kyddo x Journelles: Meine exklusive Baby-Kollektion aus feinster Bio-Qualität

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit “Journelles” selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It’s Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: “Influencer im Portrait: Jessica Weiß – Alles, nur kein Stillstand”


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Probiotische Produkte für Babys: So entwickelt dein Baby eine normale Darmflora!

Unser Darm spielt für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden eine zentrale Rolle: Rund 80 % unserer Immunzellen sind im Darm angesiedelt. Eine artenreiche und normal-gesunde Darmflora ist jedoch nicht etwas, das sofort mit dem Leben im Mutterleib entsteht. Sie muss sich von der Geburt weg über mehrere Jahre entwickeln und deshalb ist es so wichtig, dass Babys so früh wie möglich mit nützlichen Bakterien in Kontakt kommen.

Der heutige Beitrag hier auf meinem Mamablog ist in Zusammenarbeit mit OMNi-BiOTiC® entstanden. Wir widmen uns dem umfangreichen Thema Probiotische Produkte für Babys und wie du die allgemeine Darmgesundheit fördern kannst.

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Mit probiotischen Produkten für Babys deren Darmgesundheit fördern

Auf der Neo-Intensivstation startete unsere gemeinsame Reise als Familie. Es war kein leichter Start für unseren kleinen Sohn und als frisch gebackene Mama war ich in dieser Zeit über jeden Tipp dankbar. So denke ich auch gerne an die Empfehlung einer Followerin zurück.

Mit dem Thema Darmgesundheit bei Babys habe ich mich bis zu diesem Zeitpunkt nur oberflächlich beschäftigt. Als mir von besagter Followerin nach der Antibiotika-Therapie meines Sohnes OMNi-BiOTiC® PANDA empfohlen wurde, habe ich zu recherchieren begonnen. Es hat meinem Sohn sehr geholfen, seinen Darm wieder zu stärken und ich bin davon überzeugt, dass uns die tägliche Gabe auch vor nervigen Koliken in den ersten 3 Monaten bewahrt hat!

Gerade, wenn Babys früh Antibiotika-Therapien bekommen, die den Darm angreifen, ist es umso wichtiger, die Darmflora so schnell wie möglich wieder mit wichtigen Bakterien anzureichern und das Mikrobiom zu stärken. Wie du vielleicht heraushörst, war ich damals so froh um diesen Tipp und deshalb möchte ich auch dich mit dem Thema vertraut machen! Denn ein normal funktionierender Darm im Babyalter ist entscheidend für einen guten Start ins Leben und viele Jahre danach!

Darmgesundheit bei Mutter und Kind: warum ist sie so wichtig?

Der Darm beeinflusst unser Leben. Ein gesunder Darm gilt bereits im Allgemeinen als Schlüssel für Wohlbefinden und Gesundheit und ist dafür verantwortlich, dass unser Immunsystem stark genug ist, um Krankheiten abzuwehren. Laut Forschungen könnten Krankheiten wie  Diabetes, Herz-Kreislauf-, entzündliche Darm- und Autoimmun-Erkrankungen sowie Übergewicht und Allergien auf einen kränklichen Darm zurückzuführen sein. Neueste Erkenntnisse zeigen sogar, dass unsere Stimmung, das Gedächtnis, Depressionen, Autismus-Störungen und Charakterzüge wie Intro- und Extrovertiertheit mit der Darmgesundheit eng zusammenhängen. 

Unser Darm ist ca. 6 Meter lang und beheimatet mehr als 100 Billionen Bakterien, die sich in den Falten der Darmwand einnisten. Diese Ansammlung an Bakterien wird umgangssprachlich als Darmflora bezeichnet, ForscherInnen sprechen aber auch von den Begriffen Mikrobiota oder Mikrobiom. 

Mehr als 1000 unterschiedliche Arten von Darmbakterien sind bereits bekannt und die Zusammensetzung der Darmflora ist bei jedem Menschen unterschiedlich und sehr individuell. Sie hängt stark von den ersten Lebensjahren ab und deshalb ist es auch so wichtig, dass wir unsere Babys beim Aufbau eines gesunden Mikrobioms frühest- und bestmöglich unterstützen.

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Wie entsteht die Darmflora beim Baby?

Die Zeit, die wir als Baby behütet im Mutterleib in der Fruchtblase verbringen, ist die einzige Zeit im Leben, in der wir rein aus menschlichen Zellen bestehen. Alles ist steril und keimfrei, weder auf unserer Haut noch in unserem Darm befinden sich Mikrobakterien und unsere Darmschleimhaut ist dementsprechend besonders dünn und empfindlich. 

Erst durch das Platzen der Fruchtblase und durch die Geburt kommen wir zum ersten Mal mit Bakterien der Mutter in Kontakt, die entscheidend für unsere weitere Gesundheit sind. Nach der Geburt geht es dann Schritt für Schritt weiter mit der Besiedelung lebenswichtiger Bakterien.

Gerade in der Muttermilch befindet sich ein wichtiges Potpourri an Bakterien, mit dem wir die Darmflora aufbauen und fördern können. Deshalb wird geraten, Babys 6 Monate voll und insgesamt mindestens 12 Monate lang zu stillen. Muttermilch kann man also durchaus auch als Multispezies–Probiotikum für Babys ansehen!

Aber auch unsere Umwelt spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines gesunden Darms. Wie du dein Baby mit umweltlichen Einflüssen dabei unterstützt, eine funktionierende Darmflora aufzubauen, erfährst du im nächsten Punkt.

Wie kann ich die Darmflora bei meinem Baby stärken?

Neben dem Stillen ist vor allem das Umfeld wichtig, um die Darmgesundheit zu fördern. Babys sollten deshalb viel am Boden krabbeln, verschiedene Dinge berühren und in den Mund nehmen, mit den Bakterien auf den Händen der Menschen sowie Natur und Tier in Berührung kommen. 

Gerade als Erwachsene, die wir ja nicht mehr alles in den Mund nehmen, müssen wir uns deshalb oft daran erinnern, dass es nicht grausig, sondern lebenswichtig für Kinder ist, verschiedene Materialien zu berühren und zu schmecken. Insbesondere der Umgang mit Tieren kann dabei helfen, später mal Allergien zu vermeiden und auch in Erde und Sand befinden sich wichtige Bakterien, die den Darm besiedeln sollen.

Es ist auch nicht immer notwendig, als Mama vor dem Essen die Hände steril zu haben. Denn die gesunden Bakterien, die sich darauf befinden, sind ebenfalls wichtig für das Baby und können mit der Nahrungsaufnahme in den Darm gelangen. Dennoch solltest du aber natürlich darauf achten, dass dein Baby nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung kommt!

Leider bleiben aber oft auch den Kleinsten Medikamente nicht erspart und gerade Antibiotika können im Darm eines Babys Schaden anrichten und bereits gesammelte Bakterien wieder vernichten. Auch wir mussten diese Erfahrung machen und haben gleich Zuhause mit dem Probiotikum OMNi-BiOTiC® PANDA angefangen, das unseren Sohn extrem beim Aufbau seines Mikrobioms unterstützt hat und dies auch immer noch tut!

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Probiotische Produkte für Babys: OMNi-BiOTiC® PANDA

Was ist OMNi-BiOTiC® PANDA?

OMNi-BiOTiC® PANDA zählt zu den Probiotika für Babys und Mamas, das mit seinem probiotischen Bakterienstamm die Darmwand stabilisiert und einen T-Zellen-Mangel ausgleicht. Damit hilft es, das Immunsystem des Babys auszugleichen und setzt einen wichtigen Meilenstein für ein weiteres Leben. 

Wie funktioniert OMNi-BiOTiC® PANDA?

OMNi-BiOTiC® PANDA besteht aus den drei humanen Bakterienstämmen Lactococcus lactis W58, Bifidobacterium lactis W52 und Bifidobacterium bifidum W23. Eine Portion enthält mindestens 3 Milliarden Keime und ist komplett frei von Hormonen, tierischem Eiweiß, Gluten, Hefe und Lactose! Somit unterstützt es perfekt das Mikrobiom von Mama und Baby.

Für wen ist OMNi-BiOTiC® PANDA geeignet?

OMNi-BiOTiC® PANDA ist für Mama und Kind geeignet und kann deshalb sowohl über die Mutter in der Schwangerschaft als auch direkt dem Baby nach der Geburt verabreicht werden. OMNi-BiOTiC® PANDA ist auch für Diabetiker und Milchallergiker geeignet!

Wie wird OMNi-BiOTiC® PANDA angewendet?

OMNi-BiOTiC® PANDA kann bereits in der Schwangerschaft, aber auch erst danach eingenommen werden. Ich gebe es unserem Sohn täglich mit ein bisschen Muttermilch gemischt. Eine Alternative wäre, es als Mama einzunehmen und so dem Kind über die Muttermilch weiterzugeben.

Wann wirkt OMNi-BiOTiC® PANDA? 

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass OMNi-BiOTiC® PANDA besonders gut für das Immunsystem des Babys ist, wenn es schon ab dem 8. Schwangerschaftsmonat von der Mutter eingenommen wird und dann ab dem ersten Lebenstag auch dem Kind gegeben wird.

Wie lange soll man OMNi-BiOTiC® PANDA einnehmen? 

Prinzipiell ist es bei Babys ratsam, das Produkt für mindestens 1 Monat zu nehmen bzw. auf die vom Arzt geratene Dauer zu achten. Ich habe es unserem Sohn die ersten 4-5 Monate täglich gegeben und es dann schrittweise auf alle 2-3 Tage reduziert. Mein Plan ist es, ihm das OMNi-BiOTiC® PANDA im gesamten ersten Lebensjahr zu verabreichen, weil es ihm nach seiner frühen Antibiotika-Therapie einfach guttut!

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Weitere Alternativen, um die Darmflora aufzubauen

Da ja Baby und Mama eng miteinander verbunden sind, ist es auch extrem hilfreich, als Mutter früh genug auf die eigene Darmflora zu achten. Das META-CARE® Vitamin D3 ist eine Kombination aus der reinsten physiologischen Form von Vitamin D3 und einem Extrakt aus dem Shiitake-Pilz.

Vitamin D3 trägt zur normalen Funktion des Immunsystems sowie zur Erhaltung von Zähnen und Knochen bei. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten, wenn das normalerweise über die Sonne aufgenommene Vitamin D3 knapp wird, lohnt es sich, zu so kleinen Wundermitteln zu greifen, um gesund zu bleiben und den perfekten Schutz für Mama und Baby zu garantieren!

Welche Erfahrungen hast du mit probiotischen Produkten für Babys gemacht und wie unterstützt du dein Baby dabei, eine gesunde Darmflora aufzubauen?

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Zwei Monate mit Cleo: Kleines Jessie-Update aus der Elternzeit

Huhu, ich bin Charlotte! Was ich hier genau mache? Nun, Journelles hat Beiträge, die durch Kooperationen unterstützt werden. Und genau diese Kooperationen und Partner sind mein Aufgabenbereich. Ich bin dafür verantwortlich, dass ihr mit schönen Markenbotschaften von Brands, die wir lieben, versorgt werdet.

Aber lasst mich von vorne beginnen. Ich komme ursprünglich aus der ominösen Stadt, die es angeblich nicht gibt – eine große Lüge: Bielefeld ist meine Heimat.

Nach dem Abitur ging ich ein Jahr als Au-Pair nach Mailand mit dem Ziel, danach nicht nur fließend Italienisch sprechen zu können, sondern auch eine Entscheidung getroffen zu haben, was ich danach studieren möchte.

Dort lernte ich viele interessante und tolle Menschen aus Kunst und Kultur kennen, von denen kaum einer ein Wort Italienisch sprach, aber alle ein sehr gutes Englisch! No problemo (wenn ich an dieser Stelle Alf zitieren darf), denn mit nach diesem aufregenden Jahr in bella Italia konnte ich die englische Sprache in mindestens fünf verschiedenen Dialekten sprechen und hatte einen Entschluss gefasst: Ich würde Modemanagement an der Akademie LDT Nagold studieren und somit vier Semester im Schwarzwald leben.

Um viele Erfahrungen reicher und mit einem Abschluss in der Tasche zog es mich in die Hauptstadt. Wohin sonst? Dass Berlin für die Modebranche im eigentlichen Sinne viel weniger zu bieten hat als der Süden Deutschlands, war mir damals schon bewusst, aber wo ein Wille ist, da ist ein Weg. So absolvierte ich einige spannende Praktika im Produktmanagemet und in der Redaktion bei Stylebook, in der PR bei Schoeller und von Rehlingen und lernte eine neue Facette der Modebranche kennen, mit der ich mich vorher nur wenig beschäftigt hatte: Kommunikation – ja, das kann ich!

Über vier Jahre habe ich dann gemeinsam mit Stylebook und Travelbook ein Bloggernetzwerk aufgebaut. Eine aufregende Zeit mit vielen unvergesslichen Erlebnissen. In einer Branche, in der es eine sehr hohe Fluktuation mit wenig Beständigkeit gibt, ist es ein sehr langer Zeitraum auf meinem Lebenslauf. Also entschied ich mich, neue Wege einzuschlagen und mich umzuschauen.

Ach, wollt wissen, wie ich Jessie kennengelernt habe und zu meinem Job bei Journelles kam? Es mag sicher wie ein Märchen klingen, ist aber die pure Wahrheit! Ich führte bereits Gespräche für potentielle neue Jobs, jedoch war ich in keinen Job so richtig “verliebt”. Wie an so vielen Abenden telefonierte ich mit meiner Mutter und sagte zu ihr: “Ach Mama, weißt du was? Ich glaube ich muss mich bei Journelles bewerben.”

Dazu müsst ihr wissen, dass ich trotz meiner jahrelangen Arbeit mit Bloggern nur wenige Blogs wirklich mit Herzblut verschlungen habe – Journelles war seit dem Launch mein absoluter Lieblingsblog. Ich war beeindruckt von Jessie und dem Frauenbild, das sie auf Journelles zeigt: selbstbewusst, modern, zeitgemäß, emanzipiert und gesund. Ich fühlte mich bei meinem täglichen Klick immer abgeholt und verstanden.

Ein Like hier, ein Herz dort! Persönlich getroffen hatten wir uns bis dato noch nie, Jessie und ich führten eine Instagram-Bekanntschaft. Könnt ihr euch also vorstellen, wie mir das Herz in die Hose gerutscht ist, als ich eines Tages eine Facebook-Nachricht von Jessie bekam, ob wir uns bezüglich einer potentiellen Stelle bei Journelles auf einen Kaffee treffen wollen?!

Ich fiel aus allen Wolken und landete direkt auf Wolke Sieben: Sales und Marketing für mein liebeste Blogazine – das wäre mein Herzensjob! Woher wusste Jessie bloß, dass meine Bewerbung schon in meinem Emailfach als Entwurf darauf wartete, abgeschickt zu werden? Uns beiden war klar: Das muss Gedankenübertragung gewesen sein.

Diese telepathische Verbindung erleichtert natürlich die Zusammenarbeit, denn Konzepte zu schmieden bedarf viel Feingefühl und Kreativität. Seitdem sind wir auf Standleitung und möchten euch in Zukunft mit vielen schönen Kooperationen überraschen.

Hier könnt ihr mir auf Instagram folgen!


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Baby-Erstausstattung: Unsere Must-haves für die ersten Monate

Im Home-Office mit Baby arbeiten – 7 Tipps und meine Learnings

Mit einem Baby ändert sich das eigene Leben schlagartig. Und dennoch verändert es sich nicht grundlegend. Werte, Ziele, Vorstellungen – passen sich mitunter an, werden aber nicht von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Ich habe mir während der Schwangerschaft sehr viele Gedanken gemacht, wie sich Beruf und Familie miteinander vereinen lassen. Es gibt bereits viele gute Ansätze und einige hilfreiche Tipps dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen.

Im heutigen Beitrag hier am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? Eines kann ich allen selbstständigen Mamis schon mal verraten: Nur Mut, es ist alles machbar und rein gar nichts, woran man verzweifeln wird!

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

So klappt das Home-Office mit Baby!

Seit vielen Jahren bin ich schon selbstständig und durchaus routiniert, was meine Arbeit betrifft. Mit Mitte zwanzig habe ich damals den Schritt gewagt und wurde mein eigener Chef. Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut – ich liebe einfach diese Flexibilität. Ein paar Jahre später folgten Hochzeit und Wohnungskauf und dann kam auch bald der eventuelle Wunsch nach einem Kind auf. Und wie es das Schicksal so wollte, mussten wir nicht lange warten und ich war mit unserem Sohn schwanger.

So eine Schwangerschaft allein bringt schon ein gewisses Maß an Unsicherheiten und Ängste mit sich und natürlich machte ich mir auch Gedanken über meine berufliche Zukunft. Ich bin in der Werbebranche tätig. Als Digital Content Creator und Agentur-Inhaberin kann ich mir nun mal keine Auszeit von 1 bis 2 Jahren erlauben. Und ganz ehrlich: das wollte ich auch nie!

Ich habe mich somit gegen eine Karenzzeit und gegen eine berufliche Auszeit entschieden. Keineswegs habe ich mir das leicht vorgestellt, meine Selbstständigkeit mit Baby fortzuführen. Doch ich war stets voller positiver Gedanken und einem starken Mindset, dass ich das schaffen werde. Natürlich gibt es Ansichten à la Arbeiten zu Hause mit Baby sei unmöglich und realitätsfern, doch ich bin das beste Beispiel dafür, dass man sowohl Selbstständigkeit, als auch Mama sein unter einen Hut bekommen kann.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

Flexibilität ist das A und O

Wenn man sich für Home-Office mit Baby entscheidet, dann muss einem auch bewusst sein: Flexibilität ist das A und O. Es gibt hier kein das Baby eben mal warten lassen, oder ständig zu arbeiten während das Baby unter dem Spielbogen liegt. Es gibt gute und schlechte Tage. Tage an denen ich wirklich viel schaffe und auf 3-4h effektive Arbeitszeit komme. Und dann gibt es wieder Tage, an denen Raphael die volle Aufmerksamkeit benötigt und ich während seinen Schläfchen die Wohnung aufräume.

So oder so ist alles irgendwie machbar. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man das gewohnte Arbeitspensum von vor der Geburt absolut nicht halten kann. Außer man gibt sein Baby frühzeitig in Betreuung. Der Mix aus Baby und Arbeit ist für mich aktuell der ideale Weg. Meine Tätigkeiten als Bloggerin, Digital Content Creator und Marketing-Expertin lassen sich sehr gut mit Baby vereinen.

Ich könnte mir absolut nicht vorstellen, nichts zu arbeiten. Meine tägliche Arbeit ist mein Ausgleich zum Mamasein und hält mich auch geistig fit. Natürlich gibt es Tage, an denen ich mir denke: Wie soll ich das alles bloß schaffen?. Doch eine gute Struktur, realistische Ziele sowie Vertrauen in mich selbst bestärken mich, in dem was ich tue.

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt und wie in ein paar Monaten mein Home-Office mit Kleinkind Resümee ausfallen wird. Bis dahin teile ich meine Learnings und Tipps mit dir, wie es möglich ist, Home-Office mit Baby zu schaukeln!

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7 Tipps für Home-Office mit Baby

1. Dem Tag eine (mögliche) Struktur geben

Mit Baby wird es eher nicht mehr möglich sein, sich mit dem zweiten Kaffee gegen 9 Uhr ins Büro zu setzen, die ersten E-Mails zu beantworten und den Tag durchzuplanen. Es gilt daher: Überarbeite deine bisherigen Strukturen und passe sie an den neuen Tagesablauf an. Wichtig dabei ist auch, dir eine gute Flexibilität zu bewahren. Anfangs mag das Baby ja noch recht viel schlafen, aber es wächst, wird aktiver und benötigt so mehr Aufmerksamkeit von dir.

Was ich mir angewöhnt habe? Ich schlafe nicht, wenn das Baby schläft, sondern arbeite währenddessen. Mit seinen Schläfchen untertags komme ich aktuell auf 3-4 Stunden Arbeitszeit. Es ist durchaus ein zerrissener Arbeitstag, aber für mich besser als nichts. Während er sein Schläfchen am Vormittag hält, bearbeite ich zum Beispiel die wichtigsten E-Mails und schau mir meine To-dos für den Tag an. Mittags und Nachmittags nutze ich seine Ruhephasen, um Content zu erstellen, Blogbeiträge zu schreiben oder um zu recherchieren. Jeder Tag ist anders, sei es vom Baby-Schlaf her oder auch von meinen To-dos.

Möchte ich mich wirklich aktiv 2-3 Stunden auf etwas konzentrieren, dann lege ich meine Arbeit auf die Abendstunden, sobald mein Sohn ins Bett geht. Gegen 19 Uhr wird gestillt und schlafen gelegt – diese Uhrzeit hat sich in den vergangenen Wochen bei uns eingependelt. Glücklicherweise war ich schon immer ein Mensch, der abends sehr produktiv sein kann. Und genau das mache ich mir jetzt zunutze.

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2. Neue Routinen schaffen

Mit einem Baby kommt man nicht darum herum, sich neue Routinen anzugewöhnen. Routinen verhelfen nicht nur dir zu mehr Konzentration während kurzen Baby-Schlafphasen, sondern sind auch für dein Baby wichtig, damit es sich an einen guten Tagesrhythmus gewöhnen kann.

Bei uns ist beispielsweise die Morgenroutine richtig toll. Wir stehen etwa gegen 06:30 auf und richten uns für den Tag. Im Anschluss gehen wir mit unseren Hunden eine große Runde spazieren, danach folgt das Frühstück. Meistens landen wir vormittags gegen 10 Uhr im Home-Office, wo sich Raphael in seinem Gitterbett mit dem tollen Lama beschäftigt. Das Spielen macht ihn so müde, dass er kurze Zeit später von alleine einschläft. Wenn er zum Einschlafen doch etwas Hilfe braucht, gibt es den Schnuller und viele Streicheleinheiten von Mama. Wenn das auch nicht funktioniert, dann ist die Babytrage unser Retter in der Not. Da schlummert er dann recht schnell und ich habe eine gute Stunde Zeit für meine Mails.

Was ich damit sagen möchte: Es ist definitiv möglich, Routinen mit einem Baby zu schaffen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Kind aus, sondern auch auf dich als working mom. Nimm dir in den ersten Wochen nach der Geburt jedoch nicht zu viel vor und plane vor allem nicht zu viel. Lass dich voll und ganz auf dein neues Leben als Mama ein, schau darauf was dein Baby braucht und wie es am besten entspannt.

Auch wenn dir die Arbeit im Nacken sitzt und du wahrscheinlich möglichst viel erledigen willst (kenne ich nur zu gut von mir selbst): Genieße die Zeit mit deinem wunderbaren Nachwuchs und sauge jede verfügbare Minute auf. Du wirst sehen, wie entspannt du selbst dadurch sein wirst und wie alles andere schon ein wenig leichter von der Hand geht.

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3. ein fester und organisierter Arbeitsplatz

Hat man die Möglichkeit und kann sich zu Hause einen fixen Arbeitsplatz einrichten, ist das wirklich sehr viel Wert. Ich habe das große Glück und darf sogar einen kompletten Raum mein Home-Office nennen. Seit etwa 7 Jahren arbeite ich nun schon von zu Hause aus und ich kann nur sagen: Trotz Büro zu Hause, wo ich nach Feierabend hinter mir die Türe schließen kann, verschwimmt berufliches und privates natürlich schon.

Eine klare Trennung schaffe ich definitiv nicht und das muss meiner Meinung auch nicht sein. Gerade im Home-Office mit Baby ist es noch einmal um einiges schwieriger, klare Grenzen zwischen Job und Privatleben zu ziehen. Wichtig ist nur, dass man für sich selbst einen guten Mittelweg findet und eine Möglichkeit, die Arbeit hinter sich zu lassen und abschalten zu können.

Nichtsdestotrotz führt so ein fester Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden natürlich dazu, dass man konzentrierter und fokussierter seinen To-dos nachgehen kann. Dabei muss das keineswegs ein eigener Raum sein, eine Arbeitsnische im Wohnraum hilft auch schon, um die spärliche Arbeitszeit mit Baby bestmöglich zu nutzen.

UP – mein ergonomischer Sitzhocker für aktives Sitzen

Im Home-Office mit Baby muss man schon mal kreativ werden. Und da gehört für mich auch die Wahl der Sitzmöglichkeiten dazu. Ich wechsle gerne zwischen klassischem Schreibtischstuhl und UP-Sitzhocker. Zum einen weiß es mein Rücken zu schätzen und zum anderen auch mein Sohn.

Es gibt Tage, an denen Raphael einfach sehr viel Mamanähe braucht. Da schläft er schlecht selber ein, will ganz viel kuscheln und Nähe spüren. An diesen Tagen setze ich ihn immer in meine Babytrage und wippe ein wenig hin und her, bis die Äuglein zufallen. An ein Ablegen nach dem Einschlafen ist an solchen Tagen jedoch nicht zu denken. Daher weiß ich meinen UP-Sitzhocker so zu schätzen!

Durch die abgerundete Standfläche lässt sich der höhenverstellbare UP-Sitzhocker in alle Richtungen bewegen und sorgt so für ein aktives Sitzen. Aktives Sitzen bedeutet, dass man zwischen verschiedenen Sitzhaltungen wechselt und so das Sitzen selbst zu einer aktiven Tätigkeit wird. Das praktische dabei? Dafür muss man rein gar nichts tun, denn der UP-Sitzhocker ist so konzipiert, dass man ergonomisch korrekt sowie dynamisch sitzt und sich dabei voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren kann.

Dass das aktive Sitzen eine Wohltat für meinen Rücken ist, habe ich bereits in der Schwangerschaft bemerkt. Mittlerweile sitze ich mit schlafendem Baby in der Trage vor dem PC, wippe hin und her, tue gleichzeitig meinem Beckenboden etwas Gutes und meinem Sohn auch. Denn der schlummert durch die sanften Bewegungen selig weiter.

Die Sitzposition wird beim aktiven Sitzen also häufig gewechselt. Das ist nicht nur für Mamis im Home-Office ideal, sondern für alle, die lange am Schreibtisch arbeiten müssen. Denn starres Sitzen sorgt dafür, dass wir die Wirbelsäule monoton belasten. Das führt kurzfristig zu Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen und kann auch Ursache für eine sinkende Leistungsfähigkeit sein. Langfristig ist es für die gesamte Rückenmuskulatur eine starke Überbelastung.

Ein weiterer Aspekt, warum ich mich für den UP-Sitzhocker entschieden habe ist, dass er nachhaltig in Deutschland gefertigt wird. Des Weiteren hat man beim Kauf die Interstuhl 10-Jahre-Langzeitgarantie direkt mit dabei. Aufgrund meiner Home-Office-Einrichtung habe ich den Sitzhocker in Schwarz gewählt. Besonders bequem finde ich auch das Sitzkissen, das sich farblich auf den Hocker abstimmen lässt.

Den UP gibt es aktuell in sechs unterschiedlichen Farben und er ist nicht für die Arbeit am Computer ideal. Durch das schlichte Design fügt er sich in jeden Raum gut ein, denn ein aktives und gesundes Sitzen ist nicht nur im Home-Office wichtig.

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4. To-do-Listen nutzen

Seit vielen Jahren nutze ich To-do-Listen um meine Wochen zu planen, meine Ziele im Auge zu behalten und um eine gute Übersicht über aktuelle Projekte zu haben. Wie ich das genau handhabe, liest du in diesem Blogbeitrag zur Selbstorganisation. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, in kurzen Arbeitsphasen zu einem Konzentrations-Meister zu werden. Ich habe mit Baby eher selten die Möglichkeit, dass ich mehrere Stunden konzentriert an einem Projekt arbeiten kann.

Daher gilt es neben neuen Routinen sich auch eine neue Arbeitsroutine anzueignen. Ich versuche nun in kurzen Zeiträumen das Beste aus meiner Konzentration herauszuholen. Ich fokussiere mich dabei voll und ganz auf eine Sache und arbeite nur daran. Multitasking ist hier absolut verboten, denn das führt nur zu weniger Produktivität. Denn man muss immer bedenken: Die Zeit, in der das Baby wirklich schläft, will bestmöglich genutzt werden. Also am besten das Handy weglegen, den Mail-Account schließen und sich voll und ganz auf den zu bearbeitenden Task einlassen. Denn so eine Schlaf-Stunde vergeht wie im Flug.

Meine To-do-Listen plane ich gerne morgens für den Tag bzw. an Sonntagen für die ganze Woche. Ich nehme mir hier bewusst nur 1-2 To-dos pro Tag vor. Mehr ist fast nicht zu schaffen. Und wenn doch, dann löst das eher ein Gefühl von Erfolg aus, als wenn man sich zu viel vorgenommen hat und sich am Ende des Tages eingestehen muss, dass es einfach nicht machbar ist.

Merke dir also: Lieber wenige und kleine Ziele für den Tag setzen und mit einem guten Gefühl schlafen gehen, als sich zu viel vorzunehmen und nicht einschlafen können, weil einem noch so viel im Kopf herumschwirrt.

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5. realistische Ziele setzen

Wir haben bereits darüber gesprochen wie man neue Strukturen und Routinen im Home-Office mit Baby schaffen kann und auch darüber, wie hilfreich To-do-Listen in der Selbstständigkeit sein können. Auch für dieses Jahr habe ich mir berufliche Ziele gesetzt, die ich früher oder später erreichen möchte.

Was ich mir schon vor Jahren angewöhnt und angeeignet habe: Auch viele kleine Ziele führen zum großen Ganzen. Und genau diese Sicht- sowie Arbeitsweise ist besonders effektiv. Viele kleine Ziele zu haben bedeutet auch, viele kleine Erfolgserlebnisse einheimsen zu dürfen. Genau das motiviert, man bleibt dran und das sorgt auch dafür, dass die Arbeit nach wie vor Freude bereitet.

Und auch wenn du dir für das erste Jahr im Home-Office mit Baby keine neuen Ziele stecken möchtest, ist das absolut in Ordnung. Ein Ziel kann es beispielsweise auch sein, gegen Ende der Woche alle Mails abgearbeitet zu haben. Meine aktuellen, kleinen Ansprüche an mich halte ich wiederum in To-do-Listen fest und freue mich immer, wenn ich etwas als erledigt abhaken darf.

Übrigens: Ein kleines Ziel für den Tag kann auch wirklich klein sein. Sei es ein Angebot rausschicken, ein Foto für Instagram zu produzieren, etwas zu einem Thema zu recherchieren, den Pinterest-Account upzudaten oder die About-Seite der Website zu überarbeiten. Nicht nur Flexibilität ist als working mom wichtig, sondern sich auch darüber im Klaren zu sein, wie ein realistisches Tages-/Wochen-/Monatsziel aussehen kann.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

6. Schlafmöglichkeit für das Baby im Home-Office

Schon während meiner Schwangerschaft habe ich mir überlegt, was wohl die beste Schlafmöglichkeit im Home-Office für unser Baby sein wird. Natürlich könnte er auch einfach im Kinderzimmer nebenan schlafen und von mir via Babyphone überwacht werden.

Irgendwie hat es sich jedoch so eingebürgert, dass er sein Vormittagsschläfchen bei mir im Büro hält und das haben wir bis heute beibehalten. Ich finde das auch durchaus praktisch, denn so kann ich immer wieder ein Auge auf ihn werfen. Des Weiteren konnte er sich so von Anfang an während seiner Tag-Schläfchen an Alltagsgeräusche gewöhnen.

Nachdem wir also gut in den Tag gestartet sind und unsere Morgenroutine hinter uns haben, gehen wir gemeinsam ins Büro. Dort wartet dann auch schon das Gitterbett mit seinem Lieblings-Lama auf ihn.

Perfekt für uns – das Stokke Sleepi Bett

Recht schnell haben wir uns damals für das Stokke Sleepi Bett entschieden, da ich es dank der Rollen von Raum zu Raum schieben kann. Da wir auf zwei Ebenen wohnen, wandert das Gitterbett zwischen Kinderzimmer, Schlafzimmer und Home-Office hin und her. Diese Flexibilität ist einfach super praktisch, nicht nur in unserer Situation.

Im Blogbeitrag rund um das Babyzimmer von Raphael habe ich dir das Stokke Sleepi Bett bereits vorgestellt. Dort kannst du noch einmal genau lesen, warum wir uns dafür entschieden haben und warum das innovative Bettchen ein absolutes Must-have bei der Baby-Erstausstattung ist. Schon bald werden wir das Stokke Sleepi dank Umbausatz vergrößern, damit Raphael wieder mehr Platz in seinem Bettchen hat.

Das Gitterbett steht aktuell die meiste Zeit bei mir im Büro. An der Spieluhr habe ich eines seiner liebsten Kuscheltiere befestigt: Ein Lama, das knisternde Füße hat. Damit beschäftigt er sich super gerne und er ist tagein tagaus ganz fasziniert davon. So fasziniert, dass er davon recht müde wird und einschläft. Wenn er etwas mehr Hilfe beim Einschlafen braucht, schiebe ich das Stokke Sleepi einfach ein bisschen hin und her – die sanften Bewegungen sind Gold wert!

Sobald er ruhiger wird und beim Einschlafen ist, setze ich mich an den Schreibtisch und starte meinen Arbeitstag. Vormittags habe ich etwa eine gute Stunde Zeit, mich auf die wichtigsten Dinge des Tages zu konzentrieren. Sobald das Lama dann wieder raschelt weiß ich, dass er gerade am wach werden und mein Arbeitsvormittag beendet ist.

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7. Geregelte Arbeitszeiten gibt es nicht

Hast du dich in den vergangenen Jahren an fixe Arbeitszeiten gewöhnt, kannst du diese Angewohnheiten gleich mal über Bord werfen. Man sagt ja, dass ein fixer Arbeitsplatz und geregelte Arbeitszeiten sehr wichtig sind, wenn man konzentriert und fokussiert im Home-Office arbeiten möchte. Doch wenn da plötzlich ein kleiner Mensch ist, der einen Großteil unserer Aufmerksamkeit verschlingt, muss man einfach flexibel werden.

Ich arbeite morgens, mittags, nachmittags – also immer dann, wenn das Baby schläft. Trotzdem lässt sich auch im Home-Office mit Baby eine gewisse Routine erkennen. Das wichtigste erledige ich zum Beispiel am Vormittag, während er im Gitterbett spielt und dann schläft. Hätte ich nicht zwei sibirische Huskys, würde ich wohl auch früh morgens bevor er wach wird 1-2 h Arbeit einplanen. Es kommt wie immer auf die eigene persönliche Situation an und da gilt es herauszufinden, was für Mama und Kind am besten funktioniert.

Aktuell weiß ich, dass ich über den Tag verteilt auf etwa 3-5 Arbeitsstunden komme. Mal mehr mal weniger. Aufgrund dessen kann ich aber schon relativ gut planen, wann ich was zu erledigen habe. Projekte die meine volle Konzentration benötigen, schiebe ich gerne auf die Abendstunden, nachdem ich Raphael schlafen gelegt habe.

Dabei solltest du aber auf keinen Fall auf deine Liebsten vergessen und auch hier Zeit einplanen. Denn der ganze durchdachte Plan mit Baby im Home-Office wird schnell ins Wanken geraten, wenn man nicht lernt abzuschalten und die Arbeit hinter sich zu lassen. Achte ganz besonders auf ein positives Mindset und sieh dir dazu gerne meinen Blogbeitrag an, wie du mentale Stärke trainieren kannst. Als Schutz vor Überbelastung, Überforderung und natürlich auch vor einem Burn-out.

Und übrigens: Du brauchst überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du an einem Tag mal zu gar nichts kommst. Du bist erst wenige Monate Mama und das muss man genießen. Diese Zeit kommt nie wieder, das darf man nicht vergessen! Sorge daher für eine gute Balance aus Arbeit und Privatleben – auch wenn es in den ersten Monaten und Jahren stark miteinander verschwimmen wird. Übernimm dich nicht, gib eventuell auch Arbeit ab bzw. hol dir Unterstützung. Sei es vonseiten der Familie oder aus dem Berufsumfeld.

Home-Office mit Baby? Aber sicher doch!

Ein Baby großzuziehen und dabei eine Selbstständigkeit weiterzuführen ist keineswegs einfach, aber durchaus machbar. Natürlich ist man müde, macht sich Sorgen und zweifelt Entscheidungen an. Aber mit einem positiven Mindest und Vertrauen in einen selbst, ist definitiv alles möglich. Wie sagt man so schön: Man wird das Kind schon schaukeln!

Hast du eigene Erfahrungen beim Thema Home-Office mit Baby gemacht? Ich freue mich über einen Austausch dazu!

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

Unser Baby ist da! Ein Geburtsbericht aus der Sicht von Mama und Papa

Heute liest du hier am Mamablog einen schönen Geburtsbericht, und zwar meinen Geburtsbericht! Schön deshalb, weil es für mich eine Traumgeburt war – es gibt nichts, was ich hätte anders machen wollen und es war alles gut so wie es gekommen ist.

Außerdem lasse ich auch den Papa zu Wort kommen, er wird dir seine Sicht auf die Geburt erzählen. Wie fühlt sich denn ein Papa, während die werdende Mama neben ihm in den Wehen liegt? Welche Gefühle gehen ihm durch den Kopf?

Rund um die Geburt unseres Sohnes war eine der meist gestellten Fragen, wie ich mich denn auf die Geburt vorbereitet hätte. Seit Tag 1 meiner Schwangerschaft war ich davon überzeugt, dass die Geburt zwar ein heftiges Erlebnis werden wird, aber es definitiv schaffbar ist. Ich habe mir gesagt, dass mein Körper dafür gemacht ist und habe voll und ganz darauf vertraut, dass eine spontane Geburt möglich sein wird. Meine Aufgabe war es lediglich, mental stark zu sein und mich auf diese neue Erfahrung einzulassen.

Vor dem Tag X habe ich den ein oder anderen Geburtsbericht gelesen. Über schöne und schwere Geburten, über positive und negative Erfahrungen. Das ist auch absolut typisch für mich, denn ich bin ein Mensch, der möglichst viel über etwas in Erfahrung bringen möchte, wenn ihm etwas Ähnliches bevorsteht. Dabei ist es jedoch meine Kunst, sich nicht von negativen Dingen beeinflussen zu lassen. Ich wollte im Hinblick auf die Geburt einfach vorbereitet sein und möglichst viel wissen, wie so etwas ablaufen und was passieren könnte.

Ansonsten habe ich meine Schwangerschaft in vollen Zügen genossen, weil diese auch total unkompliziert war. Zu keiner Zeit war mir übel, hatte Beschwerden oder musste mich einschränken. Ich war viel wandern und mit meinen Hunden sportlich aktiv – bis zum Schluss. Ich bin überzeugt, dass mich diese körperliche Fitness gut durch die Geburt gebracht hat. Außerdem war ich in den letzten Wochen vor der Geburt regelmäßig bei der Schwangerschaftsgymnastik und beim Schwangerenschwimmen. Auch die regelmäßige Akupunktur in den letzten Wochen vor der Geburt habe ich in Anspruch genommen.

Auf die Geburt habe ich mich also zum einen körperlich vorbereitet und zum anderen habe ich mich mental durch diverse Ratgeber und andere Geburtsberichte gestärkt. Dem Leben gegenüber bin ich immer sehr positiv eingestellt und es gab noch keine Situation, in der ich an meiner Einstellung gezweifelt hätte. Und so bin ich auch sehr positiv und motiviert an diese Sache mit der Geburt rangegangen…

Der Geburtsbericht aus der Sicht von Mama

Eine spontane Geburt, selbstbestimmt, keine PDA oder sonstige Schmerzmittel, keine Einleitung – alles Dinge, die mitunter auf meiner Geburtswunsch-Liste zu finden waren. Diese Liste habe ich ein paar Tage vor der Geburt auch Christian gezeigt, damit er Bescheid weiß, was ich mir so vorstelle. Ich dachte auch daran, sie meiner Hebamme im Kreißsaal zu zeigen, doch das war dann hinfällig.

40 5 und der kleine Mann ließ sich noch nicht blicken. Himbeerblätter-Tee, Nelken-Tampons, Sex und Co. – vieles wurde ausprobiert, hatte aber meiner Meinung nach keinen geburtswirksamen Effekt. Das Baby kommt, wenn es kommt! Und genau so war es.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag…

…wurde ich wach und verspürte ein stärkeres Ziehen als sonst. Ich hatte mir ein paar Tage zuvor eine Wehen-App heruntergeladen und begann interessehalber diese zu tracken. Die Abstände waren noch relativ lang, ich schätze so 15-20 Minuten. Als die Abstände dann bei etwa 10 Minuten waren, beschloss ich ein Bad zu nehmen.

Während dem baden ließen die Wehen nicht nach, sondern verstärkten sich ein wenig. Für mich war das ein Zeichen, dass die Geburt wohl bald losgehen würde. Ich rief im Kreißsaal meines gewählten Krankenhauses an und die Hebamme meinte, ich könne gerne schon vorbeikommen. So machten wir uns in den Morgenstunden auf dem Weg ins Krankenhaus.

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Einchecken im Krankenhaus

Dort angekommen durfte Christian zur ersten Untersuchung noch mit ins Zimmer. Der Muttermund war Finger-durchlässig, die Geburt selbst würde aber wohl noch dauern. Ich hatte immer noch unregelmäßige Wehen, sie wurden jedoch ein wenig stärker. Ich musste mich übergeben und so beschloss die Hebamme mich aufzunehmen und hat mir mein Zimmer gezeigt. Christian brachte mir noch meine Kliniktasche vorbei und musste dann, Corona-bedingt, leider wieder fahren.

So war ich also in meinem Zimmer, richtete mich ein wenig ein und war erstmal baff. Jetzt wurde alles realer, wir werden bald Eltern sein und unser Leben wird ein wenig auf den Kopf gestellt. Den ganzen Tag konnte ich nicht wirklich essen, denn das kam auch direkt wieder hoch. Am frühen Nachmittag bekam ich ein krampflösendes Zäpfchen, damit ich zwischen den Wehen etwas besser entspannen konnte. So verbrachte ich also den Tag in meinem Zimmer.

Diesen Tag hätte ich durchaus auch noch Zuhause bleiben können. Da es jedoch meine erste Geburt war, ich noch nicht wusste, was mit meinem Körper nun geschieht und ich mich immer wieder übergeben musste, war ich dennoch froh, dass ich bereits im Krankenhaus war.

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Schlafen und Kraft tanken

Gegen Mitternacht bekam ich von einer Hebamme ein leichtes Schmerzmittel, welches mich dann die restliche Nacht relativ gut schlafen ließ. Morgens wachte ich auf, fühlte mich superfit und ging direkt in den Kreißsaal. Frühstück ließ ich aus, denn das hätte erfahrungsgemäß sowieso keinen Sinn ergeben.

Und siehe da: die entspannten Stunden Schlaf haben geholfen und der Muttermund war bei 4 cm. Das war doch schon mal ein Lichtblick. Ich blieb nun direkt im Kreißsaal und verständigte Christian, dieser durfte nun kommen und mir beistehen. Meine Wehentätigkeit wurde zu diesem Zeitpunkt mit sehr mäßig und unregelmäßig beschrieben.

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Bereit für den Tag, bereit für die Geburt

Trotz leerem Magen fühlte ich mich topfit und war bereit für diesen Tag. Die Stunden im Kreißsaal vergingen für mich wie im Fluge. Ich hatte an diesem Tag eine tolle Hebamme an meiner Seite, die einen sehr erfahrenen Eindruck machte. Ich wusste, ich kann ihr voll und ganz vertrauen und nahm ihre Entscheidungen und Hilfestellungen gerne an.

Gegen 9 Uhr wurde ich akupunktiert, was ich in den Wochen vor der Geburt auch schon regelmäßig gemacht hatte. Ob dies jedoch Auswirkungen auf meine Wehentätigkeit und den Geburtsverlauf hatte, kann ich nicht sagen. Geschadet hat es aber keinesfalls!

Die Wehen wurden zunehmend stärker und ich suchte die perfekte Position um diese zu veratmen und durchzustehen. Teilweise seitlich liegend am Bett, angelehnt an einer Stange oder, die für mich beste Position, hängend in einem Tuch. So konnte ich mich während der Wehen richtig fallen lassen und musste mich nur aufs Atmen konzentrieren.

Mit jeder Wehe komme ich meinem Kind ein Stück näher, sagte ich mir immer. Und mit jeder Wehen-Spitze wusste ich, dass es gleich wieder Entspannung gibt.

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Die Fruchtblase wurde geöffnet…

Zwischendurch wurde immer wieder mal ein CTG geschrieben und nach dem Muttermund geschaut. Gegen 10 Uhr beschlossen wir die Fruchtblase zu öffnen, da sie bis jetzt immer noch nicht geplatzt war. Dabei spürte ich rein gar nichts. Was ich jedoch spürte war, dass die Wehen danach richtig schön regelmäßig wurden und der Geburtsvorgang ein wenig Fahrt aufnahm. Mittags war der Muttermund bei etwa 7 cm – und ich höchst motiviert, dass wir unseren Sohn bald begrüßen dürfen.

Um die Mittagszeit bekam ich zudem ein homöopathisches Mittel zur Beruhigung und Entspannung des Muttermunds. Dies ließ mich in den Wehenpausen gut abschalten und ich döste sogar weg. Ich konnte wieder richtig gut Kraft tanken. Gegen 14 Uhr verabreichte mir meine Hebamme dann ein wehenförderndes Mittel, das auch gleich anschlug und den Geburtsvorgang weiter vorantrieb.

Ab in den Vierfüßlerstand

Die Wehen wurden noch einmal stärker und ich begab mich am Bett in den Vierfüßlerstand. Da war es etwa 14:30 Uhr und ich verspürte erstmals einen Drang zu pressen. Ich habe mich im Vorhinein mit den verschiedenen Geburtspositionen vertraut gemacht und fühlt mich im Vierfüßlerstand sehr wohl. Diese hat den Vorteil, dass man von der Schwerkraft unterstützt wird, man Wehen besser veratmen kann und auch den Geburtsvorgang beschleunigt. Außerdem entsteht so weniger Druck auf den Damm!

Meine Hebamme zeigte mir zudem eine neue Atemtechnik während der Wehen, ich durfte jedoch noch nicht pressen. Gegen 14:40 Uhr war mein Muttermund dann bei 10 cm und es wurde spannend. Etwa 10 Minuten später drückte ich in der Wehen schon ein wenig mit, presste jedoch noch nicht.

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Und jetzt, pressen!

Noch ein wenig später, es war 15:00 Uhr, verspürte ich während der Wehen das Verlangen zu pressen und das sagte ich der Hebamme auch direkt. Sie meinte nur: „Dann press!“ Wir waren also in der Phase der Presswehen angekommen.

Die erste Presswehe war noch einmal etwas komplett anderes als die Wehen zuvor. Ich atmete, presste und schrie diesen Schmerz hinaus. Es war ein Schmerz bzw. ein Druck, den ich so bislang noch nicht gekannt hatte. Er war aber durchaus auszuhalten und ich spürte, wie mein Baby Stück für Stück weiter nach unten rutschte.

Ich kam erst gar nicht auf die Idee zu fragen, wie viele Presswehen es wohl noch dauern würde. Ich schaute auf die Uhr, es war etwa 15:05 Uhr. Die nächste Presswehe kam, ich schrie meinen Schmerz hinaus und dachte mir noch, was sich wohl die Schwangeren in den Kreißsälen nebenan denken würden. Doch dieses Schmerz hinausschreien tat einfach so gut und half mir extrem.

Christian war während der Presswehen am Kopfhaupt des Bettes und stand mir bei. Seine Hand wollte ich erst nicht nehmen, ich krallte mich während dem Pressen am Bett fest. Meine Hebamme war ganz ruhig und ließ mich machen, sie gab fast keine Anweisungen und das beruhigte mich irgendwie. Das Vertrauen in meinen Körper war so groß wie noch nie und ich wusste, es dauert nicht mehr lange.

Die letzten Presswehen

Bei der vorletzten Presswehe musste sie den Kopf des Babys etwas zurückhalten. Eine Presswehe noch, hieß es. Und diese ließ gefühlt ewig auf sich warten. Ich scherzte noch, wann sie denn endlich kommt und da war sie dann auch schon. Ich nahm Christians Hand, schrie den Schmerz hinaus, biss ihm zudem dezent in den Finger, presste und spürte Erleichterung. Unser Raphael war um 15:11 Uhr geboren.

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Hallo Baby!

Alles in allem waren es etwa 5 Presswehen und ich konnte es erst selbst nicht glauben, dass es so schnell ging. Ich setzte mich aus dem Vierfüßlerstand zurück und sah unser Baby vor mir liegen. Zerknautscht und ziemlich groß. „Das ist aber auch kein Kleiner“, meinte meine Hebamme und ich war einfach nur sprachlos. Wahnsinn, sagte ich die ganze Zeit.

Die Nabelschnur haben wir direkt durchtrennt, da sie recht kurz war. Ich setzte mich zurück und bekam mein Baby an die Brust gelegt. Noch immer konnte ich es nicht fassen, was da gerade passiert ist. Ich verspürte rein gar keinen Schmerz mehr, wollte aber direkt wissen, ob da unten noch alles heil ist. Raphael war immerhin 51 cm groß, wog 3,8 kg und hatte einen Kopfumfang von 36,5 cm. Lediglich eine leichte Dammabschürfung hatte ich und darüber war ich richtig erleichtert.

Familienzeit im Kreißsaal

So saßen wir nun also da. Ich war immer noch baff und wusste die neue Situation noch nicht so recht einzuschätzen. Die Hebamme half mir, ihn anzulegen und ich stillte ihn. Das war ein völlig neues Gefühl und ich war erstaunt, wie selbstverständlich es für den kleinen Raphael war. Als hätte er noch nie etwas anderes gemacht.

Zwei Stunden durften wir gemeinsam als Familie noch im Kreißsaal bleiben, danach war es Zeit für mich aufs Zimmer zu gehen. Christian musste nach Hause fahren.

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Überfordert von der Gefühlswelt

Ich stand vom Kreißsaal-Bett auf, fühlte mich fit und schob mein Neugeborenes ins Zimmer. Dort angekommen war ich erstmal überfordert. Ich schaute Raphael an und dachte mir nur: Und was soll ich jetzt machen? Je länger ich ihn betrachtete, umso echter wurde dieses Mama-Gefühl und dann kullerten die ersten Tränen.

Das ist wirklich mein Sohn, den ich viele Monate in mir getragen und gerade eben zur Welt gebracht hatte. Im Kreißsaal direkt nach der Geburt war ich einfach noch zu überwältigt und musste erstmal meine Gefühle einordnen. Im Zimmer, alleine mit meinem Sohn, prasselten die Emotionen nur so auf mich ein.

Ich war anfangs auch völlig verunsichert. Kann ich jetzt alleine aufs Klo gehen? Ich schiebe sein Bettchen lieber mit. Hat er zu kalt, ist ihm zu warm? Wie nehme ich ihn am besten aus dem Beistellbett heraus? Rückblickend schon ein wenig witzig, denn jetzt, knapp 3 Monate später fühle ich mich, als hätte ich noch nie etwas anderes gemacht.

Die ersten Stunden als Mama und Sohn

Die ersten Stunden nach der Geburt kuschelten wir ganz viel Haut an Haut und wir Video-telefonierten mit Papa. Für ihn war das natürlich auch eine komplett neue Situation und es war schon komisch, dass er nicht bei uns sein durfte.

Raphael und ich wagten zudem die nächsten Stillversuche. Das klappte auch ganz gut und ich war diesbezüglich richtig froh, dass ich mich vorab sehr gut informiert hatte. Auch die Schwestern vor Ort zeigten mir noch einmal verschiedene Techniken und standen mir mit Rat und Tat zur Seite.

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Ein unglaubliches Erlebnis!

Die Geburt unseres Sohnes war ein unglaubliches Erlebnis. Ich bin so dankbar, dass alles so gekommen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Eine spontane Geburt zu erleben war mein größter Wunsch. Ich bin auch stolz auf mich, dass ich das so selbstbestimmt und ohne größere Eingriffe, was Schmerzmittel betrifft, gemeistert habe. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich es nicht schaffen könnte und vertraute voll auf meinen Körper.

Meine unkomplizierte Schwangerschaft, meine generelle Fitness und meine mentale Stärke – 3 Dinge, die meiner Meinung nach zu dieser Traumgeburt beigetragen haben. Etwa 7-8 Stunden war ich effektiv im Kreißsaal und wenn ich daran zurückdenke, kommt es mir wie Minuten vor. Einfach ein Wahnsinn, was in diesen Stunden passiert ist.

Ich weiß gar nicht, wie ich für diesen Geburtsbericht die passenden abschließenden Worte finden soll. Denn diese Geburt war der Anfang von etwas ganz Großem. Der Anfang von unserem neuen Leben mit Raphael. Der Anfang von einem Leben, in dem ich mich jetzt angekommen fühle.

Der Geburtsbericht aus der Sicht von Papa

Wie war die Geburt aus meiner Sicht? Ich möchte vorab schon eines sagen… es war absolut überwältigend und kann mit Worten gar nicht wirklich beschrieben werden. 

Der 19.10.2020

Am 19.10.2020 um 08:52 Uhr bekam ich von meiner Frau die Nachricht, dass ich zu ihr in den Kreißsaal kommen darf. Natürlich war ich bereits fix und fertig vorbereitet und fuhr sofort los. Als ich im Kreißsaal ankam, sah ich Verena und wusste, dass die ganze Sache jetzt wirklich schon ein bisschen ernster geworden war.

Die Wehen waren sichtlich stärker und laut Hebamme hatte sich auch der Muttermund schon ein Stück geöffnet. Jetzt hieß es die richtige Position zu finden, um die Wehen so gut wie möglich zu veratmen. Wir gingen hin und her, Verena hielt sich an einem roten Tuch, das von der Decke hing, fest, legte sich wieder aufs Bett und so weiter… Egal welchen Wunsch meine bessere Hälfte hatte, ich versuchte ihn sofort in die Tat umzusetzen. Als Mann ist dies das Einzige, was du in diesem Moment machen kannst. 

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Es geht voran!

Unsere Hebamme entschied sich dazu, die Fruchtblase zu öffnen. Das war der Moment, wo ich gemerkt hatte, dass Verena jetzt ihre ganze Kraft zusammennehmen muss – die Wehen wurden nun immer stärker.

Etwa zur Mittagszeit bekam Verena ein homöopathisches Mittel zur Beruhigung, bevor es dann richtig losging. So konnte sie sich noch eine Weile ausrasten und Kräfte sammeln. Ich für meinen Teil war dann auch etwas ruhiger und konnte mich auf die bevorstehende Geburt vorbereiten. Es schwirrten mir dann doch einige Gedanken im Kopf herum – Vorfreude gemischt mit Sorge um Frau und Kind. 

Ca. 1 Stunde später kamen die starken Wehen zurück. Ihre Hand zu halten, einen Schluck Wasser zu bringen oder sie zu stützen waren jetzt meine Aufgaben. Ich versuchte so gut es geht ihr Kraft zu geben!

Die Presswehen sind da

Gegen 14:00 Uhr bekam Verena noch zusätzlich ein wehenförderndes Mittel. Gefühlt kamen unmittelbar danach die Presswehen. Ich kann euch sagen, dass ab da mein Herz in den Hals hochrutschte und ich nur noch funktionierte. Ich konzentrierte mich voll auf meine Frau, versuchte ihr Kraft zu geben.

Ich bat ihr an, meine Hand zu nehmen. Das wollte sie aber zunächst nicht. Sie war komplett in einem Ausnahmezustand. Ich hatte sie so noch nie gesehen! Ab der zweiten oder dritten Presswehe nahm sie dann doch meine Hand. Jetzt spürte ich erst richtig, was eine Frau in so einer Situation leisten muss. Kleiner Tipp an alle Verheirateten bzw. Ringträger: lasst ihn zu Hause oder zieht den Ring vor dem Kreißsaal ab! Frauen haben zu diesem Zeitpunkt einen unglaublichen Händedruck!

Der Kopf ist zu sehen!

Unsere Hebamme verkündete uns, dass der Kopf schon zu sehen wäre und es nur noch eine letzte Presswehe für die komplette Geburt brauche. Ich konnte es Verenas Gesicht ansehen – sie strahlte schon eine gewisse Erleichterung aus. Ich denke sie war einfach froh, dass es bald vorbei war. Das witzige war, dass die letzte Wehe jedoch auf sich warten ließ. Für uns fühlte es sich zumindest extrem lange an.

In der Zwischenzeit bereitete ich mein Handy vor, um eine Tonaufnahme von den ersten Schreien unseres Sohnes aufnehmen zu können.

Die letzte Presswehe war nun in Anmarsch und Verena biss mir in diesem Moment in meinen Handknöchel. Uhhhh… das tat schon ziemlich weh. Sollte ich jetzt etwas sagen? Nein, meine Frau kämpft gerade mit größeren Schmerzen als ich! Ein starker Händedruck, ein lauter schmerzerfüllter Schrei und es war geschehen. Unser kleiner Junge kam in diesem Moment auf die Welt.

Die ersten Schreie unseres Sohnes

Seine ersten Schreie waren zu hören. Ich sah eine überglückliche Mutter, die zu ihrem Neugeborenen Hallo sagte und ich als Vater war völlig überwältigt von meinen Gefühlen. Ich war unheimlich stolz auf Verena, auf ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen. Ich war erfüllt von Liebe für unser kleines Baby – oder eigentlich relativ großes Baby. Es ist einfach unglaublich, dass ab der ersten Sekunde eines neuen Lebens so viel Liebe empfunden werden kann. 

Ich würde keine Sekunde verpassen wollen und bin froh, dass wir eine spontane Geburt hatten. Das mitzuerleben ist unglaublich, wundervoll und prägend zugleich. Und jetzt kommen die nächsten tollen Momente auf uns zu – das erste Lächeln, die ersten Worte und das erste Mal krabbeln und laufen! Ich freue mich schon sehr darauf, das alles miterleben zu dürfen!