Modepilot’s Choice: Blütenröcke, die man sich leisten kann!

Gestern haben wir euch ja schon ausführlich den Trend dieser wunderbaren Röcke vorgestellt, die aussehen, wie aus Blütenblättern zusammengesetzt und eine wirklich tolle Alternative zum klassischen Rock bieten. Im Modepilot Shop hat Parisoffice dazu bereits eine Auswahl der schönsten Modelle zusammengestellt.

Da sind einige dabei, die wirklich zum verlieben sind. Aber Vorsicht: Sie sind nicht gerade schonend für unsere Geldbeutel und die sind ja besonders vor Weihnachten gerne mal ein wenig überstrapaziert.

Aber keine Angst, es gibt tatsächlich richtig gute Alternativen, die wunderbar aussehen und trotzdem erschwinglich sind. Wer möchte, kann also getrost auf den Trendzug der hübschen Röcke aufspringen – und das halbwegs ohne schlechtes Gewissen!

Hier eine kleine Auswahl an hübschen Modellen. Nach Preisen sortiert:

1. Klassisches Modell in dezentem Karo

Bildschirmfoto 2013-12-10 um 23.31.15Der Rock ist figurbetont geschnitten und hat seitlich eingearbeitete Taschen. Durch das vorne zusätzlich eingearbeitete Stoffstück wirkt die doch recht klassische Form gleich ein viel interessanter fürs Auge. Preis: Rund 55 Euro, Warehouse über Asos.

2. Mini aus Crêpe und Jersey

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Dieses Modell ist zwar ein wenig kürzer, ist in Kombination mit einer dicken Strumpfhose aber dennoch gut tragbar. Das asymmetrische Design ist außerdem sehr schmeichelhaft für die Figur. Preis: Rund 150 Euro. Maje über Net-a-Porter.

3. Wickelrock aus Wolle

Bildschirmfoto 2013-12-10 um 23.34.47Dieser Rock ist nicht nur wirklich schön, sondern auch noch warm! Mit einem dicken Pulli dazu lässt sich ganz leicht ein echt lässiges Outfit stylen. Preis: Etwa 170 Euro. Whistles über Asos.

4. Bedruckter Rock aus feiner Seide

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Zugegeben: Das Träumchen ist was den Preis betrifft schon eher grenzwertig aber ich finde ihn einfach wunderbar und wollte ihn euch deshalb nicht vorenthalten! Durch den gelungenen Schnitt zaubert er eine gute Silhouette. Die Schleife, mit der er vorne gebunden wird, verleiht ihm zusätzlich einen lässigen Touch.
Preis: Etwa 380 Euro. Isabel Markant über Net-a-Porter.

Viel Spaß beim Shopping!!!

Fotos: Screenshots der Websites

Wintertrend: Röcke wie aus Blütenblättern

Winterzeit: Anti-Rock-Zeit? Nein, für was gibt es warme blickdichte Strümpfe. Und so können wir uns getrost der Weiterentwicklung des Origami-Rock-Trends aus dem Sommer widmen. Parisoffice plädierte damals streng dagegen. Und nun beginnt sie selbst zu wackeln, hat sie mir anvertraut. Denn: Der Trend mit dem großen Schritt und den Stoffteilchen um die Hüfte hat im Winter eine realistischere Variante eingeschlagen. Er wird mit anderen Stoffteilchen unterlegt und diese wurden nun auch verlängert. Damit wird der Trend tragbar. Und das schaut super aus!

Noch mal konkreter: Wie bei einer Tulpe die Blütenblätter ineinander greifen so schließen sich die Stoffteile in Wickeloptik vorne übereinander. Diese Technik verleiht den Röckchen die Anmutung einer Tulpenblüte, die gerade im Begriff ist, sich zu öffnen. Und auch die Beweglichkeit, große Schritte zu tun. Wichtiger Hinweis für alle, die es eilig haben.

Im Grund ergibt diese Wickelung eine A-Linien-Silhouette. Wie bei Kenzo. Enge Bleistiftröcke bekommen einen Eyecatcher und neuen Bewegungs-Spielraum. Wie bei Alexis Mabille.

Auch eine verspieltere Form ist immer wieder zu sehen. Die ist ein wenig mehr ausladend (so wie bei Balmain zum Beispiel) und erinnert schon allein durch die Form an ausladende Blüten.

Auf alle Fälle ist dieser Trend eine willkommene Alternazive zum klassischen Rock, die sich sowohl mit einer feinen Bluse wie auch mit einem dicken Pulli super easy stylen lässt.

Hier findet ihr die schönsten Modelle im Bild. Und in unserem Online-Shop findet ihr die schönsten Modelle zum Shoppen.

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Kenzo

Alexis MabilleAlexis Mabille

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Valentino

Balmain

Balmain

Carven Carven

Maison Martin Margiela Maison Martin Margiela

Rag & Bone

Rag & Bone

Giambattista ValliGiambattista Valli

Just Cavalli

Just CavalliModepilot-Tulpenröcke-_aw13_Shopping-Fashion-BlogReed KrakoffModepilot-Tulpenröcke-_aw13_Shopping-Fashion-BlogPeter Pilottoalexander_wang_aw13_0051Alexander Wangproenza_schouler_aw13_0061Proenzo SchoulerTemperley London

Temperley London.

Das Modell oben ist aber eher schon eine normale Quetschfalte. Wie auch bei Alexander Wang. Tatsächlich ist der Übergang fließend, aber wann hatten wir das letzte Mal schon einen Rock mit Quetschfalte an? Das war ziemlich lange was für Omas und Damen aus den sehr bürgerlichen Vierteln.
Die Modepilot.Redaktions-Favoriten sind: Kenzo und Martin Margiela.

Fotos: Catwalkpictures

Erin O’Connor: Figur bestimmt Style

Bild von Erin O'Connor

Erin O’Connor (35) folgt lieber ihrer Figur als einem Trend.

Das Model zählt zu den gefragtesten Namen der Modeindustrie und tritt als Mentorin in der britischen Casting-Show ‘The Face’ neben Naomi Campbell (43) und Caroline Winberg (28) auf. O’Connor hielt noch nie viel von Trends, sondern setzt eher auf Klamotten, die zu ihrer Figur passen: “Meine Figur hat schon immer meine Style-Wahl bestimmt. Und im Laufe der Jahre habe ich meinen Look weicher gemacht und androgyne Looks mit femininen kombiniert”, erklärte sie im Interview mit dem britischen ‘InStyle’-Magazin. “Meine liebste Ladenkette ist COS wegen der simplen Silhouetten.”

Im Laufe ihrer Karriere lief die Britin für Labels wie Christian Dior, Versace und Prada. Ihr modisches Highlight fand dabei im Jahr 2009 statt: “Mein ultimativer Roter-Teppich-Moment war, als ich ein schwarzes Ballkleid von Jean Paul Gaultier auf dem Met Ball in New York trug. Schon lange bevor ich anfing für ihn zu modeln, war ich von seiner Fähigkeit, Fantasien zu erschaffen, besessen. Er ist eine sehr spezielle Person für mich”, berichtete sie.

O’Connor macht stets eine gute Figur auf dem roten Teppich – auch wenn sie nicht immer Designerkleidern den Vorzug vor einer bequemeren Variante gab. “Mein erstes Mode-Stück, das ich kaufte, war eine Levi’s 501. Ich habe in den vergangenen Jahren ein wenig mit den Trends geflirtet, aber ich verlasse mich immer gern auf die großen Klassiker. Ich bevorzuge es, einen modischen Touch zu zeigen, statt mich von einem Trend regieren zu lassen.”

Bei der ersten britische Staffel von ‘The Face’ mit Erin O’Connor und ihren zwei Kolleginnen ging Emma Holmes kürzlich als Gewinnerin hervor. © Cover Media

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Schneewittchen oder langer Partyabend?

Irgendwie ist man zur Weihnachtszeit so overloaded mit Glitzer und Kugeln und Lichtern und all dem Glitter-Krimskrams. Deshalb schaue ich in die meisten festlich dekorierten Schaufenster nur kurz rein. Gestern bin ich aber stehen- und hängengeblieben: Das Weihnachtsschaufenster von Yousefy (Edel-Boutique am Promenadeplatz in München) hat mich echt überrascht und entzückt. Und das will ich Euch nicht vorenthalten. Guckt mal:

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Ist doch mal was anderes als Weihnachtsmann und Tannenbaum! Okay, ob es jetzt Schneewittchen neu interpretiert sein soll oder ein total müdes Münchner Party Girl ist, weiß ich auch nicht.

Was sagt Ihr?

Fotos: isaroffice/Modepilot

Rosie Huntington-Whiteley: Rote Verführung

Bild von Rosie Huntington-Whiteley

Rosie Huntington-Whiteley (26) setzte auf die Farbe Rot für die British Fashion Awards.

Die Engländerin erschien im London Coliseum in einem roten Jackett und Color-Blocking-Hosen aus der Frühlingskollektion 2014 von Antonio Berardi. Die gerade geschnittenen Hosen hatten im oberen Teil den gleichen Rotton wie der Blazer und gingen dann in einen blassen Hautton und später in Schwarz über. Von weitem sahen die ungewöhnlichen Hosen so aus, als ob die schöne Blondine scharlachrote Shorts und kniehohe Stiefel trug. Sie kombinierte das Outfit allerdings mit schwarzen spitzen High Heels. Einfacher silberner Schmuck und ein Lippenstift im gleichen Ton wie der Blazer perfektionierte den Look.

Ihre Kollegin Suki Waterhouse (21) setzte auf eine ausgeschnittene Nummer in einem blasseren Farbton. Das Model wirkte elegant in seinem fliederfarbenen Spitzenkleid aus der Burberry Prorsum Frühjahrskollektion 2014, die seine schlanke Figur perfekt betonte. Als Accessoires hatte Waterhouse eine kleine metallische Clutch dabei und trug eine lange Kette. Mit einem weichen lilafarbenen Augen-Make-up, Lippen in Nude und ihrem blonden Haar in einem verwuschelten Zopf sah sie wie ein Laufsteg-Model aus.

Edie Campbell (23) bewies, warum sie den Titel als Model des Jahres verdiente und trat in einem legereren und trendy Ensemble auf. Die schwarzhaarige Beauty trug ein verziertes Jackett, hochgekrempelte dunkle Jeans im Boyfriend-Style und eine Clutch von Louis Vuitton.

Alle drei Damen – Rosie Huntington-Whiteley, Suki Waterhouse und Edie Campbell – machten in ihren unterschiedlichen Looks eine tolle Figur. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Make-Up-Trend: Gold! Gold! Gold!

Wer einen Blick auf die Winterschauen geworfen hatte, dem ist sicher schon aufgefallen. Es funkelt und glitzert was das Zeug hält, zumindest, was das Make-Up angeht. Denn neben den All Time Favorites wie den Nude-Looks und Smokey Eyes spielt vor allem Gold im bevorstehenden Winter eine tragende Rolle.

Und das freut uns sehr, denn keine andere Farbe verleiht so viel Glamour, wie die der Edelmetalle und unterstreicht andererseits bestens den feineren und auch blasseren Teint, den der Winter gezwungenermaßen mit sich bringt.

Augen, Wangen und sogar Wimpern werden auf verschiedenste Weisen mit Gold- oder Bronzenuancen betont und super in Szene gesetzt.

Wir haben die Bilder der Schauen durchforstet und die schönsten Looks für Euch ausgesucht:

dior_bss14_0002Dior (Bild 1 bis 3) setzt beim Gold-Trend auf “mehr ist mehr” und bringt nicht nur die Augen zum Strahlen. Hier kommt das Edelmetall großflächig zum Einsatz und verlangt dann schon etwas mehr Probierfreudigkeit. Toll sieht es trotzdem aus finde ich.

Mir gefallen besonders die so gut in Szene gesetzten Augenbrauen, denn die sind ja wichtig, wie lange nicht mehr.

dior_bss14_0013 So ein toller Look ist nicht einfach nachzuschminken. Da braucht es schon den Experten. Wir haben einen gefragt, wie das geht. Hier die Amtwort:

Auf die Augenbraun wird ein Flüssiggold aufgetragen, welches aus einer lack-artigen Konsistenz besteht, die nach dem Auftragen erhärtet. Der Look kann mit Hilfe von flüssigem Eyeliner in goldener Farbe nachgeschminkt werden. Den goldenen Lack gleichmäßig mit einem nackten Wimpernbürstchen einkämmen.

Naja, das ist ein bisschen kompliziert. Eher ein Look für Könner.

dior_bss14_0030Chanel zeigt Glitter in Gold und Silber. Das hat doch irgendwie etwas Märchenhaftes und erinnert mich an den Zauber einer Schneekugel. Durch die Kombination mit absolut dezentem Make-Up wirkt es aber trotzdem nicht übertrieben.

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Schon von Weitem bringt der Look die Augen zum Strahlen und wirkt dabei eigentlich erstaunlich dezent:

Chanel Chanel

Auch Damir Doma setzt in diesem Winter auf Gold – und zwar in der Kombination mit kühlem Hellblau:

Damir Doma Damir Doma

Céline bleibt zwar im Großen und Ganzen dem Nude-Lookgekonnt treu, springt aber dennoch ein bisschen auf den Gold-Trend auf. Ein leichter Schimmer auf den Wangen wirkt zwar nur sehr dezent, verleiht dem zurückhaltenden Make-Up aber einen besonderen Touch:

Céline Außerdem lenkt der Goldstaub die Aufmerksamkeit toll auf die Wangenknochen und gibt den Gesichtern Form.

Céline Céline

Für die, die es gerne dezent mögen, zeigt Hermès eine gute Variante. Nur die Lider sind mit einem Goldhighlight – in dem Fall einem Kupferton – betont:

Hermès hermes_aw13_0285

Hier bei Aigner (die folgenden drei Bilder) findet sich eine Kombination aus den Metallic-Tönen Gold und Bronze.

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Die ist schön dezent und auch im Alltag super tragbar. Die Töne verleihen doch gleich ein wenig mehr Glamour ohne übertrieben zu wirken.

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Fotos: Catwalkpictures