Category Archives: runway report

Seid umschlungen!

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Gerade hatte ich Euch ja schon die handmade Gürtel von Bands of L.A. vorgestellt. Und der Trend zum Wickelgürtel setzt sich fort: Auch im Herbst/Winter wird die Taille eingewickelt. Mal mit schmalen Stoffstreifen, mal mit breiten, mal aus buntem Stoff, mal als Leder, mal im Doppelpackt. Was ich an dem Trend mag: a) ist man nicht auf die Löcher im Gürtel angewiesen, sondern kann die Breite individuell einstellen, b) er ist extrem vielseitig – man kann seine Wickelgürtel zu allem möglichen kombinieren, ohne dass man auf die passenden Gürtelschlaufen angewiesen ist, c) man kann sich die hübschen Taillenumschlinger auch selbst vom Meter kaufen, z.B. aus Samt, und dann, z.B. ein schmales Band über einem breiten knoten. Und d) solche Wickelgürtel aus Filz, Samt oder festem Stoff sind extrem günstiger als die Ledermodelle.

Und wer hat die Seid-umschlungen-ihr-Taillen-Gürtel gezeigt? Na ja, z.B.:

chloé

Chloé

manish arora

Manish Arora

lanvin

Lanvin

paul smith

Paul Smith

Altuzarra 2

Altuzarra

dries van noten

Dries Van Noten

simone rocha

Simone Rocha

Fotos: catwalkpictures

Die schönsten Muster der Sales

Nachdem wir euch gestern die besten Volumenmäntel der Sales vorgestellt haben, geht es heute direkt weiter meinem anderen Trend: Muster, Muster, Muster.

Wir haben die Sales der Onlineshops weiter durchforstet und das ist die Auswahl.

Nicht vergessen: Muster sind in dieser Saison dazu da, üppig gemixt zu werden. Muster u Muster – ja, das geht sehr wohl.

1. Bodenlanges Kleid mit BlumenmusterP00074556-PALM-GAZARE-FLORAL-PRINT-SILK-GOWN-STANDARDDas Modell ist aus hochwertiger Crêpe-Seide gearbeitet und seitlich geschlitzt. Der geradlinige Schnitt macht den Druck gleich eine Spur cooler.
“Palm Gazare” von Acne Studio gibt es jetzt für 555 Euro. Über mytheresa.

2. Jacquard-Rock mit lässigem Camouflage-Print

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Der Seiden-Mini ist aus 100% Seide gearbeitet. Für 429 Euro gibt es den Look aus Christopher Kanes Showkollektion bei mytheresa.

3. Trägerloses Midi-Kleid

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Die Mosaike, die man häufig in prächtigen, italienischen Kathedralen findet, inspirierten Dolce & Gabbana zum aufwändigen Muster dieses Kleides. Für rund 995 Euro gibt es den Look im Sale bei mytheresa.

4. Taillenrock mit grauem Animalprint

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Der Fellrock hat eine schöne Länge und ist mit Seide unterfüttert. Ist also super angenehm zu tragen. Von Christopher Kane über Net-á-Porter. Jetzt um 540 Euro.

5. Strechkleid mit aufwendigem Print

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Der Druck dieses Modells von Alexander McQueen erinnert an die Struktur eines Kirchenfensters. Sieht echt toll aus finde ich. Für 318 Euro gibt es das figurbetonende Teil jetzt bei Net-á-Porter.

6. Schluppenbluse mit klassischem Foulard-Print

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Die zarte Bluse ist aus Seide gearbeitet und sehr fein bedruckt. Ein Untertop ist auch dabei. Emilio Pucci über mytheresa. Hier gibt es sie jetzt für 475 Euro.

7. Schmal geschnittene Hose mit grafischem Print

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Bei Etro bekommt die klassische Zigaretten-Hosen einen neuen Anstrich. Das Muster finde ich super! Gibt es für nur noch 189 Euro bei mytheresa.

Für die Mutigen unter euch gibt es hier auch noch die passende Bluse.

8. Bedrucktes Kleid aus Strich-Crêpe

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Peter Pilottos “Eva” ist hinten geschlitzt und vollständig gefüttert. Um rund 475 Euro gibt es den Look bei Net-á-Porter.

Fotos: Screenshots der Websites

Wintertrend: Röcke wie aus Blütenblättern

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Winterzeit: Anti-Rock-Zeit? Nein, für was gibt es warme blickdichte Strümpfe. Und so können wir uns getrost der Weiterentwicklung des Origami-Rock-Trends aus dem Sommer widmen. Parisoffice plädierte damals streng dagegen. Und nun beginnt sie selbst zu wackeln, hat sie mir anvertraut. Denn: Der Trend mit dem großen Schritt und den Stoffteilchen um die Hüfte hat im Winter eine realistischere Variante eingeschlagen. Er wird mit anderen Stoffteilchen unterlegt und diese wurden nun auch verlängert. Damit wird der Trend tragbar. Und das schaut super aus!

Noch mal konkreter: Wie bei einer Tulpe die Blütenblätter ineinander greifen so schließen sich die Stoffteile in Wickeloptik vorne übereinander. Diese Technik verleiht den Röckchen die Anmutung einer Tulpenblüte, die gerade im Begriff ist, sich zu öffnen. Und auch die Beweglichkeit, große Schritte zu tun. Wichtiger Hinweis für alle, die es eilig haben.

Im Grund ergibt diese Wickelung eine A-Linien-Silhouette. Wie bei Kenzo. Enge Bleistiftröcke bekommen einen Eyecatcher und neuen Bewegungs-Spielraum. Wie bei Alexis Mabille.

Auch eine verspieltere Form ist immer wieder zu sehen. Die ist ein wenig mehr ausladend (so wie bei Balmain zum Beispiel) und erinnert schon allein durch die Form an ausladende Blüten.

Auf alle Fälle ist dieser Trend eine willkommene Alternazive zum klassischen Rock, die sich sowohl mit einer feinen Bluse wie auch mit einem dicken Pulli super easy stylen lässt.

Hier findet ihr die schönsten Modelle im Bild. Und in unserem Online-Shop findet ihr die schönsten Modelle zum Shoppen.

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Kenzo

Alexis MabilleAlexis Mabille

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Valentino

Balmain

Balmain

Carven Carven

Maison Martin Margiela Maison Martin Margiela

Rag & Bone

Rag & Bone

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Just Cavalli

Just CavalliModepilot-Tulpenröcke-_aw13_Shopping-Fashion-BlogReed KrakoffModepilot-Tulpenröcke-_aw13_Shopping-Fashion-BlogPeter Pilottoalexander_wang_aw13_0051Alexander Wangproenza_schouler_aw13_0061Proenzo SchoulerTemperley London

Temperley London.

Das Modell oben ist aber eher schon eine normale Quetschfalte. Wie auch bei Alexander Wang. Tatsächlich ist der Übergang fließend, aber wann hatten wir das letzte Mal schon einen Rock mit Quetschfalte an? Das war ziemlich lange was für Omas und Damen aus den sehr bürgerlichen Vierteln.
Die Modepilot.Redaktions-Favoriten sind: Kenzo und Martin Margiela.

Fotos: Catwalkpictures

Paris Fashion Week: Dior Runway Report

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Da liege ich mit Schnupfen, Kopfschmerzen und Halskratzen in meinem Bett in München und Parisoffice bittet mich um den Runway-Report zu Dior, weil in Paris wohl die Hölle los ist. Let’s try!

Ist ja nicht so, als würde ich nicht auch im schlimmsten Delirium die Paris Fashion Week verfolgen. An dieser Stelle: Danke für die guten Videos auf Instagram, Gio! Aufmerksam stelle ich fest, dass da jemand plötzlich fröhliche Knallfarben für Sommer 2014 präsentiert  – hey, das war so nicht abgesprochen! Sollte etwa das Saying, niemals Modetrends vor Paris (immer die letzte Modewoche) formulieren, Gültigkeit behalten?

Ja und nein: Denn auch in Paris gab es bislang viel Schwarz und viel bauchfrei zu sehen, wie auf den anderen Fashion Weeks zuvor. Und auch die steifen und/oder körperfernen Tops gab es wieder, auch die Keyhole-Cutouts. Volantröcke, geschlitzte Röcke und die nicht zu zuckrigen Pastellfarben. Nur Raf Simons, Dior-Chefdesigner, meinte, die Farben noch einmal knallig aufleben zu lassen…

Dior Catwalk Modepilot Sommer 2014 Dior Catwalk Modepilot Summer 2014 Dior Final Summer 2014 Modepilot Dior Modepilot Runway Report Summer 2014 Dior Modepilot Sommer 2014 Paris

Abgesehen von den Confetti-Effekten (siehe völlig missratenes Kleid in Hellblau unten), mochte ich seine bauchigen Seidenröcke, die auf halber Oberschenkellänge schmaler werden. Und zu rauchigem Flieder finde ich ein knalliges Orange durchaus angemessen.

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Fotos: Dior

Auftritt für ein Kultobjekt: das LBD

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Paris. Im Mona Bismarck American Center for Art & Culture. André Leon Talley. Die ganze Fashion Crowd. Und alles dreht sich ums LBD. In der grandiosen Ausstellung „Little Black Dress“  – die Fashion-Guru André Leon Talley, Editor des US-Vogue-Magazins, eigentlich originelly für das Savanah College of Art and Design konzipiert hat – wird die Geschichte des kleinen Schwarzen erzählt. Rund 50 LBD aus der International Best Dressed List sind zu bewundern (u.a. von Marc Jacobs und Renée Zellweger) und so ganz nebenbei sieht man, wie die Designer das schwarze Kultstück immer wieder anders interpretieren – neue Materialien verwenden, extravagante Details hinzufügen, die Shapes verändern und den ganzen Look variieren.

Warum gerade das kleine Schwarze eine solche Erfolgsstory hingelegt hat, bringt André Leon Talley auf den Punkt: „Das LBD unterstreicht zu jeder Zeit die Freiheit und Individualität seiner Trägerin.“ Besser hätt’ ich’s auch nicht sagen können!

Der nicht endende Hype um das Kleid in Schwarz ist jedenfalls Anlass genug, um sich einmal ausführlicher mit diesem unverzichtbaren, zeitlosen, stilvollen und legendären Kleidungsstück zu beschäftigen. Als Auftakt erst einmal meine Lieblings-LBD’s aus den Kollektionen.

Auch ja: Die Ausstellung (Eröffnung morgen, am 3.8.13) ist noch bis 22. September im MBACfAaC zu sehen.

In welchem LBD würdet Ihr sofort ausgehen? Ich schwanke zwischen Dior und Christophe Josse …

Chanel:

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Christian Dior:

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Christophe Josse:

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Jill Stuart:

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Kaviar Gauche:

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Valentino:

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Manish Arora:

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Fotos: catwalkpictures/Modepilot;  PR

Schlapp machen ist angesagt

Allerdings nur, wenn es um Hüte geht. Denn die Schlapphüte aus den 70ern sind ins Hier und Jetzt, den Sommer 2013, zurückgekehrt. Ich finde, sie verleihen jeder Frau eine italienisch-leichte Attitüde, so einen ganz besonderen Sonnenschein-Flair. Abgesehen davon, dass die Kopfbedeckungen die Augen und den Teint vor der Sonne schützen, wippen die Modelle auch noch so schön bei Gehen. Die perfekte Ergänzung zum Sommerkleid, zum Maxi Dress, zum Strand-Outfit und zu Cocktail Outfits.

Sommer hoch 10 bei Escada Sport, mit Strohhut:

Escada Sport

Very 70ies: Der Schlapphut aus leichtem Filz mit Leder-Maxi-Kleid bei Saint Laurent (ach, das Outfit erinnert mich soooo an meine einst heiß geliebte Wildlederweste mit langen Fransen):

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Die very üppig Variante mit Rüschen von John Galliano:

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Die Abend-Variante, ebenfalls von Saint Laurent:

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Mainlandoffice hat den Trend schon im Sommer 2012 entdeckt:

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In Rosa von Eugenia Kim über Net-a-Porter:

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In Naturfarbe mit Band von Emilio Pucci über Stylebop:Bildschirmfoto 2013-06-03 um 12.09.01

Panama-Hut in Weiß von Acne über mytheresa:

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Strohhut von Juicy Couture über Stylepop:

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… und welcher ist jetzt Euer Lieblings-Hut für den Sommer 2013???

Fotos: PR, Catwalkpictures, Screenshots Net-A-Porter, Stylebop, mytheresa, mainlandoffice/Modepilot