Fashion-Detox: Wertvolle Tipps zum Ausmisten für alle mit zu vielen Klamotten!

Der Frühling steht vor der Tür und damit auch für viele der klassische Frühjahrsputz. Doch saubere Fenster allein sorgen oft nicht für das positive Feeling, das man sich so erhofft hat. Was aber tatsächlich den Kopf frei macht und die Stimmung hebt, ist ein radikaler Fashion-Detox!

Nicht umsonst schwören so viele Menschen auf die magische Wirkung des „Ausmistens“. Wie ich mich am leichtesten von Klamotten trennen kann und meine erprobten Tipps zum Ausmisten, verrate ich dir jetzt.

Frühjahrsputz im Kleiderschrank! Wie ich mich am leichtesten von Klamotten trennen kann und meine erprobten Tipps zum Ausmisten, verrate ich dir am Modeblog www.whoismocca.com #kleiderschrankausmisten #fashiondetox #closetcleaning

Unbeschwert in den Frühling: Meine Tipps zum Ausmisten!

Wir alle kennen dieses Gefühl: Der Schrank ist übervoll und die Auswahl der täglichen Outfits fühlt sich ein bisschen an wie eine Expedition im Dschungel. Bevor wir aus Verzweiflung zur Machete greifen, ist es höchste Zeit, mit einem Fashion-Detox Ordnung ins Chaos zu bringen.

Da richtiges Ausmisten aber gar nicht so einfach ist, habe ich hier schon mal einige nützliche Tipps und Tricks zum Thema Ausmisten gesammelt.

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3 Schritte – mein persönliches Closet Cleaning-Programm

Auf meinem Fashion Blog findest du bereits ausführliche Beiträge zu meinen persönlichen Ausmist-Erfahrungen. Vor bereits vier Jahren habe ich dir unter anderem erzählt, wie ich beim Aufräumen meines damaligen begehbaren Kleiderschranks vorgegangen bin. Meine Strategie hat sich dabei an einigen nützlichen Regeln und Tipps zum Ausmisten orientiert, welche ich noch einmal kurz anreißen möchte.

  1. Zunächst bin ich das gesamte Problem auf einmal angegangen und habe so für mein Fashion Detox einen eigenen Tag eingeplant.
  2. Für ein rundum sauberes Gefühl habe ich auch eine kleine Putz-Session eingelegt und den, im Ausmist-Prozess entleerten, Schrank gründlich gereinigt.
  3. Beim Aussortieren der Teile bin ich nach Kriterien wie Größe, Stil, Abnützung und Überflüssigkeit vorgegangen.

Übrig geblieben ist ein sauberer, ordentlicher Schrank voller Wardrobe-Essentials und hochwertiger Statement-Stücke. Natürlich hat sich auch die ein oder andere „Schrankleiche“ eingeschlichen, von der ich mich einfach nicht trennen konnte. Diese Stücke werden bis zum nächsten Fashion-Detox auf die Probe gestellt. Wenn sie bis dahin nicht getragen wurden, kommen sie ebenfalls weg. Einiges verkauft ich auf Flohmärkten, vieles auch auf Mädchenflohmarkt oder Vestiaire Collective.

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Ein weltweiter Aufräum-Hype: Die Kondo-Methode

In Marie Kondo haben viele, die sich nach mehr Ordnung und hilfreichen Tipps zum Ausmisten sehnen, ihren ultimativen Guru gefunden. Das ist durchaus verständlich, schließlich ist die Aufräum-Philosophie der Japanerin sehr vielversprechend. Kondo rät in ihrem Bestseller zu folgender Strategie: Am besten alles auf einmal aufräumen!

Dazu wird einfach alles auf einem großen Haufen gesammelt und Stück für Stück sortiert. Ausschlaggebend für das Behalten oder Trennen von Dingen ist dabei die Frage: „Macht es mich glücklich, das in die Hand zu nehmen?“ Alles, das dieses Kriterium erfüllt, darf bleiben und bekommt seinen eigenen Platz zugewiesen.

Diese Methode ist sicherlich sehr effizient und macht besonders für Menschen mit philosophischer Veranlagung Sinn. Allerdings kann man das Kondo-Prinzip beim Fashion-Detox auch so abwandeln, dass es den eigenen Bedürfnissen entspricht. So kann man zum Beispiel die „Glück-Frage“ anhand von modischen Überlegungen etwas modifizieren. Das macht vor allem für jene Leute Sinn, die sich gerne saisonalen Trends anpassen und die Teile nach 1-2 Saisonen wieder weiterverkaufen.

Schlussendlich sollte man tolle und hochwertige Key-Pieces im Kleiderschrank hängen haben, zu denen man täglich greifen würde. Saisonalen Trendteilen kann man einen eigenen Bereich einräumen, die eben nach 1-2 Mode-Saisonen ausgetauscht werden. Eventuell auch nach dem Prinzip: Zieht ein neues Kleidungsstück ein, muss ein anderes gehen! So läuft man nicht Gefahr, wieder den Überblick zu verlieren.

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Wohin mit den ausgemisteten Sachen?

Diese Frage ist beim Thema Ausmisten natürlich ebenfalls sehr zentral. Hier kann es helfen, die Stücke in Kategorien aufzuteilen. Alles, das eventuell noch eine zweite Chance verdient hat, könnte bei Bedarf in Kartons am Dachboden oder im Keller gelagert werden. Diese Methode ist auch als „Wegwerfen auf Probe“ bekannt. Meist nehme ich diese Kartons dann sowieso mit auf den nächsten Flohmarkt – ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn! 

Alles Aussortierte mit Wiederverkaufswert findet auf Online- und Offline-Flohmärkten vielleicht einen neuen Besitzer. Eine andere Kategorie von Stücken ist zum Aussuchen für Verwandte und Freunde bestimmt. Was davon übrig bleibt, sollte aber keinesfalls in den Müll – viele Menschen brauchen diese Kleidung dringend, also ab damit in die nächste Altkleider-Sammlung!

3 wertvolle Tipps zum Ausmisten für alle Fälle!

  1. Inspiration auf Pinterest: Nichts macht so viel Lust auf ein aufgeräumtes Zuhause, wie stylische Fotos von Minimal-Interior. Da möchte man am liebsten sofort loslegen!
  2. Ein Zeitfenster: So wird es zur spannenden Challenge, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit auszumisten.
  3. Blind erkennen: Ein spielerischer Weg, um herauszufinden, ob man ein Stück wirklich gut kennt und oft trägt! Wenn man mit geschlossenen Augen am Stoff erkennt, worum es sich handelt, ist der Test bestanden und das Teil darf auf jeden Fall bleiben!

Zusatztipps für einen geordneten Kleiderschrank findest du in diesem Blogbeitrag: Kleiderschrank ausmisten leicht gemacht.

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Fehlkäufe vermeiden für weniger Chaos im Kleiderschrank

Um die neu gewonnene Ordnung im Schrank beizubehalten ist es wichtig, nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Besonders beim Einkaufen kann man schon darauf achten und ausgewählt shoppen. Wenn man ein Stück im Laden in der Hand hält, sollte man sich dazu die selben Fragen stellen, die auch beim Ausmisten ausschlaggebend sind.

  • Was ist das Besondere an diesem Teil?
  • Macht es mich glücklich?
  • Fallen mir auf die schnelle 3 Outfit-Kombinationen damit ein?

Im Zweifelsfall können Fehlkäufe auch durch eine längere Bedenkzeit vermieden werden. Impulskäufe sind an sich immer sehr risikoreich, bei schlechter Laune also lieber eine Runde in der Natur spazieren gehen, als einen Bummel durch die Shopping-Mall machen. Vorsicht ist auch bei Schnäppchen geboten – nur weil etwas günstig ist, heißt das nicht, dass man es unbedingt braucht.

Beim erfolgreichen Erhalten einer strukturierten Garderobe kann es helfen, sich auf Wardrobe-Essentials zu konzentrieren. Sie passen immer und man muss sich um die täglichen Grund-Outfits keine Sorgen machen. Ausgefallene und saisonale Teile peppen die Garderobe zusätzlich auf und sorgen für Abwechslung. Hier gilt allerdings: Qualität vor Quantität!

Mistest du gerne aus? Oder bist du eher ein wahrer „Ausmist-Muffel“? Welche Tipps zum Ausmisten kannst du mit uns teilen?

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Fehlkäufe vermeiden: Das kommt uns nicht in die Tüte!

Vor kurzem haben ich dem Thema Fashion Detox einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. …

Vor kurzem haben ich dem Thema Fashion Detox einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. Es handelt sich dabei quasi um eine Zusammenfassung der bewährtesten Ausmist-Tipps. Mit auf der Kleiderschrank-Abschussliste standen natürlich auch Fehlkäufe. Damit es dazu aber gar nicht kommt, habe ich hier einige Tipps für euch gesammelt, mit deren Hilfe wir zukünftige Fehlkäufe vermeiden können.

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Das kommt uns nicht in die Tüte!

Wir alle kennen sie: Unüberlegte Impulskäufe, die schnell zu platzraubenden Schrankleichen werden können. Es sind eben jene Teile, die wir quasi ungetragen ausmisten und die bei ihrem bloßen Anblick ein mulmiges Gefühl von Reue hervorrufen.  Da hätten wir das Geld wohl besser investieren können. Doch wer sich beim Shoppen an einer simplen Checkliste orientiert, kann solche Fehlkäufe in Zukunft so gut es geht vermeiden! Ganz ausmerzen lassen sie sich wohl nie, oder?

Der Wohlfühlfaktor: Passt das zu mir?

Die schlimmsten Fehlkäufe sind meist diejenigen, die uns körperlich unangenehm sind. Unbequeme Kleidung macht selten Freude. Wusstet ihr, dass wir sie unterbewusst mit einer leichten Form von Schmerz verbinden? So entstehen schon rein physisch negative Assoziationen, die wir nicht bewusst beeinflussen können. Die schöne Jeans kaufen wir also doch lieber eine Nummer größer und sehen das zu enge Modell nicht als „Motivationshose“ für die paar Kilos zu viel auf den Rippen. Auch ich habe mal vor 6 Jahren eine sehr teure Lederhose gekauft, natürlich etwas zu eng. Ich habe sie bis heute nicht getragen.

Die Taktik zur Vermeidung solcher Fashion-Unfälle ist sehr einfach: Mehr Zeit in der Umkleidekabine verbringen! Das heißt konkret: Beim Probieren einer Jeans sollte man nicht nur testen, ob man den Knopf zubekommt, sondern ruhig auch mal ein paar Kniebeugen machen. Durch solche kleinen Übungen kann man ganz sichergehen, dass nichts drückt, zwickt oder spannt. Und bloß keine falsche Scham – sieht ja schließlich niemand!

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Die Gelegenheit: Wann werde ich dieses Kleidungsstück tragen?

Eine gut durchdachte Garderobe ist an die eigenen Bedürfnisse angepasst. Man sollte also beim Shopping unbedingt Faktoren wie das berufliche Umfeld und natürlich auch die Wetterbedingungen miteinbeziehen. So macht beispielsweise eine große Sammlung von Abendkleidern nur dann Sinn, wenn man auch wirklich öfters an Events teilnimmt.

Ebenso verhält es sich mit saisonabhängigen Teilen wie zum Beispiel Sommerschuhen: Sandalen sind an und für sich eine tolle Sache, aber mal ehrlich: Wie viele davon braucht man als Mitteleuropäerin wirklich? Leider sind uns selten mehr als 3 Monate Sommerwetter beschert – da ist der Bedarf an Sneakers und Boots wesentlich höher.

Die Notwendigkeit: Brauche ich das wirklich?

Fast jeder hat eine Affinität zu einem bestimmten Fashion-Item. Seien es nun Bomberjacken, Maxikleider oder Oversize-Blazer – wenn man bei einem Stück so richtig auf den Geschmack gekommen ist, kann man sehr leicht unfreiwillig zum Sammler werden. Und eine Sammlung macht nur dann Sinn, wenn auch wirklich jedes Stück einen speziellen Nutzen erfüllt.

Auch ein Teil, dass man schon in mehreren Ausführungen besitzt, kann in gewisser Weise ein Fehlkauf ein – schließlich hat man nur begrenzte Möglichkeiten, um die Teile zu kombinieren. Auch wenn es schwer fällt – manchmal kann man unnötigen Ballast im Schrank vermeiden, indem man bewusst auf die schwarze Lederjacke Nummer 3 verzichtet.

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Die Preis-Leistung: Qualität vs. Quantität

Auf lange Sicht hat man mit qualitativ hochwertiger Mode am meisten Freude. Solche Stücke halten alltäglichen Belastungen stand und beweisen immer wieder aufs Neue, dass sie ihr Geld wert sind. Anders verhält es sich mit qualitativ fragwürdigen Fehlkäufen. Oft sehen Stücke in schummriger Shop-Beleuchtung noch ganz passabel aus, entpuppen sich aber später als Reinfall. Mit genauem Hinsehen, Fühlen und einer Tageslicht-Probe kann man aber auch qualitätsbedingte Fehlkäufe vermeiden.

Kampf dem Impulskauf!

Der Impulskauf ist seit je her Ordnungs- und Budget-Feind Nummer Eins! Wer nicht mit einem schlechten Gewissen von einer übereilten Frust-Shopping-Tour zurückkehren möchte, sollte es deshalb am besten gar nicht so weit kommen lassen. Ein toller Trick, um unnötige Anschaffungen zu vermeiden ist, sich nur mit Dingen zu belohnen, die man sich wirklich schon längere Zeit wünscht.

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5 Tipps, um beim Online Shopping Fehlkäufe zu vermeiden

  1. Ein Budget-Limit setzen
    … und sich auch daran halten! So ist man gezwungen, sich jeden Kauf gut zu überlegen.
  2. Nochmal drüber schlafen
    Online-Shopping ist prädestiniert für Impulskäufe – immerhin führen hier ja nur ein paar Klicks zum Kauf. Deshalb ist es umso wichtiger, sich für die Kaufentscheidung Zeit zu nehmen!
  3. Nur von vertrauenswürdigen Websites bestellen
    Damit man beim Öffnen der Pakete keine böse Überraschung erlebt, ist es wichtig, nur von verifizierten Websites zu kaufen. Auf asos, Zalando oder H&M, halten die Produktfotos meistens das, was sie versprechen.
  4. Auf die Bewertungen achten
    Eine der tollsten Errungenschaften des Online-Shoppings ist die Möglichkeit, als Kunde seine Meinung zu äußern. Die Kunden-Kommentare können übrigens nicht nur beim Fashion-Shopping eine große Hilfe sein.
  5. Porbier’s mal mit Fauxsumerism
    Online-Shopping hat oft auch dann einen entspannenden Effekt, wenn man sein Bankkonto nicht belastet. Wer „Fauxsumer“ ist, sieht die Online-Shops eher als Lookbooks und den Warenkorb als Wishlist – oft ganz ohne tatsächlich etwas zu kaufen. Das heißt man füllt den Warenkorb mit all den tollen Teilen, führt den Bestellvorgang aber nicht zu Ende und verschont so den eigenen Geldbeutel.

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