Au revoir 2017, welcome 2018: Tines persönlicher Jahresrückblick und Vorschau

Es gibt Jahre, da läufts und es gibt Jahre, da lernt man. …

Es gibt Jahre, da läufts und es gibt Jahre, da lernt man. Das vergangene war für mich eher letzteres. Es gehört eben auch zum Leben, dass nicht immer alles glatt läuft, auch wenn man es sich noch so sehr wünscht und man dann manchmal einfach nur ehrlich traurig sein kann. Und trotzdem hatte auch ein Jahr wie 2017 viele wunderschöne Momente mit meinen liebsten Menschen, an spannenden Orten und einige sehr lustige Erlebnisse. Und ich habe einiges angestossen – 2018 kann kommen! Nach Ari, Marie, Yildiz und Kerstin bin nun ich an der Reihe und freue mich, euch auf meinen Rück- und Ausblick mitzunehmen!

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr. Was waren deine persönlichen Highlights?

Definitiv die Reisen! Im Mai ging es nach Rhodos in die wunderschöne Casa Cook mit ihren Swim-up Pools (ich bin immer noch hin und weg) und der wunderbar entspannten Atmosphäre. Interior-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.

Nach Tel Aviv wollte ich schon seit längerem, im September war es dann endlich so weit. Bei manchen Städten macht es einfach „klick“, kaum angekommen, zog mich die „weisse Stadt“ sofort in ihren Bann. Wir sind jeden Tag unzählige Kilometer zu Fuss oder mit dem Rad durch die Strassen gestreift, haben die Bauhaus-Architektur bestaunt und ein kulinarisches Highlight nach dem anderen genossen. Der fröhlich-relaxte Lifestyle der Tel Avivis ist enorm ansteckend, man entschleunigt automatisch und die Nachmittage am Strand tun ihr Übriges. Und ich sage es nochmal: das Essen! Ein Travel Guide folgt übrigens bald auf meinem Blog. Mein Hotel-Tipp: Das Mendeli Street Hotel, ich habe jeden Morgen eine Schneise ins Frühstücksbuffet gefressen! Frisch gebackenes Sesambrot, israelische Eierspeisen, frische Salate, eingelegtes Gemüse – Träumchen.

Was hast du aus dem vergangenen Jahr gelernt?

Das Jahr hat mich zum Nachdenken bewegt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich habe festgestellt, wie gut es sich anfühlt, einfach bei sich selbst zu bleiben, statt das stolze Pokerface aufzusetzen. Ich habe gelernt, geduldiger, liebevoller und nachsichtiger mit mir und auch mit anderen zu sein. Und nicht zuletzt (auch wenn ich das eigentlich schon immer wusste), dass alles gut wird, wenn man daran glaubt und aufs Leben vertraut.

Hast du alle Vorsätze, die du dir genommen hast, auch umsetzen können?

Wer keine Vorsätze hat, muss auch keine umsetzen. #trick17 Haha!

Welche Reisen planst du im kommenden Jahr?

Ich habe mehrere mögliche Ziele im Kopf, fix geplant ist bisher nur unser alljährlicher Skiurlaub in Samnaun. Ich gehe zwar oft auch nur tageweise Skifahren, aber eine ganze Woche am Stück ist doch einfach das Schönste. Das atemberaubende Bergpanorama, stahlblauer Himmel, weicher glitzernder Pulverschnee, kein Internet und abends satt und erschöpft in kuschlige Daunendecken fallen. Yes!

Desweiteren ist ein Shoppingtrip nach Mailand geplant. Mal schauen, ob ich schon die ersten Klamotten fürs Frühjahr finde. Für Mailand habe ich noch einen tollen Übernachtungs-Geheimtipp: in einer ehemaligen Wäscherei befindet sich das von Ilse Crawford eingerichtete Airbnb The Greenhouse mit vollausgestatteter Küche und Platz für zwei Personen. Und der Mailänder Dom ist auch nur einen Katzensprung entfernt. Ich hoffe nur, dass es ab jetzt nicht ständig ausgebucht ist …

The Greenhouse Loft via Aribnb

Was war DIE modische Neuentdeckung von 2017?

Da gab es so einige! Die Rückkehr des Scrunchie! Bevor ihr in Ohnmacht fallt, schaut euch bitte die wunderschönen, aus Vintage-Hermès-Tüchern gefertigten Seiden-Scrunchies des dänische Labels Comfort Objects an! Zur Eingewöhnung kann man sie sich einfach auch ums Handgelenk binden.

Ohne welches Beauty Produkt konntest du in diesem Jahr nicht leben?

Super geeignet für trockene, empfindliche Haut wie meine, für die mechanische Peeling einfach zu krass sind: der Silk Peeling Powder von Sensai! Das Enzympeelingpulver wird einfach in der Handfläche mit ein wenig Wasser aufgeschäumt und entfernt ganz sanft abgestorbene Hautschüppchen. Das Puder ist sehr ergiebig und danach strahlt die Haut wie ein Honigkuchenpferd, versprochen.

Ausserdem bin ich grosser Fan von Ouai Haircare (was so ausgesprochen wird wie das lässig-faule „Ouai“, wenn die sehr coole Französin „ja“ meint). Vor allem die Maske ist der Knaller, nicht gerade günstig, aber zaubert so richtig gesundes Haar.

Ausserdem liebe ich die Hyaluron-Gesichtsmaske von Magicstripes sehr sehr sehr. Wenn man die auflegt, kriegt man zusätzlich gleich noch eine Entspannungs-Zwangspause verordnet, man (oder zumindest ich) kann damit nämlich nicht durch die Wohnung laufen, da flutscht einem das Ding nämlich vom Gesicht. Also schön hinlegen damit, Äuglein zu und eine halbe Stunde Sendepause. Grosse Klasse ist auch der Lockenstab von T3 mit drei auswechselbaren Zylinder-Aufsätzen für die unterschiedlichsten Looks. Die Turmalin-Keramik-Beschichtung reduziert die statische Aufladung und macht die Oberfläche der Haare geschmeidig.

Welches war dein Lieblingsbild auf Journelles und dein Journelles-Instagram-Highlight?

Das Bild vom 5-Jahre-Journelles-Jubiläum. Zum einen weil mir ausnahmslos jedes Outfit richtig gut gefällt, zum anderen… 5 Jahre! Wow! Auch wenn ich als „Auslandskorrespondentin“ leider nicht oft das Vergnügen habe, vor Ort zu sein, macht es einfach Freude, ein Teil dieses tollen Teams zu sein!

Neues Jahr, neues Glück! Mit welchem Look feierst du in das neue Jahr 2018?

Die schönsten Kleider kommen diesen Winter meiner Meinung nach von Ganni. Ich habe noch nicht entschieden, ob es das gepunktete Seiden-Minikleid oder seine grosse Schwester, das lange Wickelkleid wird. Dazu die Knoten-Samthandtasche von No.21 (im Sale!) – fertig! Tagsüber hänge ich dann aber mit meiner Plätzchen-Plauze in der Confidence-Kombi bestehend aus Langarmshirt und Leggings von Calida rum, ein wunderbar weicher Wolle-Seide-Mix!

Was sind deine Vorsätze für das neue Jahr?

Mit Vorsätzen verhält es sich doch ein bisschen so wie früher mit diesem Mitschüler, den wir alle kennen, immer pünktlich, immer perfekt vorbereitet, niemals Eselsohren – das personifizierte schlechte Gewissen. Wenn etwas wirklich nervt, versuche ich das einfach umgehend zu ändern und zwar das ganze Jahr über, das spart jedenfalls die Vorsatzkrise zum Jahresende 😉

Welches sind deine Songs von 2017?

Ich höre eigentlich immer und überall Musik, hier sind ein paar Songs, die mich 2017 begleitet haben.

Der Beitrag Au revoir 2017, welcome 2018: Tines persönlicher Jahresrückblick und Vorschau erschien zuerst auf Journelles.

Continue reading “Au revoir 2017, welcome 2018: Tines persönlicher Jahresrückblick und Vorschau”

Live for the story: Meine Lissabon-Bilder und die Canon Summer Stories

Oh what a trip! …

Oh what a trip! Lissabon stand schon lange auf meiner City-Trip-Liste, also haben wir am langen Wochenende mit unseren besten Freunden und deren zwei Kindern ein Airbnb-Apartment in Bairro Alto gemietet und die Stadt erkundet. Es war unglaublich anstrengend, unheimlich gemütlich und rundum schön – die Stadt hat uns nachhaltig begeistert.

Wir sind jeden Tag rund 15 Kilometer gelaufen, haben die schweren Babies in der Trage die Hügel hinauf und wieder runter getragen, die besten Fisch-Menüs in local Restaurants und Aperol Spritz in den tollsten (Rooftop-)Bars genossen und können jetzt locker behaupten, noch mal einen Urlaub hinten dran hängen zu müssen. Aber ist es nicht gerade so schön, weil man so viel erlebt und in kürzester Zeit so viel gesehen hat? Oui oui!

5 Tage Lissabon und wir fühlen uns wie echte Locals – und ein wenig wie Superheros, dieses Chaos mit allerbester Laune überstanden zu haben. Bevor ich euch einen ausführlichen Reisereport mit meinen Tipps aufschreibe, möchte ich daher erst mal meine Lieblingsbilder der vergangenen Tage zeigen. Ich habe für den ersten richtig sommerlichen Trip des Jahres mit der Canon EOS M6 fotografiert. Eine große Erleichterung, die Kompaktkamera anstelle meiner riesigen 5D dabei zu haben, insbesondere weil sie so leicht zu bedienen ist. Ich habe die Kamera immer um die Schulter hängen gehabt und all die kleinen, besonderen Momente zwischendurch festhalten können – vor allem die Familienbilder von den Kindern sind ganz besondere Erinnerungen, die wir uns Jahr für Jahr wieder ansehen und staunen können, wie schnell die Babies gross werden.

Mein Lieblingsfoto ist das von Ava, als sie hinter einer Taube auf dem Praca de Comércio hinterher rennt und binnen Sekunden den halben Platz überquert hatte. Während ihre Mama schon schnellen Schrittes hinter ihr her eilte, um sie nicht aus den Augen zu verlieren, quietschten Levi und Lia vergnügt in ihren Tragen vor sich hin und wir stellten fest, was für eine wunderbar hübsche Stadt Lissabon doch ist. Ich liebe die Leichtigkeit und Energie des Bildes – eine tolle Erinnerung!

Der Grund für meinen Kameratest ist übrigens der Start unserer großen Zusammenarbeit für die „Canon Summer Stories“ mit Zoe Kravitz in der Hauptrolle (hier geht es zum Kampagnenfilm)!

Wir launchen heute den großen Journelles x Canon Foto-Wettbewerb, für den ihr uns eure liebste Sommergeschichte mit dem dazugehörigen Bild einsenden könnt, um eine Canon EOS M10 Kamera zu gewinnen. What’s your favourite story?

Ausserdem habt ihr die Chance, Teil der grossen Canon Summer Stories Live Gallery zu werden.

Alle Informationen findet ihr hier!

In Kollaboration mit CANON

Der Beitrag Live for the story: Meine Lissabon-Bilder und die Canon Summer Stories erschien zuerst auf Journelles.

Continue reading “Live for the story: Meine Lissabon-Bilder und die Canon Summer Stories”

Eine wahre Airbnb-Geschichte über Zugehörigkeit

Jörg, der Ende der 1950er Jahren geboren wurde, hat bis zu seiner Reise nach Berlin im Mai 2012 nie ein vereintes Deutschland erlebt. Die Reise, die er zusammen mit seiner Tochter unternahm, und eine dortige zufällige Begegnung veränderten alles.