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Karlie Kloss: Modeln macht einsam

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Bild von Karlie Kloss

Karlie Kloss (23) hat das Gefühl, dass der Job als Model das Aufbauen von Freundschaften erschwert.

Die Beauty zählt schon seit einigen Jahren zu den ganz Großen der Fashion-Industrie und auch viele Kolleginnen wie Jourdan Dunn zu ihren Freundinnen. Dennoch: Echte Freundschaften zu schließen, ist für sie nicht leicht.

„Es ist manchmal auf jeden Fall isolierend. Selbst wenn man wie ich viele Freunde in der Branche hat – Models, Fotografen und Visagisten. Denn die längste Zeit, die ich in einer Stadt bleibe, ist zwei Wochen“, erklärte Karlie Kloss der britischen ‚Glamour‘.

Die Freunde zu Hause können derweil genau wie ihre 4,3 Millionen Instagram-Follower über die sozialen Netzwerke am Leben der Schönheit teilhaben. „Es kann ein bisschen zur Arbeit werden. Es ist im Grunde ein Vollzeitjob, wenn man auf jeder Plattform aktiv ist“, gestand Karlie Kloss zu ihren Social-Media-Aktivitäten. „Man zeigt auch nur die Highlights aus dem Leben, es gibt also auf jeden Fall den Druck, die besten Momente zu haben – das ist wahrscheinlich nicht gerade gesund.“

Gesund ist dagegen ihr Sportprogramm, eine Mischung aus Boxen, Pilates, Plyometrics & Co., mit dem sich Karlie fit hält. „Durch das Training fühle ich mich produktiv und gesund, sowohl mental als auch körperlich“, erklärte sie kürzlich Interview mit ‚Teen Vogue‘. „Nichts ist besser, als ordentlich ins Schwitzen zu geraten, um die Balance aufrechtzuerhalten ? Ich liebe meine Workouts.“ © Cover Media

Crystal Renn: Fotografie ist meine große Liebe

Bild von Crystal Renn

Crystal Renn (29) drückt am liebsten selbst auf den Auslöser.

In über zehn Jahren im Modelbusiness hat die schöne Amerikanerin oft von sich Reden gemacht. Nicht nur mit tollen Kampagnen, als Muse von Stardesigner Zac Posen oder bei verführerischen Auftritten, Crystal gilt auch als eine der lautesten Stimmen im Kampf gegen den Magerwahn in der Fotobranche und brachte ihre Biografie mit dem Titel ‚Hungry‘ 2009 in mehreren Sprachen auf den Markt.

Inzwischen brennt ihr Herz für eine neue Leidenschaft: das Fotografieren. Im Interview mit der amerikanischen ‚Vogue‘ erzählte die Brünette mehr davon:

„Das Fotografieren ist für mich wie eine wahre Liebe … Ich tue es, wenn ich das Gefühl habe, etwas sagen zu wollen oder vielleicht auch, wenn ich etwas loslassen möchte. Wenn ich einen Moment einfangen oder erinnern will. Für mich ist die Fotografie wie eine Therapie.“

Ihre Leidenschaft für den Blick durch die Linse wurde auf einer Reise durch Patagonien geweckt, nachdem der Wunsch danach schon lange in ihr geschwelt hatte. „Ich wusste schon immer, dass ich Bilder liebe“, seufzte Crystal Renn. „Deswegen habe ich überhaupt erst eine Modelkarriere angestrebt. Es ging mir immer um die Fotos.“

Zu ihren großen Vorbildern gehören Fotografen-Ikonen wie Andre Kertesz, Francesca Woodman und Sarah Moon. © Cover Media

Taylor Hill: Ich arbeite hart für meinen Erfolg

Die amerikanische Schönheit steht zwar noch am Anfang ihrer Model-Karriere, konnte aber bereits mit Branchenriesen wie H&M, Versus und Victoria’s Secret zusammenarbeiten. Leicht hatte es Taylor dennoch nicht.

“Beim Modeln geht es darum, relevant zu bleiben”, erklärte sie der US-Ausgabe der ‘Vogue’. “Das kann sehr schwer, sehr traurig, sehr einsam sein, selbst wenn man die Show eröffnet, ist das keine Garantie dafür, dass man die Kampagne bekommt.”

Besonders am Anfang war es für die Laufstegschönheit schwer. “Ich wünschte, ich hätte gewusst, wie Modeln ist, als ich damit anfing. Da gab es kein Instagram. Mein Leben war nicht nur Glitzer und Schmetterlinge. Ich arbeitete mir den A*sch ab. Die Leute, die mir von Anfang an [bei Facebook] folgten, wissen das.”

Auch heute ist nicht immer alles einfach für Taylor. Da der Victoria’s-Secret-Engel viel unterwegs ist, bekommt sie oft Heimweh nach Colorado: “Man vermisst es, aber vor allem vermisst man die Idee davon.”

Um dem stressigen Model-Alltag standzuhalten, sind der Amerikanerin vor allem auch ihre Freunde aus der Heimat wichtig, da diese ihr dabei helfen, nicht abzuheben. So sei es “gut und wichtig, Freunde außerhalb der Modebranche zu haben”, stellte sie klar.

 

Cara Delevingne: Erfolg im Job ist nicht alles

Bild von Cara Delevingne

Cara Delevingne (23) will sich nicht mehr nur auf die Arbeit konzentrieren.

Das Topmodel, das mittlerweile auch als Schauspielerin (‚Margos Spuren‘) Erfolge feiert, hat schon viel erreicht. Vielleicht sinniert die Londonerin auch deshalb gern über ihr Leben und hat ihre Ziele mittlerweile geändert: „Es hat eine Weile gedauert, aber ich weiß jetzt, dass Arbeit nicht alles ist und dass es Erfolg in vielen Ausformungen gibt“, offenbarte Cara im Gespräch mit ‚motto.time.com‘. „Ich habe mich geöffnet und gehe nun neue Dinge mit einer kindlichen Neugierde an. Ich verbringe jetzt mehr Zeit mit den Dingen, die ich liebe. Und dadurch liefere ich auch bessere Arbeit ab!“ Sie habe eine richtige Eingebung gehabt: „Ich habe kapiert, dass Arbeit und die Zustimmung anderer nicht das Wichtigste ist. Ja, die Karriere ist wichtig, aber sie ist nicht das Wichtigste. Ich bin natürlich stolz auf das, was ich bislang erreicht habe, aber ich war nicht wirklich glücklich.“

Cara gehört zu den gefragtesten Models der Gegenwart, auch wenn sie jetzt einen Schritt kürzer tritt und sich mehr der Schauspielerei widmet. Außerdem hat sie die Liebe in Sängerin Annie Clark (33) gefunden, die unter dem Künstlernamen St. Vincent Erfolge feiert. Mit einem erfüllteren Leben findet sich die Britin auch als Darstellerin besser: „Wenn man nur für die Arbeit lebt, wird es nie so gut, wie man es möchte. Es ist nicht so authentisch. Wenn man aber einen Ausgleich in seinem Leben hat, bekommt Arbeit eine andere Bedeutung. Es gibt dann eine Leidenschaft, die dich weiterbringt, dich ausfüllt und mit Dankbarkeit erfüllt. Dann arbeitest du am besten – für dich und andere“, philosophierte Cara Delevingne. © Cover Media

Pariser Haute Couture Schauen Sommer 2016

Pariser Haute Couture Schauen Sommer 2016 © News Pictures - face to face 2016Vom 24. bis zum 28. Januar zeigen mehr als 20 Couture Häuser ihre Werke auf der Haute Couture Schau in Paris. Dazu gehören die Traditionslabels wie Chanel, Armani, Versace oder Dior.

Zur ersten Pariser Haute Couture Schau in diesem Jahr hat der Pariser Modeverband „Chambre Syndicale de la Haute Couture“ geladen. Nur wenige Modelabels beherrschen die hohe Schneiderkunst. Daher ist diese Modewoche eine ganz besondere.

Imposante Kulisse bei Chanel
Die Haute Couture Schau von Chanel war wieder sehr spektakulär. Desinger Karl Lagerfeld ließ ein riesiges Holzhaus errichten in dem die Models wie Cara Delevigne, Bella Hadid und Gigi Hadid die neusten Kreationen präsentierten. Den Boden ließ Lagerfeld mit Kunstrasen und Holzplanken auslegen.

In der hochkarätig besetzen Front Row nahmen Schauspielerinnen Diane Kruger, Monica Bellucci und Gwyneth Paltrow Platz.

Pariser Haute Couture Schauen Sommer 2016 © News Pictures - Cordon - face to face 2016Dior mit neuem Design Duo
Mit großer Spannung wurde auch die Schau von Dior erwartet. Denn dies war die erste Show ohne Designer Raf Simons – er hatte vergangenes Jahr sehr überraschend seinen Rückzug verkündet. Die neuen Designer, die das Rennen um den neuen Posten machten, sind Serge Ruffieux und Lucie Meier. Lucie konnte bereits Erfahrungen bei Louis Vuitton und Balenciaga sammeln und Serge arbeitet bereits seit 7 Jahren bei Dior.

Doch bei der neuen Haute Couture Schau war der Geist des Belgiers Simons noch sehr deutlich zu spüren. Dennoch zeigte sich in vielen Teilen eine neue Leichtigkeit und Unbeschwertheit.

In der Front Row von Dior: Elle Fanning, Kirsten Dunst, Olga Kurylenko und Noomi Rapace sowie Prinz Harrys Ex-Freundin Cressida Bonas und Olivia Palermo.

Versace zeigt Drapierungen
Auch Versace zeigte seine Entwürfe zum Auftakt der Parise Haute-Couture-Woche. Die Italienerin Donatella Versace schickte ihre Models wie Lara Stone und Bradley-Cooper-Freundin Irina Shayk in rasant geschnittenen Haute Couture Entwürfen in Sanduhr-Silhouette über den Catwalk. Die Kleider waren insgesamt sehr kurz und zeigten sich in tollen Leuchtfarben im Kontrast zu Schwarz oder Weiß. Drapiert wurden die Lokks mit Bändern und aufgestickten wellenförmigen Linien und Gurten.

 

Céline: Sieger des Wallpaper Design Award

Bild von Céline

Céline gewann den Wallpaper Design Award für seine Winterkollektion.

Phoebe Philo, die für das Design verantwortlich war, konnte sich gegen Louis Vuitton, Gucci und Comme des Garçons durchsetzen.

“Kalkuliert ‘unfertige’ Kleidung war das Herz von Phoebe Philos Winterkollektion für Céline, bei der die Kleider am Rücken unfertig blieben und die Röcke in asymmetrischen Schichten schwangen”, begründete das Magazin seine Wahl. “Die Kleidung wurde sorgfältig zusammengesetzt und hatte exzentrische Feinheiten wie die Manschette bei den Glockenärmeln oder den Flicken vorne auf den Kleidern. Die vernünftigen Schuhe sorgten dafür, dass die Models so schnell wie auch im Alltag laufen konnten.”

Bei den Herrenmode-Designern konnte sich Ermenegildo Zegna Couture gegen Prada, Comme des Garçons, Caruso und Junya Watanabe durchsetzen.

In der ‘Wallpaper’-Jury saß unter anderem Oscarpreisträger Eddie Redmayne (34, ‘Die Entdeckung der Unendlichkeit’), der mit darüber entschied, wer in den elf Kategorien gewann. Koshu Ueshima siegte für die Misoka – ISM Zahnbürste in der Kategorie des besten Pflegeprodukts. “Wenn es bei Design darum geht, dass das Leben leichter wird, dann ist es wohl so, dass simpler das Beste ist”, bemerkte Eddie. “Ich frage mich, ob wir in fünfzig Jahren wieder zum Anfang zurückkehren und ich dann nur noch mit einem Block und meinen Muji-Schreibwaren dasitze.”

Die komplette Liste der Gewinner findet sich im neuen ‘Wallpaper’-Magazin. © Cover Media