Paris Fashion Week: Dior Runway Report

Da liege ich mit Schnupfen, Kopfschmerzen und Halskratzen in meinem Bett in München und Parisoffice bittet mich um den Runway-Report zu Dior, weil in Paris wohl die Hölle los ist. Let’s try!

Ist ja nicht so, als würde ich nicht auch im schlimmsten Delirium die Paris Fashion Week verfolgen. An dieser Stelle: Danke für die guten Videos auf Instagram, Gio! Aufmerksam stelle ich fest, dass da jemand plötzlich fröhliche Knallfarben für Sommer 2014 präsentiert  – hey, das war so nicht abgesprochen! Sollte etwa das Saying, niemals Modetrends vor Paris (immer die letzte Modewoche) formulieren, Gültigkeit behalten?

Ja und nein: Denn auch in Paris gab es bislang viel Schwarz und viel bauchfrei zu sehen, wie auf den anderen Fashion Weeks zuvor. Und auch die steifen und/oder körperfernen Tops gab es wieder, auch die Keyhole-Cutouts. Volantröcke, geschlitzte Röcke und die nicht zu zuckrigen Pastellfarben. Nur Raf Simons, Dior-Chefdesigner, meinte, die Farben noch einmal knallig aufleben zu lassen…

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Abgesehen von den Confetti-Effekten (siehe völlig missratenes Kleid in Hellblau unten), mochte ich seine bauchigen Seidenröcke, die auf halber Oberschenkellänge schmaler werden. Und zu rauchigem Flieder finde ich ein knalliges Orange durchaus angemessen.

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Fotos: Dior

What’s that? – That’s fashion!(?)

What´s that

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Oft sind neue Trends extrem abgefahren und experimentell. Aber habt ihr nicht auch das Gefühl, dass es manchmal übertrieben ist? Ich bin auf ein paar Trends und It?-Pieces gestoßen, die ich dann doch etwas zu speziell finde.
Versteht mich nicht falsch, ich bin ein Fan von außergewöhnlicher Mode. Aber für mich muss es immer noch tragbar sein. Ich will nicht aussehen wie vom Zirkus und ich möchte mich vor allem nicht unwohl fühlen, wenn ich in einem Outfit durch die Stadt laufe.

Fangen wir doch mit Cut-Outs an komischen Stellen an. Wenn Cut-Outs in Hosen zum Trend werden, werde ich wohl nicht zu den Fashion-Jüngern dieses Looks gehören, denn ich möchte mir keine Sorgen machen müssen wie viel andere Leute sehen können und vor allem hätte ich nicht die geringste Ahnung, was ich drunter ziehen soll!?

Von drunter geht’s zu drüber: Auffälliger Kopfschmuck scheint nun wirklich zu den Trends von 2013 zu gehören. Jedenfalls haben sich Blumenkränze heimlich an die Spitze gemogelt. Aber Blumenkränze in Ohrenform? Etwas zu Manga-artig, wie ich finde. Genauso möchte ich keinen Prinzessinnenschmuck aufhaben, denn Uni-Alltag ist nicht gerade ein Märchen, also will ich auch nicht aussehen wie eine Figur aus Disneys Aladdin.

Abgefahrene Schuhe und Taschen sind schon eher mein Ding, denn vor allem meine Schuhsammlung ist alles andere als gewöhnlich. Aber auch hier kann man durchaus über das Ziel hinaus schießen. Schnürsenkel die keinen Zentimeter der Schuhe mehr freilassen sind mehr als ein Eyecatcher und meiner Meinung nach too much. Aber hier kann ich die Fans des Looks noch verstehen. Schuhkunst ist toll und wer Extravaganz mag und sich traut solch einen Look zu tragen: Hut ab!

Auch Taschen sind in letzter Zeit keine praktischen Dinge mehr, sondern gleiten auch sehr in Richtung Kunst ab. Man erinnere sich an die coolen Buch-Clutches von Olympia Le-Tan. Oder wie hier auf dem Foto: Mädchen mit Eimer beim Milch holen, nur dass es eine sündhaft teure Designer-Tasche ist. Und genau deswegen hätte ich bei solch außergewöhnlichen Trends Angst: Wenn der Hype vorbei ist, habe ich Geld für etwas ausgegeben, was ich dann weder tragen noch sehen kann.

Aber was haltet ihr von solchen Special-Pieces? Top oder Flop? Ich freue mich auf eure Meinungen!

liebe Grüße und bis bald,
Lydia

Danke insidefruits.de

Cut it out!

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Der Frühling rückt immer näher und meine Kauflaune steigt. Mein Kleiderschrank wird von den langweiligen Winterteilen befreit, damit ich ganz viel Platz für neue Frühlingslooks habe. Der Frühling macht mich immer sehr experimentierfreudig und ich probiere Looks, die sonst vielleicht nicht so mein Ding wären oder an die ich mich erst gewöhnen muss. Ein sommerlicher Trend, mit dem ich mich anfangs auch nicht anfreunden konnte sind Cut-Out-Dresses. Allerdings überzeugte mich der wunderschöne Look von Silver aus 90210 von diesem Trend. Sie trug ein lässiges Kleid aus grauem T-Shirt-Stoff, das an der Taille dezente Cut-Outs hatte. Seither bin ich in den Look verliebt und fest entschlossen mir ein solches Kleid zu zulegen, sobald das Wetter richtig mitspielt.

Besonders toll an dem Cut-Out-Look finde ich, dass sich die Kleider sowohl als Partykleider als auch als Casual-Kleider eignen. Trägt man die auffälligen Kleider allerdings tagsüber sollte man darauf achten, auf jeden Fall flache Schuhe zu tragen. Mir persönlich gefallen Slipper besonders gut dazu. Abrunden würde ich den Look mit einer lässigen Strickjacke. Abends kann man zu den tollen Kleidern ruhig mal Highheels oder eine auffällige Paillettenjacke tragen.

Cut Outs gibt es natürlich an allen erdenklichen Stellen: an den Schultern, am Rücken, am Bauch oder seitlich an der Taille. Mir persönlich gefällt es am besten, wenn sich die Cut Outs seitlich an der Taille befinden. Aber egal für welchen Cut-Out Look man schwärmt, man fällt auf jeden Fall auf und hat ein trendsicheres, ausgefallenes Outfit.

Auf welche Art von Cut-Out Kleidern steht ihr?

Bis bald,
Eure Alessa

Super insidefruits