Category Archives: Männer

Mein Körper hat Menschen verwirrt

Das Model war schon in sehr jungen Jahren ziemlich weiblich. „Ich begann zu realisieren, dass ich anders wahrgenommen werde“, gestand sie dem ‚ES‘-Magazin. „Es war verwirrend. Eigentlich ging es darum, dass die Leute ein Problem mit einem Mädchen hatten, das wie eine Frau aussieht. Das verwirrt sie.“

Sexy zu sein, ist aber eindeutig kein Problem für Emily, schließlich ist sie dafür auch bekannt. Dadurch will sie aber nicht etwa den Männern gefallen, sondern eigentlich nur ihre Weiblichkeit zelebrieren – doch wird sie und auch andere dabei oft missverstanden. „Es ist ein interessantes Paradoxon. Wenn du eine sexy Schauspielerin bist, ist es schwer, seriöse Rollen zu bekommen“, erklärte sie. „Sie bieten dir das an, worin sie dich auch schon gesehen haben. Die Leute sind wie Schafe.“

 

Zach Miko: Fashion war für mich in weiter Ferne

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Bild von Zach Miko

Zach Miko hielt die Fashionbranche stets für zu elitär, um ein Teil davon zu werden.

Das bärtige Männermodel ist einer der ersten anerkannten Plus-Size-Männer der Industrie und der erste, der von der Agentur IMG Models unter Vertrag genommen wurde. Er arbeitete bereits für Marken wie Target und BadRhino und war außerdem in der ‚Vogue‘ zu sehen.

Für Zach ist das alles immer noch unfassbar. „Ich bin irgendwie ohne Fashion aufgewachsen“, erzählte er ‚Refinery29‘. „Ich wusste es zwar zu schätzen, aber das war nichts, woran ich teilnehmen konnte, einfach nur wegen meiner Größe und Form. Ich dachte, dass das diese elitäre Gruppe ist und dass man nicht den Schönheitsstandards entspricht, die sie festgesetzt hatte. Man hatte nicht das Recht, Teil davon zu sein.“

Jetzt, da Zach selbst in dem Business tätig ist, hat er allerdings bemerkt, dass das Gegenteil der Fall ist. „Das ist eine Industrie, die sich ständig weiterentwickelt. Vor allem im Moment. Ich habe das Gefühl, dass wir gerade Wachstumsschmerzen durchmachen – im positiven Sinne, mit all den Problemen wie Größe und Vielfalt. Ich kann es kaum glauben, dass ich ein Teil dieser Evolution sein darf.“

Heute ist er froh, von derselben Modelagentur repräsentiert zu werden wie Kate Moss und Ashley Graham. Vor allem die Karriere von Ashley, eines der bekanntesten weiblichen Plus-Size-Models, verfolgt Zach Miko schon lange: „Als dickerer Typ ist es einfach toll, all die verschiedenen Körperfiguren in egal was repräsentiert zu sehen.“ © Cover Media

Emily Ratajkowski: Ich bin Feministin

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Bild von Emily Ratajkowski

Für Emily Ratajkowski (24) muss man gewisse Rollenklischees erst erfüllen, bevor man sie brechen kann.

Viele mag es zwar verwundern, doch das Model vertritt eindeutig feministische Positionen. „Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft und die Schönheitsstandars sind eine Reaktion darauf“, sagte sie in einem Interview mit ‚WWD‘. „Das heißt nicht, dass ich mich außerhalb dessen bewegen muss. Ich kann mich darin bewegen und meinen Standpunkt kundtun.“

Laut Emily könne man sich schminken und trotzdem eine Feministin sein. „Ich kann Make-up tragen, das meine Vorzüge hervorbringt. Dabei spiele ich mich dem Standard von Schönheit, das die patriarchale Gesellschaft vorgeben hat, aber ich lebe ja in ihr. Ich trage Make-up nicht, um Männern zu gefallen, ich trage es, um mir selbst zu gefallen.“

Rasierte Achselhaare und BHs seien eben auch ein Teil davon, aber „diese Dinge muss ich nicht ablehnen, um ein Statement bezüglich meiner Sexualität zu machen.“

Und Emily ist eine Meisterin im Spiel mit diesen Rollenklischees – ihr Instagram-Account zeigt oft sehr freizügige Fotos, doch sieht sie das nicht als Verrat an ihrem Feminismus. „Wenn die Leute sagen, dass ich übersexualisierte Bilder poste, antworte ich, dass das meine Entscheidung ist. Es gibt hier um ein Eigentum und eine Berechtigung, die weiter geht“, erklärte Emily. „Wenn ich Nacktfotos von mir mache, sind die nicht für die Jungs. Es geht darum, den Besitz über meine eigene Sexualität zu haben und es auch zu feiern. Und es ist meine Entscheidung. Das sollte in unserer Gesellschaft eigentlich kein Thema mehr sein.“

Ihre Liebe zu sexy Selfies führt dabei allerdings oft zu dem Vorurteil, dass sie bloß ein „dummes, heißes Mädchen“ ist. Emily Ratajkowski will sich aber dennoch treu bleiben – als Feministin und als Model. © Cover Media

Karlie Kloss: „Ich wurde oft gehänselt“

Kaum zu glauben: Das Topmodel, das einst als Victoria’s-Secret-Engel Männern weltweit den Kopf verdrehte, behauptet nun, früher ein hässliches Entlein gewesen zu sein, dem seine Mitschüler keinerlei Aufmerksamkeit schenkten.

„Ich war überhaupt nicht beliebt bei den Jungs – zum Teil, weil ich in den Wissenschaften und Ballett so gut war, aber auch weil ich keine Zeit hatte, um sie mit Jungs zu verschwenden. Ich wurde oft gehänselt, weil ich so groß und dünn war“, erinnerte sich Karlie im Interview mit dem Magazin ‚Glamour‘.

Mit 14 wurde Karlie dann aber zum Model und zählt heute zu den erfolgreichsten ihrer Zunft, nachdem sie bereits für Marken wie Jean Paul Gaultier, Alexander McQueen, Yves Saint Laurent und Dolce & Gabbana arbeitete. Die Modeindustrie ist genau Karlies Ding, sie genießt vor allem den Performance-Aspekt des Jobs. „Deshalb hätte ich auch gerne in der Ära der Supermodels gearbeitet, in den 70ern, 80ern und 90ern“, lächelte sie.

Damals gab es allerdings noch keine sozialen Netzwerke, denen Karlie heute auch einen großen Teil ihres Erfolgs verdankt. Auf Instagram folgen ihr schließlich 4,3 Millionen Fans, auf Twitter über eine Million. Das Phänomen hat sie dennoch irgendwie noch nicht so ganz verstanden. „Es kann ein bisschen zur Arbeit werden. Es ist im Grunde ein Vollzeitjob, wenn man auf jeder Plattform aktiv ist“, gestand Karlie Kloss. „Man zeigt auch nur die Highlights aus dem Leben, es gibt also auf jeden Fall den Druck, die besten Momente zu haben – das ist wahrscheinlich nicht gerade gesund.“

 

New York Fashion Week Herbst/Winter 2016/2017

 Seit Donnerstag dreht sich der Modezirkus wieder in New York. Vom 11. bis 18. Februar 2016 findet hier die New Yorker Fashion Week statt und markiert damit den Auftakt der internationalen Fashion Weeks. 80 Designer zeigen ihre Mode in New York in verschiedenen Locations von Uptown, über Downtown bis nach Brooklyn.

Die Fashion Week in New York ist gestartet und Designer wie Victoria Beckham, Calvin Klein Collection, Michael Kors oder auch Rodarte zeigen ihre neusten Kreationen für Herbst/Winter 2016/2017. Mit dabei auch für diese Saison wieder ist Rapper Kanye West. Er zeigte sein „Yeezy“-Kollektion im Madison Square Garden. Während Designer wie Chanel, Versace und Armani traditionell ihre neuen Kollektionen in London, Mailand und Paris zeigen.

Das französische Luxuslabel Yves Saint Laurent (YSL) machte es diese Saison mal ganz anders und zeigte außerhalb der Reihe seine neusten Kreationen im Palladium in Los Angeles und nicht wie sonst in Paris. Zu den Gästen gehörte Lady Gaga, Justin Bieber, Demi Moore, Lenny Kravitz, Sam Smith, Jane Fonda und Sylvester Stallone.

“Yeezy Season 3″ by Kanye West
Kanye West ist nicht mehr nur Rapper sondern auch Mode Designer. Seine Kollektion “Yeezy Season 3″-Präsentation von Kanye West
zeigte er zum Auftakt der Fashion Week in New York. Auf dem Laufsteg: Naomi Campbell, Veronica Webb, Liya Kebede und Alek Wek, die schwarze Unitards und bodenlange Fellmäntel auf der Bühne des Madison Square Garden trugen.

Die Kollektion zeigte einen deutlichen Military-Look Ausschlag. Natürlich eigebettet zum Sound von Kanye. Die Kollektion ist in dieser Saison wieder in Kooperation mit Adidas entstanden und ist ist sportlich, schlicht gehlten und urban. Es dominieren Tarnfarben wie Sand, Grau und Braun. Die Teile für den Damen sind hauteng. Die Männerteile dagegen sehr robust.

New York Fashion Week Herbst/Winter 2016/2017 © UPI / face to face 2016Highlight seiner neuen Kollektion ist der Hightech-Turnschuh „Yeezy Boost 350“ und die neuen „Yeezy-1050-Boots“ – ein Mix aus aus Duckboots und Militärstiefeln. Verkaufsstart: 19.Februar 2016.

Die Front Row war natürlich hochkarätig: Balmain-Kreativdirektor Olivier Rousteing, Carine Roitfeld und US-VOGUE-Chefredakteurin Anna Wintour. Natürlich war auch Kim Kardashian West mit ihrer Familie dabei um die neusten Entwürfen zu begutachten.

Alexander Wang im 90er Flair
Alexander Wang – ein Kind der 90er Jahre – hat diesem Jahrzehnt seine neue Kollektion für den nächsten Winter gewidmet. Er ist der Designer der Y Generation und weiß was die Jugend von damals will: Baggy Pants, T-Shirts oder Pullis mit Marihuana-Print, Wallaby-Boots, übergroße Jeansjacken, große Lederschnallen, Schulmädchen-Faltenröcke und Miniröcke mit Zick-Zack Muster. Gezeigt hat er seine Kollektion in der New Yorker Saint Bartholomew’s Church zu feinsten Hip Hop Klängen. Denn auch das gehört für ihn zu den Ninties.

Glänzend zum Fest!

Für die Festtage darf nicht nur die Garderobe schick und elegant sein, sondern auch die Wäsche darunter. Schließlich will man beim Weihnachts-, und Ehemann eine gute Figur machen. Der Länge der Wunschliste ist dabei keine Grenze gesetzt. Seide und Satin in Rot, Schwarz und Grün: Die schönsten Dessous und BHs für ein (be)sinnliches Weihnachtsfest.

Die richtige Garderobe für das Weihnachtsessen, die weihnachtliche Firmenfeier oder den Besuch bei der Familie wird von vielen Frauen schon im Voraus akribisch geplant. Bei der Planung keinesfalls vergessen, sollten Sie die passende Unterwäsche.

Normalerweise hängt die richtige Wahl des Ober- und Unterteils von Schnitt und Farbe der Kleidung ab. In diesem Fall kann Frau durchaus auch dem Anlass entsprechend in die Wäschelade greifen. Wäschehersteller und Modeketten verwöhnen uns mit weihnachtlichen Kreationen!