Dip-Dye-Spezial: Bunte Haare vom Laufsteg

Ganz am Anfang unseres Spezials haben wir gefragt, ob Dip Dye denn noch im Trend ist. Was meinen die Designer dazu? Brauchen wir noch bunte Haare für den aktuellen Winter.

Modepilot-Dip-Dye-Spezial-Beauty-BlogIch habe mir die Mühe gemacht, mir mal die Schauen durchzusehen und das ist meine Antwort: Bunte Haare sind noch im Trend. Natürlich können die Designer keine Model die Haare färben, sondern sie behelfen sich mit Perrücken, Haareinsätzen oder wie bei Fendi sogar Pelzpuschel auf dem Kopf.

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Label to watch: Petar Petrov

Eigentlich ist Petar Petrov gar kein wirkliches Label to watch mehr. Der Bulgare, der mit 20 nach Österreich zog und von Wien aus Mode macht, wurde hier schon vorgestellt. Er zeigte bis 2011 auf dem offiziellen Schauenkalender während der Pariser Herrenmodewoche, bevor er ein bisschen untertauchte. In dieser Zeit expandierte der sehr sympathische Designer aus Wien in Damenmode und landete in meinen Augen damit einen Volltreffer. Mir gefällt seine Damenlinie ausnehmend gut. Seht her.

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Petrov gründete um 20013 sein eigenes Label, damals studierte er noch an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Er wird heute von derKreativagentur Departure der Stadt Wien unterstützt.

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Auch bei seiner angestammten Männerlinie ist Petrov erwachsener geworden und das tut der Kollektion in meinen Augen sehr gut. Der Bulgare schafft den Spagat zwischen Kommerz und Design auf elegante Weise. Seine früheren Kollektion, die er in Paris zeigte, waren alle auf einer jüngere Klientel ausgelegt, sportlicher, spielten mehr mit Farbverläufen, ja, man kann sagen, dass sich damals Petrovs Mode eher an die Streetwear anlehnte. Davon ist heute nichts mehr zu spüren. Die Sachen sind viel elaborierter, die Materialien edler. Hier hat sich der Deisgner stark weiter entwickelt in Sachen Luxus- und Designermode. Das spiegelt sich auch in den Preisen wieder: Blusen liegen bei 300 Euro, Kleider gehen bei 500 bis 600 Euro los und können bis zu 1000 Euro kosten. Online kann man Petrov bei Farfetch kaufen.

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Fotos: Screenshots Website Petar Petrov

Dip-Dye-Spezial: Rosa, Lila und die Roten

In meinen Augen sind Rosa, zartes Lila und auch Rot noch immer die Dip-Dye-Farben, zu denen die meisten greifen. Gerade ein zartes Rosa lässt den teint erstrahlen und bringt die Augen zum leuchten. Die Pastelle lassen uns zart und zerbrechlich erscheinen. Wer nicht wie alle in Blond rumlaufen will, greift zu diesem Platinrosa Ton, der durchaus fast allen steht.Modepilot-Dip Dye-Spezial-street_milan_ss14_0127

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Wintertrends: Das Auge ist der neue Tiger

Die Überschrift mag Rätsel aufgeben, die wohl nur Fashionistas richtig lösen können. Nach dem Jahr des Tigers, eingeläutet von Kenzo und manch anderen, steht die Saison Winter 2013-14 unter dem Zeichen des Auges. Und wieder ist es Kenzo, die Wort- und Bildführer sind im beim Motivtrend.

Dabei ist das Auge als Symbol ein alter Hut. Schon die Ägypter feierten das Auge, danach die Christen und Inder etcetera. Wikipedia weiß hier mehr. Es gibt das allsehende Auge, das vorsehende Auge, das wegweisende Auge… und fast immer sind dabei irgendwie Götter im Spiel. Optisch macht das auch was her.

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Schauen wir doch mal kurz, mit welchen Augen wir uns diese Saison schmücken könnten. Wie schon gesagt, wieder ist Kenzo ganz vorne mit dabei, wenn es um Trendmotive geht. Die beiden Designer haben gleich eine ganze Kollektion draus gemacht. Aber viele andere sind auf dem Zug aufgesprungen. Hier mal alles übers Auge:

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Modepilot-DiorAuge-Eye-Trend-Mode-Blog
www.elsamuse.com/2013/10/diy-mon-sweat-eye-kenzo-like.html
Modepilot-ellery_ss14-Auge-Fashion-Blog
Modepilot-Paule Ka-Augen-ringe-Schmuck-Accessoires-Fashion-Blog
Modepilot-Trend-Augen-Fashion-Blog
Modepilot-Auge-Kenzo-Fashion-Blog
Modepilot-Paule Ka-Augen-ringe-Schmuck-Accessoires-Fashion-Blog
Modeilot-Kenzo-I-Phone-Case-Auge-Trend-Fashion-Blog
Modepilot-Augen-Trend-Winter 2013-14-Mode-Blog
Modepilot_PearlEyeSnake_Gabriele Frantzen-Mode-Blog
Modepilot-Auge-Kenzo-Fashion-Blog

Wie man an der Galerie sieht, ist das Thema bereits im breiten Markt angekommen. Asos und Topshop haben schon ihre Augen-Sweater. Wer sich selbst solch ein Trendteil schneidern möchte, den verweise ich auf den Blog von Elsamuse, die sich einen richtig coolen Augensweater selbst gemacht hat.

Ich allerdings lasse wohl diesen Trend mal wieder aus. Zu sehr Keypiece des Winter 2013-14. Bei solchen Trendteilen frage ich mich immer, was ich damit in der nächsten Saison wohl mache.

Fotos: Screenshots, Catwalkpictures, Barbara Markert

Givenchy’s hinreizender Spot zur neuen Play-Version

Die Beauty-Firmen entdecken gerade die Eau de Toilettes wieder. Diese Düfte, die in der Regel eine geringere Konzentration an den Essenzen aufweisen, großzügiger aufgetragen werden können, aber auch leichter verfliegen, sprechen oft eine Zielgruppe an, die nicht zu sehr nach einem Duft riechen will.

Ganz in diesem Sinne, hat Givenchy nun sein Parfum Play for Her um ein Eau de Toilette ergänzt. Das “Eau de Toilette for Her” vervollständigt die Play-Familie um eine vor allem leichtere und unkompliziertere Variation.

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Der Duft, so finde ich, wirkt frisch und weiblich ohne zu süß zu sein. Er hinterlässt in gewisser Weise eine Note jungendlicher Frische oder Spitzigkeit und wirkt im nächsten Moment doch seriös und chic. Eine gute Mischung!

Es ist als Hommage an das Leben gedacht und soll durch seine blumig frischen Noten an eine “langsam aufblühende Weiblichkeit” erinnern.

Und genau für diese Weiblichkeit hat die Pariser PR-Agentur Surface to Air (ja, genau die, die auch Mode machen), einen wunderbaren romantischen Spot gedreht. Eine Art Liebeserklärung an Paris und die aufblühende Liebe. Seht selbst.

Anais Pouliot und Callum Wilson spielen unter der Regie von niemand geringerem als Surface to Air Gründer Jérémie Rozan zwei völlig freie und herrlich verliebte junge Leute, die vor Energie und Kühnheit nur so strotzend durch das schöne Paris ziehen. Die Musik dazu stammt übrigens von Theophilus London.

Für alle, die noch mehr wissen wollen über das Parfum, sei noch erwähnt:

Hauptkomponenten sind die Düfte des Weinbergpfiersichs und der eher säuerlichen weißen Johannisbeere. Aber erst die Kombination mit dem Duft weißer Iris und der Lakritzblume machen das Ganze wirklich spannend und ungewöhnlich. Moschus und Amyrisholz geben zusätzlich diesen gewissen sinnlichen Touch.

Play wurde bereits 2008 lanciert, dann kam Play for Him und dann Play for Her als Eau de Parfum sowie Eau de Parfum Intense. Die neue Version als Eau de Toilette ist an der weißen Flakonverpackung zu erkennen. Sie wirkt durch seine schmale Form feiner und edler als die Vorgänger. Die Farbe signalisiert die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Eau de Toilettes.

Preis: 65 Euro, erhältlich bei  Douglas.

Fotos: PR

Streetstyle: Schick in Blame

Modepilot-Designerin-Blame-deutsche Designer -Paris-Streetstyle-Foto: MarkertIch finde es immer gut, wenn deutsche Designer bei der Fashionweek auch ihr eigenes Rolemodel werden. Hier sehen wir die Berliner Designerin Sonja Hodzode vom Label Blame in einem Lederrock aus der aktuellen Winterkollektion, den sie mit einem gelben Strasspulli aus dem letzten Winter kombiniert. Schaut spitze aus, oder?

Warum hat die eigentlich noch keiner der Online-Händler im Angebot?

Foto: Barbara Markert