Natalia Vodianova: Das Modeln machte mich depressiv

Bild von Natalia Vodianova

Natalia Vodianova (30) war von ihrem Erfolg als Model zunächst weniger begeistert, als erwartet.

Das Model arbeitete im Laufe ihrer Karriere für einige der wichtigsten Modehäuser so wie ‘Louis Vuitton’, ‘Chanel’ und ‘Calvin Klein’. Die Russin, die drei Kinder mit ihrem ehemaligen Partner Justin Portman hat, erinnerte sich in einem Interview an ihre Model-Anfänge, die ihr wenig glamourös erschienen. Als sie ihren Erfolg realisierte, war sie alles andere als erfreut: “Ich erinnere mich daran, dass ich eher verwirrt und depressiv war, als ich erfolgreich wurde. Als ich in meinen 20ern war, hatte ich zum ersten Mal ein erhebliches Einkommen, ich war verheiratet und lebte in einem wunderschönen Haus mit einem gesunden Baby. Obwohl ich das alles sehr genoss, hatte ich das Gefühl, dass ich noch etwas anderes im Leben machen sollte. Als im Jahr 2004 das Massaker von Beslan in Russland geschah, bei dem 186 Kinder starben, war ich zutiefst bewegt und ich wollte helfen. Das war der Auslöser für meine Stiftung ‘Naked Heart’ und von da an hatte ich meine Bestimmung gefunden”, berichtete sie gegenüber dem ‘YOU’-Magazin.

Natalia Vodianova ist zurzeit mit Antoine Arnault, dem Sohn des ‘LVMH’-Chefs Bernard Arnault, liiert und hofft, sich eines Tages ausschließlich auf ihr Familienleben konzentrieren zu können. Der Star bewundert ihre älteren Kolleginnen aus der Ära der Supermodels und versucht ihre gesunde Balance aus Arbeit und Leben nachzuahmen: “Ich wüsste nicht, warum ich nicht ewig weiter modeln sollte. Cindy Crawford und Christy Turlington haben gezeigt, dass das möglich ist. Aber am meisten bewundere ich, dass sie nicht nur wunderschön, sondern auch stark sind und ein zielgerichtetes Leben führen”, schwärmte Natalia Vodianova. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Junior Couture

Die sind ja niedlich! Und ich weiß, dass Parisoffice gleich böse Kommentare schreiben wird, weil man Kinder nicht in so unpraktisches Zeugs stecken und noch weniger auf einen Laufsteg schicken darf. Aber ich vermute, Jean Paul Gaultier hat sich mit den indisch angehauchten Farbknallern in Tüll und Seide für den Nachwuchs einen kleinen Scherz erlaubt (wobei ich einige 5-jährige Gören kenne, die beim Anblick des pinkfarbenen Schnappatmung bekommen würden). Immerhin, kaufen kann man das Kleid aus der Junior Gaultier Linie (Preis auf Anfrage – und der dürfte gesalzen sein, denn das ganze Teil erfordert inklusive allen Gefrickels über 60 Stunden Arbeit im Atelier). Und danken tun einem das die Rotznasen am Ende ja sowieso nicht…. (ich denke da an mich als Kind).

Foto: Jean Paul Gaultier