Category Archives: Shopping

Lily Cole: Tragt eure Kleidung solange wie möglich!

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Bild von Lily Cole

Lily Cole (28) trägt ihre Klamotten solange, bis sie auseinander fallen.

Das Model engagiert sich in vielen sozialen und gesellschaftlichen Fragen und ist eine große Anhängerin von Livia Firth, der Gründerin von Eco Age Ltd. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, dass Modehäuser ihre Kollektionen umweltfreundlicher produzieren. Als Lily Cole vom britischen ‘Time Out’-Magazin gefragt wurde, welche Tipps sie für Modefans und Shopping-Liebhaber im kommenden Jahr habe, griff sie auf eine Idee von Firth zurück: “Livia Firth, eine große Anführerin der moralisch vertretbaren Mode, hat die Menschen herausgefordert, alles, was sie besitzen, mindestens 30mal zu tragen. Wenn man also etwas kauft, sollte man daran denken, dass man es oft tragen wird. Ich trage dieselben Sachen aus meinem Kleiderschrank immer und immer wieder, solange bis sie auseinander fallen. Wenn ich auf eine Party oder ein Event gehe, suche ich ganz weit hinten im Kleiderschrank und ziehe ein altes Kleid heraus, das hoffentlich noch immer passt.”

Lily forderte Fashion-Fans außerdem dazu auf, neue Kleidung sorgfältig auszuwählen und bei Labels zu kaufen, die “der Welt etwas Gutes tun”.

Seit 14 Jahren ist die Britin mittlerweile im Modebusiness tätig und hat viel in den vergangenen Jahren über die Produktionsmethoden gelernt. “Die Firmen, mit denen ich arbeitete, leisteten entweder tolle Arbeit oder hatten Ärger mit der Beschaffung. Also stellte ich selbst Nachforschungen an. Ich ging in die Richtung von Firmen, die transparentere Lieferketten haben, so wie The Body Shop. Für mich ist das ein andauernder Lernprozess: über die Nachwirkungen des Konsums nachzudenken, was wir kaufen, was wir bewerben und umsichtiger mit dem Business zu sein, das wir unterstützen”, so Lily Cole. © Cover Media

Liu Wen: Ihr lässig-moderner Style

Bild von Liu Wen

Liu Wen (27) setzt auf legere und bequeme Kleidung.

Die hübsche Chinesin hat eine riesige Fangemeinde, die ihr auf Social Media folgt und sie als Stilikone bewundert. In einer Pressemitteilung von EFE plauderte die Beauty nun über ihre bevorzugten privaten Outfits. “Mein persönlicher Stil ist sehr leger und bequem, ein bisschen wie ein Junge, aber oft mit stilvoller Kleidung gemischt.”

Kürzlich flog Liu Wen nach Shanghai, wo sie die neue Webseite von Stradivarius.cn präsentierte – ein “magischer” Moment für das Model, das begeistert ist, dass chinesische Frauen jetzt auch Designs der spanischen Marke erwerben können. Online-Shopping spart laut Liu vor allem in einer riesigen Metropole wie Shanghai, wo die meisten Menschen kaum Zeit zum Einkaufen haben, viel Zeit.

“Das große Portfolio von Stradivarius ermöglicht unzählige Kombinationen. Der Charme der Mode liegt darin das man nicht sagen kann, es kommt aus dem Osten oder Westen, sondern das spanische Modellabel gefällt in vielen Ländern. Mode lässt die Welt zusammenwachsen”, erklärte sie weiter.

Liu Wen ist das erste Model mit ostasiatischen Wurzeln, das für Victoria’s Secret über den Laufsteg läuft, sowie die erste Werbebotschafterin für Estée Lauder, die asiatischer Herkunft ist. Als sie 2010 den Job bei dem Beauty-Label landete, war das ein einschneidender Moment im Leben des Models.

“Dieser Moment hat mein Leben verändert. Über Nacht galt plötzlich das Image von mir als unabhängige, selbstbewusste, junge Frau als schön. Diese Entwicklung hat auch eine Veränderung in meinen eigenen Schönheitsidealen erzeugt. Die Stereotypen von Asiatinnen als gehorsame und zierliche Frauen verschwanden langsam. Stattdessen wurden meine Modelkolleginnen und ich oft als abenteuerliche, durchsetzungsfähige, karriereorientierte Frauen dargestellt, die immer ihr Bestes gaben – trotz aller Herausforderungen, die wir in Übersee erlebten. Ob wir nun typisch traditionelle asiatische Schönheitsideale verkörpern oder nicht, ist weniger wichtig geworden, dafür rückt die Tatsache immer mehr in den Vordergrund, dass wie moderne Ideen repräsentieren und das Beste aus verschiedenen Kulturen vereinen”, zitierte ‘vogue.com’ Liu Wen.

Candice Huffine: Ich bin ein Plus-Size-Garant

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Bild von Candice Huffine

Candice Huffine (30) achtet darauf, dass man sie nur mit Plus-Size-Mode in Verbindung bringt.

Das Model trägt Kleidergröße 40, was in der Fashionwelt leider nach wie vor bereits zum Plus-Size-Segment gehört. Sie gilt als eine der bekanntesten Vertreterinnen der Große-Größen-Welt und erschien in der amerikanischen ‘Vogue’ ebenso wie im Pirelli-Kalender.

Da sie immer bekannter wird, aber auch keine wirklich füllige Figur hat, wird sie häufig von Designern angefragt, die sie auf ihrem Laufsteg sehen wollen. Aber da zieht Candice eine Grenze.

“Meine Theorie lautet, dass wenn ein Designer Plus-Size-Mädchen auf den Laufsteg schickt, könnte das implizieren, dass er Plus-Size-Kleidung macht und solange es nicht klar ist, dass er das auch wirklich macht, wird es wohl am besten sein, das [als PS-Model für ihn zu arbeiten] zu vermeiden, um keine Verwirrung oder Kontroverse zu stiften”, erklärte sie gegenüber ‘washingtonpost.com’.

Seit ihren Anfängen hat sich in der, was Entwicklungen angeht, recht trägen Modewelt einiges getan und der Markt für Plus-Size-Mode wird immer größer – ein zwar langsamer, aber stetiger Weg.

Zwei nach wie vor bestehende Probleme: die mangelnde Auswahl an Plus-Size-Teilen und die Vorherrschaft der Farbe Schwarz. Da haben einige Läden noch viel Arbeit vor sich, findet die amerikanische Schönheit.

“Es gibt dieses Geschäft, das ich liebe, es stammt aus London und ist sehr beliebt. Die haben alles: Männer, Dessous, Handtaschen, Make-up, Accessoires, tall, petite, Umstandsmode, normale Schuhe, tolle Schuhe – und kein Plus Size. Wenn man mit seiner Freundin unterwegs ist, ein Shoppingbummel unter Mädels, hält man es erstmal für einen absoluten Muss-Laden! Sie spielen Musik und man sucht nach einem Kleid, in dem man abends ausgehen kann. Na ja, ich schätze, man könnte Schuhe und einer Kette finden. Es macht einen schon ein bisschen wütend.”

Dennoch: Candice ist stolz auf das, was sie bereits erreicht hat. Dass sie beispielsweise im Pirelli-Kalender abgelichtet wurde, hält sie für einen absoluten Meilenstein, was das Bewusstsein für die Schönheit von Plus-Size-Models angeht.

“Pirelli hat es endgültig allen gezeigt. Diese Menschen, Steven Meisel und Carine Roitfeld, diese Menschen glauben daran, dass Schönheit nichts mit der Größe meines Rockes zu tun hat. Was ich mit meiner Karriere erreichen möchte: Ich will jetzt nicht sagen, dass ich die Leute schütteln möchte, ich möchte ihnen eher die Augen öffnen. Das ist hier kein Trend, es ist keine Modeerscheinung oder eine Möglichkeit, mit viel Wirbel eine Kontroverse zu kreieren. Es ist einfach, wie es jetzt ist”, pochte Candice Huffine. © Cover Media

Stella Maxwell: Nervös vor VS-Casting

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Bild von Stella Maxwell

Stella Maxwell (24) war total aufgeregt, als sie sich bei Victoria’s Secret vorstellte. Das Casting meisterte sie aber mit Bravour.

Die hübsche Belgierin zählt zu den zehn glücklichen Damen, die dieses Jahr zu den neuen Victoria’s-Secret-Engeln auserkoren wurden. An ihr erstes Meeting mit dem berühmten Dessous-Label kann sich Stella noch ganz genau erinnern:

“Mein erstes Casting für die Show war unvergesslich. Ich weiß noch, dass ich total nervös war. Ich wusste einfach, dass ich nur eine begrenzte Zeit hatte, um ihnen meine Energie und all das zu zeigen, was ich zu bieten hatte”, berichtete sie auf ‘vogue.com.au’.

Seitdem hat sich viel für die Blondine geändert und mittlerweile strotzt Stella auf dem Laufsteg nur so vor Selbstbewusstsein. Auch in winzigen Dessous über den Catwalk zu laufen, ist kein Problem für das Model. Das richtige Make-up und die passende Frisur versetzen Stella vor der Show in Stimmung, damit sie vor dem Publikum alles geben kann: “Als mich mein Agent anrief und mir sagte, dass ich zu den Engeln gehöre, war ich total überwältigt. Es war emotional. Ich war so glücklich. Sie haben die heißesten Mädchen ausgesucht und sie haben die heißeste Dessouslinie. Man wächst damit auf. Jedes einzelne Mädchen ist einfach umwerfend, in jedem Jahr. Ich könnte nicht glücklicher sein”, schwärmte sie.

Stella ist schon viel auf der Welt herumgekommen, in Neuseeland wurde sie entdeckt. Bei einer Shopping-Tour mit einer Freundin sprach sie eine Dame von einer Modelagentur an und lud sie zu einem Treffen ein. Die Frau machte auf Stella Maxwell einen positiven Eindruck, sie traf sich mit ihr – der Rest ist Geschichte. © Cover Media

Iman: Einzigartiges Beauty-Label

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Bild von Iman

Iman (59) und Jay Manuel (42) bringen eine neue Beauty-Kollektion auf den Markt.

Die somalisch-amerikanische Beauty ist nicht nur als Model erfolgreich, sondern auch mit ihrer Kosmetiklinie, die sie 1994 gründete, sowie mit ihrer Modestrecke ‘Global Chic’ für das ‘Home Shopping Network’. Jetzt tat sich Iman mit Jay Manuel zusammen, der mit seiner Arbeit bei ‘America’s Next Top Model’ bekannt wurde und seit Langem gut mit Iman befreundet ist.

“Für mich ging es um diesen Unterschied – nicht zwischen Iman Cosmetics und Jay Manuel Beauty, sondern zwischen Jay Manuel Beauty und dem, was es auf dem Markt gibt. Ich wollte eine einzigartige Geschichte erzählen, ein einzigartiges Label auf den Markt bringen, hinter dem eine einzigartige Persönlichkeit steckt”, erklärte Iman gegenüber ‘WWD’. “Jay ist sein Label und sein Label ist seine Währung. Ich spreche nicht für ihn. Ich halte nicht seine Hand. Ich wollte es leichter machen, aber es musste immer um das Produkt gehen.”

Jay war von der Zusammenarbeit mit Iman begeistert und konnte viel von ihrer Erfahrung profitieren. Sobald die richtige Technik für die Produktion preisgünstiger Beauty-Produkte gefunden war, bat er das Model um Hilfe. Iman war allerdings nicht in die Produktentwicklung involviert und überließ diesen Prozess ganz Jay. Er legte Wert darauf, die Bedürfnisse der Kunden mit einzubeziehen. “Ich denke, dass viele der großen Labels noch immer ihre eigenen Zielvorstellungen umsetzen wollen und den Platz füllen, der ihrer Meinung nach frei ist. Viele der Unterschiede unserer Produkte zu anderen entwickelten sich aus den Fragen und Bedenken, die mir die Frauen mitgeteilt haben – dazu habe ich mit ihnen auf der Straße oder auf dem Flughafen gesprochen oder auch online, vor allem mit Hilfe von Social Media”, berichtete Jay Manuel. © Cover Media

Sonntag ist Waschtag!

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TV-Möbel, Wasserkocher, Steckdosenleisten – es gibt so einige Alltagsgegenstände, die scheinbar aus Prinzip geschmacklos sein müssen.  Da bestätigt sich die Binsenweisheit, “Der Teufel steckt im Detail”. Es macht mich rasend, dass zum Beispiel etwas so alltägliches wie ein Wäschesack so schwer zu finden ist. Also zumindest einer, den man wirklich gerne anschaut und nicht als “kleinstes Übel” akzeptiert.Im besten Fall steht daneben dann Waschmittel von “The Laundress”.

Ich studiere schließlich nicht peinlich genau Waschhinweise und pflege Designer-Lieblinge hingebungsvoll, um sie dann in ein hässliches Monster zu werfen.

Meine Wäschesack-Fundstücke:

WäschesackUnd hier gibt es die hübschen Wäschetonnen.
1.Schwarz-Weißer Wäschesack von Ferm-Living, via Yoox.com

2. Weißer Wäschesammler aus PVC von Zeller, via Otto.de

3.Ich habe mir diesen Baumwollsack von Ferm-Living zugelegt und bin absolut zufrieden. Schlicht und praktisch, weil man ihn gedankenlos knautschen und herumschleppen kann. Aktuell via yoox.de erhältlich.

4.Wäschesack mit Holzgitter von Klein & More, via Design-3000.de

5. Textilwaschmittel das gut duftet und toll aussieht. Links: “Le Labo” für “The Laundress”. Rechts: Denim Wash von ” The Laundress”.

6. Wäschebehälter mit bunten Dreiecken von Ferm-Living, via Yoox.com

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