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Karlie Kloss: High Heels sind nicht mein Ding

Für das Model, das mit seinen 1,85 Meter schon groß genug ist, geht Komfort vor. „Was wirklich über alle Maße wichtig ist, ist das Richtige zu finden, das mich selbstbewusst macht und bequem ist“, erzählte sie dem amerikanischen ‚InStyle‘-Magazin. „Für mich sind das beispielsweise flache Schuhe – ein schicker, schwarzer flacher oder ein toller grüner Turnschuh.“

Bequemes Schuhwerk hat auch noch weitere Vorteile, denn „wenn du dich unsicher in High Heels fühlst, die einfach zu hoch sind, wirst du nervös wegen etwas, das in deinem Kopf passiert. Du konzentrierst dich dann darauf.“

Auf Komfort bei ihren Outfits legt Karlie generell ein besonders Augenmerk. „Dich mit der besten Garderobe auszustatten ist wirklich wichtig. Es gibt dir den extra Pep und verändert die Art, wie du dich selbst siehst.“

Julia Restoin Roitfeld: Meine Mutter ist stylisher als ich

Das Model beschreibt seinen Look als minimalistisch und klassisch, der genaue Gegensatz zur Mutter, die einst die Chefredakteurin der französischen ‚Vogue‘ war und sich gerne glamourös zeigt.

„Ich bin wirklich nicht so modebewusst wie meine Mutter: Ich bin ruhiger und weniger weit voraus“, erzählte Julia dem ‚Ahlan!‘-Magazin. „Ich entscheide mich nie für etwas Übertriebenes; ich trage, was mir gefällt und worin ich mich wohl fühle.“

Da sie eine vielbeschäftigte Mutter ist – sie hat mit ihrem Ex Robert Konjic die kleine Tochter Romy – ist stylish zu sein nicht mehr ihre oberste Priorität. Wenn sie mal ausgeht, schwört sie aber auf einige Klassiker: ein Paar schwarze Stilettos, gut geschnittene Jeans und ein kleines Schwarzes.

Trotz ihrer Mutterrolle arbeitet Julia Restoin Roitfeld weiter als Model. Derzeit ist sie das Gesicht der neuen H&M Conscious Exclusive Collection, eine Rolle, die sie sehr ernst nimmt. Nachhaltigkeit in der Mode ist ein wichtiges Thema, Designer sollten sich dem „Vermischen und Zusammenfügen von Altem und Neuem“ widmen.

 

Grace Coddington: So duftet ein Model

Das ehemalige Model, das für seine feuerroten Haare bekannt ist, zählt zwar nicht mehr zu den Jüngsten der Fashion-Industrie, setzt sich deshalb aber noch lange nicht zur Ruhe. Auf Instagram enthüllte die Kreativdirektorin der amerikanischen ‚Vogue‘ einen kurzen Zeichentrickfilm, in dem sie sich völlig hüllenlos mit ihrem Wässerchen ‚Grace‘ einduftet, nur um anschließend von Rosen umringt zu werden. Animiert wurde das Ganze von Jonathan Eden.

„Ich habe eine Webseite gestartet“, kündigte Grace dazu an, auch wenn sie sich offenbar nicht ganz sicher war, wie diese funktioniert. Egal: „Besucht sie trotzdem!“, so die einstige Berufsschönheit, die damit auf ‚GraceCoddington.com‘ verwies.

Das Parfüm geht am 19. April exklusiv im Londoner Modekaufhaus ‚Dover Street Market‘ in den Handel, was der Rotschopf selbst nicht ganz fassen kann. Zunächst war Grace nämlich nicht sicher, ob sie tatsächlich ihren eigenen Duft kreieren sollte. „Mein erster Gedanke war: ‚Ich bin doch nicht J.Lo! Wie soll das gehen?’“, erläuterte sie gegenüber der ‚New York Times‘. Ihre Meinung änderte sie schließlich doch: „Ich bin kein Promi, trotzdem bin ich ein bisschen berühmt. Das versuche ich zwar zu leugnen, aber es stimmt. Dann dachte ich mir, dass ich damit dann auch Geld machen kann.“

 

Emily Ratajkowski: Ich bin Feministin

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Bild von Emily Ratajkowski

Für Emily Ratajkowski (24) muss man gewisse Rollenklischees erst erfüllen, bevor man sie brechen kann.

Viele mag es zwar verwundern, doch das Model vertritt eindeutig feministische Positionen. „Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft und die Schönheitsstandars sind eine Reaktion darauf“, sagte sie in einem Interview mit ‚WWD‘. „Das heißt nicht, dass ich mich außerhalb dessen bewegen muss. Ich kann mich darin bewegen und meinen Standpunkt kundtun.“

Laut Emily könne man sich schminken und trotzdem eine Feministin sein. „Ich kann Make-up tragen, das meine Vorzüge hervorbringt. Dabei spiele ich mich dem Standard von Schönheit, das die patriarchale Gesellschaft vorgeben hat, aber ich lebe ja in ihr. Ich trage Make-up nicht, um Männern zu gefallen, ich trage es, um mir selbst zu gefallen.“

Rasierte Achselhaare und BHs seien eben auch ein Teil davon, aber „diese Dinge muss ich nicht ablehnen, um ein Statement bezüglich meiner Sexualität zu machen.“

Und Emily ist eine Meisterin im Spiel mit diesen Rollenklischees – ihr Instagram-Account zeigt oft sehr freizügige Fotos, doch sieht sie das nicht als Verrat an ihrem Feminismus. „Wenn die Leute sagen, dass ich übersexualisierte Bilder poste, antworte ich, dass das meine Entscheidung ist. Es gibt hier um ein Eigentum und eine Berechtigung, die weiter geht“, erklärte Emily. „Wenn ich Nacktfotos von mir mache, sind die nicht für die Jungs. Es geht darum, den Besitz über meine eigene Sexualität zu haben und es auch zu feiern. Und es ist meine Entscheidung. Das sollte in unserer Gesellschaft eigentlich kein Thema mehr sein.“

Ihre Liebe zu sexy Selfies führt dabei allerdings oft zu dem Vorurteil, dass sie bloß ein „dummes, heißes Mädchen“ ist. Emily Ratajkowski will sich aber dennoch treu bleiben – als Feministin und als Model. © Cover Media

Molly Sims: Schlank dank CoolSculpting

Bild von Molly Sims

Molly Sims (42) schwört auf CoolSculpting, um überflüssige Pfunde loszuwerden.

Aufgrund einer nicht diagnostizierten Erkrankung nahm das Model während seiner Schwangerschaft mit Sohn Brooks, der jetzt drei Jahre alt ist, überdurchschnittlich viel Gewicht zu. Bis vor Kurzem kämpfte sie gegen ihr überflüssiges Bauchfett an, das sie nach der Geburt einfach nicht los wurde.

„Diese Erfahrung meiner ersten Schwangerschaft hat mich wirklich erschreckt ?“, gestand sie im Interview mit ‚Access Hollywood‘. „Ich veränderte meine Ernährung nicht und trotzdem nahm ich zu, das erschreckte mich. Und dann wurde ich es einfach nicht mehr los. Ich habe tausende von Sit-ups gemacht, gehungert, gesund gegessen. Es wollte einfach nicht runter.“

Aus der Verzweiflung heraus wandte sich Molly schließlich an CoolSculpting, eine Methode der Fettreduktion durch Einfrieren unerwünschter Fettzellen. „Man friert dabei das Fett ein. Es dauert über eine Stunde – man geht rein, friert es ein, massiert es weg und geht nach Hause. Keine Operation, keine Ausfallzeit“, berichtete sie.

Das Ergebnis begeisterte den Fashion-Star so sehr, dass er es jedem Abnehmwilligen empfiehlt, bevor er sich unters Messer legt.

Mittlerweile passt Molly Sims, die nach Brooks noch die kleine Scarlet (1) zur Welt brachte, wieder in ihre Lieblingsjeans: „Das Tolle ist, dass es einfach das Fett in deinem Körper eliminiert, wenn man es einmal getan hat. Plötzlich stellt man fest, dass es nicht mehr da ist!“ © Cover Media

Taylor Hill: Ich arbeite hart für meinen Erfolg

Die amerikanische Schönheit steht zwar noch am Anfang ihrer Model-Karriere, konnte aber bereits mit Branchenriesen wie H&M, Versus und Victoria’s Secret zusammenarbeiten. Leicht hatte es Taylor dennoch nicht.

“Beim Modeln geht es darum, relevant zu bleiben”, erklärte sie der US-Ausgabe der ‘Vogue’. “Das kann sehr schwer, sehr traurig, sehr einsam sein, selbst wenn man die Show eröffnet, ist das keine Garantie dafür, dass man die Kampagne bekommt.”

Besonders am Anfang war es für die Laufstegschönheit schwer. “Ich wünschte, ich hätte gewusst, wie Modeln ist, als ich damit anfing. Da gab es kein Instagram. Mein Leben war nicht nur Glitzer und Schmetterlinge. Ich arbeitete mir den A*sch ab. Die Leute, die mir von Anfang an [bei Facebook] folgten, wissen das.”

Auch heute ist nicht immer alles einfach für Taylor. Da der Victoria’s-Secret-Engel viel unterwegs ist, bekommt sie oft Heimweh nach Colorado: “Man vermisst es, aber vor allem vermisst man die Idee davon.”

Um dem stressigen Model-Alltag standzuhalten, sind der Amerikanerin vor allem auch ihre Freunde aus der Heimat wichtig, da diese ihr dabei helfen, nicht abzuheben. So sei es “gut und wichtig, Freunde außerhalb der Modebranche zu haben”, stellte sie klar.