Category Archives: Kosmetik

Tyra Banks: Tyra Beauty soll weiter wachsen

Das Model, das schon 2014 die Kosmetiklinie Tyra Beauty gründete, fühlt sich in ihrer Rolle als Business-Frau noch immer etwas unwohl. Von dem ehemaligen Victoria’s Secret-Engel gibt es bereits Mascaras, flüssige Eyeliner und Foundation Sticks zu kaufen, nun liegt ihr Fokus aber an einer weiteren Expansion.

Laut eines Instagram-Fotos, das ihre Rede bei einer Konferenz an der Success Partners University in Dallas, Texas, am 7. April zeigt, hat sie von den anderen Präsentatoren noch einiges lernen können. Sie konzentriere sich nun auch darauf, Tyra Beauty in ein „global führendes Unternehmen“ zu verwandeln. „Ich weiß, dass es bald so sein wird“, fügte sie hinzu.

Trotzdem fühle sie sich noch immer wie ein „Newbie“ in der Geschäftswelt. „Ich habe soooooo viel Respekt gegenüber den Business-Titanen, die mir heute zugehört haben.“

Bevor sie ihr eigenes Start-up ins Leben rief, absolvierte sie auf der Harvard Business School ein Kursprogramm. Tyra Beautys Business-Modell lehnt an das von Avon an – ein mehrstufiges Marketing System, das auf einen Verkaufsvertrieb aufbaut, bekannt als „Beauty Trainers“.

 

Cara Delevingne: Das perfekte Gesicht für Rimmel London

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Bild von Cara Delevingne

Cara Delevingne (23) modelt wieder: Sie hat einen Deal mit Rimmel London an Land gezogen.

Das Model, das eigentlich angekündigt hatte, sich künftig auf seine Schauspielkarriere konzentrieren zu wollen, ist das neue Gesicht der britischen Kosmetikmarke. Laut ‚WWD‘ wird die Schönheit nicht nur in Werbungen erscheinen, sondern auch als Markenbotschafterin tätig sein. Damit tritt sie in die Fußstapfen von Kolleginnen wie Kate Moss (42) und Georgia May Jagger (24).

Johanna Businelli, Marketingchefin des Mutterkonzerns Coty, ist begeistert. „Es ist so selten, dass eine Beautymarke ein so natürliches Gesicht als Botschafter findet“, sagte sie gegenüber ‚WWD‘. „Wir haben sehr viel Glück, Kate Moss zu haben, aber Cara passt auch fantastisch. Wir suchen uns Leute aus, die keine Kostümierung brauchen, und ich denke, das ist einer der Hauptpunkte. Cara Delevingne ist eine echte britische Frau mit einem wahren britischen Stil – eine klassische Schönheit mit einer nachahmbaren Einstellung. Sie wurde rasend schnell zum Star, wie ein Meteorit. Sie ist total unwiderstehlich und wird von der jüngeren Generation, der Hauptzielgruppe unserer Marke, geliebt.“

Auch Cara selbst freut sich über den Deal. „Es ist eine so ikonische Kosmetikmarke, die das London Girl repräsentiert. Das war eine ganz natürliche Partnerschaft. Die Markenphilosophie und die Markenidentität passen zu meinem eigenen Style und meiner Einstellung. Ich bin stolz darauf, englisch zu sein und nahm die Möglichkeit, mit so einer kultigen englischen Marke zu arbeiten, sofort wahr.“

Die erste Rimmel-London-Kampagne mit Cara Delevingne soll schon bald erscheinen, ab sofort können Snapchat-User Fragen an den Star schicken, indem sie diese mit dem Hashtag #RimmelxCara stellen. Das Model wird diese dann am Freitag über die App beantworten. © Cover Media

Veronica Webb: Make-up ist magisch

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Bild von Veronica Webb

Veronica Webb (51) mochte schon immer, wie sie sich mit Make-up verwandeln kann.

Das Model begann seine Karriere in den 90ern und wurde schnell zum Gesicht des Beauty-Giganten Revlon. Bis heute hat die Schönheit ihre Leidenschaft für Kosmetik behalten, mittlerweile ist sie sogar Beauty-Redakteurin für das Magazin ‚As If‘.

Doch was begeistert Veronica eigentlich so sehr am Schminken? „Ich mochte Make-up schon immer; das ging Hand in Hand mit meiner Liebe für Kleidung“, verriet sie ‚vogue.com‘. „Ich habe zwar nie besonders viel Make-up benutzt, aber ich mochte schon immer die transformative Stärke dahinter. Eine Sache, die ich früh gelernt habe, ist, einen guten Gesichtszug zu finden und das dann hervorzuheben. Das ist so einfach und auch die einfachste Art, Fehler zu vermeiden. Ich wurde in den 90ern für meine großen Augenbrauen und meine perfekte Haut bekannt. Ganz wenig Foundation, keine Farben, kein Lippenstift, kein Lidschatten, nichts. Das war lange Zeit mein Look.“

Obwohl Veronica mittlerweile eine echte Beauty-Expertin ist, wird die Mode deshalb nicht vernachlässigt. Bei den Fashion Weeks im vergangenen Monat lief sie gleich bei mehreren Shows. „Fashion war meine erste Liebe, schon seit ich ein Kind war, weil meine Mutter früher alle Kleider selbst gemacht hat. Kleidung zu machen, ist für mich Spaß und etwas ganz Intimes. Es macht mich glücklich, genau wie das Backen von Keksen“, lachte Veronica Webb. © Cover Media

Geena Rocero: Ich will aufs Cover der ‘Sports Illustrated’!

Die Philippina ist selbst Transgender und macht sich seit Jahren für diese Gruppe stark. Für sie wäre es das Größte, wenn sie ganz selbstverständlich behandelt werden würde und das bedeutet auch, dass große Marken oder Magazine nicht zögern würden, sie zu buchen.

“Ich will aufs Cover der ‘Sports Illustrated!”, forderte sie im Gespräch mit ‘elle.com’. “Oder für Victoria’s Secret arbeiten. Wenn nicht ich, dann nehmt Carmen Carrera, sie träumt auch davon. Bucht uns! Bucht uns öfter, gebt uns eine Plattform. Wir haben schon darüber gesprochen – bin ich ein Transgender-Model oder einfach nur ein Model? Ich persönlich finde, dass ich ein Transgender-Model bin. Ich möchte das repräsentiert sehen, denn so eine gesellschaftliche Repräsentation ist wichtig. Mir ist es sehr wichtig.”

Geena möchte auch, dass sich mehr Transgender in anderen Jobs der Mode wiederfinden, sei es Casting-Direktoren oder Redakteure. “Es gibt viele Transgender unter den Make-up-Artists, Stylisten und den Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten, seien es Fashion-Assistentinnen oder Designer. Sie haben nie die Möglichkeit gehabt, dass man auf sie schaut oder dass sie ihre Geschichte erzählen können. Aber es gibt sie und wir müssen unsere Geschichte erzählen, denn sie ist Teil der Modebranche.

 

Irina Shayk: Modeln? Ausbildung ist wichtiger!

Bild von Irina Shayk

Irina Shayk (29) wollte zunächst gar nicht modeln, erst die Überredungskünste eines Agenten überzeugten sie zu diesem Schritt.

Die Schönheit wuchs in Russland in ärmlichen Verhältnissen auf: Ihre Mutter musste die Familie mit drei Jobs über Wasser halten und sie sorgte auch dafür, dass ihre beiden Töchter eine Ausbildung in einer Kosmetikschule bekamen. Aber das Schicksal hatte etwas anderes im Sinn mit ihrem Nachwuchs.

“Nebenan war eine Modelagentur”, erinnerte sich Irina im Gespräch mit dem britischen Magazin ‘Hello!’. “Der Chef sah mich und fragte, ob ich nicht Model werden wollte. Er wollte mich nach Paris schicken, aber ich sagte mir ‘Paris? Nein, danke!’, denn meine Mutter hatte so hart gespart, um für meine Ausbildung zu bezahlen und ich wollte sie deshalb auch zu Ende machen. Aber zwei Monate später hatte er mich soweit, dass ich mit ihm nach Paris ging und meine Karriere begann.”

Das Model erschien schließlich auf den Titelblättern von ‘Elle’ und ‘Harper’s Bazaar’ und ist stolz darauf. Irina findet es nicht gut, wenn angenommen wird, dass man in ihrem Beruf nicht hart arbeiten müsste. “Ich habe mit dem Modeln relativ spät angefangen – mit 20. In der Branche starten die Mädchen mit 14 oder 15. Dir fällt nichts in den Schoß – um dort zu sein, wo ich jetzt bin, musste ich viel arbeiten. Viele Leute denken, als Model musst du nur hübsch aussehen und schlank bleiben, aber das stimmt nicht. Es steckt eine Menge Arbeit darin. Man muss sehr konzentriert sein und genau wissen, welche Arbeit man machen möchte.”

Die Schöne passt auf ihren Körper und besonders auf ihr Gesicht auf – Sonnencreme und Lotionen sind ein Muss. Eine Schönheitsoperation käme für sie aber nicht infrage. “Ich finde, Frauen sehen natürlich am besten aus. Ich werde nie verstehen, warum sich einige Frauen unters Messer legen, damit sie für Männer besser aussehen. Die schönste Frau ist glücklich und lächelt die ganze Zeit”, schwört Irina Shayk auf natürliche Schönheit. © Cover Media

Arizona Muse: Voll auf dem Girly-Trip

Bild von Arizona Muse

Arizona Muse (27) findet es jetzt nicht mehr so schlimm, wenn sie viel Make-up trägt – ganz im Gegenteil.

Die Amerikanerin gehört zu den derzeit gefragtesten Topmodels und präsentiert regelmäßig Mode von Louis Vuitton und Saint Laurent. Im Laufe der Jahre hat sie sich daran gewöhnt, sich zu schminken – früher mochte sie es nicht:

“Wir wollten alle wie Jungs aussehen und taff sein”, beschrieb die Berufsschönheit gegenüber ‘Elle’ ihre Jugend. “Es hat eine Weile gedauert, bis ich meine feminine Seite akzeptiert habe. Ich trage jetzt Make-up und genieße es. Früher hätte ich darüber gemeckert und gesagt ‘Oh Gott, ich trage zuviel Make-up, ich sehe schlimm aus.’ Ich entschuldige mich nicht mehr, wenn ich geschminkt bin. Manchmal will man doch einfach mal ein Kleid anziehen.”

Arizona macht ihre Mutter und deren Freundinnen verantwortlich, denn die haben für die Rechte der Frauen gekämpft und hatten nicht viel übrig für Kosmetik – die Tochter wollte ihre Mama nicht enttäuschen. “Ich trug nie Nagellack oder Make-up. Es hat mich interessiert, aber es war damals einfach nicht cool, was schon merkwürdig ist. Ich wünschte, ich wäre mehr ermuntert worden, mädchenhafter zu sein und all diese weiblichen Dinge auszuprobieren, denn sie machen doch Spaß, wie ich inzwischen herausgefunden habe.”

Die brünette Schönheit gilt in der Branche als zurückhaltend und sehr konzentriert, wenn sie arbeitet. Arizona Muse gestand aber, dass sie sich einfach nicht blamieren möchte und deshalb ihren Mund hält – es könnte ja sein, dass sie etwas Dummes sagt. © Cover Media