Press Day bei Schumacher

Heute war in München Press Day von Schumacher und die Outfits von der Fashion Week für Herbst/Winter 2013/14 wurden noch einmal im Showroom gezeigt. Da musste ich als bekennender Schumacher-Fan natürlich gleich hin. Und es ist ja auch schon was anderes, die Outfits nicht nur am Model auf dem Catwalk zu sehen, sondern sie anzufassen, hin und her zu drehen, vor dem Spiegel mal anhalten und sich vorstellen, wie man darn aussehen würde … Hach! Seufz! Hier meine Highlights der Kollektion:

Darin würde ich abends gerne ausgehen!

Anziehen und einfach sool aussehen: Jacke aus Neopren mit Kapuze und angerüschten Ärmeln. I like!!!

Meine Lienlings-Kombi: schmale Pants, hauchdünnes Chiffon-Top und tailored Blazer!

Neopren, mit Rosenmuster bedruckt. Ich mag’s! Wirklich mal was anderes!

Statt Kleid! So feminin können Hose und Hemdbluse aussehen!

… und das MUSSTE ich einfach fotografieren: Eine Vitrine voller süßester Cup Cakes mit Minnie Mouse-Aufsteckern anlässlich der limitierten DSuite 365-T-Shirt-Kollektion von Schumacher und Disney

Fotos: Modepilot, isaroffice

Ines als La-Redoute-Diebin verhaftet – hä?

Das Schicksal älter werdenden Topmodels ist es, mit vorgerücktem Alter bei den Richtigen gebucht zu werden. Eine Cindy Crawford bei C&A. Tut mir leid, das mag mir nicht gefallen. Auch Helena Christensen, die eine Linie für den Dessous-Hersteller Triumph entwarf, lässt mich nicht jubeln. Giselle Bündchen bei Esprit und Christy Turlington für die Esprit Wellness-Linie lasse ich mir eingehen, denn die Bilder waren super und machten Lust darauf, es zu kaufen. Außerdem kann wohl nichts auf der Welt Christy verschandeln. So. Und nun kommen wir zum nächsten Ex-Topmodel-Deal. Den hat sich der Versandhändler Le Redoute einfallen lassen und dabei keine Kosten und Mühen gescheut.

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Er nahm Inès de la Fressange und ließ sie nicht nur als “Saison-Gast” aus dem Angebot ihre Lieblingsstücke auswählen, die unter dem Titel “Hold Up!” angeboten werden, nein die La Redouter baten auch noch DEN Fashion-Dokumentaristen schlechthin, Loic Prigent, ein launiges Video zu drehen, in dem Inès bei La Redoute einbricht und Sachen klaut.

Die informierte Polizei bekommt das Model nicht am Ende des Films, aber später dann doch noch. Denn in den Straßen von Paris, ist dieses Plakat plakatiert, auf dem die gute und völlig unnötig gephotoshopte Inès von Polizisten abgeführt wird.

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Aufgrund dieses komischen Plakates, das ich auf den Champs gesehen habe, bin ich im Internet auf die Suche gegangen. Warum wurde Inès festgenommen? Schon war ich in den Fängen des Versandhändlers.

Mein Fazit: Das Ganze hat Charme und Witz und die Klamotten sind auch echt okay. Die Franzosen haben es mal wieder bewiesen, wie man aus etwas Unschicken, was Schickes machen kann. Man muss nur ein bisschen Geld in die Hand nehmen und echte Profis engagieren. Unter uns: Noch nie in meinem Leben wollte ich bei La Redoute einkaufen, aber dieses blaue Sommerkleid, das Inès an hat. Ich bin am Überlegen.

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So kann gute Werbung und gutes Marketing funktionieren.  Bravo.

Fotos: Screenshots La Redoute

Lieblingsteil der Redaktion: Nietensandalen

Sandalen

Eigentlich habe ich den Trend mit den Nieten, die wie ein Virus alle Kleidungsstücke überzogen haben, nicht mitgemacht, aber bei diesen coolen Nietensandalen von Steve Madden mache ich eine Ausnahme. Jetzt, wo man den Frühling so langsam in der Luft riechen kann, kommt bei mir natürlich das Verlangen nach luftigen Klamotten, Farben und offenen Schuhen. All das bietet uns die Industrie natürlich schon seid Januar, aber ich hasse es, dass alles erst einmal in Pastell gehalten ist, als würde man sich nach dem langen, grauen Winter erst wieder an Farben gewöhnen müssen.

Also setze ich auf einen Klassiker, der immer geht: Schwarz. Die Sandalen sind so wunderbar rockig und stellen den genauen Gegensatz zu Baby-blau und Flieder dar. Die Schuhe sind aber nicht nur Protest gegen die verwaschenen Frühlingsfarben, sondern auch einfach ein toller Eyecatcher. Wenn ich mich morgens nach Jeans und T-Shirt fühle, so geben die Sandalen mir einen rockigen Look. Wenn ich sie dagegen zu einem lockeren Kleid und einer schwarzen Ledertasche trage, ergibt das einen wunderbaren Stilbruch.

In letzter Zeit bin ich großer Fan von Stücken, die sich vielseitig kombinieren lassen, weil mein Kleiderschrank platzt und ich trotzdem nichts zum Anziehen habe. Da mein Freund sich wohl nicht noch einmal dazu bewegen lassen wird, meinen Schrank zu erweitern, habe ich mein Problem analysiert und gecheckt, dass ich beim Kaufen überhaupt nicht darauf achte, zu welchen meiner Klamotten das Objekt meiner Begierde passt. Ich nehme es einfach, weil es mir gefällt. Dann liegt es daheim, bis ich vielleicht mal eine Kombination gefunden habe, in der es gut aussieht. Also habe ich mir geschworen neue Sachen nur dann zu kaufen, wenn ich sie auch kombinieren kann.

Und diese genialen Sandalen sind da super geeignet. Schon habe ich einen Grund mein circa 50. Paar zu kaufen. Irgendwo werde ich die schon noch unterbringen ;)

Liebe Grüße, Lydia

Super insidefruits

Jimmy Choo auf die Nase

Sterne sehen kann man jetzt mit den Sonnenbrillen von Jimmy Choo. Absolut 80ies inspiriert. Hach … Seufz … Ich habe zwar mindestens schon fünf bis sieben oder auch mehr Sonnenbrillen, aber die “Sasha” von Jimmy ist mein neues Lustobjekt! HABEN WOLLEN. Warum ist Valentinstag schon vorbei? Und warum habe ich erst im August Geburtstag????

Ach ja, die “Sasha” gibt es in Schwarz, Fuchsia, Rosé und Braun. Ich kann mich nicht für eine Farbe entscheiden …

Fotos: PR, Jimmy Choo

Läden: New Yorker Impressionen

Bevor wir so allmählich nach London rüber schwenken, noch ein paar Eindrücke vom Manhattan Shopping mit Schaufenstern, die mir ins Auge sprangen in den letzten Tagen:


Da hätten wir Opening Ceremony in der Howard Street mit Hai-Maul. Tja, was soll man sagen? So ganz allmählich geht mir ein bisschen das Gefallen an Opening Ceremony flöten. Witzig, ja, aber in der Masse an Witzigkeit und Übercoolness teilweise zu viel……


Alexander McQueen im Meatpacking District – Tragen NEIN, Anschauen JAAAAA!


Bei Bergorf Goodman gab es eine geteilte Fensterfront – auf der Fifth Avenue ein textiles Blumenallerlei….

…und um die Ecke in der 57. Straße dann Sportswear deluxe – toll, der weggezimmerte Boden, in den ein Baseball eingeschlagen zu sein scheint:


Das fand ich interessant wegen des Logo-Clashs – oben das alte mit dem “Y”, wie wir es kennen, und drunter dann Herrn Slimanes abgespeckte Variante “Saint Laurent”. So viele Läden mit Zweier-Logo gibt es ja auch nicht auf der Welt…

Fotos: Mainlandoffice/Modepilot

Exklusivität versus Ubiquität

Wir hatten hier vor wenigen Tagen die Diskussion um die neue Exklusivität im Modehandel, die sich vor allem im Luxussegment ganz langsam etabliert. Hier will ich aber nun mal zeigen, was bei extremster Ubiquität passieren kann. Parade-Beispiel H&M:

Modepilot-shit happens-H&M Outfit -identisch-Mode-Blog

Die beiden Herrschaften kannten sich rein gar nicht und machen nun gute Miene zum bösen Spiel, denn erst wollten sie sich in ihrem identischen H&M-Hemden auch gar nicht fotografieren lassen. Und glücklich wirkte der mann auch nicht, als ich ihn nach der Marke seines Hemdes fragte.

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Schon cooler waren diese beiden Mädels, die sich auch kannten und wohl gemeinsam shoppen waren.  Sie verkündeten auch ganz stolz, dass ihre H&M Tasche nur 5 Euro gekostet hatte.

Fotos: parisoffice / Modepilot