Meningokokken-Impfungen bei Kindern: Warum sie so wichtig sind!

Wir alle möchten unsere Kinder vor lebensbedrohlichen Krankheiten schützen und als Mama eines kleinen Sohnes kann ich nur bestätigen, dass die Gesundheit unserer Kleinen einfach das Wichtigste ist. Daher möchte ich heute auf meinem Mamablog ein sehr wichtiges Thema ansprechen, das uns alle betrifft: Meningokokken-Erkrankungen bei Kindern.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwierig sein kann, den Überblick über alle (Schutz-)Impfungen zu behalten und die richtigen Entscheidungen für unsere Kinder zu treffen. Meningokokken-Erkrankungen sind selten, können aber schnell lebensbedrohlich werden und zu schwerwiegenden Folgen führen. Babys unter einem Jahr sind besonders gefährdet.

In diesem Beitrag erfährst du, was Meningokokken überhaupt sind, wer besonders gefährdet ist, wie sich die Symptome äußern, welche Folgen eine Meningokokken-Erkrankung mit sich bringen kann und welche Schutzimpfungen es gibt.

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Was sind Meningokokken?

Bevor wir besprechen, wie man Meningokokken-Erkrankungen verhindern kann, schauen wir uns zunächst an, was Meningokokken überhaupt sind. Bei Meningokokken handelt es sich um Bakterien, die eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine Blutvergiftung (Sepsis), in manchen Fällen sogar beides gleichzeitig, verursachen können.

Diese Bakterien siedeln sich in der Schleimhaut des Nasen-Rachenraums an. Eine Meningokokken-Erkrankung entsteht, wenn sich das Bakterium im Körper ausbreitet und schwere Infektionen verursacht.

Eine Meningokokken-Erkrankung ist daher äußerst gefährlich und kann binnen Stunden lebensbedrohlich werden.

Wie werden Meningokokken übertragen?

Die Übertragung von Meningokokken erfolgt über Tröpfcheninfektion, also über die Luft oder den Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen. Das bedeutet, dass sie sich beim Küssen ausbreiten können, oder wenn eine infizierte Person hustet oder niest.

Meningokokken kommen im Nasen-Rachenraum von etwa 10 % der gesunden Bevölkerung vor. Diese Personen erkranken selbst nicht, können die Bakterien aber verbreiten. Viele Betroffene stecken sich bei augenscheinlich gesunden Kontaktpersonen wie Familienmitgliedern, Freund*innen oder Betreuungspersonen an.

Wie sind die Symptome einer Meningokokken-Erkrankung?

Eine Meningokokken-Erkrankung kann sich auf verschiedene Arten äußern und unterscheidet sich von Krankheitsfall zu Krankheitsfall. Anfangs sind die Symptome oft unspezifisch und grippeähnlich:

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Schwindel 
  • schweres Krankheitsgefühl

Bei einer Hirnhautentzündung können Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Nackensteifigkeit, aber auch Reizbarkeit, Schläfrigkeit und Krampfanfälle, vorkommen. Bei septischen Verläufen kann es zu Hauteinblutungen, kalten Händen oder Füßen, Blutdruckabfall und Organversagen kommen.

Meningokokken-Erkrankungen sind daher schwer zu diagnostizieren und zeichnen sich oft durch einen schnellen Verlauf aus.

Tatsächlich sind Meningokokken-Erkrankungen jedoch selten. Dennoch ist es von enormer Bedeutung, sich über die Folgen zu informieren. Denn wenn es dazu kommt, ist es wichtig, schnell zu handeln, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

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Die Folgen einer Meningokokken-Erkrankung

Die Folgen einer Meningokokken-Erkrankung können äußerst schwerwiegend sein und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Aber auch wenn dein Kind die Erkrankung überlebt, kann es zu schweren Langzeitfolgen kommen. Die Bakterien können das Gehirn und das Nervensystem schwer schädigen, was sich auf verschiedene Aspekte des Lebens auswirkt.

Mögliche Langzeitfolgen einer Meningokokken-Erkrankung können sein:

  • Hörverlust: Die Entzündung kann das Hörvermögen beeinträchtigen und sogar zur Taubheit führen.
  • Lernschwierigkeiten: Die Folgen können so schwerwiegend sein, dass das Gedächtnis und die Lernfähigkeit beeinträchtigt werden.
  • Epilepsie: Eine Entzündung des Gehirns kann zur Entwicklung neurologischer Störungen wie Epilepsie führen, die das Leben deines Kindes stark beeinträchtigen kann.
  • Amputation: In extremen Fällen kann es bei einer Meningokokken-Infektion zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung kommen, die eine Amputation von Gliedmaßen erforderlich macht.
  • Narben und Entstellungen: Wenn die Erkrankung Hautausschläge oder Narben verursacht, können diese das Selbstbewusstsein und die soziale Interaktion des Kindes beeinträchtigen.

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Die Geschichte der kleinen Elisabeth

Ich habe die Geschichte der kleinen Elisabeth verfolgt, die mit elf Monaten an Meningokokken erkrankt ist. Sie konnte die ganze Nacht nicht schlafen oder still liegen und hatte Fieber. In der Notaufnahme wurde ein grippaler Infekt vermutet, Mama und Kind sind sogar zweimal wieder nach Hause geschickt worden! Erst beim dritten Besuch in der Klinik, als Elisabeth bereits dunkle Hauteinblutungen am ganzen Körper hatte und nur noch flach atmete, stand der Verdacht einer Meningokokken-Sepsis im Raum.

Plötzlich musste alles sehr schnell gehen, um Elisabeths Leben zu retten. Nach ein paar Stunden bestätigte sich der vorige Verdacht und das kleine Mädchen konnte überleben.

Dass es verschiedene Meningokokken-Gruppen und daher unterschiedliche Schutzimpfungen gibt, wussten ihre Eltern zu diesem Zeitpunkt nicht. Glücklicherweise können die Ärzt*innen das Leben der Kleinen retten. Dennoch leidet Elisabeth bis heute unter den Folgen.

>> Hier erfährst du mehr zur Geschichte der kleinen Elisabeth.

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Babys, Kinder und andere Risikogruppen

Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet, wenn es um Meningokokken-Erkrankungen geht. Ihr Immunsystem ist noch nicht vollständig entwickelt, was bedeutet, dass sie anfälliger für Infektionen sind. Außerdem sind sie oft in engem Kontakt mit anderen Kindern in Kindertagesstätten oder auf Spielplätzen.

Bei Babys kann sich die Erkrankung beispielsweise durch eine vorgewölbte Fontanelle, schrilles Schreien, Berührungsempfindlichkeit, einen steifen Körper, Teilnahmslosigkeit oder auch Reizbarkeit äußern.

Weitere Risikogruppen für Meningokokken-Erkrankungen

Aber auch andere Alters- und Risikogruppen können betroffen sein. Jugendliche sind durch ihr Sozialverhalten – Rauchen, Küssen, Besuch von Veranstaltungen – besonders gefährdet. Enger zwischenmenschlicher Kontakt und große Menschenansammlungen fördern die Verbreitung der Bakterien. Konzerte, Gruppenreisen, Skikurse oder andere Sportveranstaltungen sind daher Orte mit erhöhter Ansteckungsgefahr. Schüler*innen in Wohnheimen tragen demnach auch ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Auch Reisende und Menschen mit geschwächtem Immunsystem gehören zu den Risikogruppen.

Mir ist es noch einmal wichtig zu betonen, dass jede*r von uns, unabhängig von Alter oder Lebensstil, an Meningokokken erkranken kann. Eine Meningokokken-Erkrankung kann äußerst rasch voranschreiten. Schon beim ersten Verdacht solltet ihr sofort eine Ärztin oder einen Arzt bzw. direkt das Krankenhaus aufsuchen.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten, wie wir unsere Kinder vor einer Meningokokken-Erkrankung schützen können. Eine dieser Möglichkeiten sind Impfungen. In meinem nächsten Abschnitt erfährst du mehr darüber.

Anzeige. n diesem Artikel lernst du, warum die Meningokokken-Impfung bei Kindern so bedeutend ist, um sie vor einer gefährlichen Meningokokken-Erkrankung zu schützen. Informiere dich als Mama und triff die besten Entscheidungen für die Gesundheit deiner Kleinen.

Schutzmöglichkeiten durch Meningokokken-Impfungen

Impfungen sind der bestmögliche Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen. Vielen Eltern ist oft nicht bewusst, dass es verschiedene Meningokokken-Gruppen gibt und daher auch unterschiedliche Impfungen. Dadurch kann eine Schutzlücke bei Kindern entstehen, weil Eltern denken, ihre Kinder wären bereits bestmöglich geschützt, obwohl das oft nicht der Fall ist.

Es gibt also drei unterschiedliche Impfungen, die gegen die fünf häufigsten Gruppen von Meningokokken in Österreich schützen können:

  • Die Meningokokken B-Impfung: für Kinder und Jugendliche möglichst früh ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat und als Nachholimpfung bis zum vollendeten 25. Lebensjahr empfohlen.
  • Die Meningokokken C-Impfung: für Kleinkinder möglichst früh im 13. Lebensmonat empfohlen.
  • Die Meningokokken ACWY-Impfung: für Kinder ab dem vollendeten zehnten Lebensjahr empfohlen.

Wenn du Fragen zu den verschiedenen Impfungen oder deren Zeitplanung hast, scheue dich nicht, mit deiner Kinder- und Jugendärztin oder deinem -arzt darüber zu sprechen. Sie oder er kann dir helfen, die beste Entscheidung für dein Kind zu treffen und dich über den Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen zu informieren.

Wie und wo kann ich mein Kind impfen lassen?

Nachdem du dich von deiner Kinder- und Jugendärztin oder deinem -arzt beraten lassen und dich für eine Impfung entschieden hast, stellt sich die Frage, wo und wie dein Kind geimpft werden kann.

Die meisten Impfungen gegen Meningokokken können in der kinderärztlichen Praxis erfolgen. Es ist auch möglich, dein Kind in einer öffentlichen Impfstation oder in einem Krankenhaus impfen zu lassen.

Vergiss nicht, dass jede Region und jedes Land unterschiedliche Empfehlungen und Vorschriften bezüglich der Impfung gegen Meningokokken hat. Du solltest dich also in jedem Fall in deinem Gebiet darüber informieren, wann und wo die Impfungen zugänglich sind.

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Warum ich meinen Sohn gegen Meningokokken impfen ließ

Als mein Sohn geboren wurde, war es mir von Anfang an wichtig, ihm den bestmöglichen Schutz gegen mögliche Erkrankungen zu bieten. Wir hatten einen eher holprigen Start auf der Neo-Intensivstation, was dieses Gefühl noch verstärkte.

Nach eingehender Recherche und Gesprächen mit unserem Kinderarzt entschied ich mich, meinem Sohn alle empfohlenen Impfungen zu geben, einschließlich der Impfungen gegen Meningokokken.

Warum waren mir diese Impfungen wichtig? Ich möchte mein Kind vor den schwerwiegenden Folgen schützen, die durch eine Meningokokken-Erkrankung verursacht werden können. Ich möchte Angst, Schmerzen und langfristige körperliche Schäden vermeiden. Er soll gesund und glücklich aufwachsen.

Alle Eltern möchten das Beste für ihr Kind und ich finde, Impfungen gegen Meningokokken sind ein wichtiger Schritt, um das zu gewährleisten.

Neben dem Schutz vor den Folgen einer Meningokokken-Erkrankung gibt es noch viele andere Gründe, warum ich diese Impfungen als wichtig erachte. Sie schützen unsere Kinder vor potenziell lebensbedrohlichen Krankheiten, die in der Vergangenheit viele Todesfälle verursacht haben.

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Weiterführende Informationen

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir geholfen, mehr über Meningokokken-Erkrankungen und die damit verbundenen Impfungen zu erfahren. Es ist wichtig zu wissen, dass Impfungen der bestmögliche Schutz gegen diese lebensbedrohliche Krankheit sind und dass es verschiedene Arten von Impfungen gibt.

Denk auch daran, dich von deiner Kinder- und Jugendärztin oder deinem -arzt beraten zu lassen. Die Entscheidung, ob ihr eure Kinder impfen lasst, ist eine sehr persönliche und wichtige Entscheidung, die ihr als Eltern treffen könnt.

In freundlicher Kooperation mit GSK.

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Für einen entspannten Beikoststart: nützliche Tipps und Tricks

Das Einführen der Beikost erfordert Fingerspitzengefühl. Damit dein Baby auch nach der Stillzeit mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, kann man sich etwa ab dem 4. Monat langsam Gedanken über die Einführung der Beikost machen. Es gibt zahlreiche Dinge, die man dafür besorgen und beachten könnte. Aber was braucht man dafür wirklich und was gilt es generell zu beachten?

Was du für einen erfolgreichen Beikoststart benötigst und worauf du achten sollst, verrate ich dir jetzt!

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Beikost starten: meine Tipps und Must-haves

Die Einführung der Beikost steht kurz bevor und dieses Thema bereitet dir nach wie vor Kopfzerbrechen? Keine Sorge, so geht es wohl den meisten Mamas. Auch ich fühlte mich dezent überfordert und wälzte einen Ratgeber nach dem anderen. Dabei ist es gar nicht so kompliziert wie es anfangs scheint. Neben wissenswerten Informationen aus Büchern und anderen Mamablogs, sollte man ab und zu auch einfach die Augen verschließen und auf sein Bauchgefühl vertrauen.

Mich hat der unterschiedliche Input von allen möglichen Seiten und Informationsquellen teilweise einfach überfordert. Wundert mich auch nicht, denn der Beikoststart ist schließlich ein sehr großer Schritt und definitiv ein neuer Meilenstein, der da auf Eltern und Baby zukommt. Schlussendlich habe ich die für mich wichtigsten Informationen gesammelt, sortiert und uns als Familie darauf vorbereitet.

Was du für einen erfolgreichen Beikoststart brauchst und worauf du achten musst, möchte ich heute auf meinem Mamablog mit dir teilen!

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Wann mit Beikost starten?

Etwa ab dem 4. Monat habe ich mich mit dem Thema Beikoststart auseinandergesetzt. Viele Lesestunden später war mir klar: Ich halte mich an die Empfehlung der WHO. Diese besagt, 6 Monate ausschließlich zu stillen (oder Pre-Milch zu geben) und dann mit der Beikost starten. Dabei wird relativ klar festgelegt, dass man ab 6 Monaten mit Beikost starten sollte. Denn ab dem 6. Monat sind in der Regel das Verdauungssystem, die Funktion der Nieren und auch der Stoffwechsel so entwickelt, dass das Baby Brei auch verträgt.

Wenn dein Baby alle Reifezeichen erfüllt, dann kannst du mit der Beikost loslegen. Welche Reifezeichen das sind? Dein Baby kann mit leichter Unterstützung aufrecht sitzen, der Zungenstoßreflex ist verschwunden, es macht Kaubewegungen, dein Baby greift nach Nahrung und führt diese gezielt zum Mund. Wenn nicht alle Reifezeichen erfüllt sind, ist es sinnvoller lieber noch ein bisschen abzuwarten. Denk dabei daran, dass Essen kein Stress sein, sondern Spaß machen soll.

Mein Sohn war etwa 6 1/2 Monate alt, als er anfing zu essen. Würde man ab Entbindungstermin rechnen, wäre er beim Beikoststart sogar schon knapp 7 Monate alt gewesen. Die Reifezeichen hat er bereits mit etwa 5 1/2 Monaten erfüllt, ich wollte aber in jedem Fall die von der WHO empfohlenen 180 Tage ab Entbindungstermin abwarten. Bald wird er 1 Jahr alt und er ist ein wirklich guter Esser geworden. Brei mag er sehr gerne, noch lieber ist ihm allerdings Fingerfood, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären.

Brei, Fingerfood, BLW?

Ganz klassisch habe ich mit Karottenbrei gestartet. Vor Tag X habe ich meinem Sohn immer wieder mal gedünstetes Fingerfood angeboten – zum Entdecken und Kennenlernen von Nahrung. Es folgten Pastinake, Fenchel, Kürbis, Süßkartoffel, Spinat, Zucchini und schließlich auch Getreidesorten.

Er hatte noch keine Zähne, zeigte aber schon wesentliches Interesse an fester Nahrung. So begann ich ihm einen Mix aus Brei und Fingerfood anzubieten. Baby Led Weaning lässt sich durchaus mit Brei vereinbaren und wir halten bis heute daran fest. Zum Frühstück gibt es leckeres Fingerfood, mittags Brei oder etwas vom Familienessen, nachmittags einen Snack wie selbst gemachte Waffeln/Gemüsesticks oder Obstbrei und abends den klassischen Abendbrei und/oder ein paar Happen von unserem Essen. Mir persönlich war Fingerfood von Anfang an sympathischer. Ich kann mein Kind experimentieren lassen, er lernt das Essen in der Form kennen, wie es ist und er selbst hat viel Freude daran gefunden.

Wenn du dich für die klassische Variante, den Babybrei, entscheidest ist es wichtig, dass du dabei auch auf dein Baby hörst. Einige sind schon ab dem 5. Lebensmonat bereit, andere zeigen erst im siebten Monat Interesse an fester Nahrung. Manche Babys haben keine Lust auf Brei, sondern möchten stattdessen von Anfang an feste Nahrung zu sich nehmen. Sollte dies bei dir auch der Fall sein, kannst du es auch mit BLW (Baby Led Weaning) versuchen.

Was mir anfangs auch geholfen und den Druck herausgenommen hat: im ersten Jahr handelt es sich um BEIkost, Muttermilch oder Pre-Milch stellen nach wie vor die Hauptnahrungsquelle dar!

Mama-Tipps für den Beikoststart

Wie soeben erwähnt ist mein wichtigster Tipp an dich: Nimm den Druck raus! Dein Baby ist seit Monaten nichts anderes gewohnt als Muttermilch oder Pre-Nahrung – kein Wunder, dass viele Kinder beim ersten Löffel Brei das Gesicht verziehen. Mein Sohn hat sich etwa zwei Wochen lang geschüttelt, als ich mit Nahrung ankam. Und dann, von heute auf morgen, wollte er probieren und seitdem gab es nichts, was ihm nicht geschmeckt hat.

Sich in Ratgebern und auf Mamablogs zu informieren schadet auf keinen Fall. Vor allem gibt es auch lebenswichtige Dinge, die man vor Beikoststart einfach wissen sollte. Für mich war es der Mix aus seriösen Quellen und Bauchgefühl, das mich bis heute nicht enttäuscht hat. Ich rate dir daher: Vertraue auf dein Bauchgefühl und auf dein Baby – gemeinsam findet ihr den richtigen Weg für den Beikoststart.

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Meine Must-haves für den Beikoststart

1. Geduld, Geduld, Geduld!

Oberste Priorität hat die Geduld – egal ob beim Essen oder beim Kochen. Erst ist das Stillen oder Fläschchen geben das Top-Thema und dann geht’s schon ans Eingemachte: die Einführung von fester Nahrung. Sobald du das Gefühl hast, dein Baby zeigt Interesse am Esstisch und beobachtet euch ganz genau, ist das schon ein zuverlässiges Anzeichen, dass es bereit für mehr ist.

Trotzdem solltest du nichts überstürzen, dich auch an den offiziellen Reifezeichen orientieren und vor allem auch deinem Baby das Tempo überlassen. Es gibt keinen Stichtag für den Beikoststart, früher oder später hat noch jeder zu essen begonnen!

2. Ein passender Hochstuhl

Eine entsprechende Sitzgelegenheit gehört zur Grundausstattung mit Baby – spätestens ab dem Alter, wo die Kleinen von alleine aufrecht sitzen können. Die meisten Hersteller bieten zudem auch sogenannte Newborn-Aufsätze an. Durchaus praktisch, weil das Baby so von Anfang an mit am Tisch sitzen kann. 

Ob man jetzt einen passenden kleinen Tisch zum Hochstuhl braucht, ist Geschmackssache – bei einigen Hochstühlen ist er im Lieferumfang enthalten. Praktisch ist er auf jeden Fall, denn jeder, der bereits Kinder hat, weiß, wie schnell ein Becher umfällt oder das Essen am Tisch verteilt wird. So bleibt der Esstisch noch länger verschont. 

Ein Stuhl fürs Leben: der Stokke Tripp Trapp® Hochstuhl

Den Tripp Trapp® von Stokke habe ich bereits in meiner Schwangerschaft bei einer Freundin entdeckt und ihr Kind liebt es, am Tisch im Babyaufsatz am Geschehen teilhaben zu können. Dieses gute Stück war auch eines der ersten, das sie mir für unsere Baby-Erstausstattung empfohlen hat. Ganz kurz stand der Tripp Trapp® auf meiner Wunschliste und wenige Zeit später durfte der Hochstuhl von Stokke auch schon bei uns einziehen.

Praktischerweise gibt es den legendären Hochstuhl auch in der wunderschönen Farbe Soft Mint, denn diese passt haargenau zu unserem Küchensofa! Zudem bin ich ein großer Fan des skandinavischen, cleanen Designs, das sich einfach wunderbar in unsere offene Wohnküche integrieren lässt. Aber nicht nur das Design war ausschlaggebend für einen Kauf. Stokke steht seit vielen Jahren für beste Qualität, außerordentliche Sicherheit und Widerstandsfähigkeit, produziert wird in Europa.

Was ich auch besonders gut finde ist, dass der Hochstuhl mit dem Kind mitwächst – von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Verschiedene Aufsätze und Polsterungen machen den Tripp Trapp® daher für uns zu einem klaren Must-have, was die Erstausstattung für den  Beikoststart angeht. Die Kissen werden übrigens aus weicher Bio-Baumwolle hergestellt und sind mit einer abwischbaren PFC-freien Beschichtung versehen. Stokke beweist auch hier erneut, dass Komfort und Style sich super vereinbaren lassen.

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3. Entsprechende Küchengeräte und Utensilien

Wenn du den Babybrei selber zubereiten möchtest, brauchst du nicht viel. Im Grunde reicht ein Gerät aus, mit dem Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch Dampf-gegart werden können. Ergänzend dazu brauchst du noch einen Pürierstab, um die passende Konsistenz zu bekommen. Ich nutze dafür einfach meinen Thermomix. 

Mit großen Eiswürfelformen kannst du Babybrei super easy selbst vorbereiten und hast ihn so immer auf Vorrat. Das spart Zeit und macht dich in der Einführungsphase viel flexibler. Du kannst die Gemüsesorten entweder einzeln einfrieren oder du bereitest gleich vorab fertige Breimischungen vor. Ich habe jede Breisorte einzeln eingefroren und dann nach Lust und Laune miteinander gemischt.  

Außerdem kann anfangs eine Küchenwaage sehr hilfreich sein. Auch bei Beikost-Rezepten gibt es Mengenangaben, wo vor allem die Balance der Zutaten im Vordergrund steht. Aufeinander abgestimmte Mahlzeiten an Gemüse, Fisch, Fleisch oder auch Hülsenfrüchten sind wichtig, um für ein ausgewogenes Verhältnis zu sorgen.

Möchtest du Babybrei schnell und schonend erwärmen, kannst du dafür einen Babykosterwärmer nutzen. Alternativ kannst du den Babybrei auch einfach in einem Wasserbad erwärmen.

4. Ganzkörperlätzchen & Co.

Alles, was beim Kampf gegen unnötige Wäscheberge hilft, ist herzlich willkommen! Dass die Einführung von fester Nahrung mit Entdecken verbunden ist, ist kein Geheimnis. Irgendwie schaffen es die kleinen Entdecker auch immer, dass das Essen überall hängen oder kleben bleibt. 

Damit man aber nicht täglich die Waschmaschine betätigen muss, sind Ganzkörperlätzchen meine absoluten Helden, nicht nur beim Beikoststart! Es landet zwar dadurch nicht alles im Mund, aber zumindest müssen nur die Lätzchen gewaschen und nicht das gesamte Outfit mehrmals täglich gewechselt werden. Was wir auch gerne nutzen sind diese Baby-Lätzchen mit Auffangschale – vor allem, wenn Fingerfood im Spiel ist!

Tipp: Die Sonne ist für helle Kleidung das beste Bleichmittel! Gerade bei Flecken von Kürbis, Karotte & Co. hilft nichts besser als ein Tag in der Sonne! 

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5. Babygeschirr, Anfängerbesteck & trendige Tischmatten

Die Auswahl an schönem Babygeschirr ist wirklich riesig. Mittlerweile gibt es so eine große Auswahl, dass man sich oft gar nicht entscheiden kann. Es sollte allerdings frei von Schadstoffen sein, da die Kleinen ja direkten Kontakt damit haben. Wir nutzen seit Tag 1 diese nachhaltigen Breischalen.

Bekommt unser Sohn sein Fingerfood, dann isst er dieses aus kleinen Silikon-Tellern, die sich am Tisch festsaugen. Das ist wirklich sehr praktisch. Trendiges Babygeschirr sowie Tischsets gibt es mittlerweile in verschiedenen Formen und Farben. Meist haften diese direkt auf dem Tisch – was gerade bei den ersten Essversuchen alleine oder dem Baby Led Weaning Konzept definitiv von Vorteil ist.

Mundgerechtes Besteck ist speziell in der Einführungsphase von Brei besonders wichtig. Ideal sind weiche, biegsame Löffel aus bpa-freiem Plastik. (Ich schwöre von Beginn an auf die Löffel mit wärmeempfindlichen Spitzen von mam) Sprechen wir von Fingerfood, werden die Kleinen sowieso vorwiegend mit den Fingern essen und alles genau erkunden. Nach geraumer Zeit kann man dann auch mal dem Baby das Besteck überlassen und es diese neue Art zu Essen erlernen lassen.

Gerade wenn die Kleinen selbst den Löffel in die Hand nehmen, kommt es definitiv vor, dass auch etwas vom Essen am Boden landet. An dieser Stelle habe ich einen tollen Tipp für all jene, die ihren Boden besonders gernhaben und ihn so lange wie möglich schonen wollen: Bodenschutzmatten, die man ganz einfach unter den Hochstuhl gibt. Diese schützen den Boden nicht nur vor unschönen Kratzern durch das Hin- und Herschieben des Hochstuhls, sondern auch vor fiesen Essensflecken. 

6. Sonstiges

Mit der Einführung der Beikost bieten viele ihren Babys Wasser an, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt noch kein zusätzliches Getränk nötig. Nach wie vor ist es ausreichend, nach Bedarf Flüssigkeit über Muttermilch oder Pre-Nahrung anzubieten. Mein Sohn wollte immer wieder mal aus unserem Wasserglas probieren und mit etwa 8/9 Monaten hat er begonnen regelmäßig etwas Wasser zu trinken.

Wasser sollte man generell erst ab dem 6. Monat anbieten, ab Beikoststart könnten es etwa 200 ml Wasser täglich sein. Mein Kleiner ist aktuell 11 Monate alt und er trinkt zwischen 50 und 100 ml Wasser pro Tag, die restliche Flüssigkeit holt er sich wie gewohnt über die Muttermilch.

Um mögliche Essensreste zu entfernen, habe ich immer einen feuchten Waschlappen griffbereit. Egal ob für dein Baby, den Tisch oder den Boden – anstatt unzählige Feuchttücher zu nutzen, sind Waschlappen eine praktischere und umweltfreundlichere Alternative.

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Die Beikoststart-Checkliste

  • Bücher/Ratgeber: können dir dabei helfen, richtig in diese neue Thematik einzutauchen. Es gibt mittlerweile eine Bandbreite an Literatur, in der verschiedene Szenarien beschrieben werden, warum ein Baby nichts isst oder was die Ursache dafür sein könnte. Gerade zu Beginn ist man meist ziemlich ratlos und um hilfreichen Input froh. Falls du nicht mir Brei starten möchtest, gibt es alternativ das Baby Led Weaning Konzept, das ebenfalls eine breite Auswahl an Büchern bietet. Die meisten davon sind locker und unkompliziert verfasst und haben eine natürliche Herangehensweise. Meine Favoriten für den Beikoststart waren „Das große Buch von Babybrei & Beikost“ und „Breifrei für Babys“.
  • Küchengeräte: Egal ob Dampfgarer, einen eigenen Babynahrungszubereiter oder Stabmixer – wichtig ist, dass du Geräte zu Hause hast, mit denen du Baby-freundlichen Brei zubereiten kannst.
  • Kinderstühle: Ein Kinderstuhl der mitwächst ist am besten geeignet. Je nachdem ob ihr ein eigenes Tischlein oder anderes Zubehör dafür wollt, gibt es verschiedene Hersteller mit unterschiedlichem Lieferumfang.
  • Besteck, Geschirr & Co.: Babyteller, Besteck, Tischset & ein Ganzkörperlätzchen gehören für mich bei der Einführung von Brei & Co. zur Grundausstattung.
  • Vorratsbehälter: Ob zum Mitnehmen oder Einfrieren – Eiswürfelformen & simple Vorratsdosen mit Schraubverschluss (z. B. von Avent) sind wahre Alltagshelden und einfach total praktisch.

So gelingt der Start mit Beikost 

Dass dein Baby nicht von heute auf morgen Unmengen an Brei oder fester Nahrung verspeist ist völlig normal. Lasst euch Zeit und gewöhnt euch langsam an die neuen Umstände. Achte auch darauf, dass du deinem Baby nicht zu viel Brei auf einmal anbietest. Gerade bei Brei setzt das Sättigungsgefühl später ein und daher ist es wichtig, ein Auge darauf zu haben.

Die meisten Babys finden es total spannend, wenn wir Großen uns etwas in den Mund stecken. Üblicherweise ist es ab Ende des 4. Monats bis Anfang zum siebten Monats so weit. Oft reicht dann die Flaschennahrung oder die Muttermilch nicht mehr aus und das Baby möchte mehr! Wann die Zeit reif und dein Baby bereit ist zu essen, erkennst du auch gerne an neugierigem und zappeligem Verhalten bei Tisch. Nichtsdestotrotz sollten dennoch alle Reifezeichen erfüllt sein.

Vielleicht hast du ja schon das ein oder andere Must-have zu Hause und bist für den Beikoststart gerüstet. Ich habe heute meine Erfahrungen und Tipps zum Beikoststart mit dir geteilt und freue mich, wenn du mir in den Kommentaren ein Feedback hinterlässt. Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Freude bei diesem neuen Meilenstein und einen entspannten Start in die Beikost!

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Probiotische Produkte für Babys: So entwickelt dein Baby eine normale Darmflora!

Unser Darm spielt für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden eine zentrale Rolle: Rund 80 % unserer Immunzellen sind im Darm angesiedelt. Eine artenreiche und normal-gesunde Darmflora ist jedoch nicht etwas, das sofort mit dem Leben im Mutterleib entsteht. Sie muss sich von der Geburt weg über mehrere Jahre entwickeln und deshalb ist es so wichtig, dass Babys so früh wie möglich mit nützlichen Bakterien in Kontakt kommen.

Der heutige Beitrag hier auf meinem Mamablog ist in Zusammenarbeit mit OMNi-BiOTiC® entstanden. Wir widmen uns dem umfangreichen Thema Probiotische Produkte für Babys und wie du die allgemeine Darmgesundheit fördern kannst.

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Mit probiotischen Produkten für Babys deren Darmgesundheit fördern

Auf der Neo-Intensivstation startete unsere gemeinsame Reise als Familie. Es war kein leichter Start für unseren kleinen Sohn und als frisch gebackene Mama war ich in dieser Zeit über jeden Tipp dankbar. So denke ich auch gerne an die Empfehlung einer Followerin zurück.

Mit dem Thema Darmgesundheit bei Babys habe ich mich bis zu diesem Zeitpunkt nur oberflächlich beschäftigt. Als mir von besagter Followerin nach der Antibiotika-Therapie meines Sohnes OMNi-BiOTiC® PANDA empfohlen wurde, habe ich zu recherchieren begonnen. Es hat meinem Sohn sehr geholfen, seinen Darm wieder zu stärken und ich bin davon überzeugt, dass uns die tägliche Gabe auch vor nervigen Koliken in den ersten 3 Monaten bewahrt hat!

Gerade, wenn Babys früh Antibiotika-Therapien bekommen, die den Darm angreifen, ist es umso wichtiger, die Darmflora so schnell wie möglich wieder mit wichtigen Bakterien anzureichern und das Mikrobiom zu stärken. Wie du vielleicht heraushörst, war ich damals so froh um diesen Tipp und deshalb möchte ich auch dich mit dem Thema vertraut machen! Denn ein normal funktionierender Darm im Babyalter ist entscheidend für einen guten Start ins Leben und viele Jahre danach!

Darmgesundheit bei Mutter und Kind: warum ist sie so wichtig?

Der Darm beeinflusst unser Leben. Ein gesunder Darm gilt bereits im Allgemeinen als Schlüssel für Wohlbefinden und Gesundheit und ist dafür verantwortlich, dass unser Immunsystem stark genug ist, um Krankheiten abzuwehren. Laut Forschungen könnten Krankheiten wie  Diabetes, Herz-Kreislauf-, entzündliche Darm- und Autoimmun-Erkrankungen sowie Übergewicht und Allergien auf einen kränklichen Darm zurückzuführen sein. Neueste Erkenntnisse zeigen sogar, dass unsere Stimmung, das Gedächtnis, Depressionen, Autismus-Störungen und Charakterzüge wie Intro- und Extrovertiertheit mit der Darmgesundheit eng zusammenhängen. 

Unser Darm ist ca. 6 Meter lang und beheimatet mehr als 100 Billionen Bakterien, die sich in den Falten der Darmwand einnisten. Diese Ansammlung an Bakterien wird umgangssprachlich als Darmflora bezeichnet, ForscherInnen sprechen aber auch von den Begriffen Mikrobiota oder Mikrobiom. 

Mehr als 1000 unterschiedliche Arten von Darmbakterien sind bereits bekannt und die Zusammensetzung der Darmflora ist bei jedem Menschen unterschiedlich und sehr individuell. Sie hängt stark von den ersten Lebensjahren ab und deshalb ist es auch so wichtig, dass wir unsere Babys beim Aufbau eines gesunden Mikrobioms frühest- und bestmöglich unterstützen.

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Wie entsteht die Darmflora beim Baby?

Die Zeit, die wir als Baby behütet im Mutterleib in der Fruchtblase verbringen, ist die einzige Zeit im Leben, in der wir rein aus menschlichen Zellen bestehen. Alles ist steril und keimfrei, weder auf unserer Haut noch in unserem Darm befinden sich Mikrobakterien und unsere Darmschleimhaut ist dementsprechend besonders dünn und empfindlich. 

Erst durch das Platzen der Fruchtblase und durch die Geburt kommen wir zum ersten Mal mit Bakterien der Mutter in Kontakt, die entscheidend für unsere weitere Gesundheit sind. Nach der Geburt geht es dann Schritt für Schritt weiter mit der Besiedelung lebenswichtiger Bakterien.

Gerade in der Muttermilch befindet sich ein wichtiges Potpourri an Bakterien, mit dem wir die Darmflora aufbauen und fördern können. Deshalb wird geraten, Babys 6 Monate voll und insgesamt mindestens 12 Monate lang zu stillen. Muttermilch kann man also durchaus auch als Multispezies–Probiotikum für Babys ansehen!

Aber auch unsere Umwelt spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines gesunden Darms. Wie du dein Baby mit umweltlichen Einflüssen dabei unterstützt, eine funktionierende Darmflora aufzubauen, erfährst du im nächsten Punkt.

Wie kann ich die Darmflora bei meinem Baby stärken?

Neben dem Stillen ist vor allem das Umfeld wichtig, um die Darmgesundheit zu fördern. Babys sollten deshalb viel am Boden krabbeln, verschiedene Dinge berühren und in den Mund nehmen, mit den Bakterien auf den Händen der Menschen sowie Natur und Tier in Berührung kommen. 

Gerade als Erwachsene, die wir ja nicht mehr alles in den Mund nehmen, müssen wir uns deshalb oft daran erinnern, dass es nicht grausig, sondern lebenswichtig für Kinder ist, verschiedene Materialien zu berühren und zu schmecken. Insbesondere der Umgang mit Tieren kann dabei helfen, später mal Allergien zu vermeiden und auch in Erde und Sand befinden sich wichtige Bakterien, die den Darm besiedeln sollen.

Es ist auch nicht immer notwendig, als Mama vor dem Essen die Hände steril zu haben. Denn die gesunden Bakterien, die sich darauf befinden, sind ebenfalls wichtig für das Baby und können mit der Nahrungsaufnahme in den Darm gelangen. Dennoch solltest du aber natürlich darauf achten, dass dein Baby nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung kommt!

Leider bleiben aber oft auch den Kleinsten Medikamente nicht erspart und gerade Antibiotika können im Darm eines Babys Schaden anrichten und bereits gesammelte Bakterien wieder vernichten. Auch wir mussten diese Erfahrung machen und haben gleich Zuhause mit dem Probiotikum OMNi-BiOTiC® PANDA angefangen, das unseren Sohn extrem beim Aufbau seines Mikrobioms unterstützt hat und dies auch immer noch tut!

Anzeige. Am Mamablog widmen wir uns heite dem umfangreichen Thema Probiotika für Babys und wie du die Darmgesundheit fördern kannst. www.whoismocca.com

Probiotische Produkte für Babys: OMNi-BiOTiC® PANDA

Was ist OMNi-BiOTiC® PANDA?

OMNi-BiOTiC® PANDA zählt zu den Probiotika für Babys und Mamas, das mit seinem probiotischen Bakterienstamm die Darmwand stabilisiert und einen T-Zellen-Mangel ausgleicht. Damit hilft es, das Immunsystem des Babys auszugleichen und setzt einen wichtigen Meilenstein für ein weiteres Leben. 

Wie funktioniert OMNi-BiOTiC® PANDA?

OMNi-BiOTiC® PANDA besteht aus den drei humanen Bakterienstämmen Lactococcus lactis W58, Bifidobacterium lactis W52 und Bifidobacterium bifidum W23. Eine Portion enthält mindestens 3 Milliarden Keime und ist komplett frei von Hormonen, tierischem Eiweiß, Gluten, Hefe und Lactose! Somit unterstützt es perfekt das Mikrobiom von Mama und Baby.

Für wen ist OMNi-BiOTiC® PANDA geeignet?

OMNi-BiOTiC® PANDA ist für Mama und Kind geeignet und kann deshalb sowohl über die Mutter in der Schwangerschaft als auch direkt dem Baby nach der Geburt verabreicht werden. OMNi-BiOTiC® PANDA ist auch für Diabetiker und Milchallergiker geeignet!

Wie wird OMNi-BiOTiC® PANDA angewendet?

OMNi-BiOTiC® PANDA kann bereits in der Schwangerschaft, aber auch erst danach eingenommen werden. Ich gebe es unserem Sohn täglich mit ein bisschen Muttermilch gemischt. Eine Alternative wäre, es als Mama einzunehmen und so dem Kind über die Muttermilch weiterzugeben.

Wann wirkt OMNi-BiOTiC® PANDA? 

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass OMNi-BiOTiC® PANDA besonders gut für das Immunsystem des Babys ist, wenn es schon ab dem 8. Schwangerschaftsmonat von der Mutter eingenommen wird und dann ab dem ersten Lebenstag auch dem Kind gegeben wird.

Wie lange soll man OMNi-BiOTiC® PANDA einnehmen? 

Prinzipiell ist es bei Babys ratsam, das Produkt für mindestens 1 Monat zu nehmen bzw. auf die vom Arzt geratene Dauer zu achten. Ich habe es unserem Sohn die ersten 4-5 Monate täglich gegeben und es dann schrittweise auf alle 2-3 Tage reduziert. Mein Plan ist es, ihm das OMNi-BiOTiC® PANDA im gesamten ersten Lebensjahr zu verabreichen, weil es ihm nach seiner frühen Antibiotika-Therapie einfach guttut!

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Weitere Alternativen, um die Darmflora aufzubauen

Da ja Baby und Mama eng miteinander verbunden sind, ist es auch extrem hilfreich, als Mutter früh genug auf die eigene Darmflora zu achten. Das META-CARE® Vitamin D3 ist eine Kombination aus der reinsten physiologischen Form von Vitamin D3 und einem Extrakt aus dem Shiitake-Pilz.

Vitamin D3 trägt zur normalen Funktion des Immunsystems sowie zur Erhaltung von Zähnen und Knochen bei. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten, wenn das normalerweise über die Sonne aufgenommene Vitamin D3 knapp wird, lohnt es sich, zu so kleinen Wundermitteln zu greifen, um gesund zu bleiben und den perfekten Schutz für Mama und Baby zu garantieren!

Welche Erfahrungen hast du mit probiotischen Produkten für Babys gemacht und wie unterstützt du dein Baby dabei, eine gesunde Darmflora aufzubauen?

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Im Home-Office mit Baby arbeiten – 7 Tipps und meine Learnings

Mit einem Baby ändert sich das eigene Leben schlagartig. …

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

Mit einem Baby ändert sich das eigene Leben schlagartig. Und dennoch verändert es sich nicht grundlegend. Werte, Ziele, Vorstellungen – passen sich mitunter an, werden aber nicht von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Ich habe mir während der Schwangerschaft sehr viele Gedanken gemacht, wie sich Beruf und Familie miteinander vereinen lassen. Es gibt bereits viele gute Ansätze und einige hilfreiche Tipps dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen.

Im heutigen Beitrag hier am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? Eines kann ich allen selbstständigen Mamis schon mal verraten: Nur Mut, es ist alles machbar und rein gar nichts, woran man verzweifeln wird!

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

So klappt das Home-Office mit Baby!

Seit vielen Jahren bin ich schon selbstständig und durchaus routiniert, was meine Arbeit betrifft. Mit Mitte zwanzig habe ich damals den Schritt gewagt und wurde mein eigener Chef. Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut – ich liebe einfach diese Flexibilität. Ein paar Jahre später folgten Hochzeit und Wohnungskauf und dann kam auch bald der eventuelle Wunsch nach einem Kind auf. Und wie es das Schicksal so wollte, mussten wir nicht lange warten und ich war mit unserem Sohn schwanger.

So eine Schwangerschaft allein bringt schon ein gewisses Maß an Unsicherheiten und Ängste mit sich und natürlich machte ich mir auch Gedanken über meine berufliche Zukunft. Ich bin in der Werbebranche tätig. Als Digital Content Creator und Agentur-Inhaberin kann ich mir nun mal keine Auszeit von 1 bis 2 Jahren erlauben. Und ganz ehrlich: das wollte ich auch nie!

Ich habe mich somit gegen eine Karenzzeit und gegen eine berufliche Auszeit entschieden. Keineswegs habe ich mir das leicht vorgestellt, meine Selbstständigkeit mit Baby fortzuführen. Doch ich war stets voller positiver Gedanken und einem starken Mindset, dass ich das schaffen werde. Natürlich gibt es Ansichten à la Arbeiten zu Hause mit Baby sei unmöglich und realitätsfern, doch ich bin das beste Beispiel dafür, dass man sowohl Selbstständigkeit, als auch Mama sein unter einen Hut bekommen kann.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

Flexibilität ist das A und O

Wenn man sich für Home-Office mit Baby entscheidet, dann muss einem auch bewusst sein: Flexibilität ist das A und O. Es gibt hier kein das Baby eben mal warten lassen, oder ständig zu arbeiten während das Baby unter dem Spielbogen liegt. Es gibt gute und schlechte Tage. Tage an denen ich wirklich viel schaffe und auf 3-4h effektive Arbeitszeit komme. Und dann gibt es wieder Tage, an denen Raphael die volle Aufmerksamkeit benötigt und ich während seinen Schläfchen die Wohnung aufräume.

So oder so ist alles irgendwie machbar. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man das gewohnte Arbeitspensum von vor der Geburt absolut nicht halten kann. Außer man gibt sein Baby frühzeitig in Betreuung. Der Mix aus Baby und Arbeit ist für mich aktuell der ideale Weg. Meine Tätigkeiten als Bloggerin, Digital Content Creator und Marketing-Expertin lassen sich sehr gut mit Baby vereinen.

Ich könnte mir absolut nicht vorstellen, nichts zu arbeiten. Meine tägliche Arbeit ist mein Ausgleich zum Mamasein und hält mich auch geistig fit. Natürlich gibt es Tage, an denen ich mir denke: Wie soll ich das alles bloß schaffen?. Doch eine gute Struktur, realistische Ziele sowie Vertrauen in mich selbst bestärken mich, in dem was ich tue.

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt und wie in ein paar Monaten mein Home-Office mit Kleinkind Resümee ausfallen wird. Bis dahin teile ich meine Learnings und Tipps mit dir, wie es möglich ist, Home-Office mit Baby zu schaukeln!

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

7 Tipps für Home-Office mit Baby

1. Dem Tag eine (mögliche) Struktur geben

Mit Baby wird es eher nicht mehr möglich sein, sich mit dem zweiten Kaffee gegen 9 Uhr ins Büro zu setzen, die ersten E-Mails zu beantworten und den Tag durchzuplanen. Es gilt daher: Überarbeite deine bisherigen Strukturen und passe sie an den neuen Tagesablauf an. Wichtig dabei ist auch, dir eine gute Flexibilität zu bewahren. Anfangs mag das Baby ja noch recht viel schlafen, aber es wächst, wird aktiver und benötigt so mehr Aufmerksamkeit von dir.

Was ich mir angewöhnt habe? Ich schlafe nicht, wenn das Baby schläft, sondern arbeite währenddessen. Mit seinen Schläfchen untertags komme ich aktuell auf 3-4 Stunden Arbeitszeit. Es ist durchaus ein zerrissener Arbeitstag, aber für mich besser als nichts. Während er sein Schläfchen am Vormittag hält, bearbeite ich zum Beispiel die wichtigsten E-Mails und schau mir meine To-dos für den Tag an. Mittags und Nachmittags nutze ich seine Ruhephasen, um Content zu erstellen, Blogbeiträge zu schreiben oder um zu recherchieren. Jeder Tag ist anders, sei es vom Baby-Schlaf her oder auch von meinen To-dos.

Möchte ich mich wirklich aktiv 2-3 Stunden auf etwas konzentrieren, dann lege ich meine Arbeit auf die Abendstunden, sobald mein Sohn ins Bett geht. Gegen 19 Uhr wird gestillt und schlafen gelegt – diese Uhrzeit hat sich in den vergangenen Wochen bei uns eingependelt. Glücklicherweise war ich schon immer ein Mensch, der abends sehr produktiv sein kann. Und genau das mache ich mir jetzt zunutze.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

2. Neue Routinen schaffen

Mit einem Baby kommt man nicht darum herum, sich neue Routinen anzugewöhnen. Routinen verhelfen nicht nur dir zu mehr Konzentration während kurzen Baby-Schlafphasen, sondern sind auch für dein Baby wichtig, damit es sich an einen guten Tagesrhythmus gewöhnen kann.

Bei uns ist beispielsweise die Morgenroutine richtig toll. Wir stehen etwa gegen 06:30 auf und richten uns für den Tag. Im Anschluss gehen wir mit unseren Hunden eine große Runde spazieren, danach folgt das Frühstück. Meistens landen wir vormittags gegen 10 Uhr im Home-Office, wo sich Raphael in seinem Gitterbett mit dem tollen Lama beschäftigt. Das Spielen macht ihn so müde, dass er kurze Zeit später von alleine einschläft. Wenn er zum Einschlafen doch etwas Hilfe braucht, gibt es den Schnuller und viele Streicheleinheiten von Mama. Wenn das auch nicht funktioniert, dann ist die Babytrage unser Retter in der Not. Da schlummert er dann recht schnell und ich habe eine gute Stunde Zeit für meine Mails.

Was ich damit sagen möchte: Es ist definitiv möglich, Routinen mit einem Baby zu schaffen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Kind aus, sondern auch auf dich als working mom. Nimm dir in den ersten Wochen nach der Geburt jedoch nicht zu viel vor und plane vor allem nicht zu viel. Lass dich voll und ganz auf dein neues Leben als Mama ein, schau darauf was dein Baby braucht und wie es am besten entspannt.

Auch wenn dir die Arbeit im Nacken sitzt und du wahrscheinlich möglichst viel erledigen willst (kenne ich nur zu gut von mir selbst): Genieße die Zeit mit deinem wunderbaren Nachwuchs und sauge jede verfügbare Minute auf. Du wirst sehen, wie entspannt du selbst dadurch sein wirst und wie alles andere schon ein wenig leichter von der Hand geht.

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3. ein fester und organisierter Arbeitsplatz

Hat man die Möglichkeit und kann sich zu Hause einen fixen Arbeitsplatz einrichten, ist das wirklich sehr viel Wert. Ich habe das große Glück und darf sogar einen kompletten Raum mein Home-Office nennen. Seit etwa 7 Jahren arbeite ich nun schon von zu Hause aus und ich kann nur sagen: Trotz Büro zu Hause, wo ich nach Feierabend hinter mir die Türe schließen kann, verschwimmt berufliches und privates natürlich schon.

Eine klare Trennung schaffe ich definitiv nicht und das muss meiner Meinung auch nicht sein. Gerade im Home-Office mit Baby ist es noch einmal um einiges schwieriger, klare Grenzen zwischen Job und Privatleben zu ziehen. Wichtig ist nur, dass man für sich selbst einen guten Mittelweg findet und eine Möglichkeit, die Arbeit hinter sich zu lassen und abschalten zu können.

Nichtsdestotrotz führt so ein fester Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden natürlich dazu, dass man konzentrierter und fokussierter seinen To-dos nachgehen kann. Dabei muss das keineswegs ein eigener Raum sein, eine Arbeitsnische im Wohnraum hilft auch schon, um die spärliche Arbeitszeit mit Baby bestmöglich zu nutzen.

UP – mein ergonomischer Sitzhocker für aktives Sitzen

Im Home-Office mit Baby muss man schon mal kreativ werden. Und da gehört für mich auch die Wahl der Sitzmöglichkeiten dazu. Ich wechsle gerne zwischen klassischem Schreibtischstuhl und UP-Sitzhocker. Zum einen weiß es mein Rücken zu schätzen und zum anderen auch mein Sohn.

Es gibt Tage, an denen Raphael einfach sehr viel Mamanähe braucht. Da schläft er schlecht selber ein, will ganz viel kuscheln und Nähe spüren. An diesen Tagen setze ich ihn immer in meine Babytrage und wippe ein wenig hin und her, bis die Äuglein zufallen. An ein Ablegen nach dem Einschlafen ist an solchen Tagen jedoch nicht zu denken. Daher weiß ich meinen UP-Sitzhocker so zu schätzen!

Durch die abgerundete Standfläche lässt sich der höhenverstellbare UP-Sitzhocker in alle Richtungen bewegen und sorgt so für ein aktives Sitzen. Aktives Sitzen bedeutet, dass man zwischen verschiedenen Sitzhaltungen wechselt und so das Sitzen selbst zu einer aktiven Tätigkeit wird. Das praktische dabei? Dafür muss man rein gar nichts tun, denn der UP-Sitzhocker ist so konzipiert, dass man ergonomisch korrekt sowie dynamisch sitzt und sich dabei voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren kann.

Dass das aktive Sitzen eine Wohltat für meinen Rücken ist, habe ich bereits in der Schwangerschaft bemerkt. Mittlerweile sitze ich mit schlafendem Baby in der Trage vor dem PC, wippe hin und her, tue gleichzeitig meinem Beckenboden etwas Gutes und meinem Sohn auch. Denn der schlummert durch die sanften Bewegungen selig weiter.

Die Sitzposition wird beim aktiven Sitzen also häufig gewechselt. Das ist nicht nur für Mamis im Home-Office ideal, sondern für alle, die lange am Schreibtisch arbeiten müssen. Denn starres Sitzen sorgt dafür, dass wir die Wirbelsäule monoton belasten. Das führt kurzfristig zu Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen und kann auch Ursache für eine sinkende Leistungsfähigkeit sein. Langfristig ist es für die gesamte Rückenmuskulatur eine starke Überbelastung.

Ein weiterer Aspekt, warum ich mich für den UP-Sitzhocker entschieden habe ist, dass er nachhaltig in Deutschland gefertigt wird. Des Weiteren hat man beim Kauf die Interstuhl 10-Jahre-Langzeitgarantie direkt mit dabei. Aufgrund meiner Home-Office-Einrichtung habe ich den Sitzhocker in Schwarz gewählt. Besonders bequem finde ich auch das Sitzkissen, das sich farblich auf den Hocker abstimmen lässt.

Den UP gibt es aktuell in sechs unterschiedlichen Farben und er ist nicht für die Arbeit am Computer ideal. Durch das schlichte Design fügt er sich in jeden Raum gut ein, denn ein aktives und gesundes Sitzen ist nicht nur im Home-Office wichtig.

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4. To-do-Listen nutzen

Seit vielen Jahren nutze ich To-do-Listen um meine Wochen zu planen, meine Ziele im Auge zu behalten und um eine gute Übersicht über aktuelle Projekte zu haben. Wie ich das genau handhabe, liest du in diesem Blogbeitrag zur Selbstorganisation. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, in kurzen Arbeitsphasen zu einem Konzentrations-Meister zu werden. Ich habe mit Baby eher selten die Möglichkeit, dass ich mehrere Stunden konzentriert an einem Projekt arbeiten kann.

Daher gilt es neben neuen Routinen sich auch eine neue Arbeitsroutine anzueignen. Ich versuche nun in kurzen Zeiträumen das Beste aus meiner Konzentration herauszuholen. Ich fokussiere mich dabei voll und ganz auf eine Sache und arbeite nur daran. Multitasking ist hier absolut verboten, denn das führt nur zu weniger Produktivität. Denn man muss immer bedenken: Die Zeit, in der das Baby wirklich schläft, will bestmöglich genutzt werden. Also am besten das Handy weglegen, den Mail-Account schließen und sich voll und ganz auf den zu bearbeitenden Task einlassen. Denn so eine Schlaf-Stunde vergeht wie im Flug.

Meine To-do-Listen plane ich gerne morgens für den Tag bzw. an Sonntagen für die ganze Woche. Ich nehme mir hier bewusst nur 1-2 To-dos pro Tag vor. Mehr ist fast nicht zu schaffen. Und wenn doch, dann löst das eher ein Gefühl von Erfolg aus, als wenn man sich zu viel vorgenommen hat und sich am Ende des Tages eingestehen muss, dass es einfach nicht machbar ist.

Merke dir also: Lieber wenige und kleine Ziele für den Tag setzen und mit einem guten Gefühl schlafen gehen, als sich zu viel vorzunehmen und nicht einschlafen können, weil einem noch so viel im Kopf herumschwirrt.

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5. realistische Ziele setzen

Wir haben bereits darüber gesprochen wie man neue Strukturen und Routinen im Home-Office mit Baby schaffen kann und auch darüber, wie hilfreich To-do-Listen in der Selbstständigkeit sein können. Auch für dieses Jahr habe ich mir berufliche Ziele gesetzt, die ich früher oder später erreichen möchte.

Was ich mir schon vor Jahren angewöhnt und angeeignet habe: Auch viele kleine Ziele führen zum großen Ganzen. Und genau diese Sicht- sowie Arbeitsweise ist besonders effektiv. Viele kleine Ziele zu haben bedeutet auch, viele kleine Erfolgserlebnisse einheimsen zu dürfen. Genau das motiviert, man bleibt dran und das sorgt auch dafür, dass die Arbeit nach wie vor Freude bereitet.

Und auch wenn du dir für das erste Jahr im Home-Office mit Baby keine neuen Ziele stecken möchtest, ist das absolut in Ordnung. Ein Ziel kann es beispielsweise auch sein, gegen Ende der Woche alle Mails abgearbeitet zu haben. Meine aktuellen, kleinen Ansprüche an mich halte ich wiederum in To-do-Listen fest und freue mich immer, wenn ich etwas als erledigt abhaken darf.

Übrigens: Ein kleines Ziel für den Tag kann auch wirklich klein sein. Sei es ein Angebot rausschicken, ein Foto für Instagram zu produzieren, etwas zu einem Thema zu recherchieren, den Pinterest-Account upzudaten oder die About-Seite der Website zu überarbeiten. Nicht nur Flexibilität ist als working mom wichtig, sondern sich auch darüber im Klaren zu sein, wie ein realistisches Tages-/Wochen-/Monatsziel aussehen kann.

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6. Schlafmöglichkeit für das Baby im Home-Office

Schon während meiner Schwangerschaft habe ich mir überlegt, was wohl die beste Schlafmöglichkeit im Home-Office für unser Baby sein wird. Natürlich könnte er auch einfach im Kinderzimmer nebenan schlafen und von mir via Babyphone überwacht werden.

Irgendwie hat es sich jedoch so eingebürgert, dass er sein Vormittagsschläfchen bei mir im Büro hält und das haben wir bis heute beibehalten. Ich finde das auch durchaus praktisch, denn so kann ich immer wieder ein Auge auf ihn werfen. Des Weiteren konnte er sich so von Anfang an während seiner Tag-Schläfchen an Alltagsgeräusche gewöhnen.

Nachdem wir also gut in den Tag gestartet sind und unsere Morgenroutine hinter uns haben, gehen wir gemeinsam ins Büro. Dort wartet dann auch schon das Gitterbett mit seinem Lieblings-Lama auf ihn.

Perfekt für uns – das Stokke Sleepi Bett

Recht schnell haben wir uns damals für das Stokke Sleepi Bett entschieden, da ich es dank der Rollen von Raum zu Raum schieben kann. Da wir auf zwei Ebenen wohnen, wandert das Gitterbett zwischen Kinderzimmer, Schlafzimmer und Home-Office hin und her. Diese Flexibilität ist einfach super praktisch, nicht nur in unserer Situation.

Im Blogbeitrag rund um das Babyzimmer von Raphael habe ich dir das Stokke Sleepi Bett bereits vorgestellt. Dort kannst du noch einmal genau lesen, warum wir uns dafür entschieden haben und warum das innovative Bettchen ein absolutes Must-have bei der Baby-Erstausstattung ist. Schon bald werden wir das Stokke Sleepi dank Umbausatz vergrößern, damit Raphael wieder mehr Platz in seinem Bettchen hat.

Das Gitterbett steht aktuell die meiste Zeit bei mir im Büro. An der Spieluhr habe ich eines seiner liebsten Kuscheltiere befestigt: Ein Lama, das knisternde Füße hat. Damit beschäftigt er sich super gerne und er ist tagein tagaus ganz fasziniert davon. So fasziniert, dass er davon recht müde wird und einschläft. Wenn er etwas mehr Hilfe beim Einschlafen braucht, schiebe ich das Stokke Sleepi einfach ein bisschen hin und her – die sanften Bewegungen sind Gold wert!

Sobald er ruhiger wird und beim Einschlafen ist, setze ich mich an den Schreibtisch und starte meinen Arbeitstag. Vormittags habe ich etwa eine gute Stunde Zeit, mich auf die wichtigsten Dinge des Tages zu konzentrieren. Sobald das Lama dann wieder raschelt weiß ich, dass er gerade am wach werden und mein Arbeitsvormittag beendet ist.

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7. Geregelte Arbeitszeiten gibt es nicht

Hast du dich in den vergangenen Jahren an fixe Arbeitszeiten gewöhnt, kannst du diese Angewohnheiten gleich mal über Bord werfen. Man sagt ja, dass ein fixer Arbeitsplatz und geregelte Arbeitszeiten sehr wichtig sind, wenn man konzentriert und fokussiert im Home-Office arbeiten möchte. Doch wenn da plötzlich ein kleiner Mensch ist, der einen Großteil unserer Aufmerksamkeit verschlingt, muss man einfach flexibel werden.

Ich arbeite morgens, mittags, nachmittags – also immer dann, wenn das Baby schläft. Trotzdem lässt sich auch im Home-Office mit Baby eine gewisse Routine erkennen. Das wichtigste erledige ich zum Beispiel am Vormittag, während er im Gitterbett spielt und dann schläft. Hätte ich nicht zwei sibirische Huskys, würde ich wohl auch früh morgens bevor er wach wird 1-2 h Arbeit einplanen. Es kommt wie immer auf die eigene persönliche Situation an und da gilt es herauszufinden, was für Mama und Kind am besten funktioniert.

Aktuell weiß ich, dass ich über den Tag verteilt auf etwa 3-5 Arbeitsstunden komme. Mal mehr mal weniger. Aufgrund dessen kann ich aber schon relativ gut planen, wann ich was zu erledigen habe. Projekte die meine volle Konzentration benötigen, schiebe ich gerne auf die Abendstunden, nachdem ich Raphael schlafen gelegt habe.

Dabei solltest du aber auf keinen Fall auf deine Liebsten vergessen und auch hier Zeit einplanen. Denn der ganze durchdachte Plan mit Baby im Home-Office wird schnell ins Wanken geraten, wenn man nicht lernt abzuschalten und die Arbeit hinter sich zu lassen. Achte ganz besonders auf ein positives Mindset und sieh dir dazu gerne meinen Blogbeitrag an, wie du mentale Stärke trainieren kannst. Als Schutz vor Überbelastung, Überforderung und natürlich auch vor einem Burn-out.

Und übrigens: Du brauchst überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du an einem Tag mal zu gar nichts kommst. Du bist erst wenige Monate Mama und das muss man genießen. Diese Zeit kommt nie wieder, das darf man nicht vergessen! Sorge daher für eine gute Balance aus Arbeit und Privatleben – auch wenn es in den ersten Monaten und Jahren stark miteinander verschwimmen wird. Übernimm dich nicht, gib eventuell auch Arbeit ab bzw. hol dir Unterstützung. Sei es vonseiten der Familie oder aus dem Berufsumfeld.

Home-Office mit Baby? Aber sicher doch!

Ein Baby großzuziehen und dabei eine Selbstständigkeit weiterzuführen ist keineswegs einfach, aber durchaus machbar. Natürlich ist man müde, macht sich Sorgen und zweifelt Entscheidungen an. Aber mit einem positiven Mindest und Vertrauen in einen selbst, ist definitiv alles möglich. Wie sagt man so schön: Man wird das Kind schon schaukeln!

Hast du eigene Erfahrungen beim Thema Home-Office mit Baby gemacht? Ich freue mich über einen Austausch dazu!

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Im Home-Office mit Baby arbeiten – 7 Tipps und meine Learnings

Mit einem Baby ändert sich das eigene Leben schlagartig. Und dennoch verändert es sich nicht grundlegend. Werte, Ziele, Vorstellungen – passen sich mitunter an, werden aber nicht von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Ich habe mir während der Schwangerschaft sehr viele Gedanken gemacht, wie sich Beruf und Familie miteinander vereinen lassen. Es gibt bereits viele gute Ansätze und einige hilfreiche Tipps dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen.

Im heutigen Beitrag hier am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? Eines kann ich allen selbstständigen Mamis schon mal verraten: Nur Mut, es ist alles machbar und rein gar nichts, woran man verzweifeln wird!

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

So klappt das Home-Office mit Baby!

Seit vielen Jahren bin ich schon selbstständig und durchaus routiniert, was meine Arbeit betrifft. Mit Mitte zwanzig habe ich damals den Schritt gewagt und wurde mein eigener Chef. Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut – ich liebe einfach diese Flexibilität. Ein paar Jahre später folgten Hochzeit und Wohnungskauf und dann kam auch bald der eventuelle Wunsch nach einem Kind auf. Und wie es das Schicksal so wollte, mussten wir nicht lange warten und ich war mit unserem Sohn schwanger.

So eine Schwangerschaft allein bringt schon ein gewisses Maß an Unsicherheiten und Ängste mit sich und natürlich machte ich mir auch Gedanken über meine berufliche Zukunft. Ich bin in der Werbebranche tätig. Als Digital Content Creator und Agentur-Inhaberin kann ich mir nun mal keine Auszeit von 1 bis 2 Jahren erlauben. Und ganz ehrlich: das wollte ich auch nie!

Ich habe mich somit gegen eine Karenzzeit und gegen eine berufliche Auszeit entschieden. Keineswegs habe ich mir das leicht vorgestellt, meine Selbstständigkeit mit Baby fortzuführen. Doch ich war stets voller positiver Gedanken und einem starken Mindset, dass ich das schaffen werde. Natürlich gibt es Ansichten à la Arbeiten zu Hause mit Baby sei unmöglich und realitätsfern, doch ich bin das beste Beispiel dafür, dass man sowohl Selbstständigkeit, als auch Mama sein unter einen Hut bekommen kann.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

Flexibilität ist das A und O

Wenn man sich für Home-Office mit Baby entscheidet, dann muss einem auch bewusst sein: Flexibilität ist das A und O. Es gibt hier kein das Baby eben mal warten lassen, oder ständig zu arbeiten während das Baby unter dem Spielbogen liegt. Es gibt gute und schlechte Tage. Tage an denen ich wirklich viel schaffe und auf 3-4h effektive Arbeitszeit komme. Und dann gibt es wieder Tage, an denen Raphael die volle Aufmerksamkeit benötigt und ich während seinen Schläfchen die Wohnung aufräume.

So oder so ist alles irgendwie machbar. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man das gewohnte Arbeitspensum von vor der Geburt absolut nicht halten kann. Außer man gibt sein Baby frühzeitig in Betreuung. Der Mix aus Baby und Arbeit ist für mich aktuell der ideale Weg. Meine Tätigkeiten als Bloggerin, Digital Content Creator und Marketing-Expertin lassen sich sehr gut mit Baby vereinen.

Ich könnte mir absolut nicht vorstellen, nichts zu arbeiten. Meine tägliche Arbeit ist mein Ausgleich zum Mamasein und hält mich auch geistig fit. Natürlich gibt es Tage, an denen ich mir denke: Wie soll ich das alles bloß schaffen?. Doch eine gute Struktur, realistische Ziele sowie Vertrauen in mich selbst bestärken mich, in dem was ich tue.

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt und wie in ein paar Monaten mein Home-Office mit Kleinkind Resümee ausfallen wird. Bis dahin teile ich meine Learnings und Tipps mit dir, wie es möglich ist, Home-Office mit Baby zu schaukeln!

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7 Tipps für Home-Office mit Baby

1. Dem Tag eine (mögliche) Struktur geben

Mit Baby wird es eher nicht mehr möglich sein, sich mit dem zweiten Kaffee gegen 9 Uhr ins Büro zu setzen, die ersten E-Mails zu beantworten und den Tag durchzuplanen. Es gilt daher: Überarbeite deine bisherigen Strukturen und passe sie an den neuen Tagesablauf an. Wichtig dabei ist auch, dir eine gute Flexibilität zu bewahren. Anfangs mag das Baby ja noch recht viel schlafen, aber es wächst, wird aktiver und benötigt so mehr Aufmerksamkeit von dir.

Was ich mir angewöhnt habe? Ich schlafe nicht, wenn das Baby schläft, sondern arbeite währenddessen. Mit seinen Schläfchen untertags komme ich aktuell auf 3-4 Stunden Arbeitszeit. Es ist durchaus ein zerrissener Arbeitstag, aber für mich besser als nichts. Während er sein Schläfchen am Vormittag hält, bearbeite ich zum Beispiel die wichtigsten E-Mails und schau mir meine To-dos für den Tag an. Mittags und Nachmittags nutze ich seine Ruhephasen, um Content zu erstellen, Blogbeiträge zu schreiben oder um zu recherchieren. Jeder Tag ist anders, sei es vom Baby-Schlaf her oder auch von meinen To-dos.

Möchte ich mich wirklich aktiv 2-3 Stunden auf etwas konzentrieren, dann lege ich meine Arbeit auf die Abendstunden, sobald mein Sohn ins Bett geht. Gegen 19 Uhr wird gestillt und schlafen gelegt – diese Uhrzeit hat sich in den vergangenen Wochen bei uns eingependelt. Glücklicherweise war ich schon immer ein Mensch, der abends sehr produktiv sein kann. Und genau das mache ich mir jetzt zunutze.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

2. Neue Routinen schaffen

Mit einem Baby kommt man nicht darum herum, sich neue Routinen anzugewöhnen. Routinen verhelfen nicht nur dir zu mehr Konzentration während kurzen Baby-Schlafphasen, sondern sind auch für dein Baby wichtig, damit es sich an einen guten Tagesrhythmus gewöhnen kann.

Bei uns ist beispielsweise die Morgenroutine richtig toll. Wir stehen etwa gegen 06:30 auf und richten uns für den Tag. Im Anschluss gehen wir mit unseren Hunden eine große Runde spazieren, danach folgt das Frühstück. Meistens landen wir vormittags gegen 10 Uhr im Home-Office, wo sich Raphael in seinem Gitterbett mit dem tollen Lama beschäftigt. Das Spielen macht ihn so müde, dass er kurze Zeit später von alleine einschläft. Wenn er zum Einschlafen doch etwas Hilfe braucht, gibt es den Schnuller und viele Streicheleinheiten von Mama. Wenn das auch nicht funktioniert, dann ist die Babytrage unser Retter in der Not. Da schlummert er dann recht schnell und ich habe eine gute Stunde Zeit für meine Mails.

Was ich damit sagen möchte: Es ist definitiv möglich, Routinen mit einem Baby zu schaffen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Kind aus, sondern auch auf dich als working mom. Nimm dir in den ersten Wochen nach der Geburt jedoch nicht zu viel vor und plane vor allem nicht zu viel. Lass dich voll und ganz auf dein neues Leben als Mama ein, schau darauf was dein Baby braucht und wie es am besten entspannt.

Auch wenn dir die Arbeit im Nacken sitzt und du wahrscheinlich möglichst viel erledigen willst (kenne ich nur zu gut von mir selbst): Genieße die Zeit mit deinem wunderbaren Nachwuchs und sauge jede verfügbare Minute auf. Du wirst sehen, wie entspannt du selbst dadurch sein wirst und wie alles andere schon ein wenig leichter von der Hand geht.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

3. ein fester und organisierter Arbeitsplatz

Hat man die Möglichkeit und kann sich zu Hause einen fixen Arbeitsplatz einrichten, ist das wirklich sehr viel Wert. Ich habe das große Glück und darf sogar einen kompletten Raum mein Home-Office nennen. Seit etwa 7 Jahren arbeite ich nun schon von zu Hause aus und ich kann nur sagen: Trotz Büro zu Hause, wo ich nach Feierabend hinter mir die Türe schließen kann, verschwimmt berufliches und privates natürlich schon.

Eine klare Trennung schaffe ich definitiv nicht und das muss meiner Meinung auch nicht sein. Gerade im Home-Office mit Baby ist es noch einmal um einiges schwieriger, klare Grenzen zwischen Job und Privatleben zu ziehen. Wichtig ist nur, dass man für sich selbst einen guten Mittelweg findet und eine Möglichkeit, die Arbeit hinter sich zu lassen und abschalten zu können.

Nichtsdestotrotz führt so ein fester Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden natürlich dazu, dass man konzentrierter und fokussierter seinen To-dos nachgehen kann. Dabei muss das keineswegs ein eigener Raum sein, eine Arbeitsnische im Wohnraum hilft auch schon, um die spärliche Arbeitszeit mit Baby bestmöglich zu nutzen.

UP – mein ergonomischer Sitzhocker für aktives Sitzen

Im Home-Office mit Baby muss man schon mal kreativ werden. Und da gehört für mich auch die Wahl der Sitzmöglichkeiten dazu. Ich wechsle gerne zwischen klassischem Schreibtischstuhl und UP-Sitzhocker. Zum einen weiß es mein Rücken zu schätzen und zum anderen auch mein Sohn.

Es gibt Tage, an denen Raphael einfach sehr viel Mamanähe braucht. Da schläft er schlecht selber ein, will ganz viel kuscheln und Nähe spüren. An diesen Tagen setze ich ihn immer in meine Babytrage und wippe ein wenig hin und her, bis die Äuglein zufallen. An ein Ablegen nach dem Einschlafen ist an solchen Tagen jedoch nicht zu denken. Daher weiß ich meinen UP-Sitzhocker so zu schätzen!

Durch die abgerundete Standfläche lässt sich der höhenverstellbare UP-Sitzhocker in alle Richtungen bewegen und sorgt so für ein aktives Sitzen. Aktives Sitzen bedeutet, dass man zwischen verschiedenen Sitzhaltungen wechselt und so das Sitzen selbst zu einer aktiven Tätigkeit wird. Das praktische dabei? Dafür muss man rein gar nichts tun, denn der UP-Sitzhocker ist so konzipiert, dass man ergonomisch korrekt sowie dynamisch sitzt und sich dabei voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren kann.

Dass das aktive Sitzen eine Wohltat für meinen Rücken ist, habe ich bereits in der Schwangerschaft bemerkt. Mittlerweile sitze ich mit schlafendem Baby in der Trage vor dem PC, wippe hin und her, tue gleichzeitig meinem Beckenboden etwas Gutes und meinem Sohn auch. Denn der schlummert durch die sanften Bewegungen selig weiter.

Die Sitzposition wird beim aktiven Sitzen also häufig gewechselt. Das ist nicht nur für Mamis im Home-Office ideal, sondern für alle, die lange am Schreibtisch arbeiten müssen. Denn starres Sitzen sorgt dafür, dass wir die Wirbelsäule monoton belasten. Das führt kurzfristig zu Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen und kann auch Ursache für eine sinkende Leistungsfähigkeit sein. Langfristig ist es für die gesamte Rückenmuskulatur eine starke Überbelastung.

Ein weiterer Aspekt, warum ich mich für den UP-Sitzhocker entschieden habe ist, dass er nachhaltig in Deutschland gefertigt wird. Des Weiteren hat man beim Kauf die Interstuhl 10-Jahre-Langzeitgarantie direkt mit dabei. Aufgrund meiner Home-Office-Einrichtung habe ich den Sitzhocker in Schwarz gewählt. Besonders bequem finde ich auch das Sitzkissen, das sich farblich auf den Hocker abstimmen lässt.

Den UP gibt es aktuell in sechs unterschiedlichen Farben und er ist nicht für die Arbeit am Computer ideal. Durch das schlichte Design fügt er sich in jeden Raum gut ein, denn ein aktives und gesundes Sitzen ist nicht nur im Home-Office wichtig.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

4. To-do-Listen nutzen

Seit vielen Jahren nutze ich To-do-Listen um meine Wochen zu planen, meine Ziele im Auge zu behalten und um eine gute Übersicht über aktuelle Projekte zu haben. Wie ich das genau handhabe, liest du in diesem Blogbeitrag zur Selbstorganisation. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, in kurzen Arbeitsphasen zu einem Konzentrations-Meister zu werden. Ich habe mit Baby eher selten die Möglichkeit, dass ich mehrere Stunden konzentriert an einem Projekt arbeiten kann.

Daher gilt es neben neuen Routinen sich auch eine neue Arbeitsroutine anzueignen. Ich versuche nun in kurzen Zeiträumen das Beste aus meiner Konzentration herauszuholen. Ich fokussiere mich dabei voll und ganz auf eine Sache und arbeite nur daran. Multitasking ist hier absolut verboten, denn das führt nur zu weniger Produktivität. Denn man muss immer bedenken: Die Zeit, in der das Baby wirklich schläft, will bestmöglich genutzt werden. Also am besten das Handy weglegen, den Mail-Account schließen und sich voll und ganz auf den zu bearbeitenden Task einlassen. Denn so eine Schlaf-Stunde vergeht wie im Flug.

Meine To-do-Listen plane ich gerne morgens für den Tag bzw. an Sonntagen für die ganze Woche. Ich nehme mir hier bewusst nur 1-2 To-dos pro Tag vor. Mehr ist fast nicht zu schaffen. Und wenn doch, dann löst das eher ein Gefühl von Erfolg aus, als wenn man sich zu viel vorgenommen hat und sich am Ende des Tages eingestehen muss, dass es einfach nicht machbar ist.

Merke dir also: Lieber wenige und kleine Ziele für den Tag setzen und mit einem guten Gefühl schlafen gehen, als sich zu viel vorzunehmen und nicht einschlafen können, weil einem noch so viel im Kopf herumschwirrt.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

5. realistische Ziele setzen

Wir haben bereits darüber gesprochen wie man neue Strukturen und Routinen im Home-Office mit Baby schaffen kann und auch darüber, wie hilfreich To-do-Listen in der Selbstständigkeit sein können. Auch für dieses Jahr habe ich mir berufliche Ziele gesetzt, die ich früher oder später erreichen möchte.

Was ich mir schon vor Jahren angewöhnt und angeeignet habe: Auch viele kleine Ziele führen zum großen Ganzen. Und genau diese Sicht- sowie Arbeitsweise ist besonders effektiv. Viele kleine Ziele zu haben bedeutet auch, viele kleine Erfolgserlebnisse einheimsen zu dürfen. Genau das motiviert, man bleibt dran und das sorgt auch dafür, dass die Arbeit nach wie vor Freude bereitet.

Und auch wenn du dir für das erste Jahr im Home-Office mit Baby keine neuen Ziele stecken möchtest, ist das absolut in Ordnung. Ein Ziel kann es beispielsweise auch sein, gegen Ende der Woche alle Mails abgearbeitet zu haben. Meine aktuellen, kleinen Ansprüche an mich halte ich wiederum in To-do-Listen fest und freue mich immer, wenn ich etwas als erledigt abhaken darf.

Übrigens: Ein kleines Ziel für den Tag kann auch wirklich klein sein. Sei es ein Angebot rausschicken, ein Foto für Instagram zu produzieren, etwas zu einem Thema zu recherchieren, den Pinterest-Account upzudaten oder die About-Seite der Website zu überarbeiten. Nicht nur Flexibilität ist als working mom wichtig, sondern sich auch darüber im Klaren zu sein, wie ein realistisches Tages-/Wochen-/Monatsziel aussehen kann.

Es gibt bereits viele gute Ansätze dazu, jedoch ist das Thema Home-Office mit Baby definitiv individuell anzusehen. Am Mamablog teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Welche Learnings hatte ich selbst und welche Tipps kann ich dir nun mit auf den Weg geben? www.whoismocca.com

6. Schlafmöglichkeit für das Baby im Home-Office

Schon während meiner Schwangerschaft habe ich mir überlegt, was wohl die beste Schlafmöglichkeit im Home-Office für unser Baby sein wird. Natürlich könnte er auch einfach im Kinderzimmer nebenan schlafen und von mir via Babyphone überwacht werden.

Irgendwie hat es sich jedoch so eingebürgert, dass er sein Vormittagsschläfchen bei mir im Büro hält und das haben wir bis heute beibehalten. Ich finde das auch durchaus praktisch, denn so kann ich immer wieder ein Auge auf ihn werfen. Des Weiteren konnte er sich so von Anfang an während seiner Tag-Schläfchen an Alltagsgeräusche gewöhnen.

Nachdem wir also gut in den Tag gestartet sind und unsere Morgenroutine hinter uns haben, gehen wir gemeinsam ins Büro. Dort wartet dann auch schon das Gitterbett mit seinem Lieblings-Lama auf ihn.

Perfekt für uns – das Stokke Sleepi Bett

Recht schnell haben wir uns damals für das Stokke Sleepi Bett entschieden, da ich es dank der Rollen von Raum zu Raum schieben kann. Da wir auf zwei Ebenen wohnen, wandert das Gitterbett zwischen Kinderzimmer, Schlafzimmer und Home-Office hin und her. Diese Flexibilität ist einfach super praktisch, nicht nur in unserer Situation.

Im Blogbeitrag rund um das Babyzimmer von Raphael habe ich dir das Stokke Sleepi Bett bereits vorgestellt. Dort kannst du noch einmal genau lesen, warum wir uns dafür entschieden haben und warum das innovative Bettchen ein absolutes Must-have bei der Baby-Erstausstattung ist. Schon bald werden wir das Stokke Sleepi dank Umbausatz vergrößern, damit Raphael wieder mehr Platz in seinem Bettchen hat.

Das Gitterbett steht aktuell die meiste Zeit bei mir im Büro. An der Spieluhr habe ich eines seiner liebsten Kuscheltiere befestigt: Ein Lama, das knisternde Füße hat. Damit beschäftigt er sich super gerne und er ist tagein tagaus ganz fasziniert davon. So fasziniert, dass er davon recht müde wird und einschläft. Wenn er etwas mehr Hilfe beim Einschlafen braucht, schiebe ich das Stokke Sleepi einfach ein bisschen hin und her – die sanften Bewegungen sind Gold wert!

Sobald er ruhiger wird und beim Einschlafen ist, setze ich mich an den Schreibtisch und starte meinen Arbeitstag. Vormittags habe ich etwa eine gute Stunde Zeit, mich auf die wichtigsten Dinge des Tages zu konzentrieren. Sobald das Lama dann wieder raschelt weiß ich, dass er gerade am wach werden und mein Arbeitsvormittag beendet ist.

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7. Geregelte Arbeitszeiten gibt es nicht

Hast du dich in den vergangenen Jahren an fixe Arbeitszeiten gewöhnt, kannst du diese Angewohnheiten gleich mal über Bord werfen. Man sagt ja, dass ein fixer Arbeitsplatz und geregelte Arbeitszeiten sehr wichtig sind, wenn man konzentriert und fokussiert im Home-Office arbeiten möchte. Doch wenn da plötzlich ein kleiner Mensch ist, der einen Großteil unserer Aufmerksamkeit verschlingt, muss man einfach flexibel werden.

Ich arbeite morgens, mittags, nachmittags – also immer dann, wenn das Baby schläft. Trotzdem lässt sich auch im Home-Office mit Baby eine gewisse Routine erkennen. Das wichtigste erledige ich zum Beispiel am Vormittag, während er im Gitterbett spielt und dann schläft. Hätte ich nicht zwei sibirische Huskys, würde ich wohl auch früh morgens bevor er wach wird 1-2 h Arbeit einplanen. Es kommt wie immer auf die eigene persönliche Situation an und da gilt es herauszufinden, was für Mama und Kind am besten funktioniert.

Aktuell weiß ich, dass ich über den Tag verteilt auf etwa 3-5 Arbeitsstunden komme. Mal mehr mal weniger. Aufgrund dessen kann ich aber schon relativ gut planen, wann ich was zu erledigen habe. Projekte die meine volle Konzentration benötigen, schiebe ich gerne auf die Abendstunden, nachdem ich Raphael schlafen gelegt habe.

Dabei solltest du aber auf keinen Fall auf deine Liebsten vergessen und auch hier Zeit einplanen. Denn der ganze durchdachte Plan mit Baby im Home-Office wird schnell ins Wanken geraten, wenn man nicht lernt abzuschalten und die Arbeit hinter sich zu lassen. Achte ganz besonders auf ein positives Mindset und sieh dir dazu gerne meinen Blogbeitrag an, wie du mentale Stärke trainieren kannst. Als Schutz vor Überbelastung, Überforderung und natürlich auch vor einem Burn-out.

Und übrigens: Du brauchst überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du an einem Tag mal zu gar nichts kommst. Du bist erst wenige Monate Mama und das muss man genießen. Diese Zeit kommt nie wieder, das darf man nicht vergessen! Sorge daher für eine gute Balance aus Arbeit und Privatleben – auch wenn es in den ersten Monaten und Jahren stark miteinander verschwimmen wird. Übernimm dich nicht, gib eventuell auch Arbeit ab bzw. hol dir Unterstützung. Sei es vonseiten der Familie oder aus dem Berufsumfeld.

Home-Office mit Baby? Aber sicher doch!

Ein Baby großzuziehen und dabei eine Selbstständigkeit weiterzuführen ist keineswegs einfach, aber durchaus machbar. Natürlich ist man müde, macht sich Sorgen und zweifelt Entscheidungen an. Aber mit einem positiven Mindest und Vertrauen in einen selbst, ist definitiv alles möglich. Wie sagt man so schön: Man wird das Kind schon schaukeln!

Hast du eigene Erfahrungen beim Thema Home-Office mit Baby gemacht? Ich freue mich über einen Austausch dazu!

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