Georgia May Jagger: Ich bin ein Chamäleon

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Georgia May Jagger (21) glaubt, dass man bei ihr keinen bestimmten Stil definieren kann.

Das Model trägt oft die Sachen auf, die sie bei ihrer Mutter Jerry Hall (57) findet und kann in ihrem eigenen Kleiderschrank mit einigen Überraschungen aufwarten: “Es gibt viele Sachen in meinem Schrank, die euch schockieren würden! Riesige Tutus, Sumo-Ringer-Outfits, Latex-Overalls”, kicherte die Berufsschönheit im Interview mit ‘Stylist’. “Meinen Stil kann man schwer definieren – ich bin ein Chamäleon. Ich habe so viele Sachen von meiner Mama geklaut.”

Georgia May Jagger leiht ihr Gesicht nun Sisley. Modeln soll aber nicht ihre einzige Beschäftigung sein – die Britin hat da einige Ideen: “Ich würde in London gerne eine Saftbar für Hipster und junge Mütter aufmachen.” Ihr Musikerfreund Josh McLellan hat auch einige Vorstellungen, was seine Liebste sonst noch machen könnte: “Josh sagt, dass ich auch auf einigen seiner Songs mitsingen soll. Ich liebe das Modeln, aber es ist entspannter, wenn man selbst fotografiert. Ich werde dabei von Helmut Newton und Cindy Sherman inspiriert, ihre Fotografie ist wie Kunst. Das Modeln ist unbezahlbar, denn hier lernt man Sachen, die man im Fotografiekurs nie beigebracht bekommt – wie Fotoaufnahmen funktionieren und was es alles für Tricks gibt.”

Es schien eigentlich, dass es der Tochter von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger (69, ‘Satisfaction’) in die Wiege gelegt wurde, ein Mannequin zu werden, denn sowohl ihre Mutter als auch ihre ältere Schwester Elizabeth (29) posieren vor der Kamera, aber die Blondine wehrte sich gegen ihr Schicksal: “Die Leute denken immer, dass ich schon immer ein Model sein wollte, aber ich habe dagegen rebelliert. Ich habe meiner Mutter und meiner Schwester immer erzählt, dass ich nicht wie sie sein will. Aber dann begriff ich, dass ich niemals das ignorieren werde, was meine Eltern gemacht haben – sie sind so inspirierend”, strahlte Georgia May Jagger. © Cover Media

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Lea T: Ich verdanke Riccardo Tisci meine Karriere

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Lea T dankt Riccardo Tisci (38) für seine Hilfe, als sie sich einer Geschlechtsumwandlung unterzog.

Das transsexuelle Model erklärte in einem Interview, dass es seinen Erfolg in der Modeindustrie vorrangig dem Kreativ-Chef von Givenchy (38) verdanke. Die beiden sind gut miteinander befreundet und der Italiener war einer der ersten, an den sich die Brasilianerin wandte, als sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens stand. “An dem Tag, an dem ich es ihm sagte, antwortete er, dass er es bereits wisse. Ich solle mir keine Sorgen machen, wir würden es zusammen durchstehen. In Italien ist man als Transsexueller Teil einer sexuellen Welt, man muss als Prostituierte arbeiten. Man kann keinen Job haben. Ich rief Ricky an und erklärte ihm mein Problem. ‘Wer wird mir einen Job geben?’ Er rief mich nach fünf Tagen an und sagte, dass das zwar nicht alle meine Probleme lösen werde, aber vielleicht könnte es mir etwas Geld beschaffen. Er wollte mich für seine neue Kampagne. Er tat das, um mir zu helfen. Es war nicht, weil ich schön war. Ich werde ihm immer dafür dankbar sein!”, berichtete sie.

Lea T, die als Leandro Medeiros Cerezo in Brasilien geboren wurde, trug ihr erstes Paar High Heels bei Riccardo Tisci. Aber auch der Designer profitierte von der Freundschaft. Viele der berühmten Kreationen, die er schuf, trug das Model als erste. Sie arbeitete auch eine Zeitlang bei dem Modehaus und liebte es, die Outfits anzuprobieren, bevor sie die Welt zu Gesicht bekam. “Ich musste die Kleider immer für ihn anprobieren. Ich erinnere mich noch daran, sogar bei Givenchy. Sie hatten schon ein Anprobemodel ? ich war sein Assistentenjunge. Dann schloss er die Tür und forderte mich auf, alles anzuziehen. ‘Ich will alle Kleider an Dir sehen.’ Ich verstand, wie der Schnitt war, die Inspirationen dahinter und wie man in den Kleidern läuft. Er mochte das immer. Er macht es heute noch manchmal”, erinnerte sie sich.

Riccardo Tisci wird heute Abend bei den CFDA-Awards mit dem internationalen Designpreis ausgezeichnet. © Cover Media

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Forever 21 kommt nach Berlin

Forever 21  – das ist so ein Label, das sich prima dazu eignet, aktuelle Looks günstig zu komplementieren. Das Label aus Kalifornien ist so eine Art US-H&M, ein Asos-Verschnitt… Ihr wisst schon: jung, günstig und Qualität naja. Für den schnellen, hippen Modekonsum.

Nun ist das nicht unsere Ziel-Produktgruppe bei Modepilot, aber um der journalistischen Chronistenpflicht nach zu kommen, informiere ich Euch nun darüber, dass es bald den ersten deutschen Store geben wird. Tauentzienstr. 13 in Berlin. Eröffnung am 8. Juni. So nun wisst Ihr es und nun macht mit dieser Info, was auch immer Ihr wollt.

Foto: PR