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Kate Moss: Mit Tochter Lila Grace auf dem ‚Vogue‘-Cover

Bild von Kate Moss und Lila Grace

Kate Moss (42) posierte mit ihrer Tochter Lila Grace (13) für das Cover der italienischen ‚Vogue‘.

Nachdem das Model schon mehrmals auf dem Titelbild internationaler Ausgaben der Modebibel erschien, schaffte dies kürzlich auch ihre Halbschwester Lottie Moss (18), die für die französische Mai-Ausgabe mit Lucky Blue Smith (17) das Titelbild zierte. Der Moss-Familien-‚Vogue‘-Feldzug geht nun in die nächste Runde, denn die Teenie-Tochter der Modellegende ist nun auch Teil der Cover-Historie.

Auf dem Schwarz-Weiß-Foto tragen Mutter und Tochter Outfits von Versace, Lila Grace wird dabei von ihrer Mama im Arm gehalten, das Mädchen lehnt seinen Kopf zärtlich gegen seine schöne Mutter.

Dass Lila Grace nun auf dem Cover der ‚Vogue‘ erscheint, ist eine große Überraschung, schließlich erklärte Kate in der Vergangenheit noch, dass sie eine Modelkarriere ihrer Tochter gerne verhindern würde. „Ich würde nicht wollen, dass sie Model wird“, sagte sie in einem Interview mit ’showstudio.com‘. „Ich finde nicht, dass das die beste Industrie für junge Mädchen ist. Außer man ist wirklich stark. Ansonsten kann es einen echt fertig machen. Wenn man Mutter ist, verändert das auf jeden Fall, wie man das Leben im Allgemeinen wahrnimmt.“

Kate Moss und Lila Grace sind übrigens nicht das erste Mutter-Tochter-Gespann mit einem ‚Vogue‘-Cover: Erst kürzlich zierten Cindy Crawford (50) und Tochter Kaia Gerber (14) die französische Ausgabe. © Cover Media

Mein Körper hat Menschen verwirrt

Das Model war schon in sehr jungen Jahren ziemlich weiblich. „Ich begann zu realisieren, dass ich anders wahrgenommen werde“, gestand sie dem ‚ES‘-Magazin. „Es war verwirrend. Eigentlich ging es darum, dass die Leute ein Problem mit einem Mädchen hatten, das wie eine Frau aussieht. Das verwirrt sie.“

Sexy zu sein, ist aber eindeutig kein Problem für Emily, schließlich ist sie dafür auch bekannt. Dadurch will sie aber nicht etwa den Männern gefallen, sondern eigentlich nur ihre Weiblichkeit zelebrieren – doch wird sie und auch andere dabei oft missverstanden. „Es ist ein interessantes Paradoxon. Wenn du eine sexy Schauspielerin bist, ist es schwer, seriöse Rollen zu bekommen“, erklärte sie. „Sie bieten dir das an, worin sie dich auch schon gesehen haben. Die Leute sind wie Schafe.“

 

Ashley Graham: Ich will weiter Grenzen überschreiten

Bild von Ashley Graham

Ashley Graham (28) will auch weiterhin die Fashion-Geschichte verändern.

Das Plus-Size-Model scheint derzeit eine Grenze nach der nächsten zu durchbrechen, zuletzt überzeugte sie auf dem Cover der ‚Swimsuit Issue‘ des legendären Magazins ‚Sports Illustrated‘. Doch das ist erst der Anfang – zumindest wenn es nach Ashley geht.

„Oh mein Gott, das ist so eine wichtige Zeit in der Geschichte“, betonte die Beauty im Gespräch mit ‚cosmopolitan.com‘. „Wir blicken auf Schönheit, unabhängig von der Größe. Wir blicken auch auf Schönheit unabhängig von Herkunft und Alter, und ich finde es wirklich wichtig, dass wir diesen Schwung aufrechterhalten. Deshalb kann und werde ich auch nicht aufhören. Ich werde einfach weitermachen.“

Doch so viel Lob Ashley für ihr Selbstbewusstsein auch erhält, kritische Stimmen werden dennoch immer wieder laut. Das ehemalige Model Cheryl Tiegs (68) beispielsweise behauptete, durch das ‚Sports Illustrated‘-Cover werde ein „ungesundes“ Körperbild promotet.

„Cheryl Tiegs hat gesagt, was sie gesagt hat, und es mag die Gefühle vieler Menschen verletzt haben – aber mein Fell ist dick! Ich habe nur mit den Augen gerollt und mir gedacht: ‚Okay, schon wieder eine dieser Frauen ?’“, gab sich Ashley Graham im Gespräch mit den ‚E! News‘ ganz gelassen. „Es gibt zu viele Leute, die glauben, sie könnten ein Mädchen mit meiner Größe anschauen, und behaupten, wir seien ungesund. Das könnt ihr aber nicht, das kann nur mein Arzt“, untermauerte Ashley Graham selbstbewusst. © Cover Media

Coco Rocha: Was ist schon eine Muse?

Das kanadische Model wurde 2002 bei einem irischen Tanzwettbewerb entdeckt und zierte seitdem zahlreiche Magazin-Cover und Modekampagnen und lief für Designer wie Marc Jacobs, Stella McCartney und Jean Paul Gaultier die Laufstege entlang.

Dank ihrer zarten Figur zählt Coco zu den Stars am Modehimmel und wird oft als Zac Posens Muse gehandelt. Für das Model selbst ist der Begriff Muse aber „nur ein Wort, so wie Supermodel“ und hat sich mittlerweile von seiner ursprünglichen Bedeutung entfernt.

Im Interview mit der Lifestyle-Webseite ‚The New Potato‘ erklärte Coco weiter, dass man lernen kann, eine Muse zu sein. „Das Model eines Designers zu sein bedeutet, die Frau zu interpretieren, an die sie verkaufen. Oder ihre Fantasiewelt zu verkörpern.“

Anschließend sprach Coco über ihre sehr schlanke Figur, für die sie auf Social Media oftmals kritisiert wird, und versicherte, dass sie ein sehr gesundes Leben führe – und ab und zu auch sündige: „Stellt euch vor, ich esse auch Hamburger, ich liebe Hamburger sogar“, erklärte sie und fügte hinzu, dass sie außerdem ein großer Fan von Pommes mit Ketchup sei.

 

Martha, Elsa und Taylor: So funktioniert ihr Victoria’s-Secret-Styling

Die Laufstegschönheiten machen nicht nur in ihren Engelsflügeln und heißen Dessous eine heiße Figur, sondern sind auch für ihre glamourösen Auftritte auf dem roten Teppich bekannt. Aber auch privat überzeugen die Grazien immer wieder mit ihren Outfits. Das verdanken Martha Hunt (27), Taylor Hill (20) und Elsa Hosk (29) dem Star-Stylisten Jeff K.Kim.

In einem ‚Vogue.com‘-Interview plauderte der Experte nun über den Style der Damen und erklärte, dass er ihren individuellen Look als Ausgangspunkt für das Styling nehme:

„Jede von ihnen hat ihren eigenen Stil. Elsa ist auf jeden Fall ein Kind der 70er Jahre, ich scherze immer mit ihr, dass sie in der falschen Ära geboren wurde. Taylor ist jünger und sehr modern. Sie will nicht mehr wie ein junges Mädchen aussehen; sie will elegant und sexy sein, aber auch nicht übertrieben. Ich denke, dass das ihr Vibe ist. Martha ist etwas erdiger und mehr ein Hippie, sie hat einen lässigen Vibe.“

Der Stylist arbeitet mit jedem Model einzeln, um die Looks zu perfektionieren und sie mit einem Design von Victoria’s Secret zu ergänzen. Zu auffällig sollte das allerdings nicht sein, Kim setzt eher auf dezente Zeichen. „Als wir die Bralette-Kollektion mit Taylor promoteten, drehte sich alles darum, den Bralette zu zeigen und wie man ihn mit anderen Stücken kombinieren kann – und wie das elegant sein konnte, ohne dass man das Gefühl hat, jemand zeigt nur seine Unterwäsche. Als Stylist macht das Spaß, weil es eine Herausforderung ist“, erklärte er. Diese meistert Jeff K.Kim eindeutig mit Bravour.

Rhiannon McConnell: Ich bin so viel Country wie möglich

Bild von Rhiannon McConnell

Rhiannon McConnell ist ein echtes Cowgirl geblieben.

Das Model, das schon für namhafte Designer auf den Laufsteg durfte und in großen Kampagnen zu sehen war, ist im Herzen ihrer Heimat Tennessee immer treu gewesen, obwohl sie mittlerweile in New York wohnt. „Sundresses, Cowgirl Schuhe, alles mit Monogrammen versehen – das ist Country, wie es ist“, erläuterte sie ‚vogue.com‘.

Ihr Interesse für Mode hat schon früh begonnen, als kleines Mädchen wohnte sie quasi in den Boutiquen der Shopping Mall ihrer Heimatstadt Elizabethton, ein paar Meter weiter in einem Center in Johnson City wurde sie auch von einem Agenten entdeckt. Das war der Startschuss ihrer Karriere. Doch diese kam erst richtig ins Rollen, als sie von Gucci für eine Kampagne gebucht wurde.

„Mit dem Gucci-Team zu arbeiten, war die wundervollste und belohnendste Erfahrung meines ganzen Lebens und meiner Karriere. Das war ein Kick-Start meiner Karriere“, betonte Rhiannon glücklich.

Als erfolgreiches Model steht es dabei außer Frage, auch auf eine gute Ernährung zu achten: Rhiannon McConnell ist seit zwei Jahren Vegetarierin – als Cowgirl irgendwie ein Widerspruch, aber das hat einen Grund.

„Ich wollte immer schon mit dem Fleischessen aufhören, aber ich wusste nicht wie. Ich mache das ausschließlich für die Tiere. Ich liebe Tiere, also sollte ich sie auch nicht essen.“ © Cover Media