Nachhaltige Schmucklabels aus Europa, die ihr kennen solltet

Geboren 1989, lebe ich – Maria Astor aka Masha Sedgwick – seit nunmehr 5 Jahren in der wohl schönsten Stadt der Welt: Berlin.

Mit der Idee eines Blogs, der 2010 ursprünglich aus privaten Erlebnissen als eine Art Tagebuch gegründet worden ist, entwickelte ich über die Jahre eine große Leidenschaft für Digitale Medien und Fotografie. Zusammen mit meiner Passion für Mode, Beauty, Lifestyle, aber auch sozial relevante Themen, erarbeitete ich aus dem Erfolg heraus ein Konzept, welches meine Persönlichkeit und meine Liebe zum Schreiben, zusammen mit meinem Know-How als Vorreiter in der Influencer-Welt, verband.

Über die Jahre kamen weitere Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Pinterest und ein Podcast hinzu, bei denen ich meine Kreativität ausleben kann. Auf den verschiedensten Plattformen nehme ich meine Leser, Follower und Freunde mit auf eine Reise in ferne Länder oder gewähre ihnen einen Blick hinter die Kulissen der Modewelt in meiner eigenen, manchmal polarisierenden, Sichtweise.

Warum Sonnenschutz so wichtig ist – und worauf man achten sollte

Geboren 1989, lebe ich – Maria Astor aka Masha Sedgwick – seit nunmehr 5 Jahren in der wohl schönsten Stadt der Welt: Berlin.

Mit der Idee eines Blogs, der 2010 ursprünglich aus privaten Erlebnissen als eine Art Tagebuch gegründet worden ist, entwickelte ich über die Jahre eine große Leidenschaft für Digitale Medien und Fotografie. Zusammen mit meiner Passion für Mode, Beauty, Lifestyle, aber auch sozial relevante Themen, erarbeitete ich aus dem Erfolg heraus ein Konzept, welches meine Persönlichkeit und meine Liebe zum Schreiben, zusammen mit meinem Know-How als Vorreiter in der Influencer-Welt, verband.

Über die Jahre kamen weitere Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Pinterest und ein Podcast hinzu, bei denen ich meine Kreativität ausleben kann. Auf den verschiedensten Plattformen nehme ich meine Leser, Follower und Freunde mit auf eine Reise in ferne Länder oder gewähre ihnen einen Blick hinter die Kulissen der Modewelt in meiner eigenen, manchmal polarisierenden, Sichtweise.

Make-up Routine meets Datensicherheit

Wie heisst es so schön? Weniger ist mehr.

Das gilt nicht nur fürs Make-up, sondern auch für Daten. Denn je mehr Daten wir teilen, desto mehr Angriffsfläche bieten wir im Netz. Deswegen sollten wir uns vor Datenkraken, aber auch vor Hackern und Kriminellen im Netz schützen. Auch Make-up kann uns das Gefühl des Schutzes vor der Umwelt geben. Aufs Make-up zu verzichten mag zwar nicht schlimm sein, auf Sicherheit im Netz dagegen schon. Leider denken viele, dass es super kompliziert wäre sich zu schützen.  Dass mehr Sicherheit im Netz aber genauso easy und schnell sein kann, wie die tägliche Make-up Routine, zeige ich euch in diesem Post in Kooperation mit der Non-Profit Foundation Mozilla und deren . 

Foundation: Passwort Manager

Die absolute Grundlage, die Foundation sozusagen, für mehr Schutz im Netz ist der Passwort Manager. Ein einziges Passwort für alles zu verwenden, ist so, als würde man die Haustür nicht abschließen und auf beiden Seiten eine Klinke haben. Klar, es sieht sicher und verschlossen aus, aber eigentlich kann jeder rein. Deswegen sollte es unbedingt der erste und wichtigste Schritt sein, sich einen Passwort Manager zuzulegen, der sich alle deine Passwörter merkt und auch zufällige Passwörter generiert. Neben kostenpflichtigen Alternativen, gibt es auch kostenlose Alternativen wie Lockwise von Firefox.

Concealer: Zwei-Faktor Authentifizierung

Kommen wir zum Concealer. Der deckt die zusätzlichen Bereiche ab, die durch die Foundation nicht abgedeckt werden können. In diesem Fall ist es die Zwei-Faktor Authentifizierung, also der Identitätsnachweis eines weiteren, unabhängigen Faktors, zB. einer SMS mit einem Zahlencode. Vor allem bei sensiblen Daten ist es deswegen besonders ratsam diese Methode zu wählen, wenn sie nicht schon bereits voreingestellt ist.

Puder: VPN-Dienste

Nachdem wir diese ganzen grundsätzlichen Schritte in der Routine gemacht haben, fehlt nur noch das Puder, dass das Make-up fixiert und haltbar macht. Es sorgt auch dafür, dass unerwünschte Stellen nicht mehr glänzen und damit besonders auffallen, zB. Die Stirn oder das Kinn. Ähnlich verhält es sich mit einem VPN (Virtual Private Network) Dienst, denn der verdeckt sozusagen die Identität, mit der man eine Anfrage stellt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man in einem offenen WLAN unterwegs ist, weil die Anfrage dann keinem bestimmten Nutzer vereinfacht gesagt zugeordnet werden kann. Ein VPN Dienst leitet nämlich alle von dir ausgehenden Aktivitäten verschlüsselt und über Umwege weiter. So kannst du zum Beispiel vorgeben aus einem bestimmten Land zu sein, während du eigentlich im Internet Café in Neukölln sitzt. Doch wie beim Puder auch, gibt es auch bei VPN-Diensten Tücken, die man bedenken sollte und man sollte sparsam damit umgehen, um ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen. 

Rouge: die richtige Suchmaschine

Rouge hat eine einzige Funktion: es lässt das Gesicht und die Haut frischer aussehen. Ein ähnliches Fresh-up kann die Browser Suchmaschine gebrauchen. Normalerweise ist überall Google als Suchmaschine vorinstalliert, doch das macht Google nur noch mächtiger – und euch für Google noch transparenter. Wie wäre es also mal auf einen freundlicheren Ton und damit auf eine Alternative umzusteigen wie Ecosia (gemeinnützig) oder DuckDuckGo (besonders datenschutzfreundlich)? Einfach in die Einstellungen -> Suche und die Alternative auswählen. Geht garantiert genauso schnell, wie Rouge aufzutragen.

Contouring: Email Alias

Kommen wir zum Contouring. Um dem Gesicht mehr Struktur zu verleihen und bestimmte Bereiche betonen (oder zu kaschieren), helle ich manche Bereiche auf und dunkle bei anderen nach. Man spielt quasi Licht und Schatten. Manche Stylisten haben sogar die Fähigkeit allein durch Conturing Menschen komplett zu verwandeln. Eins der typischsten Einfallstore für Kriminelle sind Email-Adressen. Hattet ihr auch schon Benachrichtigungen bekommen, dass eure Email-Adresse bei einem Datenleck geleaked wurde? Das Problem ist, dass wir immer wieder unsere Email Adressen irgendwo angeben müssen, ob bei irgendwelchen Bestellvorgängen oder Newslettern. Wäre doch schön, wenn es da auch eine Art Overlay gäbe, eine Möglichkeit, Email Adressen zu verstecken. Und genau das ist die Funktion von Relay – es ist ein Add on, das random Email-Adressen als ein Art Deckmantel  generiert und an die richtige Emailadresse weiterleitet. Wenn man zB feststellt, dass man an diese Fake-Adresse Spam Mails geschickt werden, kann man sie einfach löschen. So taucht die richtige Adresse einfach nicht mehr auf, so wie das Gesicht durch Contouring verschleiert werden kann. 

Augenbrauen Styling: der richtige Browser

Das Augenbrauen-Styling ist absolut essentiell. Selbst, wenn ich hier und da Schritte in meiner Makeup-Routine auslasse, sind meine Augenbrauen das absolute Basic und unverzichtbar. Im Übrigen auch etwas, das ich früher vernachlässigt habe, obwohl es einen RIESEN Unterschied macht. Na, wisst ihr worauf ich hinaus will? Richtig – den Browser. Denn über den betreten wir meist das Internet – es ist sozusagen der erste, digitale Eindruck. Einmal die richtige Form für sich gefunden, wiederholt sich der Prozess nur noch. Ich kann euch nur ermutigen den Firefox Browser zu benutzen, den ich sowohl am Laptop, als auch mobil als Default Browser nutze. Nicht nur, weil allein das Logo schon ziemlich süß ist mit dem kleinen flauschigen Fuchs, aber wusstet ihr auch, dass Mozilla eine gemeinnützige Stiftung ist? Die Mozilla Foundation hat sich der Mission eines freien, sicheren und transparenten digitalen Raums verschrieben. Sie werden durch Spenden finanziert und verfolgen keine profit-orientierten wirtschaftlichen Interessen, wie zB. unsere Daten zu verkaufen. Neben dem besten Logo ist Firefox außerdem super schnell, benutzerfreundlich, sicher und hat wirklich praktische Addons, zB: den Privacy Badger, der unsichtbare Verfolger und Werbung blockiert, die mich beim Surfen  beobachtet oder Ghostery, die ebenfalls Werbung blockiert und Webseiten dadurch sogar beschleunigt.

Lidschatten: der Firefox Facebook Container

Nicht unbedingt notwendig, aber etwas, was trotzdem einen großen Unterschied macht ist der Lidschatten. Doch vor allem beim Lidschatten gilt: je zurückhaltender, desto besser. Kommen wir also zum Facebook Container von Firefox, der ist nämlich auch nicht unbedingt notwendig, macht aber einen großen Unterschied, weil er sehr dezent im Hintergrund läuft. Der Facebook Container hindert Facebook nämlich daran, deine Daten zu sammeln, wenn du außerhalb von Facebook unterwegs bist. Ja, richtig gelesen. Selbst wenn du gar nicht Facebook folgst, folgt Facebook dir und sammelt fleissig Daten über dich. Der Facebook Container setzt Facebook Grenzen und ist deswegen ein kleines, aber sehr nützliches Tool, das ich vor kurzem entdeckt habe. 

Mascara: Kamera abkleben

Es heisst, die Augen sind der Spiegel zur Seele. Unsere Augen geben unserem Gesicht Ausdruck, unser Blick kann fesseln. Kein Wunder also, dass wir mithilfe von Mascara einen Extrafokus auf unsere Augen und unsere Wimpern legen. Doch so wie unsere Augen die Umwelt aufnehmen, so tut das auch die Kamera am Laptop oder Handy. Doch wer will schon unfreiwillig gefilmt werden und Einblick in intime Momente geben? Damit das nicht passiert, schützt am allerbesten der einfachste Trick der Welt: die Kamera abzukleben. Dafür kann man extra Slider bzw. Abkleber verwenden, die online günstig erhältlich sind. 

Eyeliner: Daten löschen

Beim Make-up ist nichts so kompliziert, wie den perfekten Eyeliner zu ziehen. Ähnlich kompliziert ist die Frage: Wie lösche ich meine Daten, nachdem sie einmal im Internet gespeichert wurden? Die gute Nachricht ist, dass man die meisten Daten anpassen bzw. löschen kann. Die Schlechte: man muss wissen wie und wo. Bei Google findest du die Option in deinen Konto Einstellungen unter -> Daten & Personalisierung -> Aktivitätseinstellungen verwalten bzw. auch „zu den Einstellungen für Werbung“. Übrigens lohnt es sich eh ein Blick da reinzuwerfen, denn es ist ziemlich aufschlussreich, was Google über dich denkt. 

Bei Facebook dagegen findest du die Einstellungen in deinem Konto unter -> Einstellungen und Privatsphäre -> Privatsphäre auf einen Blick -> Werbepräferenzen -> Informationen zu Werbeanzeigen. Von dort aus kann man dann Werbepräferenzen und Standortdaten verwalten bzw. ändern. Wenn du ein iPhone mit der aktuellen iOS Version hast, wirst du vermutlich eine Fehlermeldung bekommen, weil Apple neuerdings aus Datenschutzgründen Facebook nicht mehr so ohne weiteres erlaubt, Daten zu sammeln.

Lippenstift: Datenlecks überprüfen

Ich liebe den Lippenstift. Leider ist das mit dem Lippenstifttragen auch eine gefährliche Angelegenheit: Man muss ständig überprüfen, ob er verschmiert ist, am Zahn klebt oder überhaupt noch da ist. Ähnlich ist es mit den Daten. Sind sie überhaupt noch sicher, oder gab es ein Datenleck? Genau das sieht man mit . Hier gibt man seine Email-Adresse ein und überprüft, ob die eingetragene Email-Adresse von einem Datenleck betroffen war. Außerdem kann man sich benachrichtigen lassen, wenn sie einem Datenleck zum Opfer fallen sollte. Ich wünschte, beim Lippenstift gäbe es diesen Service ebenfalls. 

Face Mist: regelmäßige Updates

Das Spray zum Ende verleiht nicht nur Glow, sondern fixiert auch das Make-up und kann mehrmals am Tag über das fertige Make-up gesprüht werden. Kommen wir also zum letzten Schritt unserer Make-up – äh – Datensicherheitroutine: den regelmäßigen Updates.Ich weiss, es ist nervig, aber es ist auch wirklich wichtig, die Software regelmäßig auf dem neusten Stand zu bringen. Gibt es Sicherheitslücken und Fehler im System werden diese zum nächsten Update ausgebessert und man ist auf der sicheren Seite. Lasst euch also nicht zu viel Zeit mit den regelmäßigen Updates, sofern sie bei euch nicht sowieso schon automatisiert sind. Denn so ein verschmiertes Make-up ruiniert das ganze Make-up. 

So das war sie also, die perfekte Make-up und Datenroutine in Einem, unterstützt von Firefox, dem unabhängigen Browser von der Non Profit Organisation Mozilla, die sich für ein sicheres und bessere Internet einsetzt. und schützt eure Daten!

Supplements oder auch: meine Reise nach Schönheit von innen

Kennt ihr das, wenn ihr morgens vor dem Spiegel steht und eure Haut fahl, trocken und müde aussieht, obwohl ihr es vielleicht gar nicht seid? Vor allem im Winter ist der fehlende Glow bei mir ein Dauerzustand, gegen den ich versuche mit den verschiedensten Cremes, Seren und Peelings anzukämpfen. Vor allem in diesem turbulenten Jahr spielte auch meine sonst recht unkomplizierte Haut verrückt und obwohl einiges vielleicht gegen Unreinheiten halfen und auch die Trockenheit verschwand, empfand ich meine Haut immer noch als fahl und so, als würde ihr etwas fehlen. Da ich mehr Zeit zu Hause verbringe und weniger Make-up auftrage, fiel es mir einfach besonders auf. Doch lässt sich dagegen überhaupt etwas unternehmen? 

Ein bisschen Recherche und ein, zwei Gespräche mit Freunden später, stieß ich dann auf das Thema Nahrungsergänzungsmittel – welches eines ist, das in meinem Umfeld schon die meisten genügend erforscht und für sich in ihren Alltag integriert haben. Spätestens als ich dann ein sehr überzeugendes Gespräch in New York zu dem Thema hatte, deckte ich mich dort vor Ort auf Empfehlung mit HUM Nutrition ein – unwissend, dass nur einige Monate später ich den ersten Pressekontakt zu HUM Nutrition bekommen würde. Doch spulen wir zurück: Meine Routine wurde um exakt zwei Produkte von HUM Nutrition, in Form von Supplements, erweitert – und nachdem ich im mir ein Jahr später, in diesem Sommer, einen Überblick über die deutschen Produkte machen konnte, noch um einige weitere Produkte, deren Resultate ich nicht mehr missen möchte.

Doch sprechen wir erstmal über die Basics.

Welche Vitamine wofür wichtig sind:

Der Grund, warum ich damals das Thema Nahrungsergänzungsmittel so lange vor mir hergeschoben habe, war, dass es mir immer schrecklich kompliziert vorkam. Nicht, dass man sich da nicht hätte einlesen können – mir fehlte schlicht die Zeit und die Motivation, um dies zu tun. Die vielen Bezeichnungen, Wirkungsweisen und vor allem Meinungen hielten mich davon ab. In den letzten Monaten hat sich das geändert, spätestens nachdem mir jeder anfing zu bescheinigen, dass Vitaminmangel für meine Gemütszustände verantwortlich sei. Ich habe also nachgelesen, gefragt und folgendes gelernt.

Vitamin C, Vitamin A, Vitamin E 

Vitamine haben verschiedene Wirkungsweisen und Funktionen in unserem Körper. Vitamin C beispielsweise unterstützt das Immunsystem, den Energiestoffwechsel sowie das Nervensystem. Hauptsächlich wird Vitamin C durch Obst und Gemüse aufgenommen. Doch durch die Verarbeitung der Lebensmittel und die verschiedenen Lagerungen kann der wertvolle Stoff oftmals verloren gehen. Daher ist es manchmal sinnvoll, sich über eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin C zu informieren. Vitamin A ist für das Zellwachstum und den Zellschutz besonders wichtig. Es ist in verschiedenen tierischen Lebensmitteln sowie in Milchprodukten vorhanden. Allerdings steckt es auch in vielen Gemüsesorten, unter anderem Spinat oder Brokkoli. Ein Mangel ist demnach eher selten. Außerdem sollte man bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin A vorsichtig sein, da man hier – im Gegensatz zu Vitamin C – eine Überdosis einnehmen kann. Vitamin E ist vor allem in pflanzlichen Ölen und Nüssen enthalten und ist ebenso wichtig für das Immunsystem, wie die oben genannten Vitamine. Mangelerscheinungen von Vitamin E sind zwar eher selten, jedoch nur dann, wenn man sich auch ausgewogen und abwechslungsreich ernährt. 

Chlorella-Alge und Spirulina-Alge 

Die Chlorella-Alge gehört zu den ältesten Pflanzen der Welt und wird vor allem bei Nährstoffmangel eingesetzt. Da die Chlorella-Pflanze viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe enthält und gleichzeitig voller ungesättigter Fettsäuren steckt, wird sie gern als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Ähnlich ist es bei der Spirulina-Alge. Dieser wird nachgesagt das Immunsystem zu stärken und allergische Reaktionen abzumildern. 

Biotin und Hyaluronsäure 

Bei Biotin handelt es sich um einen Teil des Vitamin B Komplexes, das eine wichtige Rolle spielt, wenn es um unseren Stoffwechsel geht. Biotin ist der Stoff, der die Nährstoffe in den Lebensmitteln in Energie umwandelt. Gern wird damit auch in Pflegeprodukten geworben, denn Biotin wird zudem nachgesagt Nägel, Haut und Haare zu stärken und dessen Wachstum zu fördern. Meist wird der Biotin-Bedarf jedoch über unsere Ernährung bereits gedeckt. Biotin steckt nämlich in Lebensmitteln, wie tierischen Produkten und Haferflocken, Spinat und Linsen. 

Bei Hyaluronsäure handelt es sich um einen festen Bestandteil unseres Bindegewebes und ist vor allem in unsere Augenhöhlen, in unseren Bandscheiben und in der Haut vorhanden, wo Feuchtigkeit und Elastizität besonders wichtig sind. Die Funktion, die Hyaluronsäure in unserem Körper hat, ist es große Mengen an Wasser zu binden. Da unsere Haut mit dem Alter an Feuchtigkeit verliert, wird dieser Stoff besonders gern für Anti-Aging-Produkten verwendet. Hyaluronsäure gibt es aber ebenso als Nahrungsergänzungsmittel. 

Mariendistel  und Alpha-Liponsäure 

Die Mariendistel wurde im 19. Jahrhundert entdeckt und wird seither als Heilpflanze genutzt, wobei sie heute ein bisschen in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie ein kleines Wunderwerk der Natur ist. Das liegt an dem Silymarin, das in der Pflanze enthalten ist. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der in der Medizin bei Erkrankungen der Leber eingesetzt wird. Da in der Mariendistel nur drei Prozent des Stoffes enthalten ist, kann die Leber zwar nicht durch die Pflanze geheilt werden, jedoch kann sie bis zu einem gewissen Grad entzündungshemmend wirken. Übrigens soll die Mariendistel, neben zahlreichen anderen Beschwerden, auch bei Regelschmerzen und PMS helfen. Bei der Alpha-Liponsäure handelt es sich um einen Stoff, der Vitaminen ähnelt und vom Körper selbst gebildet wird. Sie kommt in tierischen, sowie pflanzlichen Lebensmitteln wie Spinat, Leber oder Brokkoli vor. Der Säure wird eine entgiftende Wirkung nachgesagt. Zudem ist sie ein fester Bestandteil verschiedener Enzyme, die Zucker in Energie umwandeln und ist somit relevant für die Fettverbrennung. 

Zink, B12, Folsäure 

Zink ist ein Mineralstoff, den wir über die Nahrung zu uns nehmen. Er steckt in tierischen Produkten, aber auch in Nüssen, Hülsenfrüchten oder Getreide. Daher wird Zink als Nahrungsergänzungsmittel gern von Vegetariern und Veganern eingenommen. Das Spurenelement ist wichtig für unseren Stoffwechsel, da es Teil von zahlreichen Enzymen ist. Das Vitamin B12 ist hauptsächlich in Milchprodukten wie Käse und Joghurt sowie in Eiern enthalten. Zudem jedoch auch in Mandeln, Pilzen und Linsen. Viele Veganer oder auch Vegetarier nehmen jedoch täglich zusätzlich B12 ein, um die fehlende Menge auszugleichen. Was Vitamin B12 überhaupt in unserem Körper bewirkt? Das Vitamin ist für gleich mehrere Prozesse in unserem Körper wichtig, wie unter anderem die Bildung von roten Blutkörperchen, als auch den Aufbau der Nervenzellen im Rückenmark. Folat gehört zu den Vitaminen der B-Gruppe und ist in Lebensmitteln enthalten. Wenn von Folsäure die Rede ist, spricht man der industriell hergestellten Form dieses Vitamins, wie sie in Nahrungsergänzungsmitteln vorhanden ist. Dabei handelt es sich, laut der Verbraucherzentrale, um einer der wenigen Nährstoffe, mit dem Menschen in Deutschland nicht optimal versorgt sind. Zwar ist Folat in Gemüse und Vollkornprodukten enthalten, das Vitamin kann aber auch über Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. 

Welche Supplements ich einnehme 

Nach meiner Recherche wusste ich, dass der einzige Weg auf dem ich all diese Ergänzungsmittel, die ich brauchte, doch tatsächlich regelmäßig nehmen würde, eine Kombination in einem Produkt sein würde. Meine absolute Empfehlung lautet daher: Daily Cleanse und Glow Sweet Glow von HUM Nutrition, die perfekt auf meine Bedürfnisse zugeschnitten sind. 

Normalerweise verwende ich HUM Nutrition nach dem Frühstück und ein zweite, kleinere Dosis nachmittags nach dem Lunch bzw. vor dem Dinner. Der Unterschied ist sehr deutlich sichtbar. Meine Haut sieht frischer aus, viel reiner, die Strapazen und Rötungen legen sich langsam und verblassen und insgesamt sehe ich ausgeruhter aus. Es ist wirklich verrückt, was in dem letzten, halben Jahr mit meiner Haut passiert ist und wie sie sich verändert hat. Mittlerweile ist es für mich zur Routine geworden und eine Packung Glow Sweet Glow steht immer in greifbarer Nähe und ist übrigens auch perfekt, wenn man mal zwischendurch was naschen möchte.

Netter Sideeffekt: Man nimmt auch automatisch mehr Wasser zu sich und trinkt bewusster, wenn man seine tägliche Dosis einnimmt. Allein dadurch trinke ich schon einen halben Liter Wasser mehr am Tag!

Daily Cleanse 

Bei Daily Cleanse von HUM Nutrition handelt es sich, wie der Name bereits verrät, um Supplements, die jeden Tag eingenommen werden können. Sie vervollständigen die Beauty-Routine quasi von innen heraus. Hier werden verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe mit Spurenelementen kombiniert, um Haut und Körper von innen heraus zu entgiften. Dabei handelt es sich um eine Formel, die biologische Algen mit reinigenden Pflanzenextrakten kombiniert, sodass die Haut von innen heraus von Unreinheiten befreit und gereinigt wird. 

Glow Sweet Glow 

Auch Glow Sweet Glow folgt einer natürlichen Rezeptur, die der Haut dabei helfen soll, Feuchtigkeit zu speichern und sie straffer zu machen. Deshalb findet man in der veganen Feuchtigkeitskur auch Hyaluronsäure  – ein Stoff, der große Mengen an Wasser binden kann, sodass unsere Haut wieder mit Feuchtigkeit versorgt wird. Zudem enthält das Supplement auch Vitamin C, Vitamin E und die Amla-Frucht, die gern bei Anti-Aging Produkten verwendet wird, da ihr eine verjüngende Wirkung auf das Aussehen der Haare nachgesagt wird. Ein weiterer Grund, warum ich mich gerade für dieses Produkt entschieden habe ist, dass die Supplements nicht in schwer verdaulichen Kapseln angeboten werden, sondern in süßen Gummiherzen mit Orangen-Geschmack daher kommen! 

Meine Haut wurde nicht nur mit dem gewissen Etwas, dem fehlenden Glow belohnt, sondern auch mit einer reineren Haut. Ich fühle mich schlicht frisch und – ja, wohl in meiner Haut. 

Nachhaltige Mode: Vier Fragen, Vier Antworten

In dieser Reihe widme ich mich immer wieder dem scheinbar widersprüchlichen Anspruch, Mode nachhaltiger zu gestalten. Hier möchte ich ganz konkret auf Fragen eingehen, die mir in den letzten Wochen durch den Kopf gingen und auf die ich schlicht keine Antwort wusste. Da ich vermute, dass ich nicht die Einzige bin, die auf der Suche nach Klarheit ist, möchte ich meine Recherche-Ergebnisse hier gern mit euch teilen. Dabei bin ich auf Brands gestoßen, die sich mit diesen Problemen schon viel früher beschäftigt haben als ich und ihre Kleidung aufgrund genau dieser Erkenntnisse nur unter Verwendung bestimmter Materialien gestalten. Diese möchte ich euch hier ebenfalls vorstellen.

Was sind eure liebsten Brands – und welche Widersprüche machen euch noch zu schaffen?

Kunstleder vs. Leder: Was ist wirklich nachhaltig?

Ob es beim Anziehen meiner Sandalen im Sommer ist oder beim Tragen der Lederstiefel im Herbst. Immer wieder kommt diese Frage auf und bisher habe ich mich nicht genügend mit ihr auseinandergesetzt, sodass die Antwort nie eindeutig war. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ so vielfältig, ja beinahe schon beliebig verwendet wird. Bedeutet er, dass wir die Kleidung lange tragen, dass sie sich recyceln lässt, dass sie ohne tierische Materialien auskommt, dass sie biologisch abbaubar ist und gehört dazu, unter welchen Bedingungen die Kleidung hergestellt wurde? Weil „Nachhaltigkeit“ so uneindeutig ist, fällt es auch schwer eine eindeutige Antwort auf die Frage: ‚Kunstleder oder „echtes“ Leder?‘ zu finden.

Zunächst die Fakten.

Leder ist Tierhaut, ist also, je nach Verarbeitung, ein natürliches Produkt. Kunstleder hingegen ist ein Lederimitat, das meist aus verschiedenen Mischgewebe besteht. Gürtel, Jacken oder Mäntel aus Kunstleder werden somit oft als vegan bezeichnet. Lange Zeit galt Kleidung aus Kunstleder als qualitativ minderwertig, und da es aus Plastik besteht, heißt ‚vegan‘ in diesen Fällen nicht zwingend nachhaltiger. Doch dieses Image verändert sich zunehmend.

Vor allem unabhängige Labels setzen auf alternatives Leder, unechte Lederimitate also, die mit dem Kunstleder von Fast Fashion Brands nicht mehr viel zu tun haben. Denn Kunstleder muss nicht immer aus synthetischen Stoffen bestehen. Es kann ebenso natürlichen, pflanzlichen Ursprungs sein – der aus recyceltem Plastik hergestellt werden. Was man nämlich nicht vergessen sollte ist, dass echtes Leder nicht unbedingt natürlich ist – schließlich muss dieses Material erst verarbeitet und chemisch behandelt werden, damit es sich hält.

Die Antwort auf die Frage, die mich so umtrieb, ist nach der Recherche also: Es ist kompliziert. Doch es wird geforscht und weiterentwickelt.

Bis dahin ist es wohl am besten, Second-Hand-Lederprodukte zu kaufen, insbesondere da viele tolle Schnitte eh nicht so schnell aus der Mode geraten. Neben großartigen Vintage-Shops gibt es auch immer mehr Online-Second-Hand Stores, in denen echte Schätze zu ergattern sind. Bei Kleidung aus Kunstleder gilt es zuweilen zu schauen, welche Materialien verwendet wurden, ob diese recycelt wurden oder neu hergestellt werden mussten. Besonders kleinere Labels sind bei der Verwendung ihrer Materialien und dessen Verarbeitung transparent. Hier könnt ihr euch zunächst schlaumachen, bevor ihr zugreift.

Worauf muss bei Taschen und Accessoires geachtet werden? 

Da Taschen meist aus Leder und Kunstleder gefertigt sind, könnt ihr euer Wissen gleich an diesem Beispiel erproben. Handelt es sich um echtes Leder, fragt euch: Will ich das wirklich? Gibt es solche Stücke nicht auch gebraucht zu kaufen? Ist es Kunstleder, schaut, aus welchen Materialien es besteht oder ob diese recycelt sind. Das Gleiche gilt natürlich auch für alle anderen Accessoires, die aus Leder oder Lederimitaten bestehen.

Doch neben Taschen, Rucksäcken und Schals gibt es noch eine Kategorie an Accessoires, die ich bisher noch kaum in dem Kontext der Nachhaltigkeit besprochen habe: Schmuck. Das erste, worauf man achten sollte, bevor man Schmuck kauft ist vermutlich erneut: Brauche ich das? Ist das lediglich ein kurzlebiger Trend, den ich schon in einem Monat lieblos in der Schmuckkiste vergessen werde? Oder ist es ein zeitloses Stück, das vielleicht gleichzeitig eine Wertanlage ist oder von dem ich zumindest weiß, dass ich es lange an mir lieben werde?

Das Problem ist nämlich: Wir wissen einfach nicht, wo die Materialien für unseren Ring oder unsere Lieblingskette herkommen. Wenn die Brand es nicht transparent macht, gibt es nur wenig Möglichkeiten für den Konsumenten, dahinter zukommen. Doch die meisten Materialien stammen aus dem Edelmetallbau, aus Goldminen in Südamerika und Afrika, in denen oftmals Kinder arbeiten. Außerdem wird durch den Abbau von Edelmetallen und Edelsteinen die Umwelt zerstört; bei dessen Gewinnung werden umweltschädliche Stoffe eingesetzt. Die Alternative sind Materialien aus ökologischem Abbau oder das Recyceln von Metallen und Steinen für die Neuproduktion.

Nachhaltiger Schmuck ist auch deshalb so wichtig, weil er eben auch die soziale Komponente mit einschließt, wie es so oft in der (echten) nachhaltigen Mode der Fall ist. 

Können

Knöpfe und Reißverschlüsse nachhaltig sein? 

Wenn wir über nachhaltige Mode sprechen, vergessen wir oft einen Bereich der Kleidung, ohne den sie beinahe undenkbar wäre – die sogenannte „Kurzware.“ Gemeint sind damit Nähte, Knöpfe, Reißverschlüsse, Nadeln und Gummibänder. Also all die Dinge, die unsere Kleidung zu dem machen, was sie ist und denen wir, zumindest unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, kaum Beachtung schenken. Denn auch wenn ein Kleidungsstück aus biologischer Baumwolle gefertigt ist, kann die Kurzware noch immer aus giftigem, nicht-ökologischen Material sein, ohne dass es angegeben werden muss. Es wird also nicht unkomplizierter. Trotzdem sollte man auch diesem Bereich Aufmerksamkeit schenken und das Zubehör der Mode bestenfalls unter den gleichen Maßstäben bewerten, wie es mit den Stoffen selbst getan wird. Es gilt also Fragen zu stellen:

Unter welchen Bedingungen werden diese gefertigt, welche Materialien werden verwendet, lassen sich diese recyceln, welche Chemikalien sind in die Produktion geflossen?

Doch wie lässt sich das als Konsument erkennen? Mit dem bloßen Auge wohl kaum. An dieser Stelle können einige Siegel Orientierung bieten. (Eine Liste an Textil-Siegeln sowie eine ausführliche Bewertung findet ihr hier.) Die Zertifikate Naturtextil Best und Global Organic Textile Standard, beide IVN Siegel, bekommen nur Textilien, dessen Kurzware ebenfalls bestimmte Auflagen erfüllt. Sie dürfen keine Schadstoffe enthalten oder Allergien auslösen; auch muss eine Abbaubarkeit der Ware gewährleistet werden, die verhindert, dass Chemikalien freigesetzt werden. Das IVN Siegel bevorzugt daher Kleidung mit Kurzware die aus Naturmaterialien besteht. Ausnahmen gelten nur dann, wenn die Herstellung des Zubehörs mit natürlichen Stoffen nicht erlaubt oder nicht möglich ist, weil diese noch nicht auf dem Markt erhältlich sind. Trotzdem ist es hier noch sehr undurchsichtig und der Markt für nachhaltige Kurzwaren ist noch in der Entwicklungsphase.

Welche Brands machen es vor?

Nachhaltige Sneaker von Veja: Öko-Sneaker müssen nicht so aussehen wie sie klingen. Bereits seit mehreren Jahren beweist das mit schlichten Designs die französische Sneaker-Brand Veja. Hier ist nicht nur das Design selbst nachhaltig, das ganz ohne großflächige Prints und aufgeregte Muster auskommt, sondern auch die Herkunft des Kunstleders und der weiteren Stoffe, welche von brasilianischen Bio-Bauern stammen, die fair bezahlt werden.

Nachhaltiger Schmuck von Lilian von Trapp: Der Echtschmuck der Berliner Designerin wird in Deutschland aus recyceltem Gold handgefertigt. Die Langlebigkeit der filigranen Stücke ist nicht nur durch das hochwertige Material, sondern ebenso durch das Design selbst garantiert. 

Taschen & Accessoires aus recyceltem Leder von Majavia:

Sie sind klassisch, sie sind zeitlos, sie sind modern und sie sind nachhaltig. Hinter dem Label aus Wien steckt ein ganzheitlicher nachhaltiger Ansatz. Die Taschen der Brand bestehen aus anfallenden Lederresten aus Manufakturen der Modeindustrie, die im Normalfall ohne weitere Verwendung entsorgt werden. Für die Herstellung des recycelten Leders werden Lederreste zerkleinert und durch die Zugabe von Naturlatex zu einem neuen Material verarbeitet.

Kaufen und Verkaufen: Die richtige Second-Hand-Plattform für euch – ein Überblick

Als Während die Auswahl von Second-Hand-Plattformen früher überschaubar war, gibt es mittlerweile gleich mehrere Apps und Seiten, auf denen ihr nicht nur nach Second-Hand Pieces Ausschau halten könnt, sondern auch eure ausgemisteten Teile loswerdet. Während sich Vestiaire Collective auf Luxus-Artikel spezialisiert und, so wie Depop, Produkte aus der ganzen Welt anbietet, bekommt ihr bei Carou eine Auswahl an Produkten, die aus Deutschland versendet werden. Während ihr bei einigen dieser Plattformen mit Privat-Händlern kommuniziert, sind andere wiederum als Online-Shops aufgebaut. Im Folgenden teile einen Überblick über die größten und gängigen Online-Shopping-Plattformen mit euch.

Wie die verschiedenen Systeme funktionieren, wo man beim Verkaufen auf die Provision achten sollte – und bei welchen Seiten man mit (hohen) Versandkosten oder Zollgebühren rechnen muss.

Vestiaire Collective

Bei Vestiaire Collective handelt es sich um eine Second-Hand Online-Plattform mit Sitz in Paris. Dort findet ihr vor allem Luxusartikel, die ihr manchmal zu überraschend guten Preisen bekommen könnt. Wer also auf der Suche nach einer Prada-Tasche oder euren Traum-Schuhen ist oder sich ein anderes Designer-Piece leisten möchte, ist hier genau richtig. Zudem gibt es die Option (ohne, dass ihr mit dem/der VerkäuferIn persönlich schreiben müsst), zu verhandeln. Dafür klickt ihr einfach auf den ‘Verhandeln’-Button und könnt dort euren Wunschpreis eingeben, den der/die VerkäuferIn entweder annehmen oder ablehnen kann – oder sie/er verhandelt weiter und bietet euch ein Gegenangebot an. Darauf müsst ihr anschließend reagieren – und so weiter. Bei vielen Teilen gibt es die Möglichkeit des Direktversands. Das bedeutet, dass die Teile direkt von dem Anbietenden zu euch geschickt werden, der Versand kostenlos ist und die Pieces via DHL Express zu euch versendet werden. Ist diese Option nicht verfügbar oder handelt es sich um ein sehr teures Teil, von dem ihr gerne genau wissen würdet, ob es echt ist oder nicht, könnt ihr das Teil auf normalen Wege kaufen. So kommt noch ein Zwischenschritt hinzu und euer Produkt wird zunächst in Paris auf Echtheit und Gebrauchsspuren überprüft, bevor es zu euch weitergeleitet wird. Das dauert dann etwas länger als die Option des Direktversands. 

Was ihr beachten solltet? Bei vielen Produkten, die außerhalb von Europa angeboten werden, kommen hohe Versandkosten und eventuelle Zollgebühren hinzu. Ebenso ist es bei Produkten, die aus Großbritannien verschickt werden. 

Verkauf: Wenn ihr Produkte bei Vestiaire zum Verkauf anbietet, solltet ihr mit einer Provision von etwa 15 € rechnen. Diese wurde nun bei neu eingestellten Produkten unter 200 € etwas gesenkt. Wenn jemand etwas von euch gekauft hat, bekommt ihr einen Versandschein zugeschickt, den ihr ausdrucken müsst und euer Paket mit diesem (meist mit DHL) verschickt. Der Kaufende kann euch anschließend eine Bewertung geben. 

Sellpy

Bei Sellpy handelt es sich um den größten Second Hand Onlineshop in Schweden. Dieses hat nun mit der ebenfalls schwedischen Kette H&M kooperiert und somit die Expansion nach Deutschland ermöglicht. Hier bekommt ihr Mode aus den verschiedensten Preiskategorien angeboten. Der Verkauf funktioniert so, dass ihr Kleidung, Schuhe und Accessoires kostenfrei an Sellpy schickt, und zwar in bestimmten Tüten, die ihr zuvor dort bestellt habt. Diese Ware wird von der Plattform geprüft, fotografiert und sortiert. Daraufhin werden Anzeigen erstellt, ein Preis wird vorgeschlagen und der Kaufende wird darüber informiert und hat die Möglichkeit, diese Preise anzupassen und den Anzeigen-Text zu verändern. Die Provision, die Sellpy erhält, liegt bei 40 % des Verkaufspreises. Wenn ihr etwas über 50 € dort verkauft, bekommt ihr noch 90 % der Summe die darüber liegt. Wenn ihr also etwas für 75 € verkauft, erhaltet ihr am ende 41,50€. Das bedeutet für den Kaufenden, dass alle Artikel, die auf der Plattform eingest

Was ihr beachten solltet? Bei Sellpy gibt es nicht nur Second-Hand-Mode, sondern auch Teile aus früheren Kollektionen oder Restbeständen, die nicht verkauft worden sind – unter anderem natürlich auch von H&M. Bei bis zu 70 € Bestellwert kommen noch 7 € Versandkosten hinzu.

Rebelle

Ähnlich wie Vestiaire Collective funktioniert auch die Second-Hand-Plattform Rebelle. Das bedeutet für den Verkauf: Entweder ihr stellt eure Produkte selbst online, mit Beschreibung und Preisangabe. Wenn jemand euer Produkt kauft, müsst ihr es anschließend an Rebelle schicken, wo es auf Echtheit überprüft wird und weiter an den Anbietenden geleitet wird. Die Provision fällt je nach Preis aus. Bei einem hohen Verkaufspreis wird eine Provision von 13 % fällig, bei einem niedrigeren liegt sie bei 33 %. Zudem gibt es noch die Option, den Concierge-Weg zu gehen. Hier könnt ihr das Produkt direkt zu Rebelle schicken, wo es überprüft und eingestellt wird. Das kostet allerdings nochmal 15 Euro extra und bietet sich somit eher für Artikel in hohen Preiskategorien an, die ihr verkaufen möchtet, ohne mit Privatpersonen schreiben oder verhandeln zu müssen. 

Was ihr beachten solltet? Bei dem Unternehmen mit dem Sitz in Hamburg zahlt ihr standardgemäß 6,90 € für den Versand innerhalb von Deutschland. Wenn ihr etwas aus dem europäischen Ausland bestellt, wo das Unternehmen ebenfalls aktiv ist, liegen die Kosten bei 15,90 €.

Hier kommt ihr übrigens zu meinem Profil auf Rebelle.

Mädchenflohmarkt

Der beliebte Onlineshop für Second Hand Mode bietet von Zara bis Louis Vuitton die volle Bandbreite an Second Hand Mode an. Hier dreht es sich ausschließlich um Damenmode und privaten Angebote.

Was ihr beachten solltet? Damit ihr bei der Schnäppchenjagd auf der sicheren Seite seid, werden auch hier die Designerstücke vor dem Verkauf auf Echtheit geprüft. Allerdings nur dann, wenn diese über den Concierge Service zum verkauf angeboten sind. Für alle privat angebotene Artikel gilt die 3-tägige Frist, in der ihr nach Erhalt des Paketes die Möglichkeit habt ein Problem zu melden – z.B. wenn ihr der Meinung seid eine Fälschung erhalten zu haben oder wenn ein falscher Artikel geschickt wurde. Sollte das der Fall sein, wird es geprüft und ihr bekommt gegebenenfalls das Geld zurückerstattet.

Verkauf: Auch hier könnt ihr euch für eine der Optionen entscheiden: Selbst verkaufen oder verkaufen lassen. Kümmert ihr euch eigenhändig um den gesamten Verkaufsprozess, könnt ihr selbst den Preis bestimmen und handeln, sowie 90% des Verkaufserlöses behalten. Beim Concierge Service könnt ihr zwar von Anonymität beim Verkaufsprozess und Zeitersparnis profitieren, könnt dafür jedoch weder den Verkaufspreis bestimmen, noch handeln und nur 60% des Erlöses behalten. Der Versand wird über DHL abgewickelt und ist in EU-Länder sowie nach Großbritannien möglich. Die Versandkosten werden direkt bei der Kaufabwicklung automatisch berechnet und ihr bekommt ein Versandetikett zum Ausdrucken ausgestellt.

Skirt suit: Max Mara via Carou

Chanel bag via Vestiaire Collective


Carou

Carou ist ein Online-Shop mit Sitz im hessischen Darmstadt, der Kleidung für Frauen, Männer sowie Kinder anbietet. Dabei handelt es sich nicht um Kleidung, die von Privatverkäufern angeboten oder eingeschickt wurde, sondern um gespendete Altkleider aus der TEXAID Sammlung. (Hier erfahrt ihr mehr über das Unternehmen) Hier könnt ihr eure getragenen Schätze also nicht verkaufen. Wenn ihr jedoch etwas kaufen möchtet, ist der Versand bei Bestellungen über 20€ umsonst. Wenn der Preis darunter liegt, fallen 3,95€ an. 

Was ihr beachten solltet? Was diese Plattform von den anderen unterscheidet, ist das Rückgaberecht. Da hier keine Privatkäufe möglich sind, könnt ihr Kleidung, die euch nicht passt, innerhalb von 30 Tagen kostenfrei innerhalb Deutschlands zurückschicken. 

Übrigens habe ich HIER eine kleine Vorauswahl auf Carou getroffen mit meinen persönlichen Lieblingen. 


Vinted

Vinted kennen die meisten von euch vielleicht noch als ‘Kleiderkreisel.’ Erst seit 2020 tragen die zuvor getrennten Plattformen ‘Mamikreisel’ und ‘Kleiderkreisel’ den gemeinsamen Namen der Muttergesellschaft – Vinted. Die Funktionen jedoch bleiben die gleichen. Hier handelt es sich weiterhin um ein Ort für Privatverkäufe. 

Verkauf: Hier könnt ihr eure Kleidung hochladen, den Preis und die Versandkosten selbst bestimmen. Viele Kaufende gehen weiterhin den privaten Weg und kaufen die Kleidung – nach möglicher Verhandlung – über PayPal oder Überweisung. Jedoch gibt es auch die Option, das Produkt über das System selbst zu kaufen. Wenn der/die KäuferIn dies mit dem “Käuferschutz” kauft, müsst ihr eine Gebühr von 70 Cent zahlen und hinzu noch 5% des Verkaufspreises als Provision berechnen. Auch wenn der Kaufende mit Paypal nicht via “Family&Friends” zahlt, kommt durch den Käuferschutz etwas weniger Geld bei euch an. Dies könnt ihr jedoch mit der Person selbst im Chat besprechen. 

Was ihr beachten solltet? Vinted ist wohl der einfachste und direkteste Weg um mit dem Kaufenden oder dem Anbietenden zu kommunizieren. Durch das Bewertungssystem habt ihr auch eine gewisse Sicherheit. Trotzdem gilt es hier vorsichtig zu sein, da die Produkte nicht überprüft werden und ihr bei der Zahlung vor dem Versand natürlich immer ein gewisses Risiko eingeht. Der Verkauf von, vor allem günstigen Artikeln, lohnt sich rein rechnerisch bei Vinted jedoch am meisten.

Depop

Ähnlich wie Vinted funktioniert auch Depop. Jedoch findet ihr hier nicht nur Angebote von PrivatverkäuferInnen in Europa, sondern aus der ganzen Welt. Zudem gibt es hier auch Bücher und Magazine sowie Prints, Bilder und Selbst-gemachtes von Künstlern und Kreativen zu kaufen. Der Kauf funktioniert so, dass ihr eure Produkte selbst einstellen müsst, einen Preis festlegt und auch bestimmt, in welche Länder ihr liefert (nur in Deutschland, nur nach Europa, oder weltweit). Wenn der/die KäuferIn nicht die Chat-Funktion für den privaten Kauf wählt, sondern (wie bei Vinted) das interne System wählt, müsst ihr eine Gebühr von 10 % von dem Verkaufspreis abziehen. Hinzu kommt auch eine Gebühr von 2,5 % für die gewerbliche Nutzung von Paypal. 

Was ihr beachten solltet? Um Depop zu nutzen, braucht ihr also ein PayPal Konto, das ihr mit eurem Account verbindet. Wenn jemand etwas von euch kauft, wird das direkt auf euer Konto, mit den abgezogenen Gebühren, auf euer Konto überwiesen. Bevor ihr etwas kauft, solltet ihr schauen, aus welchem Land das Stück geliefert wird und mit höheren Versandkosten und möglichen Gebühren rechnen, wenn der Standort außerhalb von Deutschland oder außerhalb von Europa liegt.