Category Archives: Vogue

News du JOUR: LiebLinks KW 52

Freunde, es war wirklich sehr schwer, euch diese Woche News zu präsentieren, die weder das Wort Holiday, Weihnachten, Party oder Festlich enthielten. Doch ich habe mich zwischen all den blickenden Weihnachtsbäumen, Geschenkeverpackungsbergen und Essenresten durch die Tiefen des Internets geklickt, um euch die unweihnachtlichen Kirschen der LiebLinks zu präsentieren. Das ist dabei herausgekommen

Exklusiv: Der zweite Trailer von „Jackie“

Dass Jackie Kennedy eine Stilikone war, ist klar. Dass sie aber auch bis heute eine der mysteriösesten First Ladies im Weißen Haus ist und bleibt, wird spätestens beim Ansehen des zweiten Trailers von „Jackie„, den wir euch heute exklusiv präsentieren dürfen, klar. Der Film, der Natalie Portman vielleicht den zweiten Oscar bringen könnte, läuft am 26. Januar in den deutschen Kinos an. Wir können es kaum erwarten.

Trauer um Franca Sozzani

Dass Franca Sozzani keine normale Modejournalistin war, wird klar, wenn man sich anschaut, wo ihre Interessen außerhalb der Mode lagen: Unabhängigkeit von Frauen, Selbstständigkeit, Selbstverantwortung. Dass sie genau in einer Branche arbeitete, in der Frauen sich misstrauen, bekämpfen und keinen Erfolg gönnen, störte sie zutiefst. Und das wollte die Chefredakteurin der italienischen Vogue immer ändern. Noch am 5. Dezember war sie für ihr Bemühen mit den „Fashion Awards“ in der Royal Albert Hall geehrt worden. Schon dort war sie schwach und umgab sich nur noch mit den engsten Familienmitgliedern. Am 22. Dezember verstarb die Modeikone dann mit nur 66 Jahren. Und wir verloren damit eine der bewundernswertesten Frauen.

My biggest fashion inspiration, I will never forget my interview with the late @francasozzani1 – her work made me fall love with fashion, especially in social context. ?

A photo posted by Jessie Weiß || Journelles.de (@journelles) on

Die erste Dior Kampagne unter Maria Grazia Chiuri

Foto: PR
Die erste Kollektion von Dior rief bei mir ein gemischtes Gefühl hervor. Einerseits fand ich es toll, dass endlich eine Frau die Chefdesignerin im französischen Traditionshaus ist, andererseits fand ich die erste Kollektion zwar schön, aber doch ein bisschen oberflächlich. Nur weil man Feministin auf ein T-Shirt schreibt, ist man schießlich noch lange keine. Mit der ersten Kampagne der Spring Summer Kollektion 2017 zieht mich Chiuri jetzt aber doch wieder auf die Seite meines geliebten Diors – denn mit den Zwillingsmodels Ruth und May Bell und dem Ansatz, dass eine Frau mehrere Seiten haben kann, hat sie genau ins Schwarze getroffen. Sind wir als Menschen doch unendlich facettenreich.

Mini Me – Aquazurras Kinder Kollektion

Obwohl Jessie eigentlich auf Mini Journelles über alle Themen rund um Schwangerschaft und Babies berichtet, kann ich euch diese süßen Neuigkeiten einfach nicht vorenthalten. Aquazurra launcht seine erste Kinder-Kollektion und wer jetzt an niedliche rosa Schuhe mit Barbie-Motiv denkt, der fehlt: Die Modelle der Kleinen sind einfach nur Miniaturen der normalen Frauen-Kollektion – da wird Partnerlook (anders als mit dem Freund oder Ehemann) doch gleich wieder ein attraktives Thema. Mehr Infos hat WWD.

Foto: PR
Foto: Tom Newton via Intothegloss.com

Beauty-Geheimnis der Olsen Twins gelüftet

Also jetzt mal ehrlich: Über den Kleidungsstil der Zwillinge kann man sich streiten, ich liebe ihn jedenfalls. Nicht zu bezweifeln ist jedoch der grandiose Erfolg ihres Labels The Row – mit dem sich die beiden ehemaligen Soap-Stars in den Olymp der Modebranche katapultierten. Wenn man sich die Fotos von früher und heute anschaut und vergleicht, dann kann man stiltechnisch eine krasse Evolution betrachten – gealtert sind Mary-Kate und Ashley jedoch nicht. Beneidenswert. Gottseidank haben die beiden jetzt endlich ihre liebsten Beauty-Produkte verraten und man kann sie auch noch gleich im The Row-Store kaufen. Reinschauen lohnt sich, denn viele von den Labels kannte ich noch gar nicht, möchte ich jetzt aber unbedingt testen. Bei Intothegloss erfahrt ihr mehr über die einzelnen Produkte.

Die 10 gefragtesten Designer 2016

Und was wären die letzten News des Jahres ohne ein paar Jahresrückblicke? Richtig, geht gar nicht. Wir starten mit der Trendanalyse der deutschen Vogue: Das sind die 10 gefragtesten Designer 2016 – laut Google Suchanfragen in Deutschland. Die ersten drei Labels sind (leider) wenig überraschend, dafür steht schon auf Platz 4 Chanel. Was wir daran merken? Deutschland, bitte ein bisschen modemutiger werden!

Foto: PR

Rahmenlose Aussichten

Die Zeiten, als man die Augen verdreht hat, als der Vater das neue rahmelose Brillenmodell präsentiert hat, sind hiermit offiziell vorbei. Das Label Andy Wolf hat mit seinem neuen Lookbook, das in einem Marmor Steinbruch in Laas in Südtirol produziert wurde, beweist nämlich das Gegenteil. Ab jetzt lassen wir unseren Blick also nicht mehr durch einen Rahmen einschränken – für alle Nichtbrillenträger wie mich gut zu wissen: Es gibt auch ein paar tolle Sonnenbrille – falls ihr zufällig gerade einen Winterflucht-Urlaub plant…

Adriana Lima: Es gibt keine Wunderpille für schlanke Hüften

Bild von Adriana Lima

Adriana Lima (35) will unter ihren Fans keine Illusionen schüren: Sport ist der Schlüssel zu einer Topfigur.

Das brasilianische Supermodel mag in Sachen Genen auf der Sonnenseite des Lebens geboren sein, das heißt aber nicht, dass es ihm keine Mühe macht, wie ein Engel auszusehen.

Im Interview mit ‚Vogue‘ betonte die Dunkelhaarige: „Leider gibt es keine magische Pille – ich muss tatsächlich hart arbeiten, um fit zu bleiben!“

Um vor allem für ihren Prestige-Kunden Victoria’s Secret in Form zu sein, setzt Adriana auf Boxen, Joggen und Radfahren. Vor Kurzem hat sie außerdem mit der Trendsportart CrossFit angefangen. Bei so viel Bewegung wird die Hüfte quasi automatisch schlank. Das gilt nicht nur für Supermodels, Adriana Lima legte ihren Fans weltweit ans Herz:

„Steht einfach auf und bewegt euch!“

In Sachen Ernährung achtet die zweifache Mutter darauf, nicht in die Snack-Falle zu tappen. Sie erzählte: „Ich sitze unheimlich viel im Auto – auf dem Weg ins Fitnessstudio, um Besorgungen zu machen, um meine Kids rumzufahren. Da wäre es leicht, mal eben beim Drive-in zu halten oder Chips und Süßigkeiten von der Tanke zu holen. Stattdessen habe ich aber eine Kühlbox mit Wasser und geschnittenem frischen Obst dabei.“

Man kann sagen, was man will: Adriana Lima hat den Bogen raus! © Cover Media

Anna Wintour: Authentizität ist alles

Bild von Anna Wintour

Anna Wintour (66) weiß genau, wie wichtig es ist, dass die ‚Vogue‘-Leser sich mit den Inhalten identifizieren können.

Seit 1988 ist die Modeikone nun schon Chefredakteurin des Magazins und hat ihm zu völlig neuen Höhen verholfen. Während vor ihrer Zeit nur Supermodels die Titelbilder der Modebibel zierten, holt Anna inzwischen gern auch Celebritys aufs Cover, was sich als weise Entscheidung herausstellte. Damit sprach ‚Vogue‘ nämlich schnell ein größeres Publikum an. Wichtig ist dabei aber auch die richtige Wahl der Prominenten.

„Wir leben in einer Zeit, in der Authentizität geschätzt wird“, erklärte sie beim Lions Festival of Creativity in Cannes. „Sehen Sie sich nur mal unser aktuelles ‚Vogue‘-Covergirl Amy Schumer an, deren Erfolg auf ihrer unbearbeiteten, ungefilterten und sehr menschlichen Persönlichkeit basiert. Persönliche Erfahrung und Gefühl zu zeigen, kommt beim Publikum gut an.“

In all den Jahren an der Spitze des wichtigsten Modemagazins hat Anna natürlich die vielen Veränderungen der Fashionbranche beobachtet. „Ich höre die gleichen Ängste immer wieder. Alles ist zu schnell, alles ist zu unsicher. Wir haben dank der sozialen Medien und der mobilen Technologie Zugang zu mehr Menschen als je zuvor. Wir haben mehr Informationen als wir verarbeiten können. Einige der besten Print- und Fotojournalisten unserer Zeit müssen nun mit ‚Zehn überraschende Fakten über Donald Trumps Haare‘ oder ’15 unwiderstehliche Fotos übergewichtiger Katzen‘ mithalten.“

Auch in der Mode ist natürlich alles schneller, was Anna Wintour nicht unbedingt befürwortet, allerdings fände sie es auch lächerlich, „die Geschwindigkeit und Möglichkeiten der digitalen Landschaft“ zu ignorieren. Die Kreativität müsse darunter aber keinesfalls leiden, betonte sie. © Cover Media

Ophélie Guillermand: Steven Meisel ist ein Visionär

Bild von Ophelie Guillermand

Ophélie Guillermand (22) arbeitet gern mit Steven Meisel zusammen, weil er ganz genau weiß, was er will.

Die Französin wurde mit 17 Jahren in Paris entdeckt und zierte bereits ein Jahr später das Cover der italienischen ‚Vogue‘. Das Titelfoto schoss damals der Starfotograf Steven Meisel. Zwar war Ophélie zu diesem Zeitpunkt noch ein Neuling in der Modewelt, fühlte sich vor der Kamera des Fotografen aber wohl.

„Ich habe einige Test-Shootings zwischen den Saisons gemacht und als ich dann zu Steven kam, hatte ich das Gefühl, bereit zu sein“, erinnerte sie sich im ‚WWD‘-Interview. „Es ist toll mit ihm zu arbeiten, weil er eine genaue Vorstellung davon hat, was er will. Er führt die Regie und fotografiert zur gleichen Zeit. Als wir dort ankamen, sagte er zu mir ‚Mach es genau so‘. Für mich war das perfekt, diese Richtung am Anfang zugewiesen zu bekommen. Es ist schön, wenn man mit Menschen arbeitet, die eine Vision haben ? das ist Teamarbeit.“

Auf ihrer ersten Fashion Week in New York lief Ophélie 40 Shows, seitdem posierte sie in Kampagnen für Labels wie Prada, Tommy Hilfiger und Emporio Armani. Allerdings zieht die hübsche Brünette den Laufsteg einem Fotoshooting vor. „Es ist so viel einfacher, eine Modenschau zu laufen [, wenn man sich einen Namen gemacht hat], weil einen jeder kennt ? die Casting-Direktoren kennen dich. Man muss nicht mehr zu fünf Castings und fünf Anproben gehen. Das ist viel einfacher, das ist also schön. Eine Show zu laufen ist toll, weil man sieht, was im Backstage los ist – das ist eine komplett andere Welt!“

Mit ihrem eindrucksvollen Lebenslauf gibt sich Ophélie Guillermand aber nicht zufrieden und träumt bereits von einem Vertrag mit einem großen Beauty-Label. © Cover Media

Kate Moss: Mit Tochter Lila Grace auf dem ‚Vogue‘-Cover

Bild von Kate Moss und Lila Grace

Kate Moss (42) posierte mit ihrer Tochter Lila Grace (13) für das Cover der italienischen ‚Vogue‘.

Nachdem das Model schon mehrmals auf dem Titelbild internationaler Ausgaben der Modebibel erschien, schaffte dies kürzlich auch ihre Halbschwester Lottie Moss (18), die für die französische Mai-Ausgabe mit Lucky Blue Smith (17) das Titelbild zierte. Der Moss-Familien-‚Vogue‘-Feldzug geht nun in die nächste Runde, denn die Teenie-Tochter der Modellegende ist nun auch Teil der Cover-Historie.

Auf dem Schwarz-Weiß-Foto tragen Mutter und Tochter Outfits von Versace, Lila Grace wird dabei von ihrer Mama im Arm gehalten, das Mädchen lehnt seinen Kopf zärtlich gegen seine schöne Mutter.

Dass Lila Grace nun auf dem Cover der ‚Vogue‘ erscheint, ist eine große Überraschung, schließlich erklärte Kate in der Vergangenheit noch, dass sie eine Modelkarriere ihrer Tochter gerne verhindern würde. „Ich würde nicht wollen, dass sie Model wird“, sagte sie in einem Interview mit ’showstudio.com‘. „Ich finde nicht, dass das die beste Industrie für junge Mädchen ist. Außer man ist wirklich stark. Ansonsten kann es einen echt fertig machen. Wenn man Mutter ist, verändert das auf jeden Fall, wie man das Leben im Allgemeinen wahrnimmt.“

Kate Moss und Lila Grace sind übrigens nicht das erste Mutter-Tochter-Gespann mit einem ‚Vogue‘-Cover: Erst kürzlich zierten Cindy Crawford (50) und Tochter Kaia Gerber (14) die französische Ausgabe. © Cover Media

Zach Miko: Fashion war für mich in weiter Ferne

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Bild von Zach Miko

Zach Miko hielt die Fashionbranche stets für zu elitär, um ein Teil davon zu werden.

Das bärtige Männermodel ist einer der ersten anerkannten Plus-Size-Männer der Industrie und der erste, der von der Agentur IMG Models unter Vertrag genommen wurde. Er arbeitete bereits für Marken wie Target und BadRhino und war außerdem in der ‚Vogue‘ zu sehen.

Für Zach ist das alles immer noch unfassbar. „Ich bin irgendwie ohne Fashion aufgewachsen“, erzählte er ‚Refinery29‘. „Ich wusste es zwar zu schätzen, aber das war nichts, woran ich teilnehmen konnte, einfach nur wegen meiner Größe und Form. Ich dachte, dass das diese elitäre Gruppe ist und dass man nicht den Schönheitsstandards entspricht, die sie festgesetzt hatte. Man hatte nicht das Recht, Teil davon zu sein.“

Jetzt, da Zach selbst in dem Business tätig ist, hat er allerdings bemerkt, dass das Gegenteil der Fall ist. „Das ist eine Industrie, die sich ständig weiterentwickelt. Vor allem im Moment. Ich habe das Gefühl, dass wir gerade Wachstumsschmerzen durchmachen – im positiven Sinne, mit all den Problemen wie Größe und Vielfalt. Ich kann es kaum glauben, dass ich ein Teil dieser Evolution sein darf.“

Heute ist er froh, von derselben Modelagentur repräsentiert zu werden wie Kate Moss und Ashley Graham. Vor allem die Karriere von Ashley, eines der bekanntesten weiblichen Plus-Size-Models, verfolgt Zach Miko schon lange: „Als dickerer Typ ist es einfach toll, all die verschiedenen Körperfiguren in egal was repräsentiert zu sehen.“ © Cover Media