Gerry Weber launcht neue Marke talkabout

Im Gespräch: Der Name talkabout ist nicht nur auf der Panorama, sondern auch bei Kollektions- und Markenentwicklung Programm Cosy bis elegant: Die Kollektionsaussage ist feminin und lässig Mit den Key-Looks wird bereits in Richtung Contemporary gearbeitet Händler benötigen eine Fläche von rund 25 Quadratmetern für das talkabout-Konzept Bislang hielt sich Gerry Weber von den Berliner Messen fern. …

Im Gespräch: Der Name talkabout ist nicht nur auf der Panorama, sondern auch bei Kollektions- und Markenentwicklung Programm

Im Gespräch: Der Name talkabout ist nicht nur auf der Panorama, sondern auch bei Kollektions- und Markenentwicklung Programm

Cosy bis elegant: Die Kollektionsaussage ist feminin und lässig

Cosy bis elegant: Die Kollektionsaussage ist feminin und lässig

Mit den Key-Looks wird bereits in Richtung Contemporary gearbeitet

Mit den Key-Looks wird bereits in Richtung Contemporary gearbeitet

Händler benötigen eine Fläche von rund 25 Quadratmetern für das talkabout-Konzept

Händler benötigen eine Fläche von rund 25 Quadratmetern für das talkabout-Konzept

Bislang hielt sich Gerry Weber von den Berliner Messen fern. Düsseldorf war der Ort, an dem sich das Unternehmen mit seinen Marken präsentierte. Doch mit der neuen Marke talkabout ändert sich vieles. Der Name der Marke ist Programm: Nicht nur will die Marke durch ihre puristisch-femininen Looks ein Fashion-Statement setzen, vielmehr ist auch der Entwicklungsprozess Gegenstand vieler interner Diskussionen und Neujustierungen: „Wir arbeiten im ständigen Dialog – im Team und mit den Händlern“, so Viktoria Simeoni, Head of Product Management für talkabout. Man habe sich bewusst Zeit genommen, um die Marke behutsam zu entwickeln und will nichts überstürzen. Insgesamt besteht das Team aus rund 12 Mitarbeitern und kann so schnell kommunizieren und reagieren.

Trendy, cook, cozy, relaxed: Alles geht, nichts muss

talkabout ein femininer Allrounder. Sie ist gemacht für einen 24h-Lifestyle moderner Frauen. Die Kollektion ist clean, gleichzeitig aber immer noch weiblich (denn das kann Gerry Weber), bleibt aber bequem und lässig ohne ins Casuale abzufallen. Mit den Key-Looks geht talkabout bereits in Richtung Contemporary. „Wir wollten eine hochwertigere Aussage im kommerziellen Segment schaffen“, so Simeoni. Eine Marktanalyse hatte ergeben, dass es in dieser Nische noch enormes Potential gäbe. Hochwertige Materialien und ausgezeichnete Passformen (in den Größen 34-44) sowie ein schlicht-elegantes Labeling unterstreichen den Anspruch. Der Durchschnittspreis liegt im VK bei 45 Euro. Shirts liegen in der Range zwischen 19,99 und 59,99 Euro, Blusen zwischen 39,99 und 99,99 Euro. Kleider zwischen 59,99 und 119,99 Euro.

Ab März 2017 im Handel

talkabout wird zunächst ausschließlich an Fachhändler geliefert. Ab August startet eine Testphase für die Saison H/W16 mit rund 35 Kunden im deutschsprachigen Raum statt, u.a. mit Platzhirschen wie L&T in Osnabrück oder Kastner & Öhler in Österreich, aber auch kleineren Händlern in eher ländlichen Regionen. Man wollte in der Pilotphase einen guten Durchschnitt deutscher Fachhändler haben, um ein gut verwertbares Feedback zur Kollektion zu erhalten. Ab März 2017 soll talkabout dann flächendeckend in den Handel eingeführt werden. Schwerpunkt soll auf der DACH-Region liegen. Mittelfristig sind auch ein eigener Onlineshop und Monolabel-Stores denkbar, wenn auch noch nicht konkret in Planung.

Im Jahr wird es 12 Liefertermine mit 25-30 Teilen je Auslieferung geben. Als vollvertikale Marke steuert talkabout die neuen Kollektionen direkt auf die Flächen ein. Genaue Abverkaufsanalysen sollen eine schnelle Trendumsetzung garantieren. „Am Ende entscheidet der Markt, also der Endkunde, was geliefert wird“, so die Aussage aus dem Vertrieb, der von Jens Herzig geleitet wird.

Die Resonanz auf talkabout war zumindest auf der Messe gigantisch. Gerry Weber-CEO Ralf Weber wirkte sichtlich erleichtert über den Rummel. Offenbar traut der deutsche Handel dem Konzern es durchaus zu, mit talkabout neue Spannung auf die Fläche zu bringen. Das Vertrauen ist da, eine gute Kollektion auch – jetzt muss tatsächlich der Kunde entscheiden…

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Max Mara setzt stärker auf Contemporary

Tresophie Charlotte: Romantisch und verspielt Aiim und Tresophie heißen die neuen Womenswear-Marken aus dem Hause Max Mara. …

Tresophie Charlotte: Romantisch und verspielt

Tresophie Charlotte: Romantisch und verspielt

Aiim und Tresophie heißen die neuen Womenswear-Marken aus dem Hause Max Mara. Mit den beiden jungen Labels will die italienische Modegruppe ihr Profil im Contemporary Segment stärken.

Aiim, was die Abkürzung für „Art is inside me“ ist, wird sich auf Strick konzentrieren. Die erste Kollektion für die Saison FS17, die Inspirationen des tschechischen Art-Nouveau-Künsters Alfons Mucha aufgreift, umfasst Pullover Cardigans, Kleider, Hosen und Röcke. Dabei spielt das Label mit 3D-Jacquards, Mesh, Spitze, Jersey und Tüll. Der Durchschnittsverkaufspreis soll bei rund 160 Euro liegen.

Tresophie will eher den Bereich der Formalwear bespielen. Schwerpunkt liegt auf Kleidern und Separates (Shirts, Jacken, Boleros) für unterschiedliche Anlässe, die unter den Prinzessinnen-Namen Kate, Beatrice und Charlotte in drei Stilrichtungem (Glamourös, Romantisch oder Klassisch) tendieren sollen. Die Durchschnittspreislage liegt bei rund 280 Euro.

Die neuen Labels sollen im Januar in ausgewählten Multi-Label-Stores in Italien, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Russland ihr Debüt geben. Im Herbst 2017 sollen sie dann auch in den USA vertrieben werden. Bis zum Ende des nächsten Jahres sind Onlineshops und sogar eigene Läden geplant.

Die Max Mara Gruppe hat sich bereits sehr differenziert aufgestellt. Neben der Kernmarke Max Mara gibt es die Labels Sportmax, Weekend Max Mara, Max & Co, Marella, iBlues, Pennyblack, Marina Rinaldi und Persona.

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