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Tyra Banks: Tyra Beauty soll weiter wachsen

Das Model, das schon 2014 die Kosmetiklinie Tyra Beauty gründete, fühlt sich in ihrer Rolle als Business-Frau noch immer etwas unwohl. Von dem ehemaligen Victoria’s Secret-Engel gibt es bereits Mascaras, flüssige Eyeliner und Foundation Sticks zu kaufen, nun liegt ihr Fokus aber an einer weiteren Expansion.

Laut eines Instagram-Fotos, das ihre Rede bei einer Konferenz an der Success Partners University in Dallas, Texas, am 7. April zeigt, hat sie von den anderen Präsentatoren noch einiges lernen können. Sie konzentriere sich nun auch darauf, Tyra Beauty in ein „global führendes Unternehmen“ zu verwandeln. „Ich weiß, dass es bald so sein wird“, fügte sie hinzu.

Trotzdem fühle sie sich noch immer wie ein „Newbie“ in der Geschäftswelt. „Ich habe soooooo viel Respekt gegenüber den Business-Titanen, die mir heute zugehört haben.“

Bevor sie ihr eigenes Start-up ins Leben rief, absolvierte sie auf der Harvard Business School ein Kursprogramm. Tyra Beautys Business-Modell lehnt an das von Avon an – ein mehrstufiges Marketing System, das auf einen Verkaufsvertrieb aufbaut, bekannt als „Beauty Trainers“.

 

Jourdan Dunn: Naomi, meine mysteriöse Model-Partnerin

Bild von Naomi Campbell und Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (24) wusste anfangs nicht, dass sie für Burberry mit Naomi Campbell (44) arbeiten würde und war völlig von den Socken, als sie von dem Knüller erfuhr.

Die zwei Models zieren die Frühjahrskampagne 2015 des britischen Traditionshauses, das derzeit auf Doppel-Power steht: Kate Moss (40) und Cara Delevingne (22) warben schon vergangenes Jahr gemeinsam für den Duft ‘My Burberry’.

Anfangs wurde Jourdan im Dunkeln darüber gelassen, dass sie gemeinsam mit der Laufsteg-Ikone schlechthin vor die Kamera treten wird, war aber hin und weg, als sie schließlich davon erfuhr. “Es war fantastisch! Ich fragte, wer es sein werde, ob es Cara wäre. ‘Nein, es wird ein sehr britisches Kult-Supermodel’, antworteten sie mir. Ich tippte auf Naomi, doch sie sagten weiterhin, dass sie es mir nicht erzählen dürften. Erst beim Fitting gaben sie zu, dass es tatsächlich Naomi sein werde und da war ich einfach überwältigt”, lächelte sie im Gespräch mit ‘magazine.co.uk’.

“Wir kannten uns schon, aber ich habe nie mit ihr gearbeitet, deshalb war ich super aufgeregt, weil ich nicht wusste, was ich erwarten sollte. Sie war einfach großartig und ich habe so viel gelernt, als ich mit ihr arbeitete.”

Die junge Britin ist für ihr atemberaubendes Aussehen bekannt und stolziert regelmäßig die Catwalks dieser Welt entlang. Auch Mode-Shootings sind ihr nicht fremd und so zierte die Grazie unter anderem bereits Kampagnen von DKNY sowie Balmain und posierte für das Make-up von Yves Saint Laurent.

Während sie es gewohnt ist, von den Top-Fotografen der Branche inszeniert zu werden, knipste sie in der Vergangenheit für ihre Instagram-Fans auch oft und gerne selbst Schnappschüsse von sich. Doch da das Modeln nun mal auch ihr Beruf ist, witzelte sie, dass sie künftig professioneller auf ihrem Social-Media-Account auftreten möchte. “Ich versuche, mich nicht so als Selfie-Queen darzustellen und vielleicht mehr Zeug von der Arbeit hochzuladen, damit die Leute nicht denken, dass ich nur Selfies [bei ‘Instagram?] poste”, lachte Jourdan Dunn, musste dann allerdings zugeben, dass ihre Fans auch in Zukunft nicht auf Selbstporträts verzichten müssen: “Ich habe zu Weihnachten einen Selfie-Stick bekommen. Mein Bruder fragte mich, was ich mir wünschte und ich sagte ihm, dass ich so einen gerne hätte. Also kaufte er mir einen.” © Cover Media

Emme: Bessere Zeiten für Plus-Size-Models

Bild von Emme

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Die New Yorkerin zählte zu den erfolgreichsten Plus-Size-Models der 90er Jahre. Jetzt nutzt sie ihre Erfahrungen, um den Wettbewerb ‘Fashion Without Limits’ zu organisieren, der Nachwuchsdesignern der Syracuse University die Möglichkeit gibt, Outfits in Übergrößen zu entwerfen. Auf den Gewinner wartet der ’12+ Emme’-Award sowie rund 400 Euro. Außerdem wird Emme höchstpersönlich ein Design des Gewinners auf einem Roten-Teppich-Event tragen.

In einem Interview mit dem Nachrichtendienst ‘WWD’ versicherte der Modestar, seinen Kampf für Frauen mit fülligeren Figuren so lange weiterzuführen, bis diese gleichberechtigt behandelt werden. “Es ist schon etwas besser geworden. Auf den Titelseiten der italienischen ‘Vogue’ sieht man schon mehr Damen in Kleidergröße 40 und 42. Die Frauen sieht man zunehmend auf den Mainstream-Zeitschriften. Damals war das nicht so ?”, erklärte sie.

2007 wurde bei Emme Krebs diagnostiziert, doch nach überstandener Krankheit feierte sie jüngst ihr berufliches Comeback. Sie unterschrieb einen Vertrag mit Muse Models und arbeitet mit Graj + Gustavsen an Plus-Size-Mode und Accessoires.

Trotz ihres Erfolges fällt es Emme schwer, trendy Outfits zu finden und daher setzt sie sich dafür ein, diesen Umstand zu ändern. “Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es für mich ist. In die meisten Geschäfte kann ich gar nicht reingehen. Ich nahm einmal ein Kamerateam der Fernsehshow ’20/20′ mit und ein Verkäufer empfahl mir, in den Keller von Bloomingsdales oder Macys zu gehen. Sie haben mir direkt gesagt, dass sie nichts für mich haben. Sogar in den besten Zeiten meiner Karriere machten mir Designer Einzelstücke. Ich sah einfach, dass die Nachfrage sehr groß war. Ich will ein Business aufbauen. Das wird die Welt der Emme sein”, schloss die Powerfrau. © Cover Media

Jason Wu: Adriana Lima ist außergewöhnlich

Bild von Jason Wu

Jason Wu (31) schwärmte von Adriana Lima (33) – das Gesicht seiner neuen Kampagne.

Der chinesisch-kanadische Modeschöpfer kürte die brasilianische Schönheit zum Gesicht seiner Herbstkampagne 2014. Laut Wu sei das Topmodel die perfekte Repräsentantin seiner Kollektion: “Sie ist sexy und sie hat dieses katzenhafte Talent, das sich für die Kollektion genau richtig anfühlt. Und sie hat diese Augen! Sie ist wie unsere eigene Bianca Jagger. Adriana gibt eine neue Richtung für die Supermodels vor – sie kommt aus einer anderen Ära. Im Endeffekt geht es in diesen Kampagnen um die Frauen und ihre sexuelle Ausstrahlung. Und ich wähle weiterhin Frauen aus, die mich inspirieren”, erklärte er im Interview mit ‘Style.com’.

Das Fotoshooting für die Kampagne fand als Teil des Themas ‘Supermodel Supper Club’ im Four Seasons Hotel in New York statt. Schon frühere Kampagnen wurden in berühmten Restaurants – unter anderem bei Mr Chow und La Grenouille – der Stadt aufgenommen. Das Four Seasons nimmt aber einen ganz besonderen Platz im Herzen des Designers ein, weil dort eines seiner ersten wichtigen Geschäftsessen stattfand. “Damals fing ich gerade in der Modebranche an und traf dort einen Redakteur. Als ich dort reinkam, sahen alle so wichtig aus. Ich habe mich wie ein kleines Kind gefühlt. Aber seitdem war ich schon häufiger da. Im Herbst dreht sich alles um die Power-Frau und ich habe das Four Seasons gewählt, weil die mächtigsten aller Power-Meetings dort stattfinden. Ich fand es so glamourös!”, erinnerte er sich.

Bei seinen Shootings lässt sich der Modestar einen Gastauftritt nicht nehmen. Auch in seiner aktuellen Herbstkampagne wird er wieder zu sehen sein: “Inez besteht immer darauf”, lachte Jason Wu und bezog sich auf das Fotografen-Duo Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin, das die Aufnahmen machte. “Vielleicht werde ich ja das Model für den nächsten ‘Supermodel Supper Club’ sein.” © Cover Media

Miranda Kerr: Ich bin eine Geschäftsfrau

Bild von Miranda Kerr

Miranda Kerr (31) sieht sich selbst gar nicht als Model.

Diese Ansicht ist für Außenstehende nicht so verständlich, schließlich ist die erfolgreiche Australierin permanent auf den Laufstegen dieser Welt zu bewundern und derzeit auch noch auf dem Titel von ‘The Edit’, dem Magazin des Luxus-Onlineshops ‘Net-a-Porter’, zu sehen. Auch das Cover der australischen ‘Vogue’ ziert Miranda. Aber sie selbst sieht sich nicht als Modepüppchen, viel lieber würde sie als Geschäftsfrau wahrgenommen werden. “Angefangen bei meinem ersten Fotoshooting mit 14, sah ich mich selbst nie als ein Model”, erklärte die Catwalk-Beauty gegenüber dem Magazin. “Wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich ‘Ich habe meine eigene Hautpflege-Linie.’ Ich definiere mich selbst nicht als Model.”

Doch das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass sie keine Freude an ihren vielen Model-Jobs hat. So war sie regelmäßig auf dem ‘Victoria?s Secret’-Laufsteg zu bewundern und in Kampagnen für Prada, Clinique und Mango zu sehen. “Ich mag es, in der Lage zu sein, verschiedene Aspekte meiner selbst zu finden und mich durch sie in einem Bild auszudrücken. Es macht Spaß.” Doch Models haben eben ihre Halbwertszeit: “Es wird nicht für immer sein”, grübelte die Powerfrau.

Mit ihren Jobs zu jonglieren, bringt die Grazie aber nicht aus der Ruhe. Außerdem erzieht sie als Single-Mama noch ihren drei Jahre alten Sohnemann Flynn, den sie von ihrem Ex, dem Hollywoodstar Orlando Bloom (37, ‘Fluch der Karibik’), hat.

2009 launchte sie KORA Organics, ihre organische Hautpflege-Linie – diesen Job liebe sie über alles. “Ich mag die geistige Stimulation, die ich von KORA bekomme, wenn ich als Führungskraft Entscheidungen treffe. Ich bin sehr getrieben. Ich fühle mich nie gestresst; ich fühle mich ruhig, wenn ich mehrere Dinge gleichzeitig tue.” Außerdem lasse sie sich nie hängen. “Ich versuche immer, das Beste in jeder Situation zu sehen, egal, was es ist. Selbst wenn es etwas Trauriges ist, versuche ich, den Grund dafür zu finden.”

Für Miranda steht allerdings immer das Mama-Dasein an erster Stelle und obwohl ihr Sohn sein Model-Debüt in der ‘Vogue’ machte, ist sie wild entschlossen, ihren Kleinen vom Rampenlicht so gut es geht abzuschirmen. “Privatsphäre ist das Allerwichtigste, ganz besonders, wenn man Mutter ist; wenn ich einen freien Tag habe, ist es eine Herausforderung, wenn da Fotografen stehen. Es wird zu einem Zirkus und das will ich für Flynn nicht.” Wenn ihr Liebling nicht gerade dabei ist, posiert das Model für Paparazzi-Fotos schon lieber. “Wenn ich auf den Weg zur Arbeit bin und sie ein Foto bekommen, ist das in Ordnung. Aber wenn jemand einen freien Tag haben möchte ? Können Sie sich vorstellen, ein Bauarbeiter zu sein und an Ihrem freien Tag zu arbeiten? Ich lasse mich beruflich fotografieren und wenn ich einen freien Tag habe, machen sie immer noch Fotos. Ich verliere nicht das Gesamtbild aus den Augen, aber es ist einfach nett, seine kleinen Momente zu haben, wenn sie nicht stören”, seufzte Miranda Kerr. © Cover Media

Jourdan Dunn: Sport mit Bruder? Nein danke! 

Bild von Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (23) könnte “niemals” mit ihrem Bruder trainieren.

Das Model war bereits in Kampagnen von Saint Laurent zu sehen und arbeitete für hochkarätige Labels wie Burberry und Calvin Klein. Glücklicherweise ist sie von Natur aus schlank, doch möchte ihr Fitness-Programm trotzdem anziehen. “Mein Neujahrs-Vorsatz war, ins Fitnessstudio zu gehen”, gab sie gegenüber der britischen Ausgabe des ‘OK!’-Magazins zu. Verfolgt habe sie ihr Ziel bis jetzt aber noch nicht. “Derzeit hält mich mein Leben fit, aber ich brauche mehr. Mein Bruder ist Personal Trainer, aber ich denke nicht, dass ich jemals mit ihm trainieren könnte, also würde ich gerne mit Pilates und Yoga anfangen.”

Es klappt aber auch ohne harte Sporteinheiten ganz gut: Vor Kurzem wurde die Schönheit als Botschafterin des Make-up-Giganten Maybelline bestätigt. Die Mutter des vierjährigen Riley enthüllte im Zuge des neuen Jobs, was ihr Schönheit bedeute. “Schönheit ist Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein”, erklärte sie. “Um wunderschön zu sein, muss man wissen, wer man im Inneren ist. Schönheit bedeutet, Freundlichkeit und Respekt für sich und gegenüber anderen aufzubringen. Make-up kann man am besten dafür benutzen, um zu betonen, was man bereits hat. Mit der richtigen Berührung an der richtigen Stelle kann es verwandeln, wie man sich fühlt.” Auf die neue Zusammenarbeit freue sie sich sehr. “Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass ich ein Maybelline-Mädchen bin, und hoffentlich kann ich die Menschen dazu bringen, das Gleiche zu fühlen wie ich, als ich früher die Werbung sah. Das Image der Marke war immer schon toll und positiv. Davon nun ein Teil zu sein, ist ein wahr gewordener Traum!”, schwärmte sie in einer offiziellen Stellungnahme.

Eine ihrer aktuellen Kampagnen ist für das Label YSL, bei dem sie mit ihrer Model-Freundin Cara Delevingne (21) posiert hat. Um sich bei einem Fotoshooting in Fahrt zu bringen, schaltet der Modestar oft das Radio an. “Musik. Stärkende Power-Musik gibt der Stimmung Auftrieb und mir ein gutes Gefühl – besonders, wenn sie von starken, selbstbewussten Frauen kreiert wurde”, antwortete Jourdan Dunn im Interview mit ‘Flare.com’ auf die Frage, was ihr Selbstvertrauen gebe. © Cover Media