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Kate Moss: Meine Tochter macht mein Make-up

Bild von Kate Moss

Kate Moss (42) lässt sich am liebsten von ihrer Tochter Lila (13) schminken.

Als Model hat die britische Schönheit zwar die Möglichkeit von den besten Make-up-Artists der Welt geschminkt zu werden, doch keine macht sie schöner zurecht als ihre eigene Tochter. „Sie weiß jetzt, wie sie ihre Wimpern machen kann und sie macht ihre Augenbrauen“, lächelte Kate stolz im Interview mit ‚Women’s Wear Daily‘. „Sie schimpft mich, wenn ich das nicht mache: ‚Es geht um die Form der Brauen!‘ Ich antworte dann: ‚Wirklich?‘ Sie sagt mir, was ich machen soll statt andersrum. Manchmal macht sie auch mein Make-up, was zum Schreien ist.“

Zwar mag Kate lieber einen natürlichen Look, dennoch benutzt sie heute mehr Schminke denn je zuvor. Sie weiß nämlich endlich, wie man sie richtig einsetzt: „Ich kann die Augen und das Make-up jetzt besser machen. Und ich trage gern meinen eigenen Lippenstift auf.“

Lila sei genau wie sie selbst „von Make-up besessen“, plauderte Kate weiter aus. Auch das Model habe sich schon in jungem Alter geschminkt.

Neben Tochter Lila verlässt sich Kate Moss heutzutage auch auf Make-up-Expertin Charlotte Tilbury, die ihr dabei hilft, selbstbewusst auf den roten Teppich zu treten. „Wenn ich auf den Red Carpet gehe, macht meine Freundin Charlotte Tilbury mein Make-up. Wir lachen dann viel und so bin ich nicht nervös. Es ist einfach, als würde ich nur mit meiner Freundin abhängen.“ © Cover Media

Stephanie Seymour: Es tut mir leid, Kendall Jenner!

Bild von Stephanie Seymour

Stephanie Seymour (47) will den Begriff „Schl*mpen der Gegenwart“ gar nicht für Giga Hadid (21) und Kendall Jenner (20) benutzt haben.

Das Model, das in den 90er-Jahren für Furore sorgte, wurde von ‚Vanity Fair‘ gefragt, ob die neue Generation an Laufstegschönheiten auch Supermodels genannt werden oder ob es einen neuen Begriff für sie geben sollte. Die Amerikanerin scherzte daraufhin, man könnte die Jungstars doch „Schl*mpen der Gegenwart“ nennen. Das kam bei Kendall & Co. gar nicht gut an und Stephanie sah sich gezwungen, auf Instagram ihre Worte zu erklären:

„Ich gehe normalerweise nicht auf Gerüchte ein, aber da hier Gefühle verletzt wurden, möchte ich die Sache richtigstellen. Bei einem Event wurde ich letzte Woche gefragt, ob die Ära der Supermodels vorbei sei und wie wir die neuen tollen It-Girls denn nennen sollten. Es wurden keine Namen genannt und es war auch keine böse Absicht dahinter. Ein Supermodel ist ein Supermodel.“ Dann sprach sie direkt über ihre vermeintlichen Läster-Opfer: „Ich respektiere und bewundere alle Frauen in meiner Branche, besonders Gigi Hadid und Kendall Jenner. Ich bin seit 20 Jahren in der Branche und ich weiß, wie hart diese Frauen arbeiten. Glückwunsch an Gigi und Kendall für ihren Erfolg.“

Ihr verunglückter Scherz war auch bei Gigis Mutter Yolanda Foster nicht gut angekommen, die sich gegenüber ‚TMZ‘ beschwerte: „Es ist traurig, wenn diese halb in Rente gegangenen Supermodels, die selbst Mütter sind, in der Öffentlichkeit die Töchter von anderen niedermachen.“

Stephanie Seymour wird sich in Zukunft bestimmt gut überlegen, was sie über ihre jüngeren Kolleginnen sagen will. © Cover Media

Kate Moss: Mit Tochter Lila Grace auf dem ‚Vogue‘-Cover

Bild von Kate Moss und Lila Grace

Kate Moss (42) posierte mit ihrer Tochter Lila Grace (13) für das Cover der italienischen ‚Vogue‘.

Nachdem das Model schon mehrmals auf dem Titelbild internationaler Ausgaben der Modebibel erschien, schaffte dies kürzlich auch ihre Halbschwester Lottie Moss (18), die für die französische Mai-Ausgabe mit Lucky Blue Smith (17) das Titelbild zierte. Der Moss-Familien-‚Vogue‘-Feldzug geht nun in die nächste Runde, denn die Teenie-Tochter der Modellegende ist nun auch Teil der Cover-Historie.

Auf dem Schwarz-Weiß-Foto tragen Mutter und Tochter Outfits von Versace, Lila Grace wird dabei von ihrer Mama im Arm gehalten, das Mädchen lehnt seinen Kopf zärtlich gegen seine schöne Mutter.

Dass Lila Grace nun auf dem Cover der ‚Vogue‘ erscheint, ist eine große Überraschung, schließlich erklärte Kate in der Vergangenheit noch, dass sie eine Modelkarriere ihrer Tochter gerne verhindern würde. „Ich würde nicht wollen, dass sie Model wird“, sagte sie in einem Interview mit ’showstudio.com‘. „Ich finde nicht, dass das die beste Industrie für junge Mädchen ist. Außer man ist wirklich stark. Ansonsten kann es einen echt fertig machen. Wenn man Mutter ist, verändert das auf jeden Fall, wie man das Leben im Allgemeinen wahrnimmt.“

Kate Moss und Lila Grace sind übrigens nicht das erste Mutter-Tochter-Gespann mit einem ‚Vogue‘-Cover: Erst kürzlich zierten Cindy Crawford (50) und Tochter Kaia Gerber (14) die französische Ausgabe. © Cover Media

Mein Körper hat Menschen verwirrt

Das Model war schon in sehr jungen Jahren ziemlich weiblich. „Ich begann zu realisieren, dass ich anders wahrgenommen werde“, gestand sie dem ‚ES‘-Magazin. „Es war verwirrend. Eigentlich ging es darum, dass die Leute ein Problem mit einem Mädchen hatten, das wie eine Frau aussieht. Das verwirrt sie.“

Sexy zu sein, ist aber eindeutig kein Problem für Emily, schließlich ist sie dafür auch bekannt. Dadurch will sie aber nicht etwa den Männern gefallen, sondern eigentlich nur ihre Weiblichkeit zelebrieren – doch wird sie und auch andere dabei oft missverstanden. „Es ist ein interessantes Paradoxon. Wenn du eine sexy Schauspielerin bist, ist es schwer, seriöse Rollen zu bekommen“, erklärte sie. „Sie bieten dir das an, worin sie dich auch schon gesehen haben. Die Leute sind wie Schafe.“

 

Martha, Elsa und Taylor: So funktioniert ihr Victoria’s-Secret-Styling

Die Laufstegschönheiten machen nicht nur in ihren Engelsflügeln und heißen Dessous eine heiße Figur, sondern sind auch für ihre glamourösen Auftritte auf dem roten Teppich bekannt. Aber auch privat überzeugen die Grazien immer wieder mit ihren Outfits. Das verdanken Martha Hunt (27), Taylor Hill (20) und Elsa Hosk (29) dem Star-Stylisten Jeff K.Kim.

In einem ‚Vogue.com‘-Interview plauderte der Experte nun über den Style der Damen und erklärte, dass er ihren individuellen Look als Ausgangspunkt für das Styling nehme:

„Jede von ihnen hat ihren eigenen Stil. Elsa ist auf jeden Fall ein Kind der 70er Jahre, ich scherze immer mit ihr, dass sie in der falschen Ära geboren wurde. Taylor ist jünger und sehr modern. Sie will nicht mehr wie ein junges Mädchen aussehen; sie will elegant und sexy sein, aber auch nicht übertrieben. Ich denke, dass das ihr Vibe ist. Martha ist etwas erdiger und mehr ein Hippie, sie hat einen lässigen Vibe.“

Der Stylist arbeitet mit jedem Model einzeln, um die Looks zu perfektionieren und sie mit einem Design von Victoria’s Secret zu ergänzen. Zu auffällig sollte das allerdings nicht sein, Kim setzt eher auf dezente Zeichen. „Als wir die Bralette-Kollektion mit Taylor promoteten, drehte sich alles darum, den Bralette zu zeigen und wie man ihn mit anderen Stücken kombinieren kann – und wie das elegant sein konnte, ohne dass man das Gefühl hat, jemand zeigt nur seine Unterwäsche. Als Stylist macht das Spaß, weil es eine Herausforderung ist“, erklärte er. Diese meistert Jeff K.Kim eindeutig mit Bravour.

Emily Ratajkowski: Ich bin Feministin

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Bild von Emily Ratajkowski

Für Emily Ratajkowski (24) muss man gewisse Rollenklischees erst erfüllen, bevor man sie brechen kann.

Viele mag es zwar verwundern, doch das Model vertritt eindeutig feministische Positionen. „Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft und die Schönheitsstandars sind eine Reaktion darauf“, sagte sie in einem Interview mit ‚WWD‘. „Das heißt nicht, dass ich mich außerhalb dessen bewegen muss. Ich kann mich darin bewegen und meinen Standpunkt kundtun.“

Laut Emily könne man sich schminken und trotzdem eine Feministin sein. „Ich kann Make-up tragen, das meine Vorzüge hervorbringt. Dabei spiele ich mich dem Standard von Schönheit, das die patriarchale Gesellschaft vorgeben hat, aber ich lebe ja in ihr. Ich trage Make-up nicht, um Männern zu gefallen, ich trage es, um mir selbst zu gefallen.“

Rasierte Achselhaare und BHs seien eben auch ein Teil davon, aber „diese Dinge muss ich nicht ablehnen, um ein Statement bezüglich meiner Sexualität zu machen.“

Und Emily ist eine Meisterin im Spiel mit diesen Rollenklischees – ihr Instagram-Account zeigt oft sehr freizügige Fotos, doch sieht sie das nicht als Verrat an ihrem Feminismus. „Wenn die Leute sagen, dass ich übersexualisierte Bilder poste, antworte ich, dass das meine Entscheidung ist. Es gibt hier um ein Eigentum und eine Berechtigung, die weiter geht“, erklärte Emily. „Wenn ich Nacktfotos von mir mache, sind die nicht für die Jungs. Es geht darum, den Besitz über meine eigene Sexualität zu haben und es auch zu feiern. Und es ist meine Entscheidung. Das sollte in unserer Gesellschaft eigentlich kein Thema mehr sein.“

Ihre Liebe zu sexy Selfies führt dabei allerdings oft zu dem Vorurteil, dass sie bloß ein „dummes, heißes Mädchen“ ist. Emily Ratajkowski will sich aber dennoch treu bleiben – als Feministin und als Model. © Cover Media