Ziele erreichen mit meinen Lieblingsprodukten aus 2021

Das letzte Jahr war viel: ständiges Aktualisieren der Nachrichten-Seiten, Abwägen, gedanklich ein Szenario nach dem anderen im Kopf durchspielen, mit einem schlechten Gefühl schlafen gehen, umplanen, prokrastinieren, viel müde sein. Wenn auch auf den verschiedensten Ebenen, war es insgesamt für alle eine ständige Herausforderung. Und auch wenn es schon so oft gesagt und betont wurde, möchte und muss ich es an dieser Stelle auch einmal sagen – ich habe daraus auch etwas mitgenommen. Ich habe gelernt, mit Enttäuschungen umzugehen, gelernt, mit meinen Gedanken allein zu sein, Unsicherheiten auszuhalten und habe mich durch die Zeit zu Hause, durch ausgefallene Events und Reisen, wohl mehr denn je mit mir selbst beschäftigt. Ich möchte diese Gelegenheit zu Anfang des Jahres nutzen, um zu reflektieren, welche Gewohnheiten sich bei mir verändert haben, was mir gutgetan, aber auch gefehlt hat, mir bewusst zu machen, was mich zufriedener macht. Im Folgenden teile ich also nicht nur meine Routinen und Favoriten aus dem vorherigen Jahr, sondern auch meine Wünsche für das was kommt.

1. Bessere Haut

Tatsächlich ist dies ein Thema das mich, wie so viele andere auch, immer wieder beschäftigt, was sicherlich auch in der Natur meiner tagtäglichen Arbeit liegt. Dabei gehört es keineswegs zu meinen Vorsätzen, alles Mögliche auszuprobieren und um jeden Preis nach einem faltenfreien, jugendlichen  Hautbild zu streben. Doch vor allem in den letzten Wochen hatte ich immer wieder echte Hautprobleme, krasser denn je, was auch an der vielen Zeit liegen mag, die ich drinnen verbringe, an der Heizungsluft und an manchen stressigen Tage, doch sicherlich weil ich auch viel ausprobiert habe und meine Haut mit zunehmendem Alter einfach sensibler geworden ist. Doch mittlerweile hat sich das auch wieder etwas gelegt. Mittlerweile habe ich nämlich auch gelernt, dass es einfach Tage geben wird, an denen meine Haut etwas ‘schlechter’ oder unreiner wirkt – und das wird vermutlich auch so bleiben. Vielmehr geht es mir darum, im kommenden Jahr eine Hautpflege-Routine für mich zu finden, mit der ich mich wohl und frisch fühle. 2020 habe ich diesen Weg bereits eingeschlagen – und zwar mit innovativer Clean Kosmetik, die bei mir tatsächlich kleine Wunder bewirkt hat, nachdem ich innerlich mit diesem Thema fast abgeschlossen habe. Zu meinen persönlichen Favoriten gehörten im letzten Jahr die Produkte von Augustinus Bader und Drunk Elephant, die spannende Wirkstoffe enthalten und dafür ohne irritierende Inhaltsstoffe auskommen. Mittlerweile wächst der Markt für Clean Cosmetics, aber mit diesen zwei Marken habe ich bisher tolle Ergebnisse erzielen können.

Apps: Sleepcycle, Coinbase, Traderepublic

Beauty Lieblinge: Drunk Elephant, V.sun, Nuud, Augustinus Bader

2. Wissen für komplizierte Themen aneignen

Das vergangene Jahr war nicht nur psychisch eine große Herausforderung, sondern auch intellektuell. Immer wieder mussten wir uns mit Themen beschäftigen, mit denen wir zuvor nicht viel zu tun hatten. Begriffe, wie ‘Inzidenzwert’ und m-RNA Impfungen gehören jetzt zu unserem Vokabular. Wir müssen groß-gesellschaftliche Zusammenhänge nicht nur erkennen, sondern auch täglich erleben, welche weitreichende Wirkung einzelne, politische Entscheidungen haben können. Wie hat der Lockdown die Rolle der Frau beeinflusst? Was bedeutet es für die Kultur und Pressefreiheit, wenn es keine öffentlichen Bühnen mehr gibt? Wie kommt es zu den wiederkehrenden Protesten der ‘Querdenker’ in Berlin? Die Konferenzen der Landesminister mit der Kanzlerin für den Beschluss neuer Regel hat uns das politische System in dem wir leben wohl bewusster denn je gemacht. Noch nie habe ich so viele politische Fragen und Wünschen nach Einordnung von euch bekommen wie in diesem Jahr. 

Wir wollen die Welt besser verstehen. 

2020 habe ich viele Podcasts durchgehört und neu entdeckt, ich habe mich mehr denn je durch Nachrichtenseiten geklickt und mich informiert und versucht zu begreifen. Es war nicht nur herausfordernd, sondern auch bereichernd, neues Wissen anzusammeln. Natürlich hat mich auch die Black Lives Matter Bewegung berührt – und wachgerüttelt. Schmerzvoll musste ich mir bewusst werden, dass auch ich die meiste Zeit im ‘Happyland’, ein Begriff der von der Autorin und Anti-Rassismus Trainerin Tupoka Ogette geprägt wurde, gelebt habe. Damit möchte ich 2021 weitermachen, mich weiterhin informieren und mir weiterhin meiner Privilegien bewusst werden – und danach agieren. Ich will die Welt besser verstehen – auch die, außerhalb meiner Bubble. 

3. Gesunder fühlen

Bereits vor der Krise habe ich mich mit meiner körperlichen Konstitution und Gesundheit befasst. Doch natürlich wurde mir dieses Thema im vergangenen Jahr bewusster denn je. Durch das ständige Kochen in den eigenen vier Wänden, den sehr geregelten Tagesablauf, habe ich meinen Körper besser kennengelernt – und mir wurde auch bewusst, was ihm fehlt. Ich habe im Rahmen der Möglichkeiten neue Sportarten ausprobiert, festgestellt dass mir die Bewegung im Alltag fehlt und viel auf Home Workouts gesetzt (dazu mehr in Punkt 6). Doch 2020 ist auch das Jahr gewesen, in dem ich mich endlich mit dem Thema Supplements auseinandersetzte. Etwas, das ich ewig vor mir hergeschoben habe. Mit der Hilfe von HUM habe ich gelernt, welcher Mangel großflächig ist und kaum durch die täglichen Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, gedeckt wird. Dazu gehören zum Beispiel Vitamin B12, Vitamin D, Magnesium und Omega 3 – fast jeder Mensch hat einen Mangel! 2021 möchte ich mich weiterhin damit beschäftigen und Supplements auch weiterhin fest in meinen Alltag integrieren.

4. Weniger frieren

Es ist leider eine oft nervige Angewohnheit: ich ziehe mich fast immer zu leicht an. Mal ist die Jacke zu dünn, mal vergesse ich den Schal. Generell bin ich bei meiner Kleidung oft ein bisschen zu optimistisch, was die Wetterbedingungen angeht. „Das geht schon“, denke ich mir meistens, denn so unangenehm ich Frieren finde: Schwitzen finde ich fast noch nerviger. Wenn es doch nur ein Kleidungsstück gäbe, das mir helfen würde, meine Körpertemperatur zu regulieren… oh wait.

Vor einem Jahr war ich auf der Berliner Fashion Week auf einem Event (ja, damals gab es sowas noch) von AlphaTauri, die in Kooperation mit der Deutschen Telekom and Textilhersteller  Schoeller Textil AG eine komplett neue und absolut innovative Technologie vorstellten von der ich gleich wusste, dass sie meine Probleme lösen würde: eine heizbare Weste bzw. Jacke. Das funktioniert so: Die Weste (die man übrigens auch „drunter“ tragen kann) ist mit einem mobilen Ladegerät verbunden und heizt sich an einzelnen, mit einem speziellen Stoff beschichteten Stellen auf. Mit der dazugehörigen App kann man dann die Stärke und den Rhythmus einstellen und schon sind die Zeiten des ständigen Frierens endlich vorbei.

5. Besser investieren

Nicht nur das Thema Nahrungsergänzungsmittel habe ich lange vor mir hergeschoben – sondern auch das Thema Finanzen und Investitionen. Dabei ist es gerade für Frauen so wichtig, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen, um sich selbst eine gewisse Unabhängigkeit zu ersparen – und anzulegen. Jedoch möchte ich mich nicht damit aufhalten mich nur darüber zu ärgern, dass ich es so lange ignoriert habe, sondern mich viel mehr darauf fokussieren, dass ich es im vergangenen Jahr endlich angegangen bin. Mithilfe verschiedenster Hörbücher auf Audible, allen voran dem von Madame Moneypenny, habe ich mich endlich damit beschäftigt, die Wichtigkeit von verschiedenen Investitionsanlagen anerkannt und mich mit ETFs und dem Aktienmarkt auseinandergesetzt. Es war nicht nur motivierend, sondern auch ein Stück weit befreiend, mehr darüber zu wissen. Besonders heute erleichtern uns die Möglichkeiten, die mit neuen Technologien einhergehen, den Zugang zum Wissen und zum Anlegen selbst und anders als früher, ist es nicht mehr allzu kompliziert Aktien und Kryptowährungen zu kaufen. Die Apps Coinbase und Traderepublic sind derzeit meine Favoriten für Kryptowährungen und Aktien. Für das Jahr 2021 nehme ich mir fest vor, mein Wissen in diesem Bereich weiterhin zu vertiefen und mein Geld sinnvoll und nachhaltig zu investieren.

6. Nachhaltigkeit im Alltag

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich mich im vergangenen Jahr immer wieder nachhaltigen Themen auf diesem Blog gewidmet – ob in der Beauty, in der Mode oder im täglichen Leben. Ich habe eine Menge aus dieser Beschäftigung mitgenommen und will mich auch weiterhin für diese Themen weiter öffnen und sie besser verstehen. So habe ich gelernt, dass es oftmals ein Abwägen ist und vieles, was erstmal ökologisch sinnvoll scheint, gar nicht so nachhaltig ist. Glücklicherweise habe ich auch gelernt, dass man manche Dinge, die auf den ersten Blick unverzichtbar scheinen, oftmals gar nicht braucht und auch, dass es für beinahe alles auch eine umweltfreundliche Alternative gibt. 2020 entdeckte ich unter anderem eine nachhaltigere Sonnencreme, die mich durch den Sommer und auch jetzt noch an sonnigen Tagen begleitet. Ebenso lassen sich weitere Beauty-Produkte durch Naturkosmetik in plastikfreier Verpackung ersetzen, wie man es beispielsweise an der Deo-Creme von Nuud gut sehen kann. Das Thema hat so viele Facetten, zieht so viele Diskussionen und Möglichkeiten mit sich, aber auch Widersprüche, dass es auch 2021 noch einiges für mich zu erschließen gibt und ich freue mich diese Reise mit euch gemeinsam anzutreten.

7. Mehr Bewegung

Ich muss zugeben, dass ich mich 2020 oftmals eingeschränkt gefühlt habe, weil ich mich nur so wenig bewegen konnte. Für jemanden, der Sport gern im Freien und im Fitnessstudio treibt, war und ist der Lockdown eine Herausforderung. Leider muss ich auch heute noch sagen, dass Home-Workouts auf der Matte vor dem Laptop zu Hause zwar eine Alternative sind, für mich jedoch nicht den Sport mit Freunden im Freien oder das Gym ersetzen können. Die Bewegung, die durch tägliche Erledigungen, Treffen, Ausflüge und Reisen Teil meines Pre-Corona Alltags waren, fehlt mir in diesen Tagen einfach und hat auch Auswirkungen auf meine Psyche. Der soziale Aspekt beim Sport ist eben nicht zu unterschätzen. Das alles sorgt mit gerade für allzu viel Motivation! Was mir jedoch in letzter Zeit immer wieder etwas Schub gibt, ist mein (stylisches) Sportoutfit schon mal anzuziehen. Wenn ich mein Sportoutfit trage, weiss ich, komme ich nicht drumherum mich heute noch zu bewegen. Doch neben gutem Aussehen, sollte Sportkleidung vor allem funktional sein. Das merke ich vor allem auch beim wöchentlichen Laufen, auch bei Minusgraden. Ohne atmungsaktive und wärmende Sportkleidung wäre das womöglich ein weiteres Hindernis für mich, herauszukommen und sei es nur, weil ich keine Lust hätte mir eine Erkältung oder eine Blasenentzündung zu holen. Was mich ebenfalls motiviert sind die Bewegungsringe auf meiner Apple Watch. Während ich sie früher mühelos voll bekam, ohne auch nur darauf achten zu müssen, muss ich in Tagen wie diesen noch einen Spaziergang einschieben, um sie zu füllen. Hoffen wir, dass 2021 ein sportlicheres Jahr wird 🙂

8. Mehr aussortieren

Während des ersten Lockdown bekam ich mit, wie viele die Zeit nutzen, um endlich mal wieder auszusortieren und sich von Dingen zu trennen, die sie sowieso nie trugen. Die Pandemie sorgte in gleich mehreren Bereichen für ein größeres Bewusstsein, für das was wir besitzen. Da jedoch 2020 aus denselben Gründen fast alle Flohmärkte abgesagt worden sind, auf denen ich sonst vor allem im Sommer gern meinen Stand aufbaue, habe ich mich dieser Herausforderung nur schrittweise gestellt. Umso mehr freue ich mich auf 2021, in dem ich hoffentlich wieder auf dem Flohmarkt etwas loswerden kann. In der Zwischenzeit findet ihr jedoch viele meiner aussortieren Kleidung auf Mädchenflohmarkt sowie auf Rebelle, wo ihr ganz bequem online shoppen könnt!

5 große Vorsätze für 2021 – und die dazu passenden Hörbücher

Geboren 1989, lebe ich – Maria Astor aka Masha Sedgwick – seit nunmehr 5 Jahren in der wohl schönsten Stadt der Welt: Berlin.

Mit der Idee eines Blogs, der 2010 ursprünglich aus privaten Erlebnissen als eine Art Tagebuch gegründet worden ist, entwickelte ich über die Jahre eine große Leidenschaft für Digitale Medien und Fotografie. Zusammen mit meiner Passion für Mode, Beauty, Lifestyle, aber auch sozial relevante Themen, erarbeitete ich aus dem Erfolg heraus ein Konzept, welches meine Persönlichkeit und meine Liebe zum Schreiben, zusammen mit meinem Know-How als Vorreiter in der Influencer-Welt, verband.

Über die Jahre kamen weitere Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Pinterest und ein Podcast hinzu, bei denen ich meine Kreativität ausleben kann. Auf den verschiedensten Plattformen nehme ich meine Leser, Follower und Freunde mit auf eine Reise in ferne Länder oder gewähre ihnen einen Blick hinter die Kulissen der Modewelt in meiner eigenen, manchmal polarisierenden, Sichtweise.

Sativa Beauty: Mit Hanf auf der Haut durch den Winter

Die Tage sind kürzer, grauer, dunkler. Jedes Jahr aufs Neue fühlt sich der November so ungewiss an, ähnlich wie ein Zwischenraum. Obwohl man noch mit aktuellen Projekten und Erledigungen beschäftigt ist, kündigt sich etwas an, auf das man sich irgendwie vorbereiten muss. Weihnachten, das neue Jahr, das Vergangene reflektieren (dieses Mal besonders), und sich langsam auf die kalte und vor allem dunkle Jahreszeit einstellen. Dass es mal wieder so weit ist, habe ich vor allem an meiner Haut gemerkt. Wenn es langsam kälter wird und ich immer öfter zur dicken Jacke greife, setzen Heizungsluft, der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen, der dicke Schal der meist ein Drittel meines Gesichts einnimmt und die Mütze in der Stirn meiner Haut besonders zu. Ich bekomme zunehmend kleine Unreinheiten und meine Haut, besonders meine Hände jedoch, sind immerzu trocken und somit auch rissig. Was diesen November von den vorherigen jedoch unterscheidet ist, dass ich dieses Mal – zumindest was die Hautpflege angeht – vorbereitet bin.

Denn in diesem Jahr verwende ich Kosmetikprodukte, die auf Hanf basieren. Seit Jahrtausenden gilt sie als Heilpflanze und wird aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schützenden Wirkung geschätzt. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Hanf in den letzten Jahren über seinen Ruf als reines Rauschmittel hinausgewachsen und wurde von der Kosmetikbranche als wertvoller und vor allem natürlicher Pflegestoff entdeckt und weiterentwickelt. Denn die Naturkosmetik, die auf der Basis von Hanf hergestellt wird, hat nur sehr wenig mit dem Cannabis zu tun, mit dem wir es vielleicht zunächst assoziieren. Denn diese basiert auf den Ölen und Stoffen, die aus dem Samen des Hanfes gewonnen werden und enthalten somit kein THC – was der Teil ist, der für die psychedelische Wirkung von Cannabis verantwortlich ist.

Der Grund, warum Hanf nun vermehrt in Pflegeprodukten angewendet wird, ist der hohe Anteil der ungesättigten Fettsäuren, die in dem Öl enthalten sind. Unsere Haut kann diese schnell und gut aufnehmen, was ihr einen gesunden strahlenden Teint verleihen kann.

Die äußerste Zellschicht unserer Haut, auch Hautbarriere genannt, hat zwei Aufgaben: Sie verhindert das Eindringen von Fremdstoffen, wie durch UV-Strahlen, Hitze und Kälte und speichert zudem die Feuchtigkeit in unserer Haut. Daher ist es besonders wichtig, diesen Schutzmantel intakt zu halten und gegebenenfalls zu unterstützen. Durch künstliche Pflegeprodukte, die beispielsweise Silikone enthalten, wird die natürliche Fettschicht unserer Haut aufgelöst und unsere Hautbarriere ist beschädigt. Wenn unsere Haut also ständig trocken ist, liegt das an einer der Hautbarriere. Pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren können diese verstärken und unserer Haut einen gesunden und frischen Teint verleihen.

Die bio-zertifizierte Naturkosmetik von Sativa Beauty setzt auf genau diesen kräftigenden und pflegenden Effekt der Kult-Pflanze. Was natürliche Kosmetik von herkömmlichen Pflegeprodukten unterscheidet, ist die Reduktion auf das Wesentliche, also bestimmte, natürliche Substanzen. Bei Sativa Beauty basieren alle Produkte auf biologischem Hanf und enthalten Hanfsamenöl, Hanfhydrolat, Hanfextrakt und fein vermahlene Hanfblättern. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, dass natürliche Kosmetik frei von Tierversuchen ist. Somit ist auch die Hanf-Pflegeserie vegan und nicht an Tieren getestet.

Wie ihr vielleicht in den Beiträgen erkennen konntet, die in den letzten Monaten erscheinen sind, habe ich mich in diesem Jahr noch stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Durch diese Beschäftigung, habe ich nach und nach die verschiedensten Bereiche und Gewohnheiten in meinem Alltag hinterfragt und reflektiert. Ob es nun bei Lebensmitteln, in der Mode oder eben in der Kosmetik ist – die zentrale Frage, die sich damit stellte, war immer die nach der Herkunft und der Transparenz.

Lokale und biologische Naturkosmetik

Alle Pflegeprodukte von Sativa Beauty werden in Deutschland hergestellt. Der Hanf-Rohstoff stammt aus nachhaltigem Anbau in Österreich, der lokal und bio-zertifiziert produziert. Der Hersteller des Rohstoffes und die Dachmarke der Pflegelinie sind das Deep Nature Project, das in Österreich von zwei Frauen gegründet wurde, welche das Unternehmen mittlerweile zum europäischen Marktführer für biologische Hanfprodukte wie Hanföle, Hanfes und Superfoods mit Hanf gemacht haben.

Die Pflegereihe von Sativa Beauty besteht aus Produkten für Haut und Haare. Hier findet ihr von Gesichtscreme über Körperlotion bis hin zum Shampoo, Kosmetik die auf Hanf basiert und mit natürlichen Extrakten aus Acai-Beeren, Pflanzenbutter und -ölen sowie Trauben-, Hagebutten- und Granatapfelkernöl angereichert wird. Da die Naturkosmetik ganz ohne zusätzliche, künstliche Stoffe auskommt, ist sie für alle Hauttypen geeignet und kann auch bei sensibler oder gereizter Haut angewendet werden. sind natürlich dermatologisch getestet worden.


Meine Favoriten für die kalte Jahreszeit, die meine Haut immer wieder beansprucht, ist hier vor allem , das mit Trauben- und Granatapfelkernöl ergänz wird. Da sich meine Haut derzeit besonders anfällig für trockene Stellen und Unreinheiten zeigt, benutze ich das Öl immer morgens und abends nachdem ich mein Gesicht gewaschen habe und bevor ich es eincreme. Danach fühle ich mich frischer und so, als hätte ich meiner Haut gerade auf natürliche Weise etwas Gutes getan. Das Öl eignet sich jedoch auch für stärkere Unreinheiten, da Hanf eine entzündungshemmende Wirkung hat. Somit kann Naturkosmetik, die auf Hanf basiert ist, auch bei fettiger Haut und bei Pickeln angewendet werden.

Mein zweiter Favorit ist die . Wenn ich draußen spazieren gehe oder von Erledigungen nachhause komme, sind meine Hände oftmals rot und voller rissiger Stellen vor allem am Handrücken. Die auf Hanf basierenden Pflegestoffe in der Handcreme sorgen dafür, dass diese innerhalb von wenigen Stunden wieder verschwinden. Zudem wirkt die Creme schnell ein, sodass man keine Spuren in der Wohnung hinterlässt, wenn man sich die Hände eincremt.

Wenn ihr es auch einmal ausprobieren mögt oder noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk seid, habe ich für euch mit Masha10, gültig bis 20.12. Die Produkte von Sativa Beauty sind im Übrigen Unisex – das heißt, ihr könnt sie nicht nur eurem oder eurer Liebsten zu Weihnachten schenken, sondern sie auch noch teilen 🙂

Der Shopping-Guide: Wie finde ich den richtigen Sport BH?

Wenn man mich fragt: eine Runde laufen zu gehen oder ein Workout zu machen, hat vor allem viel mit Überwindung zu tun. Wir müssen nicht nur die Zeit dafür finden, sondern sie uns auch aktiv nehmen, wir müssen genügend Motivation haben und uns gleichzeitig fit genug fühlen, um uns aufraffen zu können, uns selbst zu unser eigenen Priorität machen.

Laut einer Studie, die 2015 im Journal of Adolescent Health erschien, ist für 17% der Befragten im Alter von 18-65 Jahren eine weitere Hürde: ihre Brüste. Dies ist sogar der vierthäufigste Grund, den Frauen nennen, wenn sie gefragt werden, was sie davon abhält, Sport zu treiben. Was mich anfangs kurz verwunderte, leuchtete mir leider auch ein. Dieses unangenehme Gefühl beim Laufen, das einen dazu bringt, die Jacke ein wenig enger um den Körper ziehen, und die Arme zu verschränken, damit die Brüste darunter nicht auf und ab wippen. Wenn man beim Home-Workout bestimmte Übungen nicht machen will, weil die Brüste dabei unangenehm zogen. Diese Gefühle kannte ich noch aus der Zeit, als ich anfing, Sport zu machen und mir einfach irgendeinen BH anzog (kein Scherz!), ohne viel darüber nachzudenken. Schließlich würde ich ja sowieso ein Top oder Shirt darüber tragen und hauptsache bequem, oder? Was ich dabei jedoch außer acht lies, waren die viele Funktionen, die ein BH beim Sport erfüllen muss. Heute wäre es für mich undenkbar ohne Sport-BH Sport zu treiben. Das ist so, wie Laufen gehen in Boots. Es geht, aber wer würde das wirklich wollen?

Funktionen des Sport BHs

Ein Synonym von Sportkleidung ist „Funktionskleidung“ – und das aus gutem Grund. Denn beim Sport haben wir weitaus größere Anforderungen an unsere Kleidung als im Alltag. Sie sollte sich an unsere Bewegungen anpassen, uns bei unseren körperlichen Aktivitäten unterstützen, statt uns davon abzuhalten. Sie darf nicht zwicken, nicht zu eng und nicht zu weit sein, sondern perfekt sitzen, unseren Körper stützen, dabei jedoch möglichst unsichtbar bleiben. Zudem sollte sie unseren Schweiß aufnehmen und schnell wieder trocknen, damit wir die Übungen nicht in nasser Kleidung vollenden müssen. Ganz ähnlich ist es beim Sport BH. Unsere Brüste sind empfindlich, sie haben keine eigene Muskulatur und bestehen zum größten Teil aus Haut. Um Brustschmerzen und ein “Ausleiern“ des Gewebes zu vermeiden, sollten wir einen Sport BH tragen, wenn wir uns bewegen. Dieser stützt unsere Brüste und nimmt uns dieses unangenehme Gefühl, das wir verspüren, wenn sie nicht den nötigen Halt bekommen, den sie eigentlich brauchen. Ein Sport BH hat also gleich mehrere Vorteile. Er verhindert, dass unsere Brüste bei jeder Bewegung mitgehen und erlaubt uns somit größere Bewegungsfreiheit. Dabei werden unsere Brustschmerzen reduziert und wir können ohne Sorge unser Workout beginnen. 

Wir sehen, der Sport-BH muss gleich mehrere Funktionen erfüllen. Ohne ihn wäre ein Workout für die meisten Frauen undenkbar. Mittlerweile gibt es jedoch eine ganze Reihe an verschiedenen Modellen zu kaufen – wie trifft man da die richtige Wahl für seine Bedürfnisse?

Das richtige Modell für eure Größe: 

Zunächst möchte ich hier mit dem Mythos aufräumen, dass Frauen mit kleinen Bürsten keinen Sport BH benötigen. Denn auch kleinere Brüste schmerzen, wenn sie beim Sport auf und ab hüpfen und auch hier wird das Gewebe strapaziert. Damit die Brust mit der Zeit nicht “ausleiert“, gilt es also vorzusorgen und beim Training einen Sport BH anzuziehen.

Hier unterscheidet man grob zwei Varianten: Compression und Encapsulation. Beim der Kompression werden die Brüste flach an den Körper gedrückt, bei den Encapsulation Modellen gibt es quasi wie auch bei einem normalen BH zwei Schalen. Diese können vor allem für größere Brüste sinnvoll sein.

Bei der Wahl eures Sport-BHs kommt es trotz alledem auf die Größe eurer Brüste an. Der BH sollte sich bequem anfühlen, abschließen, aber ihr sollten noch bequem zwei Finger Platz an den Schultern und unter der Brust haben. Steht ihr zwischen zwei Größen, entscheidet euch besser für die Kleinere, weil das Strechmaterial nach mehrmaligem Benutzen des BHs noch etwas nachgeben kann. In der Grafik findet ihr eine kleine Orientierung, aber an sich solltet ihr euch lieber nach oben hin orientieren. So trage ich normalerweise eine Größe 34-36, aber beim Sport-BH benötige ich eine Größe M. Also: nicht wundern, wenn man beim Sport-BH eine größere Größe braucht, also man es bei Alltagskleidung. Zudem wird das Ganze dadurch erschwert, dass sich die Brust immer wieder verändert, abhängig vom Zyklus, Gewichtszu- oder -abnahme und Hormonen. Wer zudem einen größeren Busen hat, sollte auf Modelle mit schmalen Trägern und wenig Stoff möglichst verzichten, da sie schlicht nicht genug Halt bieten. Hier empfiehlt sich eher ein BH mit breiten Trägern und Polsterungen, die zusätzliche Stütze bieten, sodass eure Bewegungsfreiheit während des Workouts nicht eingeschränkt wird. Also: Je größer euer Busen, desto mehr Halt benötigt ihr, deswegen würde ich euch empfehlen, gleich immer zum High Impact Modell zu greifen. 

High Impact:

Zum Joggen, Kampfsport und Crossfit 

Bei der Wahl eures BHs kommt es jedoch nicht nur auf die Größe an, sondern auch auf die Art von Sport, die ihr machen wollt. Beim Laufen empfiehlt sich ein Sport BH mit maximalem Halt, da die Auf- und Ab-Bewegungen beim Sport den Busen strapazieren und zudem für Schmerzen im Rücken und in den Schultern sorgen. Meist werden diese als “High Impact“-Modelle bezeichnet. 

Medium Impact: Wandern und Fahrradfahren 

Für Sportarten wie Wandern oder Fahrradfahren benötigt unser Busen immer noch Halt und Stütze, wenn auch nicht so dringend wie beim Joggen oder Crossfit. Hier empfehlen sich Sport BHs aus der Kategorie “Medium Impact“, die mittlere Stützfunktion bieten. 

Low Impact: Yoga und Pilates 

Nicht ganz so viel Halt benötigt ihr bei Sportarten, wie Yoga und Pilates. Natürlich sollte der BH trotz alledem auch hier richtig sitzen. Sport BHs mit dünnen Trägern, die von der Schulter rutschen, erfüllen hier leider nicht ihre Aufgabe. Damit ihr nicht ständig an eurem Top herumfummeln müsst, empfiehlt sich hier ein Modell mit gekreuzten Trägern am Rücken, sodass diese nicht rutschen oder zwicken können. Diese sogenannten “Racerback“ Modelle erfreuen sich aufgrund dieser Eigenschaft derzeit besonderer Beliebtheit, denn sie ermöglichen maximale Bewegungsfreiheit und verlagern das Gewicht von den Schultern auf den Rücken. Sport BHs für Sportarten wie Yoga und Pilates findet ihr unter der Kategorie “Low Impact.“ 

Das richtige Material:

Einen guten Sport-Bh erkennen

Beim Kauf eures Sport BHs solltet ihr nicht nur auf die richtige Größe und auf Support achten, sondern auch auf das Material und dessen Verarbeitung. Hier lohnt sich ein erster Blick auf die Nähte. Lösen sich diese bereits? Wie viel werden sie wohl aushalten? Hier lässt sich bereits die Qualität des BHs erkennen. Achtet beim Anprobieren darauf,  wie sich das Material anfühlt und wie ihr selbst euch darin fühlt. Wenn es kratzt oder das Material kratzt und schlicht nicht gut sitzt, ist es auch nicht das Richtige für euer Training. Achtet darauf, in welchen Schnitten ihr euch wohl fühlt.

In den meisten Fällen wird Funktionskleidung, somit auch Sport BHs, aus Polyester und Polyamid gefertigt. Das hängt damit zusammen, dass diese Stoffe die Anforderungen, die wir an den Sport BH stellen, am besten erfüllen. BHs aus Kunstfasern sind besonders reißfest, atmungsaktiv, haben einen hohen Stretch-Anteil, fühlen sich weich auf der Haut an und trocknen zudem deutlich schneller als natürliche Fasern wie Baum- oder Merinowolle. Da es sich dabei jedoch um einen künstlichen Stoff handelt, sind viele auf der Suche nach natürlicheren Alternativen, die gleichzeitig unsere Bedürfnisse beim Sport erfüllen. Nike arbeitet mittlerweile an nachhaltigen Alternativen wie den Flyknit Modellen, doch anders als bei normaler Kleidung dauert es mehrere Jahre ein neues BH-Modell einzuführen, denn so ein BH muss mehrere Tests durchlaufen, bis nachgewiesen ist, dass er auch wirklich gut geeignet ist.

Aber mittlerweile gibt es gleich mehrere Brands, die nachhaltige Alternativen anbieten und Sportkleidung aus recyceltem Plastik herstellen. Einen ausführlichen Artikel, in dem diese Labels vorgestellt werden, findet ihr hier.