt, was Toni Garrn trägt, als ich sie gestern zum Interview im Berliner Pop-up Shop von Vestiaire Collective treffe, nein, es ist ihr ernst mit dieser Botschaft – und ihrer Mafia-Gruppe, in der sich Models auf Whatsapp austauschen, ihre Probleme teilen und ihre Kolleginnen auf Charity-Aktionen aufmerksam machen.

Denn seit 2014 ist sie Global Ambassador der Plan’s International’s Because I am A Girl Kampagne und gründet ihre eigene Toni Garrn Foundation. Damit unterstützt sie die Bildung von Mädchen und Frauen in Afrika, genauer gesagt in Simbabwe und arbeitet auf eine Zukunft hin, in der Kinder, besonders Mädchen, ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Was die Foundation dafür tut: Sie baut Schulwohnheime für Mädchen, um die Distanz zwischen Schule und Zuhause zu vermindern, baut Girls-Only-Badezimmer, denn oft wird den Mädchen während der Periode verboten zur Schule zu gehen und vermittelt den Girls auch psychischen Support in Form von Treffen mit ausgebildeten Gesprächspartnern, die ihnen neue Ideale in Sachen Gleichberechtigung lehrt.

Deine Organisation setzt sich für die Bildung von Mädchen in Afrika ein. Wieso liegt dir dieses Thema so sehr am Herzen?

Das kam durch meine Reisen nach Afrika. Mir ist dort sehr schnell aufgefallen, dass Frauen dort nicht gleichberechtigt sind und kein Recht auf Bildung haben. Es ist erschreckend zu sehen, wie viel mehr Arbeit und wie viel weniger Rechte Frauen und Mädchen dort haben. Ich liebe den Kontinent und kann einfach nicht weg schauen.

Hast du eine persönliche Geschichte, die dich vor Ort besonders berührt hat?

Viele. Aber eine ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Als ich vor circa vier Jahren in Burkina Faso war, einem westafrikanischen und überwiegend muslimischen Land, habe ich dort ein junges Mädchen in einer Mädchenschule kennengelernt. Sie hat mich damals zur Seite genommen, mit 15 Jahren, und ich konnte sie kaum verstehen, weil sie Französisch gesprochen hat. Sie brauchte damals dringend Hilfe, weil sie eines Tages nach der Schule nach Hause kam und von ihrem Vater mit Pfeil und Bogen angegriffen wurde. Weil er nicht wollte, dass sie weiterhin zur Schule geht. Als sie im Krankenhaus aufwachte, sagte ihr Mutter zu ihr, dass sie nicht mehr nach Hause kommen soll. Sie war dort nicht mehr willkommen.

Das Recht auf Bildung ist für Frauen in Afrika einfach keine Selbstverständlichkeit. Die Dörfer, die Regierung, die Tradition, die Kultur – sie alle verstehen nicht, warum Frauen zur Schule gehen sollten, wenn sie später sowieso verheiratet werden und Kinder bekommen. Es erscheint ihnen viel logischer und finanziell sinnvoller, wenn die Frau bei der Familie bleibt. Aber die Mädchen, die ich kennengelernt habe, möchten ausgebildet werden und lernen. Sie wollen mehr vom Leben als mit 15 Jahren verheiratet zu werden, Kinder zu bekommen und den Kreislauf fortzusetzen.

Wie überprüfst du die Fortschritte deiner Organisation?

Ich fahre selbst regelmäßig nach Afrika, schaue wo Bedarf ist, entscheide mich für Projekte und überprüfe dann auch die Umsetzung. Das Ganze gemeinsam mit Plan International, die auch Leute vor Ort haben.

Doch anstatt ferne Charity-Events zu veranstalten, bei denen reiche Leute Teile ihres Vermögens spenden, hat sich Toni Garrn, bodenständig wie sie als Hamburger Mädchen ist, eine andere Möglichkeit überlegt, wie sie möglichst viel Geld für den guten Zweck sammeln kann: den guten, alten Flohmarkt.

Schon seit mehreren Jahren veranstaltet sie in New York ihren berühmten Charity-Flohmarkt, bei dem sie zusammen mit Model-Kolleginnen ihre Kleidung spendet. Denn ein Problem, was man als internationales Supermodel zu haben scheint ist: Klamotten in Massen. Und die sollen nicht im Schrank einstauben, sondern für etwas Gutes sorgen.

Schön für diejenigen, die in den letzten Jahren das Glück hatten, in New York zu sein. Pech für alle die, die in Europa nichts von der Modelmode abbekamen. Mehr Kunden, mehr Geld, mehr Bildung – das wurde auch Toni Garrn schnell klar und so war es ein logischer Schritt, dass sie ihren Charity-Flohmarkt auf eine internationale Ebene ausweitete und sich mit Vestiaire Collective zusammentat. Jetzt kann jeder die Kleidung online kaufen und seit heute auch in drei Offline-Pop-up-Shops in ganz Europa.

Wie bist du auf die Idee mit dem Charity-Flohmarkt gekommen?

Ich hatte viel zu viele Klamotten und habe einfach mal aussortiert. Meine ganzen Freundinnen ging es genauso. Zum selben Zeitpunkt wollte ich Gelder für meine Foundation sammeln. Also stellte ich mir die Frage: Wieso verkaufe ich meine Sachen nicht einfach? Es fing ganz klein an: Ich habe alles selbst gefaltet, gebügelt, Kleiderständer aufgebaut und meine Mutter ist extra eingeflogen zum Helfen. Meine Agentin ist dann noch dazu gekommen und zusammen haben wir dann tagelang Preise gegoogelt: Was kostet eine alte Fendi-Tasche? Wir haben alles selbst organisiert, um ein bisschen Geld einzunehmen. Im ersten Jahr haben wir ca 20.000 Dollar eingenommen, im zweiten Jahr dann schon um die 50.000 Dollar – die Leute fanden die Klamotten cool und Models haben nunmal viel davon. Eine Win-Win-Situation. Jetzt haben wir uns mit Vestiaire Collective einen Partner gesucht, der den Flohmarkt nach Europa bringt und sich um die Logistik kümmert.

Wie kann man sich das Aussortieren vorstellen? Du und deine Modelkolleginnen zusammen vor dem Kleiderschrank?

So ähnlich. Um die Top-Teile von bekannten Namen zu bekommen, muss ich fast alle selbst ansprechen. Ich sage meinen Mädels: Haltet das zurück oder schickt es mir. Am Anfang habe ich dann noch alles in meiner Wohnung gesammelt und weggepackt. Jetzt hilft mir aber wie gesagt Vestiaire Collective mit der Logistik. Wir sammeln alles in London, von dort werden die Teile nach Berlin und Paris versendet. Und dank Vestiaire Collective, findet der Sale ja nun zum ersten Mal auch online statt.

Gibt es denn ein Kleidungsstück, was du niemals hergeben würdest?

Meine Jacke, die ich heute trage. Eine alte Unisex Levi’s Jacke mit ganz vielen Zippern. Ich hatte schon Angst, dass sie aus Versehen hier zwischen den gespendeten Sachen landet! Das wäre gar nicht lustig!

Welches ist dein Lieblingsteil aus dem Charity Sale?

Mein rotes Kleid, das vorne im Schaufenster hängt. Das hatte ich so oft an. Ich war damit auf Geburtstagen, Hochzeiten – damit verbinde ich so viele Geschichten. 700 Euro hat es gekostet und es ist schon verkauft. Damit können wir so vielen Mädchen ein Jahr Schule finanzieren. Das macht mich so glücklich.

Warum sollte man unbedingt im Pop-up-Shop vorbeischauen, wenn es auch online viele Teile gibt?

Es sind nur 100 Kleidungsstücke online, insgesamt haben wir aber über 2000 gesammelt. Ich bin vorhin schon hier im Store herumgelaufen und habe mich gefragt: Wo sind meine Taschen? Und meine Lederjacken? Die haben wir hinten versteckt und jeden Tag werden neue Sachen herausgehangen zum Verkauf. Für die nächsten zwei Städte haben wir auch noch viele tolle Teile in petto. Es lohnt sich also, jeden Tag vorbeizuschauen!

Vielen Dank für das Interview, liebe Toni!

Supermodel Charity Sale

Appel Design Gallery

Torstraße 114

Freitag + Samstag: 10:00 – 19:30

Fotos: Toni Garrn x Vestiaire Collective – Fotograf Giles Bensimon

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JOURlook: Farbenfroh durch den Herbst

Glücklicherweise sind die Zeiten, in denen man im Winter nur schwarz trägt, vorbei. …

Glücklicherweise sind die Zeiten, in denen man im Winter nur schwarz trägt, vorbei. In den Läden ist es auch in der kalten Jahreszeit farbenfroh und langweilig wird es nie. Ich begeistere mich in dieser Saison besonders für Lila- und Rosatöne, die gerade bei grauem Wetter und Regen für gute Laune sorgen.

Ich kombiniere meine mit einem 70er-Jahre inspirierten und meinen bordeauxfarbenen . Weinrot ist mein neues Schwarz, das ich oft als Basic trage und zu vielem passt. Besonders Schuhe in diesem Farbton sind empfehlenswert, wenn man das typische Schwarz umgehen will.

Mantel: Joseph (ähnlich ), Strickpullover: , Hose: , Schuhe: Marni (ähnlich ), Tasche: Chanel (ähnlich )

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