Yasmin Le Bon hat das Potenzial zur Diva

Bild von Yasmin Le Bon

Yasmin Le Bon (48) könnte sich vorstellen, zur Tyrannin zu werden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätte.

Das Supermodel ist froh, dass sie viele gute Freunde in ihrer Nähe hat, die sie auf dem Boden der Realität halten. In einem Interview beantwortete sie die Frage, was sie als Königin der Welt verändern würde. Schließlich fürchtete sie jedoch, dass ihr diese Macht zu Kopf steigen könnte: “Wenn ich keinen König an meiner Seite hätte, dann würde ich wohl eher zur Tyrannin als zu einer Königin werden. Es ist alles bereits da und wartet nur darauf, losgelassen zu werden. Aber ich denke nicht, dass das eine gute Idee ist. Ich habe das Gefühl, dass ich die schlimmste Diva von allen wäre, hätte ich die Möglichkeit dazu”, erklärte sie gegenüber ‘Stylist.com’.

Wäre Le Bon nicht erfolgreich als Model gewesen, dann hätte sie einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Dieser erscheint überraschend, da er so weit von ihrer tatsächlichen Karriere entfernt ist: “Wenn ich kein Model geworden wäre, dann wäre ich Rennfahrerin. Ich liebe die Formel 1, vor allem die Renntage. Ich war bei einigen der größten Grand-Prix-Rennen und live ist das etwas völlig anderes, als es im Fernsehen zu sehen – die Atmosphäre, der Geruch, der Sound ist einfach unglaublich, auch wenn es recht schwierig ist, das Geschehen zu verfolgen”, schwärmte sie.

Das iranisch-britische Model, das in den 80er Jahren zu den am besten bezahlten Fashion-Stars zählte, ist eine Verfechterin der Frauenrechte und froh über den Fortschritt, der durch die Emanzipation im Laufe ihres Lebens erreicht wurde. Dennoch warnte sie ihre weiblichen Mitstreiterinnen, sich nicht auf den Erfolgen auszuruhen, weil es immer noch viel Arbeit gäbe. Das sei einer der Gründe, warum sie ihre drei Töchter, die sie mit Ehemann Simon Le Bon (54, ‘Come Undone’) hat, nie verwöhnte: “Frauen sollten freundlich miteinander sein, gegenseitig auf sich achten und helfen. Es ist eine harte Welt und wir erkämpfen uns immer noch den Weg ? Wir bekommen langsam eine Stimme – das ist unser Zeitalter, nur müssen wir härter als Männer kämpfen, um ernst genommen zu werden. Aber ich würde nicht empfehlen, zu viel für die eigenen Kinder zu machen. Es ist keine schlechte Sache, hart zu sein, wenn sie dadurch stark werden”, erklärte Yasmin LeBon. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Cocktail Dress a’ la Cara

Ich weiß nicht, wie Cara Delevigne das macht, aber auf jeden Fall hat sie im kleinen Finger mehr Style-Gen als Heidi Klum in ihren ganzen 1,76 m. Das britische Topmodel (und Cara hat diese Bezeichnung wirklich verdient) erschien zur Glamour Woman of The Year in London in einem Print T-Shirt, Tailored Pants, mit einer schwarzen Clutch und in roten Pumps (alle drei von Burberry). Ich meine, mehr braucht frau nicht, um einfach grossartig auszusehen – tschüss, Cocktailkleidchen!

Ich weiß ja, dass Mainlandoffice ein Fan von Designer-Logo-Shirts ist und Modejournalistin nur in Ausnahmefällen ein T-Shirt trägt, aber ich finde, so wie Cara Delevigne das Print-T-Shirt style, das ist einfach genial. Das Outfit kommt in meine Kopf-Schublade und ich werde mich asap nach einem Print-Shirt umschauen. Bisher war ich nicht gerade ein Freund der bunten Dinger. So mit message und so, das ist nicht mein Ding …

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Foto: PR, Burberry

Label to watch: Tucker

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Schon mal von Tucker gehört. Das New Yorker in-Label Tucker by Gaby Basora wurde 2005 ins Leben gerufen. Die gut aussehende West Village Bewohnerin, heute um die 40, begann mit einer Bluse und baute peu à peu die Kollektion weiter aus. Das ganze trägt eine typische Big Apple Handschrift, elegant, aber auch nicht übertrieben. Glossy chic, aber auch ein bisschen Hippie Feeling, das aber auf cool gedreht. Feine Materialien, viel Seide, aber die man waschen kann. Außergewöhnliche Drucke.

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Alles wird in einer Fabrik in New York hergestellt. In Soho gibt es inzwischen auch einen Laden. Gaby Basora wurde 2011 sogar in die Riege der Kandidaten der CFDA Awards erkoren. Das kommt  – so denke ich – in den USA einem kleinen Fashion-Ritterschlag gleich.

Bildschirmfoto 2013-06-03 um 12.33.02 Bildschirmfoto 2013-06-03 um 12.33.19 Die Modelle oben stammen aus der Sommer 2013 Kollektion. Die Modelle unten aus der Frühlings Kollektion 2013.Bildschirmfoto 2013-06-03 um 12.34.05 Bildschirmfoto 2013-06-03 um 12.34.33 Bildschirmfoto 2013-06-03 um 12.34.46

Basora, die als junge Frau als  Verkäuferin bei Prada arbeitet, trug schon mit 20 fast nur Alaia. Sie sagt selbst, dass sie sich lieber jahrelang von Nudeln ernährte als in Restaurants ihr Geld auszugeben. Das gesparte Geld legte sie in Kleider an.

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90% aller Prints werden von ihr selbst designed, sie benennt Kleider nach ihrem Lieblings-Sandwiches, ist Mutter und erklärte High-Heels-Trägerin – auf dem Fahrrad. Die Frau ist mir jetzt schon total sympathisch und ihre Mode mag ich auch. Ein klarer Daumen nach oben.

Das da unten ist einer meiner Lieblingsmodelle aus der aktuellen Kollektion.

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Das Blusenkleid kostet 390 Euro und ist erhältlich bei Emeza.

Fotos: Screenshot Emeza, Screenshot Tucker Website

Schlapp machen ist angesagt

Allerdings nur, wenn es um Hüte geht. Denn die Schlapphüte aus den 70ern sind ins Hier und Jetzt, den Sommer 2013, zurückgekehrt. Ich finde, sie verleihen jeder Frau eine italienisch-leichte Attitüde, so einen ganz besonderen Sonnenschein-Flair. Abgesehen davon, dass die Kopfbedeckungen die Augen und den Teint vor der Sonne schützen, wippen die Modelle auch noch so schön bei Gehen. Die perfekte Ergänzung zum Sommerkleid, zum Maxi Dress, zum Strand-Outfit und zu Cocktail Outfits.

Sommer hoch 10 bei Escada Sport, mit Strohhut:

Escada Sport

Very 70ies: Der Schlapphut aus leichtem Filz mit Leder-Maxi-Kleid bei Saint Laurent (ach, das Outfit erinnert mich soooo an meine einst heiß geliebte Wildlederweste mit langen Fransen):

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Die very üppig Variante mit Rüschen von John Galliano:

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Die Abend-Variante, ebenfalls von Saint Laurent:

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Mainlandoffice hat den Trend schon im Sommer 2012 entdeckt:

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In Rosa von Eugenia Kim über Net-a-Porter:

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In Naturfarbe mit Band von Emilio Pucci über Stylebop:Bildschirmfoto 2013-06-03 um 12.09.01

Panama-Hut in Weiß von Acne über mytheresa:

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Strohhut von Juicy Couture über Stylepop:

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… und welcher ist jetzt Euer Lieblings-Hut für den Sommer 2013???

Fotos: PR, Catwalkpictures, Screenshots Net-A-Porter, Stylebop, mytheresa, mainlandoffice/Modepilot

Das McQ Kleid: Soll ich oder soll ich nicht?

Bei der Suche nach den trendigen Langarmkleidern sind tempoffice und ich auf dieses Kurzarmkleid von McQ von Alexander McQueen gestossen und seitdem geht mir das Kleid irgendwie nicht mehr aus dem Kopf. Super trendy, Preis geht noch so, was Rotes wollte ich eh mal, kann man gut auch unter Strickjacken tragen.

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AmQ

Länge ist okay für mein Alter, wenn auch am Limit. Viskose-Stretch ist auch in Ordnung. Hach, was tun.

Preis:  300 Euro über Mytheresa. Vielleicht warte ich auf die Sales, die kommen ja eh bald.

Warten auf die Karl Lagerfeld Gummistiefel

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Die, genau die bräuchte ich JETZT. SOFORT. Aber ich muss mich wohl noch etwas gedulden auf die Karl Lagerfeld Gummistiefel aus der kommenden Herbst-Winter-Saison. Aber die kommt ja bald in die Läden. Wir haben einfach mal den Sommer ausgelassen dieses Jahr. Dann machen wir shopping-mäßig eben gleich mit dem Winter weiter.

Foto: parisoffice / Modepilot