Iman: Die Währung eines Models ist sein Aussehen

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Laut Iman (57) ist der Look eines Models seine einzige Währung.

Das ehemalige Supermodel wurde als Studentin entdeckt und landete schnell seinen ersten Job bei der ‘Vogue’. Als farbige Frau in der Mode-Industrie wurde Iman bei den Foto-Shootings häufig anders als ihre hellhäutigen Kolleginnen behandelt. Ein Fotograf erwartete damals sogar von ihr, ihr eigenes Make-up mit ans Set zu bringen. Als Folge dieser negativen Erlebnisse rief der Modestar sein eigenes Kosmetik-Label ins Leben, das sich auf Make-up für farbige Frauen spezialisierte. “Dein Aussehen als Model ist deine Währung. Das ist alles, was du hast. Keiner interessiert sich dafür, wie du im wahren Leben aussiehst. Keiner wird sagen, dass der Visagist furchtbar war. Sie sagen, dass du schrecklich ausgesehen hast, und sie werden dich nicht noch einmal buchen”, erklärte sie gegenüber dem ‘Interview’-Magazin ihrer Kollegin Naomi Campbell (42), die das Gespräch führte.

Iman ist seit 1992 mit dem Musiker David Bowie (66, ‘Heroes’) verheiratet und die beiden haben zusammen eine Tochter, Alexandria. In dem Interview gab sie das Geheimnis ihrer nach so vielen Jahren immer noch harmonischen Beziehung preis: “Natürlich muss man sich gegenseitig attraktiv finden und sich respektieren. Dort beginnt alles. Wir bleiben auch sehr privat, was unsere Beziehung angeht, und haben schon sehr früh beschlossen, dass wir die Presse aus unserem Haus heraushalten wollen. Wir verstehen den Unterschied zwischen der Öffentlichkeit und dem Privatleben. Und wir haben sehr viel Spaß miteinander. Er ist sehr englisch in seiner Art und ein wahrer Gentleman”, verriet Iman © Cover Media

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Coco Rocha: Steven Meisel war mein bester Lehrer

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Coco Rocha (24) sprach in einem Interview darüber, wie sie am Anfang ihrer Karriere viel von dem berühmten Fotografen Steven Meisel lernen konnte.

Es waren die Ratschläge des Starknipsers, die dem Model zu seinem Erfolg verhalfen. Dies sei auch der Grund, warum sie als Mentorin bei der Reality-TV-Show ‘The Face’ auftreten wolle, erklärte Rocha auf ‘modelinia.com’: “Ich hatte nie das Glück, an dieser Art von Mentoren-Programm teilzunehmen. Ich denke, dass mein bester Lehrer Steven Meisel war. Er hat mir die Chance meines Lebens gegeben! Ihm verdanke ich meine Karriere, einfach nur deshalb, weil ich mit ihm arbeiten durfte. Er war derjenige, der ausschließlich mit mir ein paar Monate lang gearbeitet hat und jeden meiner Schritte beeinflusste. Er erklärte mir, welche Shows ich machen sollte, welche Fotoshootings wir machen werden. Das faszinierte mich sehr. Jetzt blicke ich zurück und erkenne, dass das eine große Ehre war. Nicht alle Models haben das.”

Rocha verriet einen wichtigen Tipp, den man als Newcomer stets beachten sollte: Eine positive Einstellung sei auf dem Weg nach oben in der Modeindustrie unerlässlich. Darauf lege sie auch bei den Kandidatinnen ihrer neuen Fernsehsendung viel Wert: “Der beste Rat ist meiner Meinung nach, dass es nett ist, wichtig zu sein, aber ebenso wichtig, nett zu sein. Ich glaube, dass jedes Model und auch jeder Mensch so leben sollte. Man sollte mit dem Visagisten ebenso umgehen wie mit einer Kollegin. Es spielt keine Rolle, wer du bist, so lange du deine Arbeit erledigst – das ist alles, was zählt. Für meine Mädchen gilt das gleiche. Ich will keine negative Einstellung bei ihnen sehen. Ich will nichts von irgendwelchen Streitereien wissen. Ich will, dass sie das tun, was sie tun sollen, dass sie dem Team und sich selbst helfen und sich verbessern”, erklärte sie.

Abschließend räumte die schöne Kanadierin noch mit einigen Mythen des Model-Daseins auf. So versicherte sie, dass das Modeln nicht immer ein glamouröser Job sei, in Wahrheit könne er sehr grausam sein: “Modeln hat nichts mit einem dramatischen Lebensstil zu tun. Es geht darum, sehr, sehr hart und unter Zeitdruck zu arbeiten. Man arbeitet so hart wie nie zuvor und man muss eine kluge Geschäftsfrau sein. Es ist nicht nur Glitzer und Glamour”, schloss Coco Rocha das Interview. © Cover Media

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