Let’s get nude – Agent Provocateur Bridal Collection 2013

Seit März 2013 animiert der Song “Blurred Lines” von Robin Thicke mit einem Text von Pharrell Williams zum Tanzen und Nude-string-Tragen. Das Video überträgt eine sexy, nicht sexistische Stimmung, obwohl die Männer Anzüge tragen und die Damen (darunter die dunkelhaarige Schönheit Emily Ratajkowski), bis auf den Nude-String, nackig sind. Natürlich ist es in Amerika verboten, Youtube hat es auch schon vom Netz genommen und bei uns ist das Video “not available”. So müssen wir das mit den Nude-String eben ohne die Vorlage erklären:

Agent Provocateur Nude String Bridal Modepilot

Wer also eine Motto-Party, wie Freunde von mir auf Facebook, zu dem Thema plant, holt sich nicht irgendeinen Nude-String, sondern klickt die “Bridal”-Sparte bei unserem Haus- und Hofausstatter (we wish) Agent Provocateur an, da dort sämtliche Nude-Modelle gelistet sind. Die Marke bietet den immensen Vorteil, dass der leider hohe Preis eine kostbare Erscheinung mitliefert. Die Wäsche ist den Jungs ja egal, aber nicht, wie wir uns fühlen.
Natürlich finden auch alle brides-to-be in der aktuellen Spring-Summer 2013 Kollektion exquisite Stücke, die nicht nur dem späteren Bräutigam den Schweiß auf die Stirn treiben, sondern auch schon der hochzeitenden Braut viel Freude beim Tragen machen. Qualität und Verarbeitung sprechen für sich: die Bridal Lingerie ist ganz klares Wedding Material.

Agent Provocateur Modepilot Bridal
Vor allem die BHs machen den Unterschied. Wer schon mal eine AP-Boutique besucht hat, kennt die Kommentare der Verkäuferinnen: Wählen sie mindestens eine Nummer kleiner, das macht ein super Dekolleté. Bei anderen Marken führt das dazu, das man den BH nicht ein zweites Mal trägt, weil er rote Striemen hinterlässt. Bei Agent Provocateur wird das gute Stück zum Lieblings-BH.

Agent Provocateur Nude ModepilotFotos: Agent Provocateur

70ies Motto-Party – was tun?

In zwei Wochen bin ich zu einer Siebzigerjahre-Geburtstagsparty eingeladen. Das Kostüm muss sitzen, da ich die Einzige dort sein werde, die etwas mit Mode zu tun, also quasi repräsentativ für uns alle beäugt werden könnte, müsst Ihr mir jetzt bitte bei der Auswahl helfen.

Variante 1: Ich bediene mich aus meinem bestehenden Kleiderschrank, wo eine Schlaghose von Paige viel zu selten an die frische Luft gelassen wird und kombiniere diese

mit a) einem Bikini-Oberteil, das ich mir mit 15 Jahren beim Türken gegenüber des Gymnasiums gekauft hatte und für drüber: eine weiße Hippie-Bluse von 0039 Italy

oder b) einer knallroten Dackelohrkragen-Bluse von Blacky Dress, die ich während meines Praktikums vor 10 Jahren in Hamburg beim Kleidermarkt erstand.

Dazu meine alten und vom Oktoberfest gezeichneten Prada-Stiefeletten mit Krepp-Sohle und Plateau-Absatz.

 

So, das wäre die Nummer Billig, aber vielleicht auch ganz sympathisch. In den kommenden Tagen schaue ich mal in den Onlineshops nach aktuellen Alternativen im Stil der Hippie-Ära um und poste diese dann. Wer schneller auf ein 70er-Jahre-Teil trifft, bitte einen entsprechenden Link in der Kommentarfunktion veröffentlichen. Danke!

Fotos: modepilot/modejournalistin