Neuer Duft von Carven

Carven kommt zum 28. Februar mit einem neuen Duft heraus – Le Parfum ist seit langem wieder ein edles Wasser aus dem französischen Traditionshaus, das dank Designer Guillaume Henry ein tolles Revival erlebt. Zart und blumig soll Le Parfum sein und wird zum Stichtag zunächst in Franrkeich unter anderem bei Colette lanciert. Ganz im Sinne der Gründerin Madame Carven spielt deren Lieblingsfarbe Grün bei der Gestaltung von Flakon und Packung die Hauptrolle (leider haben wir noch kein besseres Bildmaterial bekommen). 100 ml kosten 85 Euro.

P.S. Außerdem sollen auch die Flakons der Carven-Klassiker Ma Griffe (1946) und Le Vétiver (1957) dieses Jahr neu präsentiert werden.

Foto: Colette

Darüber müssen wir sprechen: bauchfrei.

Das machen wir doch nicht ernsthaft mit, oder? Bauchfrei ist ja sowas wie ein Mikro-Trend für Sommer 2013, aber Ihr Lieben – da setze ich aus. Die Variante oben bei Phillip Lim ist eh indiskutabel, aber auch so was Harmloses, wo man nur den Nabelansatz sieht, weil T-Shirt-Bündchen und Hosenbund leicht auseinander klaffen, ist für mich zu Mitte 90er. Und maximal an Teenagern zu ertragen. Und überhaupt: Gibt es nicht einfach Trends, für die man – Figur hin, Six pack her – mit fast 40 zu alt ist? Ich finde schon.

Foto: catwalkpictures.com

Lieblings-Winteraccessoire Part 3: Die braunen Boots

Lieblingswinteraccessoire-A

Mein Lieblings-Winteraccessoire darf sich streng genommen eigentlich gar nicht Accessoire nennen, denn es handelt sich dabei um Winterstiefel. Da ich mich aber schon im Laden unsterblich in diese Schuhe verliebt habe und sie seitdem auch nur noch ungerne ausziehe, sind sie eindeutig mein Lieblingsteil diesen Winter.

Zu dieser Liebe ist es eigentlich recht unverhofft gekommen: Seit Jahren trage ich im Winter die selben abgelatschten UGG-Boots. Seit Beginn sind sie wasserdurchlässig und haben mir, da sie kein Profil besitzen, schon den ein oder anderen winterlichen Sturz beschert. Da UGG- Boots eigentlich weder besonders schön noch besonders wintertauglich sind – OK, ich gebe zu, sie sind einfach unfassbar bequem und so hässlich finde ich sie nun auch wieder nicht ;-) – habe ich mich dafür entschieden, mir diesen Winter andere Schuhe zuzulegen. Mit dieser Entscheidung gingen die Probleme los: Wo sucht man Winterschuhe, die warm und wasserdicht und trotzdem noch schön anzusehen sind? Außerdem sollten sie ja auch nicht all zu teuer sein! Es schien hoffungslos zu sein…

Anfang Dezember hatte ich die Suche eigentlich schon aufgegeben, als ich über ein Exemplar von Buffalo stolperte. Der Schuh war braun, hatte einen lässigen Boots-Look und war innen super weich gefüttert. Außerdem hatte er einen richtig coolen Hingucker: An der Rückseite des Schuhs befand sich ein Reißverschluss, dessen Band in einem tollen Rot gehalten war. Da meine Winterjacke ebenfalls rot ist, war ich von diesem Eye-Catcher hin und weg. Als ich in den Schuh schlüpfte hatte ich das Gefühl auf Wolken zu stehen. Somit war es endgültig um mich geschehen. Als ich ohnehin schon der Meinung war, dass es besser nicht kommen kann, erhielt ich dank einer Rabattaktion auch noch 10% auf die Schuhe!

Bisher haben mich diese tollen Stiefel auch noch nicht enttäuscht. Sie sind total warm und haben bisher jeder Wetterlage getrotzt. Außerdem passen sie fast zu jedem Outfit. So einen Glückskauf macht man nicht alle Tage und deshalb sind meine Winterstiefel mein Lieblings-Winteraccessoire.

Was haltet ihr von meinen Schuhen?

Eure Alessa

PS: Lydias Lieblings-Winteraccessoire waren übrigens diese langen Handschuhe und Anna Lui kürte Stirnbänder zu ihren Favoriten.

Danke: insidefruits.de

Phillip Lim: Meine Must Haves

Seit ein paar Tagen ist bei mir Phillip Lim wieder auf den Radar gerückt. Passiert manchmal ganz plötzlich. Allgemeine Kollektionskontrollen mache ich natürlich immer, aber dass ich diverse Teile bei ihm entdeckt hätte, die ich zwingend anschaffen will – das gab es länger nicht. Jetzt aber. Der Leo-Blazer soll es sein. Nächste Woche bin ich in New York und hoffe, dass Herr Lim schon den High Summer ausgeliefert hat.

Nicht minder spannend finde ich die Pailletten-Pulli-Hose-Trainings-Kombi, aber da sind wir dann gleich wieder bei 1.900 Euro (sind halt auch viele Pailletten dran….). Warten bis zum nächsten Sale…

Foto: catwalkpictures.com; 31philliplim.com

Coco Rocha: Steven Meisel war mein bester Lehrer

Bild von Coco Rocha

Coco Rocha (24) sprach in einem Interview darüber, wie sie am Anfang ihrer Karriere viel von dem berühmten Fotografen Steven Meisel lernen konnte.

Es waren die Ratschläge des Starknipsers, die dem Model zu seinem Erfolg verhalfen. Dies sei auch der Grund, warum sie als Mentorin bei der Reality-TV-Show ‘The Face’ auftreten wolle, erklärte Rocha auf ‘modelinia.com’: “Ich hatte nie das Glück, an dieser Art von Mentoren-Programm teilzunehmen. Ich denke, dass mein bester Lehrer Steven Meisel war. Er hat mir die Chance meines Lebens gegeben! Ihm verdanke ich meine Karriere, einfach nur deshalb, weil ich mit ihm arbeiten durfte. Er war derjenige, der ausschließlich mit mir ein paar Monate lang gearbeitet hat und jeden meiner Schritte beeinflusste. Er erklärte mir, welche Shows ich machen sollte, welche Fotoshootings wir machen werden. Das faszinierte mich sehr. Jetzt blicke ich zurück und erkenne, dass das eine große Ehre war. Nicht alle Models haben das.”

Rocha verriet einen wichtigen Tipp, den man als Newcomer stets beachten sollte: Eine positive Einstellung sei auf dem Weg nach oben in der Modeindustrie unerlässlich. Darauf lege sie auch bei den Kandidatinnen ihrer neuen Fernsehsendung viel Wert: “Der beste Rat ist meiner Meinung nach, dass es nett ist, wichtig zu sein, aber ebenso wichtig, nett zu sein. Ich glaube, dass jedes Model und auch jeder Mensch so leben sollte. Man sollte mit dem Visagisten ebenso umgehen wie mit einer Kollegin. Es spielt keine Rolle, wer du bist, so lange du deine Arbeit erledigst – das ist alles, was zählt. Für meine Mädchen gilt das gleiche. Ich will keine negative Einstellung bei ihnen sehen. Ich will nichts von irgendwelchen Streitereien wissen. Ich will, dass sie das tun, was sie tun sollen, dass sie dem Team und sich selbst helfen und sich verbessern”, erklärte sie.

Abschließend räumte die schöne Kanadierin noch mit einigen Mythen des Model-Daseins auf. So versicherte sie, dass das Modeln nicht immer ein glamouröser Job sei, in Wahrheit könne er sehr grausam sein: “Modeln hat nichts mit einem dramatischen Lebensstil zu tun. Es geht darum, sehr, sehr hart und unter Zeitdruck zu arbeiten. Man arbeitet so hart wie nie zuvor und man muss eine kluge Geschäftsfrau sein. Es ist nicht nur Glitzer und Glamour”, schloss Coco Rocha das Interview. © Cover Media

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