Streetstyle: Schuhe mit Pelzpuschel

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Ich hatte heute morgen die unsinnige Idee, mit Rock und ohne Strümpfe Anfang Mai meinen Tag zu verbringen. Nach genau 40 min. ohne, sprich mit nackten Beinen, habe ich mir eine Strumpfhose (blickdicht und warm) übergezogen. Diese Vorgeschichte dient lediglich dazu zu begründen, warum ich hier weiterhin Winter-Streetstyles zeige. Die Fotos aus dem März werde ich wohl noch bis Mitte Juli zeigen können, wenn das mit dem Wetter so weiter geht. Doch genug gelabert:

Bei diesen Schuhen frage ich mich definitiv, wer die kauft. Außer dass man mit solchen Tretern von Streetstyle-Knipsern, wie ich einer bin, abgelichtet sind, ist doch so ein Modell monster-unpraktisch, oder? Alle glotzen dir auf die Füße, beim Einsteigen in die Limousine, muss man hurtig die Beine verstauen, damit der Chauffeur nicht den Pelzschweif in die Tür einzwickt, wenn es regnet, schaut das aus wie eine nasse Ratte, die sich am Absatz festgebissen hat, und außerdem verfängt sich der ganze Müll, der auf den Straßen rumliegt, in dem Fell.

Das bringt mich auf die Idee: Vielleicht sind das gar keine High Heels für Fashionistas sondern für faule Müllmänner. Motto: Einmal Straße kehren? Klar, ich ziehe meine Pelzschweif-Schuhe an.

Foto: parisoffice / Modepilot

Muss ich mir die Füße operieren lassen?

Ich weiß, ich weiß: Schon in diesem Sommer tragen die It-Girls und Fashionistas und die Promis und Möchte-gern-Starlets Schuhe, die vorne so spitz sind wie das Kinn von Heidi Klum (na ja, noch spitzer). Solche Spinattreter-Modelle gibt’s ja von Marc Jacobs und Burberry Prorsum und anderen Labeln. Aber gestern, als ich bei der Präsentation der Herbst-Winter-Kollektion von Etro war, fiel mein Blick auf diese Highheels:

… und dann auf diese:

Also, natürlich sehen die mega mäßig geil aus, keine Frage. Aber WIE bitte schön soll da ein normaler Fuß reinpassen?????????? Entweder lässt frau sich die Füße operieren und einfach den kleinen Zeh entfernen (so wie manche Frauen sich für eine XS-Taille einfach ‘ne Rippe rechts und links wegschneiden lassen). Oder man kauft die Dinger drei Nummern größer, damit alle 5 Zehen im Schuh Platz haben. Das hat aber zur Folge, dass die Füße riesig wirken und die Spitzen sich so nach oben biegen, was ganz grässlich aussieht. Eine andere Alternative wäre: Augen zu und Zehen abquetschen lassen … Nicht gerade sehr verlockend …

Was sagt Ihr zu dem Spitze-Schuh-Trend? Trend mitmachen und leiden?Oder ist das nur was für Frauen mit schmalen Füßen?

Fotos: Modepilot / isaroffice

Wohin mit den Ohrringen?

Bei mir fliegen die Ohrringe immer in einem kleinen Kästchen rum und ich muss jedesmal mühsam und geduldig die passenden Paare zusammensuchen. Aber gestern habe ich auf dem Lohr-Nehmer Press Day eine super praktische und hübsche Alternative entdeckt: Einfach an den Rand einer Kaffeetasse hängen. Genial einfach und sieht auch noch entzückend aus. Jetzt bekommen Omas Mokkatassen endlich eine neue Aufgabe!

Ohrringe von Immerdein

Foto: Modepilot / isaroffice

Urlaub am Arm

Jawohl.  Ich pfeife auf das blöde Wetter mit Regen und Wind und Bibber-Temperaturen und dicken Mänteln. Ich binde mir einfach ein Stück Sommer an den Arm. Die süßen Armbänder aus der neuen Kollektion von Litalu erinnern mich an Strand und Meer und Wind in den Haaren und Sonne auf der Haut. Bikini … Wellen … Strohhut … Strandbar … Surfboard … Sonnenbrille … Fischerboote … Ich träum’ jetzt einfach weiter …

Extrem niedlich und ökologisch korrekt, weil mit gezüchteten Süßwasserperlen: Beach-Armbänder in Neonfarben von Litalu

Fotos: Modepilot / isaroffice

Limited Edition in Camou-Print von n.d.c.

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Normalerweise bin ich ja nicht so der Leo-Fan, aber hier würde ich sogar versuchen, meinen Freund zu überreden, das zu kaufen. Die Marke ndc  – made by hand, gegründet 2001 von Arnaud Zannier und Einrique Corbi, zwei Schuhexperten mit Sitz in Belgien, haben eine ganz kleine Sonderedition für Männer für diesen April herausgegeben in Leo-Print. Der Schuh ist nicht so toll, aber die beiden Taschen, eine Computer Tasche und ein Weekender, sind echt schön.

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n.d.c. für Code-Name verwendet nur feinste Materialien und lässt in Europa produzieren. Es gibt inzwischen auch einen Laden in Berlin. wer also in Berlin, sollte mal in der Münzstraße 19 vorbeischauen. Die anderen können bei The Corner gucken.

Neue Modetrends für Strand und Surfen online entdecken

Bikini2013 ist das Colour Blocking – also grelle, frische Farben – bei der bei Bademode wieder In. Der leuchtende Bikini mit knappen Teilen ist mehr denn je angesagt. Grafik und Neonfarben der 1980er sind wieder da. Interessant ist das sogenannte Mix & Match beim Bikini: Kombiniert werden darf wirklich so gut wie alles. Speziell gibt es den zweiseitig tragbaren Inside-Out Bikini in vier unterschiedliche Looks. Beim Einteiler geht der Trend zum Monokini, bei dem Oberteil und Höschen miteinander verbunden sind. Und es gibt den Cut-Out-Bikini, ein Badeanzug mit ungewöhnlichem Ausschnitt. Manche Designer setzen auf filigrane Stoffe oder so etwas wie den Military-Look.

Gefragte Accessoires und Stoffmuster am Strand

Schicke oder sportliche Strandmode für den ausgedehnten Urlaub oder den spontanen Kurztrip für Wassersportler und Surf-Fans ist auch im Internet zu finden. Die neuen Stylings bei der Strand- und Surfmode stellen Labels vor wie Elizabeth Hurley, Heidi Klein, Alexis, Undrest, Mara Hoffman, Melissa Odabash oder Shay Todd. Die Kollektion von Água de Coco gehört zur edleren Sorte und die Designerin Liana Thomaz der kommerziellen Luxusmarke nennt sich Trendsetterin. Zu Accessoires am Strand wie Sandalen, Tuch, Hut und Brille gehört zusätzlich manchmal auffallender Schmuck für Hals und Arme oder auch ein Ziergürtel. Zum ethno-gemusterten Pocahontas-Style mit Fransen passen als Schmuck Lederarmband, Feder-Ohrringe und Haarband. Die bekannten Karibik- und Blumen-Prints bei Stoffen gibt es weiterhin. Als Trend kommen Tiermuster wie Zebra-, Schlangen- und Leopardenmuster dazu.

Spezielle Beach-Outfits

Erinnert wird in der Bademode zurzeit gern an die 1950er Jahre: Das betrifft nicht nur den Schwarz-Weiß-Look, sondern besonders auch taillenhohe Bikinihosen. Von den Strand-Looks der 20ies und 50ies inspirieren ließ sich das Label 1979 von Suzanna Kuhlemann. Ausgewählte Stücke zu sehen bei Etsy gehören zu ihrer Kollektion, die in Kleinauflage und teils aus exklusiven Einzelteilen bestehend angeboten wird. Einen besonders ausgefallenen Trend stellt Missoni mit der diesjährigen Kollektion im Retrostyle der 60ies mit bunten Crochet-Texturen auf Badeanzügen vor. Shorts und Bermudas sind als Strandmode bei Männern angesagt. Die enge Badehose ist eher Out. Paisley- oder Hawaii-gemusterte und gestreifte Shorts auch in stark kontrastreichen Farben sind in allen möglichen Variationen zu haben.