Category Archives: Schuhe/Accessoires

Fundstück: iPhone 6 Case aus Naturstein

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Glitzer, Bling-Bling und Knallfarben – bei Handyhüllen greifen selbst eher klassisch gekleidete Frauen gerne zu verspielten und auffälligen Modellen. Scheinbar lebt man so kindliche Tendenzen ein wenig freimütiger als bei der Garderobe aus und das finde ich auch völlig akzeptabel: Ein glitzerndes Handy ist besser als ein glitzerndendes Steinchen auf dem Zahn!

Naturstein statt Kunststoff

Iphone case edel gestein schieferstein roxxlynWer nicht auf “Plastik Fantastic” steht, wird die Iphone Cases von Roxxlyn als echte Wohltat für das Auge empfinden.

Das Mineral Case von Roxxlyn wird aus echtem Naturgestein in Berlin handgefertigt. Die dünnen Platten aus Schieferstein werden versiegelt, auf der Innenseite mit Microfilz geschützt und mit einem Aluminiumrahmen umschlossen – ein edles Finish und ein schöner Kontrast zu der rauhen Optik. Jedes Case ist durch die unterschiedlichen Maserungen des Gesteins ohnehin ein Unikat und maßgeschneiderte Varianten werden auf Wunsch ebenfalls angefertigt. Übrigens muss man sich nicht vor dem Gewicht eines Mamorbrockens fürchten: Die Cases wiegen nicht mehr als 50 Gramm und fühlen sich schön griffig an, so entgleiten sie nicht mehr so schnell aus der Hand.

Roxxlyn-Gründer Andreas Plaßmann war für Bentley tätig. Kein Überraschung also, dass das Berliner Start-Up auf Handwerk und Langlebigkeit setzt.

Einziger Kritikpunkt: Der Mute-Button ist durch das Case schwieriger zu erreichen, lange Fingernägel sind eindeutig von Vorteil.

Das Iphone Case “Indian Summer” mit champagnerfarbenen Aluminiumrahmen kostet 119 Euro und ist im Onlineshop von Roxxlyn erhältlich.

Foto: Modepilot (KG) 

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Accessoire-Trend: Brosche statt It-Bag?

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Spricht man von Broschen, dann denkt man an Netzstrumpfhosen, Föhnfrisur und Queen Mum. Im besten Fall aber an Coco Chanel, die zwar ein Querkopf war und die Mode revolutionierte (sie macht Modeschmuck salonfähig, befreite die Damenmode endgültig vom Korsett), aber sich aus heutiger Sicht doch sehr damenhaft kleidetet.

Ein Blick auf die Mailänder Modewoche zeigt, wie modern, edel und vielseitig das Fundstück aus Omas Schmuckschatulle sein kann.

Brosche AccessoiretrendDie Brosche bei Prada: Am Revers, Täger oder im Haar
Brosch Prada

Mein LieblingslookPrada BroscheDie Brosche bei Fausto Puglisi: Am Kragen, als Kette oder als Verzierung für den Gürtel oder Akzentuierung am Beinschlitz

Brosche Fausto Puglisi Accessoiretrend

Die Brosche bei Les Copains: Zum Beispiel als Upgrade für den Strickschal

Brosche Accessoiretrend LesCopainsDer Trend deutet sich letzte Saison schon an (Céline, Chanel, Oscar de la Renta) und Broschen sind wirklich ein dankbares Accessoires. Sie passen wunderbar zum Pelzstola-Trend (irgendwie müssen sie ja halten!) und ebenso zum grauen Sonntags-Sweater.

Die Varianten? Reichlich. Aus funkelndem Strass, gehämmerten Metall, Kamee, Perlen, Antik oder “arty”, wie hier bei Caroline Issa.

Caroline Issa Streetstyle Look London

Diesen Trend teilen wir uns übrigens mit den Männern.
Schmuck für MännerLinks: Louis Vuitton Fall 2015 Menswear, Rechts: Gucci Fall 2015 Menswear

Modestile sind heutzutage global, Trends überholen sich selbst, wie Katja für Les Mads neulich so schön beschrieben hat, und die renommierte Trendforscherin Li Edelkoort verkündete kürzlich radikal “Fashion is dead” und ruft das Zeitalter der “Anti Fashion” aus.

Doch das bedeutet selbstverständlich nicht, dass nicht mehr konsumiert wird. Der Einzelhandel verzeichnet nach schwachen Monaten ein kräftiges Umsatzplus: Laut Statistischem Bundesamt stieg der Umsatz im Januar im Vergleich zum Vormontat um rund 5 Prozent, der Internet & Versandhandel ist mit 14 Prozent am stärksten vertreten.*

DIE FRAGE IST NUR: WAS KAUFEN WIR?

“Is Jewellery the new it bag?”, fragte das Trendforum Inhorgenta in München kürzlich. Möglicherweise. Und hier kommt eben Schmuck, wie die Brosche, ins Spiel. Aktuellen McKinsey- Analysen zufolge wird der weltweite Jahresumsatz der Schmuckbranche bis 2020 von 148 auf 250 Milliarden Euro steigen.

Ob echte Preziosen, antikes Erbstück oder Statement-Kette von Shourouk: Schmuck drückt Persönlichkeit aus, unabhängig vom Preis. Als alte Stylisten-Regel formuliert: Accessoires definieren den Look, so wie eine Robe erst durch Zierelemente zum royalen Gewand wird, das Status und Macht ausrückt. Und Schmuck musste sich ohnehin noch nie der Frage nach dem Nutzen stellen. Er war schon immer völlig überflüssig und gleichermaßen herrlich.



*das liegt vermutlich nur an meinen zügellosen Ausgaben für Möbel, da ich gerade umgezogen bin.

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Die Girl-bag von Chanel

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Chanel Girl bag Vanessa Paradis Modepilot 2015 campaign

Für den Sommer 2015 hat Karl Lagerfeld ein neues Taschenmodell für das Haus Chanel entworfen, das das Zeug zum Klassiker besitzt: die Girl-bag. Sie folgt – logisch – auf die Boy-bag. Und erinnert – ganz anders als die Boy-bag – an Herrenbekleidung. Doch nur auf den ersten Blick scheint die große Umhängetasche eine Hommage an die Herrenoberbekleidung zu sein: das Revers, die Knopfleiste und die aufgesetzten Taschen sind, wie man der neuen Kampagne mit Vanessa Paradis (Bild oben) unschwer erkennt, eine Liebeserklärung an die kurze Chanel-Kastenjacke – ein von Coco Chanel erfundenes Kleidungsstück, dessen Grundschnittmuster Karl Lagerfeld Saison für Saison treu bleibt. Die weichen Umhängeriemen aus Leder ahmen den Jackenärmel nach und lassen sich auf die gewünschte Länge und um die Hüfte knoten (viertes Foto unten).

Die Girl-bag kommt in zahlreichen Varianten: aus Lammleder, aus Tweed mit Lammleder-Borten, aus Bouclé mit Lammleder-Borten und in unterschiedlichen Farben – wie die klassische Chanel-Jacke auch. Ich mag den Aspekt, dass man seine Hand beim Gehen darin versinken lassen kann.

Paris Fashion Week, ich komme!

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Die Girl-bag aus komplett Lammleder gibt es in Schwarz/Schwarz, Braun/Schwarz (trägt Vanessa Paradis auf dem Schwarz/Weiß-Foto ganz oben) und in Schwarz/Creme mit goldfarbenen Knöpfen – sehr chanellig.

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Fotos: Chanel, Catwalkpictures

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Streetstyle Winter-Eye-Catcher: Schal

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Ich bin gerade auf Kurztrip in Bayern und ziemlich Normcore-mäßig unterwegs. Jeans, Pulli, Dufflecoat – hopp, das Outfit steht. Einziges Highlight sind die drei Schals, die ich im Koffer gepackt habe. Die reißen gerade mein Outfit raus. Eine Idee, die so einfach wie praktisch ist. Bei der Durchsicht der Streetstyles aus dem aktuellen Winter darf ich mit Genugtuung feststellen, dass auch andere so denken und stylen. Schals und typische Winteraccessoires (bunte Mützen) machen meist ein Outfit erst zu einem Outfit. Hier die schönsten Beispiele aus den letzten Wochen.

Scraf-TRend-Winter-Streetstyle-ModepilotWow, die Farbe reisst es raus!

Scraf-TRend-Winter-Streetstyle-ModepilotDen Schal möchte ich auch bitte haben!

Scraf-TRend-Winter-Streetstyle-ModepilotDas ist ein schönes Ton-in-Ton-Outfit für Männer. Große Schals waren übrigens eines der wichtigsten Trendthemen bei den Männerschauen für den kommenden Winter. Wir fangen aber schon heute besser damit an!

various_london_vaw14_0106Aber das ist doch wirklich ein Hingucker!

dior_vaw14_0005Dieses Orange reißt klar das Outfit raus!

various_paris_vmaw15_0255Und dieser Schal hält richtig warm!

Und noch mehr Ideen gibt es in der Galerie:

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Da stehen wir drauf: Adidas Superstar

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2015 wird der Adidas Superstar der It-Sneaker schlechthin sein. Charakteristisch für den Schuh sind, neben den drei Streifen, die „Shell Toe“-Kappe und natürlich – man erinnere sich an die Neunzigerjahre – die extrabreiten Schnürsenkel. Sohle und Ferse sind identisch zum Stan Smith.

Adidas Superstar 80s NIGO

Bereits 2014 hat Adidas mit dem Erfolg des Stan Smith endlich geschafft, was vorher Nike mit den Modellen Nike Air Max, Nike Airforce 1 und Nike Flyknit vorbehalten war: DEN Sneaker der Saison zu etablieren.

Der 1971 mit Tennis-Ass Stan Smith entworfene und gleichnamige Schuh war einige Jahre von der Bildfläche verschwunden. Dann feierte man medienwirksam das Comeback, der Tennis-Schuh schmückte Modelfüße ins unzähligen Lookbooks (z.B.  J.Crew) und die gesamte Mode-Elite trug Stan Smiths, von Céline-Designerin Phoebe Philo bis Marc Jacobs und Yohji Yamamoto. Raf Simons entwarf sogar ein eigenes Model, Kanye West, Pharrell Williams und jeder zweite in der Modebranche trug 2014 Stan Smith – mich natürlich eingeschlossen. Mea Culpa.

Alexander Wang Stan smithAlexander Wang zeigte in der Sommerkollektion 2015 ein vom Stan Smith inspiriertes Kleid

Warum ich mir nun so sicher sein kann, dass 2015 dem Adidas Superstar gehört? Ein Sneaker wird nicht zufällig zum 45-jährigem Jubiläum zum „Next big thing“. Es ist das Ergebnis gezielter Marketingaktionen – und damit meine ich nicht nur hübsche Videos und Kampagnenbilder.

Schritt 1: Begehrlichkeit Schaffen

Adidas zeigt, wie auch schon beim Stan Smith, den Klassiker in neuem Gewand. Die sogenannten „Konsortium“-Kollektionen beschreiben eine Art limitierte Edition aus hochwertigen Materialien, die oft in Kooperation mit Künstlern oder Premium Sneaker Stores entsteht. Ende 2014 brachte Adidas eine extrem limitierte und extrem schnell vergriffene “Made in France”-Version auf den Markt – die Superstar-Modelle wurden nicht als Massenware in Asien, sondern von Hand in der kleinen Manufaktur Heschung im Osten Frankreichs produziert, in der auch die ersten Modelle von 1969 entstanden. Das weckt den Sammlergeist, die Preise auf Sneaker-Börsen schnellen in die Höhe und der Edel-Look strahlt auch auf das Original-Modell ab. Ein paar Einblicke, wie es damals in dieser Fabrik aussah, sowie Entwurfszeichnungen und tolle Vintage Werbemotive zum Superstar, hat Adidas Originals im einen Blog veröffentlicht.

Schritt 2: Opinion-Leader

Wenn ein Trend nicht totzukriegen ist, wie aktuell die Sneakerwelle, liegt das natürlich auch an internationalen Stars, die den Trend befeuern. 2015 sind David Beckham, Rita Ora, Damian Lillard und Pharrell Williams die offiziellen Testimonials. Letzterer hatte natürlich auch ein eigenes Stan Smith-Modell entworfen und nun folgt eine Superstar-Edition in insgesamt 50! Farben. Tja, und alles, was Pharrell Williams momentan in die Finger bekommt, kriegt das Label „übercool“.

Die Strategie ist nicht neu: 1969 durften nur ausgesuchte Sportler den Adidas Superstar tragen, bevor er ein Jahr später offiziell im amerikanischen Handel startete. In den 80er Jahren besangen Run-D.M.C., die Großmeister des Rap, die Firma im beschaulichen Herzogenaurach bei Nürnberg. Und tragen den Adidas Superstar, im ganz klassischen Schwarz/Weiß Colorway, gerne ohne Schnürsenkel. Hier im Video zu bewundern:

Last but not least: Adidas macht sich natürlich auch den großen Einfluss von Moderedakteuren, Style-Bloggern und – ihr ahnt es schon – Streetstylestars zu Nutze und verteilt großzügig Geschenke.

Adidas Superstar streetstyleSchritt 3: Präsenz steigern

Neben einer groß angelegten Werbekampagne mit Adidas steuert der Sport-Riese natürlich die Präsenz des Modells in den eigenen Stores und im Online-Shop. Und: Wie bei den Luxusmarken übt Adidas auch auf die Händler einen „sanften“ Druck aus. Sprich: Ordert man diese Saison als Store-Inhaber keinen Superstar, ist die Geschäftsbeziehung angeschlagen und man hat keine Chance auf bestimmte begehrte Modelle.

Rita Ora Superstar Neben den Standardmodellen ist seit dem 10.01.14 das “Vintage Deluxe Pack” des Superstar 80 in 4 Farben ( Schwarz – Grün – Rot -Blau) bei adidas.de und in ausgewählten Stores erhältlich. Adidas Superstar Vintage Deluxe Pack

Ein It-Piece unter 100 Euro – das gilt in Modekreisen als super günstig. Natürlich ist der Adidas Superstar demnach schon fast überall ausverkauft, aber ich konnte noch einige in den Online-Shops herausfischen

Adidas Superstar

Fotos: Adidas, The Upper Club, Catwalkpictures

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Streetstyle: Pelzstola

Kathrin hat gerade den Trend Pelzstola vorgestellt von den New Yorker Schauen. Aber wie diese Streetstyles beweisen: Der Trend ist gar nicht neu. Die echten und Fake-Fur Pelze liegen schon jetzt um viele Hälse und Schultern.

various_london_vaw14_0010Die klassische Variante. Wem es gefällt!

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