Category Archives: Volumen

Streetstyle-Trend: beiger Rock

Es gibt Kleidungsstück, die in Vergessenheit geraten und dann plötzlich wieder aufpoppen. Bei der Durchsicht meiner Streetstyle-Bilder ist mir aufgefallen, dass der beige Rock wieder sehr präsent ist. Den hatte ich in den 90ern gerne getragen und es müssten auch noch zwei Exemplare in den Tiefen meines Kleiderschrankes schlummern. Die Vilefalt der gezeigten Rockmodelle beweist, dass der beige Rock allerdings ein komplettes Re-Lifting erfahren hat. Die klassische Stiftrock-Variante ist nicht zu sehen, aber viel Midi-Länge und Volumen. Wenn eng, dass ist er ganz eng und geschlitzt, um sexy zu wirken. Und wenn kurz, dann ziemlich kurz. Hier die besten Streetstyles zu den verschiedenen Rockformen in Beige.

1. Glockig, plissiert und schräg:  In der Version der Knie- und Midi-l´Länge gibt es viel  Plissee (auch in Gold!). Wobei ein Modell (Zara AW 2013-14 ??) gleich zweimal zu sehen ist.  Besonders gefällt mir hier aber der schräge dicke Wollrock.

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 2. Volumen-Röcke: Ein Trend, der mir besonders gefällt, weil ich ihn für sehr modern halte. Er ist nicht einfach umzusetzen, da man schnell etwas unförmig wirken kann.

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3. Der Mini in Beige:  Hier gilt ganz modern: Wenn schon kurz, dann wirklich kurz!

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Hier noch das volle Beige mit beigem Minkleid zu beiger Jacke.

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4. Der Stickrock mit Schlitz: Das ist neue moderne Version eines Klassikers!

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Und mein Favorit (unten) zum Schluss. Was für ein schöner Rock!

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Fotos: Barbara Markert (10), Catwalkpictures (6)

Poppy Delevingne: Weich wie ein Babypopo

Bild von Poppy Delevingne

Poppy Delevingne (27) liebt es, mit Kokosnussöl einzucremen.

Die Laufsteg-Schönheit wird von vielen für ihre glänzende blonde Mähne sowie den Strahle-Teint beneidet – diese Vorzüge brachten ihr auch Model-Jobs bei Anya Hindmarch und Louis Vuitton ein. Um bestmöglich auszusehen und sich auch so zu fühlen, folgt die Britin einer Beauty-Routine, die sie regelmäßig befolgt. “Feuchtigkeitscreme aufzutragen ist wichtig. Einmal pro Woche verwöhne ich meinen Körper, meine Haare und mein Gesicht mit Bio-Kokosnussöl und schlafe damit. Am nächsten Tag, wasche ich es mit Wasser ab. Es zaubert eine babyweiche Haut”, strahlte sie in Bezug auf ihr Schönheitsgeheimnis im Gespräch mit dem britischen ‘Closer’-Magazin. “Ich mag meine Haare am liebsten mit Beach-Wellen! Trockenshampoo ist außerdem ein Wunder-Produkt, wenn man mehr Volumen haben möchte und das Surf-Spray von Bumble & Bumble kreiert einen fantastischen Messy-Look.”

Die Blondine hat ohnehin eine Vielzahl an Lieblings-Items. Dabei hat sie einerseits erschwingliche Beauty-Produkte im Allzeit-Sortiment und greift andererseits zu hochpreisigen Modellen, um ein klassisches, feminines Finish zu erzielen. “Ein kräftiger Lippenstift kann meine Stimmung komplett anheben. Das glossige Rot von Topshop ist perfekt und ich bin mittlerweile ein Meister beim Auftragen geworden. Man fängt beim Amorbogen an und füllt die Lippen dann für eine perfekte Form auf”, riet das Model. Außerdem hatte sie einen Geheimtipp parat: “Brauner Eyeliner ist bei Smokey Eyes besser als schwarzer. Weil ich helle Haut und Haare habe, stehen mir braune Töne. Der ‘Eye Defining Pencil’ von Tom Ford in der Nuance Espresso ist mein Must-have unter den Beauty-Produkten.”

Auch was die Maniküre angeht, legt Poppy Delevingne Wert auf einen gepflegten Look – dabei habe sie aus Fehlern der Vergangenheit gelernt. “Wenn es um die Nägel geht, halte ich es gerne simpel. Ich liebe den Ton Baker Street Blue von Nails Inc. Ich hatte einmal eine ganz verrückte Maniküre – orangene Oompa-Loompa-Gesichter mit grünen Haaren – ich habe es bereut!” © Cover Media

Ashley Smith: Was mache ich da eigentlich?

Bild von Ashley Smith

Ashley Smith (24) hatte zwar anfangs keine Ahnung vom Modeln – bekam den Dreh aber fix raus.

Die Blondine hat sich schnell an ihren Job in der Modewelt gewöhnt, bereits für Top-Marken wie Alexander Wang posiert und erschien in Publikationen wie der italienischen ‘Vogue’. Doch bei der Arbeit hielt sie sich für Inspirationen nicht an andere Model-Vorbilder, sondern wollte etwas Kreatives und Originelles machen. “Ich weiß nicht, ob ich irgendwelche Model [-Ikonen] habe. Meine Ideen entstammen hauptsächlich meinem Instinkt und daraus, im Jetzt zu sein, während Fotos gemacht werden. Wenn ich am Set bin, ist die Musik die größte Inspiration für mich. Als ich mit dem Modeln anfing, wusste ich nicht, was zur Hölle ich da tat!”, lachte sie im Gespräch mit ‘Refinery29′ und ergänzte: “Ich wusste nur, wie man tanzt und sich zur Musik bewegt, also habe ich eine Playlist nach der anderen erstellt und das half mir, am Set locker und voller Energie zu bleiben. Mein Alltags-Leben wird auch von der Musik inspiriert, weil nichts so sehr gegen miese Stimmung hilft, wie meine Kopfhörer, und das Volumen bei meinem neuen Lieblings-Song bis elf aufzudrehen!”

Momentan lebt die Catwalk-Grazie in New York und hat über die Jahre dank verschiedener Jobs auch zahlreiche Erfahrungen sammeln können. Von einer anderen berühmten Kollegin bekam sie einen wertvollen Tipp, den sie wohl niemals vergessen wird. “Den besten Ratschlag, den ich je bekommen habe, ist, dass man als Model den Job hat, alles mitzunehmen und sich weiterzubilden; um eine Art Vorbild zu sein, wenn man so will”, erklärte Ashley Smith und führte aus: “‘Ein Fotograf will sehen, dass hinter diesen Augen auch etwas vor sich geht.’ Diesen Rat gab mir Lauren Hutton [früheres amerikanisches Supermodel], eine Model-Pionierin mit großer Zahnlücke, und natürlich eine fantastische Frau und ein super Vorbild!” © Cover Media

Meine Haute-Couture Entdeckung: Stéphanie Coudert

Ich habe eine goldene Regel bei den Modeschauen: Alles, was neu ist, schaue ich mir auf alle Fälle einmal an. Selbst wenn es nicht gut war, bekommt die Marke von mir eine zweite Chance. Hat sie diese vertan, gehe ich nicht mehr hin. Diese Fragen stelle ich mir bei der diesjährigen Haute Couture Debütantin Stéphanie Coudert gar nicht. Mich hat ihre Erstkollektion regelrecht begeistert. Diese Stoffe, diese Volumen, diese Rückenansichten, diese schlauen und ungewohnten Schnitte. Ich war wirklich hin und weg.

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Wer ist diese Stéphanie Coudert? Sie ist nicht mehr die Jüngste: Aufgewachsen in Bagdad und Versailles (Hui, welche Gegenätze prallen da aufeinander? Nehmen wir mal an, dass ihre Eltern 1979 Teheran verlassen haben), studierte sie Modedesign an der Ecole Duperré, dann EMSAD und IFM, bevor sie als Assistentin bei Martin Margiela arbeitete. Sie gewann das berühmte Festival in Hyères und arbeitete dann vor allem für eine private Kundschaft, die bei ihr Haute Couture in Auftrag gab. O-Ton: “Ich machte Haute Couture im Geheimen.”

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2004 wurde sie erstmals eingeladen, ihre Modelle auf der Haute Couture zu zeigen. Damals nähte sie alle alleine per Hand. Die Modelle waren danach in verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Seit 2009 hat sie im Norden von Paris, konkret in Belleville, ein eigenes Studio und arbeitet dort als sogenannte “couturière en chambre” und “couturière particulière”, eine Schneiderin für erlesene Kundinnen. Rund 30 Frauen bestellen bei ihr Einzelstücke, doch mit der nun gezeigten Fashionshow könnte die 39-Jährige endlich aus dem Schatten ins Licht treten und einem größeren Publikum bekannt werden.

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Wie kam es, dass diese bescheidene Frau mit den langen dunklen Haaren (und auch Mutter eines Kleinkindes) nun endlich ein größeres Publikum sucht. Laut französischer Presse traf sie einen Industriellen, der für große Pariser Modehäuser arbeitet und sich in ihre Handarbeit verliebte. Er bot ihr an, ihre Kollektion für die Haute Couture Schau zu produzieren. Ihre fünf Nähmaschinen wechselten in ein großtes Atelier, wo 20 andere Hände ihr zur Seite standen. Mit diesem Back-Up wagte sie den Schritt und eroberte gleich die Meinung des Mister Haute Couture, Didier Grumbach, der von ihr in höchsten Tönen schwärmt.

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Unter uns: Ich sehe Stéphanie Coudert sogar noch viel weiter. Dass sie fast ausschließlich Tagesmode zeigte, die nicht nur super elegant, sondern extremst alltagstauglich ist, ist der Beweis, dass diese Designerin durchaus auch das Zeug hätte für die Prêt-à-Porter. Sie braucht dazu einen geldgeber. Ich hoffe, dass mit dieser vulminanten Show bald die ersten Angebote ins Haus flattern und wir bald von ihr noch mehr hören.

Hier der Rest der Kollektion:

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Und das dazugehörige Modepilot-Video:

Fotos: Catwalkpictures

Video: Barbara Markert

Die besten Volumenmäntel im Sale

Gestern haben wir schon die Sales Modepilot Shop bei Net-á-Porter angepriesen, heute sehen wir uns weiter um. Auch auf den anderen Online-Shops.

Auf dem Blog stellen wir euch parallel täglich noch weitere tolle Teile aus den Sales vor, nach Trendthemen geordnet. Los gehts mit einem Must Have für diesen Winter (und wir sind uns im Cockpit sicher, der kommt noch und dann muss man modisch gerüstet sein): coole, voluminösen Mäntel.

Dabkt daran: Die müssen groß sein, also ruhig eine oder sogar zwei Nummern größer kaufen als die Konfektionsgröße.

1. Mantel Camber aus einem weichem Wollmix

P00069201-Camber-wool-blend-coat-STANDARDDas recht cleane Design steht und fällt mit den Lederkanten und sieht super aus zur lässigen Jeans und derben Stiefeln.

Isabel Marant Étoile über myTheresa. Jetzt um 339 Euro.

2. Schickes Modell aus himmelblauer Lamawolle

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Der Taillengürtel ist jederzeit abnehmbar. Marc Jacobs über myTheresa. Jetzt um 1.059 Euro.

3. Modell “Cool Volume”

P00070641-COOL-VOLUME-TEXTURED-KNIT-COAT-STANDARDDer Mantel aus Schurwolle, Mohair und Alpaka ist oversized geschnitten. Noch lässiger kommt er aufgrund der überlangen Ärmel . Schumacher über myTheresa. Jetzt um 539 Euro.

4. Weicher Wollmantel mit Blockstreifen

P00079385-Sam-wool-coat--STANDARDDas Teil ist super geschnitten und der Streifen rostfarbene Blockstreifen lockert die Klassische Form und Grundfarbe super auf. Um 455 Euro gibt es “Sam” von Marc by Marc Jacobs bei myTheresa.

5. Flauschiger Wollmantel in klassischem Camel

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Das Mäntelchen aus weichem Fake Fur ist in A-Linie geschnitten. Chloe Sevigny for Opening Ceremony. Den Look gibt es jetzt um rund 430 Euro bei Emeza.

6. Fake-Fur Variante mit Claudinekragen

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Isa Arfen’s Mäntelchen aus 100% Mohair findet ihr jetzt um 470 Euro bei The Corner.

7. Fellmantel in Altrosa

162380_01Das Modell von Sonia Rykiel ist schmal geschnitten und vor allem die Farbe finde ich ganz wunderbar. Es gibt ihn jetzt um 1.722 Euro bei Stylebop.

8. Klassischer Wollmantel

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Das Stück aus der Kollektion von Elizabeth and James ist super geschnitten und kuschelig weich. Jetzt um 415 Euro über Emeza.

9. Mantel im Camouflage-Look

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Das Jaquard-Modell von Michael van der Ham wurde für den aussergewöhnlichen Look auf Links gedreht. Finde ich irgendwie gut. Für zirka 340 Euro gibt es den jetzt bei Net-a-Porter.

10. Zweifarbiges Modell aus Alpaca

41394547QM_21_fDas Exemplar von Alexander Wang ist wirklich spannend geschnitten und hinten geschlitzt. Man bekommt ihn jetzt um 745 Euro über The Corner.

Wir wünschen viel Freude bei der Schnäppchenjagt!

Fotos: Screenshots der Websites