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ETHICAL FASHION SHOW
Alle Halbjahre wieder werden uns auf der Fashion Week in Berlin viele neue Kollektionen von etablierten Brands und Newcomers gezeigt.
Wir haben uns auf der Ethical Fashion Show, im Green Showroom und auf der Seek nach interessenten, neuen Labels umgeschaut und voilà, hier ist die Auswahl, die wir Euch ans Herz legen wollen: Contemporary Womenswear von Jungle Folks und Kinderkleidung von Infantium Victoria.

Plus: Exotisches, Anschmiegsames und locker Gewebtes aus der internationalen Ecke.
Es wurde viel auf der Messe diskutiert über Transparenz beim Sourcing. Ist es möglich, die komplette Lieferkette zu kontrollieren? Sicher zu stellen, dass die Kleidung unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wird und aus umweltschonenden Rohstoffen? Sicher, für große Unternehmen, die schon lange bestehen, eine Herausforderung.

Sicher einfacher für kleine, neue Unternehmen, die gleich von Anfang an alles richtig machen. Und doch: Einfach ist es auch für Newcomer nicht. Es ist vielmehr eine bewusst gewählte Strategie, bei der Nachhaltigkeit an 1. Stelle steht. Umso mehr freuen wir uns über all die Labels, die sich dieser Verantwortung stellen und uns als Konsumenten Produkte anbieten, die moralisch, ethisch und ökologisch vertretbar sind. Produkte, die ihren Preis haben und die es aber wert sind.
Eine derer, die es richtig machen, und deren Kollektion uns supergut gefallen hat (das Header-Pic: „schwarzer Overall“ ist übrigens von ihr), ist Pauline Marie Treis von Junglefolk: Faire Produktion in Kolumbien, bei der lokales Handwerk unterstützt wird und eine feine Auswahl an innovativen Biostoffen. Umgesetzt in eine schnittechnisch raffinierte, coole und zeitgeistige Kollektion, zeitlose Stücke im Repertoire, losgelöst vom unnützen Monatskollektionsrhythmus der sich unermüdlich replizierenden fast fashion. Auf ihrer Webseite kann man Bekanntschaft machen mit den SchnittmacherInnen, den NäherInnen, den Handarbeitern.
Fashion Revolution Days und des Slogans
Im Rahmen des Fashion Revolution Days und des Slogans „Who made your clothes” wollen wir die Designerin Karin Jordan vorstellen.
Sie betreibt ein Atelier in Berlin und macht, let’s just call it… „Kleidung für das Daily Business“. Denn die Kollektion ist wandelbar und variabel und funktioniert im Job genauso wie für alle anderen Aktivitäten des Tages, hinein bis ins Abendprogramm.
Für jede Kundin gibt es eine intensive Beratung, innerhalb derer ihre subjektive Vorstellung, aber auch der objektive Blick der empathischen Designerin zum Tragen kommt. Das sonst oft als rein verkaufsorientiert empfundene Beratungsgespräch mit herkömmlichen Verkäuferinnen „das steht dir totaal gut, das würde ich unbedingt noch dazunehmen“, existiert hier nicht….“ Im Dialog mit Karin erfahre ich mehr:
Designmob:
Wie läuft ein Beratungsgespräch bei euch ab?
Du scheinst da sehr sensibel zu sein-wie sehr lässt du dich auf die Person ein-bzw. liege ich richtig und hast du einfach einen guten Zugang zu Menschen, kannst ein vertrautes Verhältnis schaffen, das man sonst eher nur zu Freundinnen hat und bist so in der Lage ganz anders ansetzen?
Karin Jordan:
Was uns unterscheidet von durchschnittlich verlaufenden Verkaufsgesprächen ist, dass wir Frauen ernst nehmen in ihren Bedürfnissen.
Das heißt, wir hören zu und nehmen wahr, was hinter dem gesagten Wort möglicherweise unausgesprochen anIntentionen sichtbar werden will. Im Verlauf einer Beratungsaktion kristallisieren wir im Prozess gemeinsam mit der Kundin ihren ganz persönlichen Stil heraus.
Wir geben Feedback bezogen auf das Fremdbild, respektieren aber immer dabei das Selbstbild jeder Frau.
Die Kundinnen spüren, dass wir sie in ihren Wünschen und auch Unsicherheiten respektieren. Dadurch entsteht ein warmes Miteinander, woraus sich ein Vertrauensverhältnis langfristig entwickeln lässt. Darauf aufbauend bieten wir unseren Kundinnen immer auch noch neue gestalterische Kontexte an, wodurch sich jede Frau aus ihrem eigenen, manchmal festgefahrenem Selbstbild heraus entwickeln kann. Das wunderbare an Mode ist, wenn wir sensibel damit umgehen, lässt sie uns Muster brechen, auch im Inneren. Wenn wir es so sagen wollen ein „Dornröschenkuss“.
Im Konkreten sieht es so aus, dass eine auf sich aufbauende Designlinie besteht mit einer Fülle an vorhandenen Modellen vor Ort, die in den Größen 36 bis 48 auf Lager sind und dadurch Frauen in allen Körpergrößen bei uns was finden und willkommen sind.
SUNFLOWERS & CHLOE
Unilever Magnum
Trendcheck: KIM KARDASHIAN Handyhülle LuMee, BODYCHAINS, Statement BADEANZÜGE
Jetzt wird gebommelt – egal ob lässig an der Jacke oder verspielt an den Schuhen! Diesen Sommer kann es nicht bunt genug sein. Weitere stylische Must-Haves verraten wir euch hier im Video.






