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JOURlook: in Brokatrock und Jeansjacke nach den Fashion Weeks

Nach zwei Wochen Fashion Week in Mailand und Paris bin ich nun endlich zu Hause angekommen. Ich habe mich durch unendlich viele Kollektionen gekämpft, um das Beste für meinen Store auszusuchen. Nicht immer ist das erfreulich, da sich bei manchen Designern nichts mehr verändert, die Kreativität auf der Strecke bleibt oder die Preise immer utopischer werden. Dann muss man sich trennen. „Schluß machen“ macht natürlich nie Spaß und ist mit viel Ärger verbunden.

Zum Glück ist aber der große Teil der Kollektionen wundervoll und ich freue mich schon auf Ende Februar. Dann geht es in die zweite Runde und die Show-Kollektionen werden gezeigt. Bis dahin widme ich mich meinem Store, den ich gerade einer kleiner Renovierung unterziehe. Es wird nie langweilig!

Bis nächste Woche!

Rock: Red Valentino, Jeansjacke: MM6 by Maison Margiela, Tasche: Miu Miu (ähnlich hier), Schuhe: Converse x Comme des Garcons Play

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Kompetent bei Minusgraden: So werden Business-Looks wintertauglich

Vielleicht geht es nur mir so, aber ich finde im Sommer ist wirklich alles ein wenig leichter. Die Abendplanung kann nach Lust und Laune nach draußen verlegt werden, die Sonne scheint einem länger auf die Nase und man kann die geballte Produktvielfalt des eigenen Kleiderschrankes auskosten. Keine lästigen Strumpfhosen, adé Pullover über dem Lieblingstop, tschüss zu geschlossenen Schuhen und auf Wiedersehen schwerer Wollmantel.

Besonders bemerkbar machen sich die kalten Temperaturen, wenn Anlasskleidung angesagt ist. Der Bleistiftrock arbeitet sich dank Strumpfhose in Richtung Hintern hoch, der Wollpullover über der Seidenbluse sorgt für Schweißausbrüche, bevor man überhaupt auf der Arbeit angekommen ist und Schneeregen verwandelt die sorgfältig gefönten Haare in ein Vogelnest. Auch wir von Journelles kennen das Problem zur Genüge. Zwar ist bei uns glücklicherweise jeden Tag Casual Friday angesagt. Oft genug verlangen jedoch Termine und Presse-Events nach einem schicken Auftritt und da kommen auch wir mal ins Straucheln, wenn das Thermometer partout nicht in den zweistelligen Bereich klettern mag.

Höchste Zeit also, sich des Themas hier mal anzunehmen und ein wenig Inspiration in Sachen Business Looks im Winter zu liefern. Eine Empfehlun vorab, die das ganze Vorhaben schon erheblich erleichtert: Legt euch einfach eine Reserve an zwei, drei hochwertigen und gut geschnittenen Hosen an, denn dann habt ihr eine wintertaugliche Basis, mit deren Hilfe ihr eure Looks immer wieder neu gestalten könnt und die auch im Alltag super eingesetzt werden kann.

Sophisticated

Wir sind große Fans des Power Dressings (schaut mal auf Punkt drei), manchmal muss es aber einfach Understatement sein und der Fokus soll auf den eigenen Fähigkeiten liegen statt auf der Erscheinung. Gleichzeitig sollte das Outfit jedoch eine gehörige Portion Kompetenz vermitteln. Der sophisticated Look funktioniert dank seiner Zurückhaltung nicht nur bei wichtigen Terminen, sondern macht sich auch im Alltag ziemlich gut. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Farbkonzept, ausgesuchten Accessoires und zurückgenommenen, aber hochwertigen Pieces. Im Winter kombinieren wir zu der perfekt sitzenden Hose und unserem besten Cashmere-Pullover geschlossene Loafer und einen Wollmantel. Im Sommer kann der Look mit einer luftigen Bluse und schicken Sandaletten oder Mules kombiniert werden. Aber dann bitte ohne den Wollmantel ?

Lust auf Farbe

Eines meiner größten Probleme beim Schickmachen ist, dass ich mich in Hemden und Blusen mit Kragen absolut unwohl und eingeengt fühle. Somit fällt das Staple Nummer eins in Sachen Businesskleidung fpr mich leider weg. Glücklicherweise kann man auch ohne Klassiker fähig wirken und dabei etwas Farbe ins Spiel bringen.

Im Winter sorgt eine Anzughose in Signalfarben für bunte Kompetenz. Dazu kombinieren wir schlichte Pumps und einen farblich abgestimmten Pullover aus Cashmere, um den Clown-Faktor zu senken. Wer es, wie ich, nicht sein lassen kann, greift einfach noch zu gut gelaunten Accessoires. Ohne den Mantel und den Pullover ein Look, den man easy in den Sommer übersetzen kann.

Immer wieder Power Dressing

Entschuldigung, aber kein Artikel zu Business Mode sollte ohne Power Dressing auskommen. Vor einigen Jahren hätte ich zu betonten Schultern noch ganz klar Nein gesagt, aber unter anderem Balenciaga hat dieses Thema wieder absolut salonfähig gemacht. Zum Glück! Schließlich geht es schon lange nicht mehr darum mit den Männern dieser Welt mitzuhalten, sondern mit einer Silhouette zu spielen und durch punktuelle Betonung Spannung zu erzeugen. Im Winter kombinieren wir eine taillierte Hose mit Marlenebein und Loafern, im Sommer würde ich die breiten Schultern mit einem locker fallenden Rock ausgleichen. Feminine Accessoires nehmen der Erscheinung die Härte.

Kompetent und weiblich

Wir greifen hier zugegebenermaßen ein wenig in die Klischee-Kiste, macnhmal hat man aber einfach Lust auf Rosa, oder? Zum weich fallenden Ensemble aus Wickelbluse und weiter Hose sorgt im Winter ein unifarbene Rollkragenpullover für warmen Hals und Dekoltete. Der gefütterte, taillierte Wollblazer verlangt nach keiner weiteren Jacke und macht sich im Alltag super zu einem schlichten Paar Jeans und Stiefeletten. Dunkle Accessoires stehen im Kontrast zum Rosa und lassen das Outfit nicht zu girly wirken. Im Sommer lassen wir den Rolli einfach weg und tauschen die Pumps mit Sling-Backs oder Kittenheels.

Und jetzt: After Work Drinks!

Work hard, play hard, nicht wahr? Vor allem am Freitag gibt es doch fast nichts schöneres, als eine anstrengende Arbeitswoche mit einem ordentlichen Negroni und den Lieblingsmenschen ausklingen zu lassen. Wer vom letzten Jour Fixe direkt in die Bar fallen möchte, ist mit einem auf Schwarz aufgebauten Look genau richtig. Das Federtop ruft Happy Hour, der warme Wollpullover darüber macht das Outfit meetingtauglich. Im Winter mit passender schwarzer Marlenehose und Mantel, im Sommer würde ich es im Prinizp ebenso tragen, ein Midirock würde sich aber gut machen. Cheers!

Bild im Header via imdb.com

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5 Outfit Ideen und Styling-Tipps für einen perfekten Valentinstag!

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Der liebe Valentinstag rückt immer näher und ein paar tolle Blogger-Mädels und ich zeigen euch daher im Rahmen einer Blogparade die verschiedensten Ideen, wie ihr diesen 14. Februar zu etwas Besonderem machen könnt. Auf meinem Fashion Blog präsentiere ich euch heute 5 verschiedene Outfit-Ideen für den Valentinstag – von chic und edel bis hin zu lässig und gemütlich ist alles mit dabei.

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Das richtige Styling für den Valentinstag!

Ganz egal wie man den Valentinstag auch verbringen mag – ob mit dem Freund, dem Ehemann oder als Single-Lady mit der besten Freundin – nachfolgend findet ihr 5 verschiedene Outfit-Vorschläge für die verschiedensten Unternehmungen. Um zu den jeweiligen Produkten zu gelangen, klickt einfach in der Slideshow auf die Bilder oder in den Collagen auf die kleinen Plus-Icons. Happy Shopping! Verratet mir doch in den Kommentaren, mit wem und wie ihr den Valentinstag verbringen werdet.

1) Leger, aber nicht langweilig beim gemeinsamen Frühstück


Wie könnte der Valentinstag besser starten als mit einem ausgiebigen Frühstück oder einem leckeren Brunch im Lieblingscafé? Damit die ganzen Leckereien auch Platz haben, empfiehlt sich hier natürlich ein lässig-legeres Outfit, das aber dennoch „Frühstücks-Date“ tauglich ist. Eine etwas weiter geschnittene Culotte, passende Booties sowie ein schöner Pullover sind dafür die perfekte Wahl!


2) Chic zum Konzert oder ins Theater


Abends geht es ab ins Konzert oder ihr schaut euch gemeinsam ein neues Theaterstück an? Dann darf es auch mal etwas schicker zugehen. Das LBD, also das Little Black Dress, ist hier immer eine perfekte Wahl. In Kombination mit einem schönen Blazermantel und stilvollen Pumps wird eure Begleitung Augen machen!


3) Sporty-Casual beim romantischen Spaziergang


Bei einem romantischen Spaziergang muss das Valentinstag Outfit natürlich bequem sein. Sneakers, eine stylische Jeans sowie der Kuschelpullover in Kombination mit der Lieblingsjacke sind hier die beste Wahl.


4) Elegant beim Candle Light Dinner


Könnte man auch beim Dinner Date das kleine Schwarze ausführen, bevorzuge ich hier eher Looks mit einem schön geschnittenen Overall. Zusätzlich braucht dieser Look einfach nur schönen Schmuck und tolle High-Heels – fertig ist das schicke Valentinstag Outfit!


5) Gemütlich Zuhause beim Sofa Date


Auch gemütliche Sofa-Klamotten können mehr sein als der alte Jogginganzug oder das ausgewaschene Shirt. Greift hier zu einer schönen, sportlichen Hose und einem passenden Top. Perfekt dazu: Ein Kuschelcardigan, Hauspuschen und die Lieblings-Tassen!


Weitere Ideen um den Valentinstag noch schöner zu machen:

Unsere Be my Valentine Blogparade:

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Alte Liebe rostet nicht – das It-Label Cult Gaia hat uns wieder um den Finger gewickelt

Das Wort Acryl lässt mein Herz für gewöhnlich nicht schneller schlagen. Ich denke zuerst an Nägel und dann an Baumarkt-Produkte. Ich sage aber „für gewöhnlich“, da es seit Frühsommer letzten Jahres eine Brand mit ihren Acryl- und Bambustaschen geschafft hat, nicht nur Instagram und Leandra Medine, sondern auch mich im Sturm zu erobern. Die Rede ist, ihr ahnt es vielleicht schon, von Cult Gaia. Das Label aus Los Angeles hat dabei keinen Quick-Start hingelegt. Designerin Jasmin Larian gründete Cult Gaia bereits im Jahre 2013 und war wahrscheinlich mindestens genau so überrascht über diesen plötzlichen Ruhm, wie wir. Tja, gut Ding will eben manchmal Weile haben.

Und schon wieder bin ich angefixt von den filigranen, luftigleichten Taschendesigns. Nachdem die Acrylic und Bamboo Ark auf Instagram rauf und runter gefeiert wurden, waren bei mir irgendwann die Schotten dicht und ich hatte mich schlicht satt gesehen an dem guten Stück. Mit der Tasche Lilleth hat es das Label aus L.A. nun aber erneut geschafft, dass ich die Finger permanent am „Kaufen”-Abzug habe und am liebsten alle Vernunft über Bord werfen würde.

Ist das noch eine Tasche, oder schon Kunst? Ich weiß es nicht zu beantworten. Klar ist nur, dass die Lilleth von Cult Gaia nicht nur unglaublich ästhetisch, sondern auch noch unglaublich praktisch ist. Flach zusammenfaltbar kommt sie mit auf jede Reise – sei es nun zum Strandurlaub oder einem Kurztrip in eine Metropole der Wahl. Sie bietet genug Platz für alle nötigen Kleinigkeiten des Alltags und hat gleichzeitig genau die richtige Größe, die Dinge auch alle auf Anhieb zu finden. Für jemanden wie mich, der auch in der kleinsten Tasche noch stundenlang das iPhone sucht, ein nicht zu vernachlässigender Pluspunkt.

The Pink Acrylic Lilleth. Inspired by Rose Quartz ✨

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Die etwas kleiner Acryl-Variante kommt in sechs Farben, die alle wirklich so schön sind, dass ich mich nicht entscheiden könnte. Vermutlich würde es bei einem kleinen Lottogewinn aber das mehrfarbige Modell werden. Der stolze Preis von rund 325 Euro und die Tatsache, dass ich in den nächsten drei Monaten mit Sicherheit keinen Sand unter meinen nackten Füßen spüren werde, halten mich bisher vom Kauf ab. Vielleicht werde ich anlässlich der Fashion Week Berlin, die in fast zwei Wochen schon wieder los geht, aber dennoch schwach. Denn die Lilleth kommt, wie auch die Ark, auch in zwei Bambusvarianten, die nicht nur größer, sondern auch noch günstiger sind, als die Acrylmodelle, ha!

Mensch, Cult Gaia, werde ich nach fast einem dreiviertel Jahr also doch noch schwach? Es wäre verdient, schließlich schafft es nicht jedes Label, nach einem solchen Hype noch mal eine Schippe drauf zu legen. Bei Musikern ist es das berühmte zweite Album nach der Nummer Eins Platte, bei Brands ist es eben die zweite Kollektion oder das neue It-Piece mit einem wieder einmal bahnbrechendem Design.

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Hut Ab, Cult Gaia, du hast uns wieder komplett verzaubert! Kleiner Tipp: im hauseigenen Onlineshop sind die Taschen am günstigsten ?

Bilder im Header via Cult Gaia und Cult Gaia Instagram

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Shopping: Der Cardigan ist zurück und diesen Winter unser Star der Stunde

Noch meint es der Winter ja einigermaßen gut mit uns. Ich für meinen Teil bin mit Schal, Mütze, Handschuhen und einem Mantel bisher jedenfalls nicht sonderlich ins Frieren gekommen. Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend loben – spätestens wenn ich von den Seychellen wieder im winterlichen Berlin lande, werde ich den Winter zu spüren bekommen.

Gegen kalten Winterwind ist aber jetzt ein besonders schönes Garn gewachsen, das wir auch noch mit in den Frühling und sogar in frische Sommernächte mitnehmen können. Als wahrer Allrounder hat die gute alte Strickjacke, oder Cardigan, wie meine Oma sagen würde, nämlich zurecht ein wahres Comeback hingelegt.

Die winterliche Modemüdigkeit wird nun auch noch mal heraus gefordert, denn einem Cardigan ist es ganz und gar nicht egal, wo er drüber gezogen wird. Zeit, sich mal genauer dem Star der Stunde zu widmen. Strickjacke ist nämlich nicht gleich Strickjacke. Aber seht selbst.

Omas Lieblinge

Dünn gestrickt, gerne als Stellvertreter für den Pullover und mit gewissem Beatnik-Feeling, kommen die „normalen“ Cardigans daher. Der Schnitt ist eher klassisch, die Knöpfe gerne zahlreich, klein und aus Horn beziehungsweise Perlmutt, der Strick unifarben. Weich wird es mit Modellen aus Merinowolle. Seide-Kaschmir-Mischfasern machen sich besonders gut zu einem dünnen Satintop. Ja, auch der Omischnitt kann bei Cardigans ziemlich sexy werden. Wir können nicht genug bekommen vom Stil á la Anne-Laure: Unter dem Cardigan nichts als Wäsche, kombiniert mit einer alten Levi’s, in die wir den Cardigan hinein stecken. Oh lá lá!

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Die Exzentrischen

Wer denkt, dass Strickjacken eher etwas für Spießer sind, wird hier mal fix eines besseren belehrt. Verschiedene stricktechniken, spannende Farbkombinationen oder das Bibo-Gedächtnismodell – wen der Klassiker nicht hinter dem Ofen hervor lockt, muss das Thema Cardigan noch lange nicht abhaken. Wer nicht jeden Tag ohnehin wie ein Paradisvogel herum läuft, dem empfehlen wir, die mutigen Modelle mit schlichten Basics und Denim zu kombinieren. Die großzügigen Schnitte tragen nämlich gerne an unerwarteten Stellen auf, da ist ein Downgrade im Outfit vielleicht nicht die schlechteste Idee, oder?

Die Stilsicheren

Ein schlichter, gut verarbeiteter Cardigan ist wie ein Fels in der Brandung. Er gibt dem Look das gewisse Extra, ohne alle Aufmerksamkeit einzufordern. Im besten Falle unterstreicht er durch seine Farbe und Struktur noch den gesamten Look und setzt quasi die Kirsche obendrauf. Besonders geeignet sind hier Modelle aus dickerem Strick und Alpaka- oder Rippenstrick. Gerne mit größeren Knöpfen oder zum Binden. Gedeckte Cremetöne und winterlich dunkle Farben machen die Jäckchen zum Allrounder.

Die Trendsetter

Ob pfiffiges Detail, sportlicher Schnitt, mit Reißverschluss oder knalligen Farbkombinationen: Ihr glaubt nicht, was man aus einem Cardigan so alles heraus holen kann. Richtig verliebt sind wir gerade in den angesagten, kurzen Kastenschnitt aus grober Wolle und in unerwartete Kombinationen wie mit Strick- und Sportelementen. Die Trendsetter sind nahe Verwandte der Exzentriker, zeichnen sich aber durch ihr pflegeleichteres Verhalten aus und begleiten uns auf jeden Fall durch mehr als nur eine Saison, versprochen.

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Shop the trend: Major Blazer Crush!

Wir Deutschen sind die Master der Jacken. Das Sprichwort „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“ wird uns von Kind auf eingebläut, Frieren ist eine Sünde, nass werden auch. Dementsprechend viele Jacken besitzen wir: eine für Regentage, ein Anorak, der wind- und wetterfest ist, eine für Business-Termine, eine für den Fall, dass es Minus 20 Grad werden und eine für Sonnentage. Übergangsjacken! Das ist das Wort, was wir feiern und wovor wir aus Angst vor Spießigkeit trotzdem ein bisschen zurückzucken.

Dass die Deluxe Version der Übergangsjacke jetzt aber ihr Comeback feiert und seit einem Jahr überall zu sehen ist, versetzt nicht nur mich in helle Aufregung. Endlich muss man sich morgens nicht mehr zwischen Freizeit und Business entscheiden, Events am Abend sind gerettet und Dinner können einen überraschen. Der Blazer kann alles!

Hier haben wir euch schon die schönsten doppelreihigen Modelle gezeigt, aber das reicht uns nicht. Denn wir sind immer noch im Bla-Bla-Blazer-Wahn und sammeln fleißig neue Modelle. Es gibt ja aber auch so viele tolle Farben, Materialien und Muster…

Die Lebensfrohen

Die kalte Jahreszeit ist schon trist genug, da darf es in unserem Kleiderschrank ruhig farbenfroher zu gehen – denn das zaubert schon am Morgen gute Laune, lässt einen beschwingter durch den Tag gehen und gibt Energie! Ob Rot, Blau, Grün oder Gelb hängt dabei nur vom persönlichen Geschmack ab, die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich: elegant als Blickfang zum Allblack-Look oder im Alltag zu Jeans, T-Shirt und Turnschuhen.

Die Spießer

Nein, so meinen wir das ja eigentlich gar nicht, mittlerweile wurde der schlechte Ruf der karierten Blazer ja total überholt. Kein Celebrity, Blogger oder Influencer ist noch ohne kariertes Exemplar unterwegs, auf Events herrscht akute Doppeltes-Lottchen-Gefahr, aber für den schicken Business-Look nehmen wir das gerne in Kauf.

Die Intellektuellen

Früher gehörte Cord vor allem in die Arbeiterklasse und ist auch heute noch dort in der Uniform von Zimmermännern und Schornsteinfegern fest verankert. In den 70er-Jahren eigneten sich die Intellektuellen dann das Material an, als Zeichen gegen die Elite. Mittlerweile ist es egal, wer woher kommt oder wie viel verdient, Cord ist für alle da! Und in der Blazerform besonders vielseitig einsetzbar.

Der Klassiker

Mit einem schwarzen Blazer liegt man nie falsch – ob zum schicken Dinner, einem wichtigen Meeting oder in der Freizeit beim Kaffee mit Freunden, wir greifen immer gerne auf den Kleiderschrank-Klassiker zurück. Die Outfitmöglichkeiten sind unendlich, die Fehlerquote quasi nicht vorhanden. Definitiv eine Investition wert!

Die Kälteerprobten

Wer auf seine geliebten Blazer in der Übergangszeit nicht verzichten will, der greift zu sogenannten Kurzmänteln im Blazer-Stil. Die unterscheiden sich im Schnitt nicht großartig von den dünneren Modellen, sind aber vom Stoff her deutlich dicker und robuster. Besonders die Französinnen setzten gerne und oft auf die Übergangsjacke, Jeanne Damas ist Riesenfan.

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