Sommer auf die Ohren

Ich rede nicht mehr übers Wetter. Versprochen. Regen, Wind, Kälte sind mir total egal. Denn ich hole mir den Sommer her. Ratz, fatz. Mit diesen Maikäfer-Ohrringe von Kenneth Jay Lane, die ich mir einfach habe gönnen müssen. In weiser Voraussicht habe ich sie schon Anfang Mai  gekauft – und jetzt trage ich sie jeden Tag. Weil sie mir Summer Feeling garantieren. Ja, ich weiß, Ihr findet sie vielleicht zu kindlich. Oder zu bunt. Oder zu auffallend. Oder zu Rot oder oder oder …Aber ich liebe sie und stehe dazu. Punkt!

Habt Ihr auch Lieblingsteile, die sofort die Sonne aufgehen lassen?

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PS: Vielleich sollte ich mir demnächst noch eine Brosche kaufen? Kenneth Jay Lane sagte nämlich in einem Interview 2010: “Frauen tragen keine Broschen mehr – Ladies schon. Außerdem sind sie das perfekte Geschenk, weil man nicht nach der Größe fragen muss.”

Fotos: Modepilot/isaroffice

Oona hat sich Likette geangelt

Das Taschenlabel Oona (Modejournalistin hat es schon vorgestellt) startet jetzt eine neue und spannende Kooperation – und zwar mit Laura Hofmann, der Gründerin von Likette.com. Warum Oona-Chefin Maru Winnacker gerade die Blondine für das Kampagnen-Shooting aussuchte? “Sie verkörpert einen mondänen, erwachsenen und modischen Stil.” Stimmt irgendwie.

Die Places fürs Shooting in Berlin durfte Laura Hofmann selbst aussuchen – Gendarmenmarkt, Bravo Bar, Potsdamer Platz und Volksbühne sowie bei der Kanzlei von Kunstsammler Peter Raue.

PS: Die Outfits von Laura gefallen mir auch echt gut!!

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Fotos: PR, Oona

Label to watch: Roseanna

Das Label wollte ich hier schon lange mal vorstellen. Passt zu unserer Reihe Mode aus Paris. Hinter Roseanna verstecken sich zwei sehr sympathische Designerinnen: Anne-Fleur Broudehoux und Roxanne Thiéry. Gegründet haben sie das Label 2007 und seitdem geht es steil bergauf damit.

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Die beiden Designerinnen kennen sich seit der Kindheit und wollten schon immer was gemeinsames machen. Nach Stationen bei Alberta Ferretti und BA&SH ging es los mit der eigenen Marke, die sich einreiht in andere Pariser Labels wie IRO, Les Prairies de Paris, Virginie Castawa, Isabel Marant etc.

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Wie man an den Bildern aus der Sommerkollektion 2013 sieht, ist das typische Parsier Mode. Ein bisschen vernachlässigter Look, viel Coolness, dennoch sexy und feminin, mit dem gewissen französischen Etwas. Das Ganze wird weitgehend in Frankreich auch produziert, was leider zu erheblichen Preisen für die Mode führt. Tops liegen bei 150 bis 300 Euro, Badeanzüge bei 150 Euro, Kleider und Jacken bei 340 bis 500 Euro.

Die aktuelle Sommerkollektion ist von einer Reise nach Rio inspiriert.

Es gibt einige Drucke mit exklusiven Mustern, viel Wildleder, Stretch-Ziegenleder, Seiden-Jacquards und Baumwoll-Toile. Halt recht hochwertige Stoffe. Roseanna hat seinen e-Shop, reduzierte Einzelteile findet man auch bei Yoox.

Modepilot-Label to watch-Roseanna-paris-Mode-Fashion-BloEinen Händler in Deutschland gibt es leider noch nicht.

Fotos: PR

Themenwoche weiße Bluse Vol. 8: die von MaxMara

Das war so nicht mit Parisoffice abgesprochen, aber ich hätte da auch noch einen Beitrag zum Thema “weiße Bluse”. Ich liebäugele schon seit einiger Zeit mit diesem Modell hier von MaxMara aus Popeline, im Vorbeigehen fotografiert im Frankfurter Laden. Die hat doch auch Jeden-Tag-Qualitäten, oder? Einziges Manko: keine langen Ärmel (mit richtigen Manschetten) zum Krempeln, sondern diese verkürzten Fledermäuse. Und, naja, kostet gleich schon wieder 300 Euro… aber wäre sicher was für die Ewigkeit.

Was ich allerdings immer ein Grundsatzproblem finde bei (weißen) Blusen: das Bügeln und schnelles Einsauen. Also, bei weißen Blusen kann man quasi die Zehnerkarte für die Reinigung gleich mit einplanen. Ich wollte das nur mal erwähnt haben.

Foto: Mainlandoffice/Modepilot

Themenwoche weiße Bluse Vol.7: die Richtige

„Jede Frau braucht mindestens eine weiße Bluse“, meint Karl Lagerfeld und wenn er das sagt, dann haben wir einen Freibrief für den Kauf der sechsten, achten, zehnten neuen, weißen Bluse. Nun ist es aber so, dass wir beim Kauf aus den früheren Fehlern gelernt haben sollten. Fehlkäufe – davon ist der Schrank voll, mehr davon braucht man nicht.

OK, beim Kauf dieser x-ten weißen Bluse wollen wir alles richtig machen. Modepilot sagt Euch nun, auf was es zu achten gilt. Die entscheidenden Kriterien sind Material-Qualität, Verarbeitung und Schnitt.

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1. Qualität:

Die Basis jeder perfekten Bluse ist ein hochwertiger Stoff: Er sollte blickdicht und nicht zu dünn sein. Blusen mit Elasthan-Anteil sitzen zwar auf den ersten Blick bequemer, kaschieren aber oft Passformfehler. Außerdem wetzt sich der Stoff schneller ab und vergilbt leichter. Reine Baumwollqualitäten sind daher empfehlenswert und innerhalb derer sind Vollzwirn- und Pin Point-Gewebe eine gute Wahl. Einen Vollzwirnstoff erkennt man am besonders glatten, weichen Griff. Der Stoff ist sehr strapazierfähig und lässt das Weiß erstrahlen. Durch das gezwirnte Garn wird die Bluse außerdem pflegeleichter und entkittert sich selbst. Pin Point ist eine feinere Version des bekannten Oxford-Gewebes, das durch sein stecknadelkopfgroßes Webmuster eine besonders elegante Anmutung erhält. Wie Vollzwirn ist dieses Gewebe sehr strapazierfähig und liefert zudem einen weichen Tragekomfort.

2. Verarbeitung:

Zur typischen Businessbluse passen einfache Kragen und Manchetten. Nie aus der Mode kommen der traditionellen Kent-, Picadilly- oder der weiter auseinanderstehende Haifischkragen, bzw. in der weiblicheren Variante der Spatenkragen. Schlichte Sportmanschetten mit einem oder zwei Knopflöchern sind nicht nur praktikabel, sondern wirken auch formschön, wenn man die Ärmel hochkrempelt. Die Frontleiste ist entweder glatt, gesteppt oder verdeckt. Die Qualität der Verarbeitung erkennt man an Kappnähten an Schulter- und Ärmelpartie. Bei dieser Nähmethode werden die Stoffkanten zweimal umgeschlagen und mit zwei Nadeln doppelt vernäht. Das hat mehrere Vorteile: Die Naht ist reißfest, sieht außen wie innen sauber aus und es stehen keine Fäden ab. Ein weiteres Merkmal hochwertiger Verarbeitung sind über Kreuz angenähte Perlmuttknöpfe.

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3. Schnitt:

Beim Schnitt ist auf eine sogenannte „Wiener Naht“ zu achten. Dies ist eine Teilungsnaht, die meist im Armausschnitt anfängt und im Bogen bis zum Saum die Bluse „tailliert“. Sie ersetzt die oft unschönen und für den Schnitt nicht immer vorteilhaften Brustabnäher. Die Länge der Bluse sollte rund 3 cm über die Hüftknochen reichen und weit genug an der Brust sein, damit sie nicht bei jeder Bewegung aus Hose oder Rock  rutscht oder an der Vorderseite zwischen den Knöpfen aufklappt.

Was kosten Blusen dieser Klasse? Für Blusen dieser Qualitäten sind Preise 100 und 150 Euro üblich und durchaus angemessen. Hier zu sparen, macht oft keinen Sinn. Und das angesprochene Schweißflecken-Problem erübrigt sich dann auch oft von alleine, wenn der Stoff und der Schnitt stimmt und man gar nicht schwitzen muss, weil die Bluse einfach perfekt passt.

Hier in den Post habe ich übrigens drei Blusen aus der aktuellen DKNY Kollektion gezeigt. Das wäre dann auch mein ganz persönlicher Tipp. Ich habe zwei Business-Blusen von DKNY, eine in weiß, eine in blau und bin hellauf begeistert. Und die erfüllen auch alle oben genannten Kriterien

Fotos: Catwalkpictures von oben: DKNY, Chloé, DKNY, Veronique Leroy, DKNY

Themenwoche weiße Bluse Vol. 6

Einen Laufsteg-Nachzügler habe ich noch: David Koma. Und zwar die Netz-Struktur-Bluse  des Georgier, der in London wohnt. Ist die nicht einfach ein Traum  in der Stoffstruktur? Leider ist die Bluse online nicht zu shoppen. Ähnliches in Blau gibt es bei Stylebop. Dort gibt es auch das weiße Kleid oben aus dem Header. Leider seht teuer.

Morgen kommt dann der letzte Teil dieses Weiße-Blusen-Spezials mit Tipps, worauf mein Kauf achten sollte.

Foto: Catwalkpictures