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Best-Of MBFW: Unsere Highlights im Berliner Salon & Vogue Salon

Bereits in seiner siebten Edition präsentiert Der Berliner Salon in einer Gruppenausstellung in den altehrwürdigen Räumlichkeiten des Kronprinzenpalais Unter den Linden deutsche Designtalente. Ziel ist es, sowohl nationales als auch internationales Bewusstsein für Mode und Design aus Deutschland zu fördern. Diesen Januar wurde das Wort „Mode“ aus dem Namen gestrichen (in den letzten sechs Saisons fand die Initiative noch unter dem Namen „Der Berliner Mode Salon” statt), schließlich finden sich auch außerhalb der Modebranche vielversprechende und förderungswürdige Kreativtalente. Die Besucher erwartete also ein neues Konzept, das erstmals die Bereiche Mode, Fotografie und Design unter einem Dach stimmig zusammenbrachte.

43 deutsche Marken waren diesmal dabei und natürlich waren auch wir vor Ort. Der Berliner Salon ist Pflichtprogramm – nicht nur, weil es sonst vermutlich nirgendwo während der Modewoche so entspannt, freundschaftlich und hochwertig zugeht. Man hat auch die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den Designern zu treten; es ist nämlich Teil des Konzeptes, dass diese ihre Entwürfe persönlich präsentieren, der anwesenden Presse erklären und gleichzeitig selbst einen direkten Draht zu den Menschen bekommen, die für ihre Karriere mit am wichtigsten sind: den Redakteuren.

Ein Ansatz, der lange überfällig war und vor allem durch das Engagement von Christiane Arp, Chefredakteurin der deutschen Vogue und Markus Kurz, Inhaber der Agentur Nowadays, realisiert werden konnte. So ist auch der Vogue Salon Teil des Berliner Salons. Hier bekommen Newcomer bis zu zwei Saisons lang eine Plattform, um ihre Entwürfe der Modebranche und -presse zu präsentieren, bis sie das Feld für neuen Nachwuchs frei machen müssen.

So trafen wir bei unserem Besuch am Dienstag nicht nur auf tolle Mode(macher), sondern auch auf Design aus deutschen Landen, echte Schmucklieblinge und einige Newcomer! Hier kommen unsere Favoriten aus der siebten Ausgabe, allesamt made in Germany:

BELIZE

Das Label Belize von Valeska Duetsch und Fiona Bansal gilt als einer der spannendsten Newcomer der Berliner Modeszene. Kein Wunder, denn die Entwürfe stahlen nicht nur eine wunderbar leichte Unbeschwertheit aus, sondern sind auch noch trag- und bezahlbar! Wir haben Belize schon länger auf dem Radar (hier geht es übrigens zu unserem Interview mit Valeska Duetsch) und freuen uns, dass das junge Label eingeladen wurde, seine Entwürfe im VOGUE Salon zu präsentieren. Go, Belize.

WILLIAM FAN

William Fan ist streng genommen kein Newcomer mehr, im Gegenteil: Man könnte ihn schon fast zum alten Eisen zählen, denn so viel erreicht und in kurzer Zeit erlebt haben nur wenige Designer. William Fan sorgte bereits mit seiner ersten Kollektionpräsentation für Begeisterung und übertrifft sich seitdem jede Saison verlässlich selbst. Und das mit viel Humor und hochwertiger Mode. Absolutes Highlight und schon im Geiste auf dem Einkaufszettel: die Ohrringe und Taschen im Glückskeks-Design. Herrlich!

CLAUDIA BERTINI

Die Schweizer Marke Claudia Bertini ist zum ersten Mal Teil des Modesalons und uns ist sie, zugegebenermaßen, bisher auch nicht über den Weg gelaufen. Umso schöner, sie im Rahmen der Gruppenausstellung genauer unter die Lupe nehmen zu können. Die Entwürfe der gleichnamigen Designerin beruhen auf dem Konzept der Gelassenheit, was schon mal sehr vielversprechend klingt, Stress hat man schließlich genug im Leben. Tatsächlich strahlt die gezeigte Mode eine zurückhaltende Ruhe aus und offenbart auf den zweiten Blick zeitloses Design und raffinierte Details. Wir sind gespannt und halten auf jeden Fall unsere Augen weiterhin offen.

HORROR VACUI

Wie auch William Fan startete das Label Horror Vacui der Designerin Anna Heinrichs ihren Mietvertrag im Kronprinzenpalais als Teil der Gruppenausstellung im Vogue Salon. Damals noch mit kunstvoll geschneiderten Seiden- und Baumwollpyjamas, dicht bedruckt mit farbenfrohen Prints. Ihr Portfolio ist inzwischen um Blusen, Kleider und Accessoires angewachsen, ihrem Stil ist die Designerin weiterhin treu. Der Horror Vacui bezeichnet die Angst des Menschen vor der Leere und den damit einhergehenden Wunsch, diese leeren Flächen zu füllen. Nun, mit ihren viktorianisch angehauchten, überladenen und exzentrischen Designs füllt Anna Heinrichs in jedem Fall unser Verlangen nach etwas mehr Opulenz im Alltag.

SCHMUCK VON MALAIKARAISS

Die neue Kollektion für Herbst/Winter 2018 von Fashion-Darling Malaikaraiss haben wir hier bereits vorgestellt. An dieser Stelle möchten wir aber noch einmal einen Blick auf den wunderschönen Schmuck der Berliner Designerin werfen. Malaikaraiss hat den Accessoires-Trend nämlich sehr früh erkannt und ist mit Sicherheit auch selbst nicht ganz unschuldig daran, dass verspielte Goldketten, extravagante Ohrringe und Broschen wieder ein so fulminantes Comeback erlebt haben. Ihre lustigen Goldanhänger jedenfalls baumeln an wirklich jedem Hals und ihre unverkennbaren Ohrringe wecken Begehrlichkeiten. Wir lieben den Schmuck von Malaikaraiss, weil er so wunderbar gut gelaunt ist und vor allem: erschwinglich. Im Berliner Salon schon fest ins Herz geschlossen: den kleinen, lieben Elefantenanhänger.

LALA BERLIN x REPUBLIC OF FRITZ HANSEN

Hier trifft Mode auf Kult! Fritz Hansen hat gemeinsame Sache mit dem Berliner Urgestein Lala Berlin gemacht und sich an die Neuinterpretation eines Klassikers gewagt. Der Stuhl Series 7 hat ein edles Make-Over erhalten und wurde von Leyla Piedayesch kurzerhand in edles Samt gekleidet. Komplett mit blaulilafarbenem Samt überzogen oder nur auf der Sitzfläche in einem tiefen Beerenton gepolstert, darf diese Sonderedition eigentlich in keinem Mode- und Designhaushalt fehlen. Wir haben im Berliner Salon ein wenig Probe gesessen und gestreichelt und geben der Sonderedition auf jeden Fall fünf Sterne!

STIEBICH & RIETH

Bei Julia Rieth und Detlef Stiebich kommen Form und Funktion an erster Stelle. Kein Wunder, schließlich gehört die Schule des Bauhaus zu einer ihrer größten Inspirationen, wenn es um das Design ihrer Taschen geht. Die Kunst, die die Entwürfe von Stiebich & Rieth ausmachen, ist die Tatsache, dass die Ästhetik niemals zugunsten der Funktion einbußen muss – und umgekehrt. Das macht die Taschen aus vegetabilem Leder zu zeitlosen Begleitern, die nicht zuletzt durch die hochwertige Verarbeitung in einer deutschen Manufaktur nahe Hamburg zu potentiellen Partnern fürs Leben werden. Im Berliner Salon war es mal wieder frische Liebe auf den ersten Blick.

TEPPICHE VON JAN KATH

Die Teppiche von Jan Kath würden sich in der Tat auch im Gewand eines Gemäldes an unserer Wand gut machen. Der Bochumer Designer kombiniert klassische Orientteppiche mit zeitgenössischem minimalistischem Design und lässt somit seine Teppiche nicht nur zu einer Brücke zwischen zwei Kulturen und Zeiten werden, sondern macht sie auch noch zu wahren Kunstwerken, die fast zu schade sind, um einfach darüber zu laufen, oder? Ein Newcomer ist der etablierte Designer nicht mehr, aber es ist schön zu sehen, wie das Portfolio vom Berliner Salon mit Talenten auch aus diesem Bereich aufgewertet und erweitert wird.

Bilder im Header via Julia Novy

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Lottie Moss und Lucky Blue Smith: Ihr erstes ‚Vogue‘-Cover

 

Die Fashion-Newcomer zieren das Titelbild der Modebibel zum ersten Mal, dabei sitzen die beiden Teenie-Schönheiten eng aneinander geschmiegt vor einem grauen Hintergrund. Lottie begeistert in einem glamourösen goldenen Kleid, während Lucky ein dunkelblaues Jackett trägt, das mit einer Leoparden-Print-Fliege kombiniert wurde.

Beide teilten das Cover stolz auf ihren Instagram-Seiten. „Darauf habe ich mich so lange gefreut und jetzt ist es endlich soweit! Das neue ‚Vogue‘-Cover von mir und Lucky Blue Smith – so eine Ehre, auf meinem ersten ‚Vogue‘-Cover zu sein. Fotografiert vom wunderbaren Mario Testino“, freute sich Lottie, während ihr attraktiver Kollege schrieb: „Wow, ich kann es nicht glauben, dass ich die Chance hatte, für die französische ‚Vogue‘ zu shooten. Vielen Dank!!!!!“

Mit 16 feierte Lottie Moss ihr Fashiondebüt, damals zierte sie das Cover der ‚Teen Vogue‘. Inspiriert wird sie in ihrer Karriere natürlich von ihrer großen Schwester. „Das liegt bei uns irgendwie in der Familie“, sagte sie. „Kate ist ein wichtiger Grund, warum ich mit dem Modeln angefangen habe.“

 

Sara Sampaio: Taylor ist wundervoll!

Bild von Sara Sampaio

Sara Sampaio (24) passt wie eine große Schwester auf Taylor Hill (20) auf.

Die beiden Models bekamen im vergangenen Jahr die begehrten Victoria’s-Secret-Engelsflügel, acht weitere Newcomerinnen hatten das gleiche Glück. Sara und Taylor freundeten sich schnell bei ihrer Arbeit für das Dessous-Label an und begeistern seitdem ihre Fans mit ihrer Freundschaft.

„Von Anfang an wurden wir oft verlinkt“, erinnerte sich Sara im Interview mit der australischen ‚Vogue‘. „Ich sah, wie viele Leute auf Instagram und Twitter den Hashtag Saylor benutzten und das fand ich toll. Ich schickte ihr den Link und ich glaube, sie war eine der ersten, die eines der Fotos mit dem Hashtag #Saylor postete. Victoria’s Secret begann dann auch, das zu benutzen und wir dachten ‚Okay, das ist jetzt das neue Ding.’“

Die scheinbar zufällige Paarung gefällt der Schönen mehr als gut. „Ich liebe Taylor, sie ist wundervoll. Sie ist die Jüngste von uns allen und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich auf sie aufpassen muss, wie eine große Schwester.“

Sara arbeitete bereits drei Jahre für das Lingerie-Label, bevor sie zum Engel gekürt wurde. Als sie die News erhielt, war die hübsche Brünette völlig hin und weg. Dennoch behielt sie die Neuigkeit noch eine ganze Weile für sich, weil sie fürchtete, dass doch noch etwas zwischen sie und ihren Traumjob kommt. „Ich hatte Angst, dass sie mir die Flügel wieder wegnehmen würden ? Bis Victoria’s Secret selbst die Nachricht bekannt gab, wollte ich es niemandem erzählen. Ich habe drei oder vier Monate gewartet“, räumte sie ein.

Sobald die neuen Engel aber verkündet waren, ging alles ganz schnell und die Damen mussten sich auf ihre Fashionshow im November 2015 vorbereiten. Sara Sampaio und Taylor Hill kamen ebenso wie die anderen Newcomerinnen bestens beim Publikum an. © Cover Media

Gigi Hadid: Erfolgreiches VS-Debüt

Bild von Gigi Hadid

Gigi Hadid (20) schlüpfte für ihre erste Modenschau von Victoria’s Secret in ein Schmetterlings-Outfit.

Gestern [10. November] stellte das Nachwuchsmodel unter Beweis, dass es das Zeug zum echten Engel hat: Bei ihrem Debüt-Auftritt für Victoria’s Secret rockte Gigi gleich mehrere Outfits für das Dessous-Label. Die Schöne schlüpfte für die große Jubiläumsshow in ein petrolfarbenes Ensemble mit schwarzen Schmetterlingsapplikationen im Bauchbereich und an den Schultern. Dazu trug sie einen Umhang mit Schmetterlingsmuster, der hinter ihr her flatterte. Ein weiteres Outfit setzte sich aus einer langen gelben Hose und einem roten Sport-BH zusammen.

Nicht nur Gigi feierte gestern ihr VS-Debüt: Modelfreundin Kendall Jenner durfte ebenfalls erstmalig für das Dessous-Label über den Laufsteg schreiten. Auch sie konnte mit ihrem Auftritt überzeugen: Die hübsche Brünette stolzierte in einem floralen Outfit mit passender Schleppe über den Catwalk und anschließend noch in einem sexy Einteiler in Babyblau, der von Stickereien verziert war.

Doch nicht nur die Newcomer sorgten für Aufsehen, denn wer kann schon den VS-Veteraninnen Adriana Lima (34) und Lily Aldridge (29) die Show stehlen! Lily wurde die Ehre zuteil, das Highlight der Show, den Fantasy Bra im Wert von rund 1,9 Millionen Euro, zu präsentieren.

Stella Maxwell: Meine Karriere war ein Unfall

Bild von Stella Maxwell

Stella Maxwell (24) ist eher zufällig Model geworden.

Die junge Frau wandelte sich in den vergangenen Monaten von einem unbekannten Newcomer zu einem Model, dem sogar die begehrten Flügel von Victoria’s Secret verliehen wurden. Ihre angebliche Romanze mit Popsternchen Miley Cyrus (22, ‘Wrecking Ball’) tat ihr Übriges, um Stella in die Schlagzeilen zu bringen.

“Alles geschieht aus einem bestimmten Grund”, lächelte die Blondine im Interview mit dem britischen Magazin ‘Grazia’. “Ich habe nicht geplant, Model zu werden, es ist einfach irgendwie passiert. Jetzt liebe ich, was ich tue.”

Neben ihrem Job für den Lingerie-Giganten Victoria’s Secret, posierte Stella auch schon für Alexander McQueen und lief für Marc Jacobs und Moschino über den Laufsteg. Ihre weitere Karriere möchte die Schönheit weiterhin optimistisch angehen.

“Negativität”, antwortete sie auf die Frage, was sie gerne aus ihrem Leben verbannen würde. “ich bin ein sehr positiver Mensch und mag es, mich mit positiven Menschen zu umgeben. Mir passieren gerade so viele gute Dinge – wie eine von Victoria’s Secret zu werden – , dass ich einfach keine Zeit für irgendetwas Negatives habe.

Ich glaube auch nicht daran, etwas zu bereuen. Obwohl: Einmal drehte ich bei Disney dreimal hintereinander eine Runde im ‘Space Mountain’. Danach war mir schlecht!”

Neben der Mode bastelt die Nordirin derzeit daran, einen Wohltätigkeitsverein ins Leben zu rufen. Konkrete Pläne hat sie zwar noch nicht, aber Stella Maxwell ist sicher, dass sich auch da alles fügen wird: “Ich arbeite daran, meine eigene Charity zu gründen, deswegen versuche ich Startkapital aufzubauen. Noch sind wir in der Diskussionsphase, aber sie soll der Medizinforschung dienen.” © Cover Media

Cara Delevingne: “Ich habe Glück!”

Bild von Cara Delevingne

Cara Delevingne (23) ist überglücklich, endlich als Schauspielerin ernst genommen zu werden.

Die britische Schönheit fing ihre Karriere zwar als Model an, inzwischen möchte sie das Business aber weitestgehend hinter sich lassen und sich stattdessen als ernst zu nehmende Schauspielerin etablieren. Dank Filmen wie ‘Pan’ oder ‘Margos Spuren’ gelingt ihr das auch immer mehr. Kein Wunder, dass sie am Sonntag [16. August] bei den Teen Choice Awards die Preise für den besten Newcomer sowie den weiblichen Filmstar des Sommers abräumte.

“Vielen Dank für meine Teen Choice Awards!!!! Was für ein großes Glück ich habe. Ich hätte das ohne euch und ohne ‘Margos Spuren’ nie geschafft”, freute sich Cara in einem Post auf Instagram.

Ihre dankbare Botschaft an ihre Fans folgte auf ein Interview mit der britischen Zeitung ‘The Times’, in dem sie preisgab, weshalb sie den Laufstegen der Welt den Rücken kehren wollte.

“Ich bin dadurch in keinster Weise als Mensch gereift”, verriet sie der Publikation. “Und ich vergaß irgendwie, wie jung ich war. Ich fühlte mich so alt.”

Mit dem Stress des Business kam Cara einfach nicht klar. “Ich war monatelang in Kampf-oder-Flucht-Haltung. Einfach konstant nervös. Das ist ein psychisches Ding, denn wenn man sich selbst und seinen Körper und wie man aussieht hasst, wird das immer nur schlimmer und schlimmer.”

Auch mit Belästigungen hatte die Londonerin zu kämpfen. “Ich bin eine kleine Feministin und da wird mir schlecht davon. Das ist schrecklich und widerlich. Man fängt an, wenn man sehr jung ist, und wird ? nicht so tollen Dingen ausgesetzt”, machte Cara Delevingne ihrem Frust über die Branche Luft. © Cover Media