Category Archives: Frau

Mein Körper hat Menschen verwirrt

Das Model war schon in sehr jungen Jahren ziemlich weiblich. „Ich begann zu realisieren, dass ich anders wahrgenommen werde“, gestand sie dem ‚ES‘-Magazin. „Es war verwirrend. Eigentlich ging es darum, dass die Leute ein Problem mit einem Mädchen hatten, das wie eine Frau aussieht. Das verwirrt sie.“

Sexy zu sein, ist aber eindeutig kein Problem für Emily, schließlich ist sie dafür auch bekannt. Dadurch will sie aber nicht etwa den Männern gefallen, sondern eigentlich nur ihre Weiblichkeit zelebrieren – doch wird sie und auch andere dabei oft missverstanden. „Es ist ein interessantes Paradoxon. Wenn du eine sexy Schauspielerin bist, ist es schwer, seriöse Rollen zu bekommen“, erklärte sie. „Sie bieten dir das an, worin sie dich auch schon gesehen haben. Die Leute sind wie Schafe.“

 

Coco Rocha: Was ist schon eine Muse?

Das kanadische Model wurde 2002 bei einem irischen Tanzwettbewerb entdeckt und zierte seitdem zahlreiche Magazin-Cover und Modekampagnen und lief für Designer wie Marc Jacobs, Stella McCartney und Jean Paul Gaultier die Laufstege entlang.

Dank ihrer zarten Figur zählt Coco zu den Stars am Modehimmel und wird oft als Zac Posens Muse gehandelt. Für das Model selbst ist der Begriff Muse aber „nur ein Wort, so wie Supermodel“ und hat sich mittlerweile von seiner ursprünglichen Bedeutung entfernt.

Im Interview mit der Lifestyle-Webseite ‚The New Potato‘ erklärte Coco weiter, dass man lernen kann, eine Muse zu sein. „Das Model eines Designers zu sein bedeutet, die Frau zu interpretieren, an die sie verkaufen. Oder ihre Fantasiewelt zu verkörpern.“

Anschließend sprach Coco über ihre sehr schlanke Figur, für die sie auf Social Media oftmals kritisiert wird, und versicherte, dass sie ein sehr gesundes Leben führe – und ab und zu auch sündige: „Stellt euch vor, ich esse auch Hamburger, ich liebe Hamburger sogar“, erklärte sie und fügte hinzu, dass sie außerdem ein großer Fan von Pommes mit Ketchup sei.

 

Tyra Banks: Tyra Beauty soll weiter wachsen

Das Model, das schon 2014 die Kosmetiklinie Tyra Beauty gründete, fühlt sich in ihrer Rolle als Business-Frau noch immer etwas unwohl. Von dem ehemaligen Victoria’s Secret-Engel gibt es bereits Mascaras, flüssige Eyeliner und Foundation Sticks zu kaufen, nun liegt ihr Fokus aber an einer weiteren Expansion.

Laut eines Instagram-Fotos, das ihre Rede bei einer Konferenz an der Success Partners University in Dallas, Texas, am 7. April zeigt, hat sie von den anderen Präsentatoren noch einiges lernen können. Sie konzentriere sich nun auch darauf, Tyra Beauty in ein „global führendes Unternehmen“ zu verwandeln. „Ich weiß, dass es bald so sein wird“, fügte sie hinzu.

Trotzdem fühle sie sich noch immer wie ein „Newbie“ in der Geschäftswelt. „Ich habe soooooo viel Respekt gegenüber den Business-Titanen, die mir heute zugehört haben.“

Bevor sie ihr eigenes Start-up ins Leben rief, absolvierte sie auf der Harvard Business School ein Kursprogramm. Tyra Beautys Business-Modell lehnt an das von Avon an – ein mehrstufiges Marketing System, das auf einen Verkaufsvertrieb aufbaut, bekannt als „Beauty Trainers“.

 

Cara Delevingne: Das perfekte Gesicht für Rimmel London

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Bild von Cara Delevingne

Cara Delevingne (23) modelt wieder: Sie hat einen Deal mit Rimmel London an Land gezogen.

Das Model, das eigentlich angekündigt hatte, sich künftig auf seine Schauspielkarriere konzentrieren zu wollen, ist das neue Gesicht der britischen Kosmetikmarke. Laut ‚WWD‘ wird die Schönheit nicht nur in Werbungen erscheinen, sondern auch als Markenbotschafterin tätig sein. Damit tritt sie in die Fußstapfen von Kolleginnen wie Kate Moss (42) und Georgia May Jagger (24).

Johanna Businelli, Marketingchefin des Mutterkonzerns Coty, ist begeistert. „Es ist so selten, dass eine Beautymarke ein so natürliches Gesicht als Botschafter findet“, sagte sie gegenüber ‚WWD‘. „Wir haben sehr viel Glück, Kate Moss zu haben, aber Cara passt auch fantastisch. Wir suchen uns Leute aus, die keine Kostümierung brauchen, und ich denke, das ist einer der Hauptpunkte. Cara Delevingne ist eine echte britische Frau mit einem wahren britischen Stil – eine klassische Schönheit mit einer nachahmbaren Einstellung. Sie wurde rasend schnell zum Star, wie ein Meteorit. Sie ist total unwiderstehlich und wird von der jüngeren Generation, der Hauptzielgruppe unserer Marke, geliebt.“

Auch Cara selbst freut sich über den Deal. „Es ist eine so ikonische Kosmetikmarke, die das London Girl repräsentiert. Das war eine ganz natürliche Partnerschaft. Die Markenphilosophie und die Markenidentität passen zu meinem eigenen Style und meiner Einstellung. Ich bin stolz darauf, englisch zu sein und nahm die Möglichkeit, mit so einer kultigen englischen Marke zu arbeiten, sofort wahr.“

Die erste Rimmel-London-Kampagne mit Cara Delevingne soll schon bald erscheinen, ab sofort können Snapchat-User Fragen an den Star schicken, indem sie diese mit dem Hashtag #RimmelxCara stellen. Das Model wird diese dann am Freitag über die App beantworten. © Cover Media

Naomi Campbell: Mit Kate Moss gegen Brustkrebs

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Bild von Naomi Campbell

Naomi Campbell (45) und Kate Moss (42) wurden von Mario Testino (61) für den guten Zweck abgelichtet.

Fashion Targets Breast Cancer heißt die Charity, die sich bereits seit 20 Jahren dem Thema Brustkrebs widmet. Von Anfang an dabei war auch Naomi, die auf die Organisation richtig stolz ist.

„In den letzten 20 Jahren hat Fashion Targets Breast Cancer uns alle vereint – Wissenschaftler, Models, Designer, Mütter, Fotografen, Verkäufer – als starke Kraft gegen diese Krankheit. Das sind zwei Jahrzehnte voll starker Unterstützung für innovative Brustkrebsforschung und es ist ganz wichtig, dass wir jetzt nicht damit aufhören“, so Naomi in einem Statement.

Genau wie das Kultmodel ist auch Kate Moss in diesem Jahr wieder dabei. Sie war 1996 auf dem ersten Kampagnenposter von Fashion Targets Breast Cancer zu sehen. Fotografiert wurden die beiden Schönen in diesem Jahr von keinem Geringeren als Mario Testino. Der Starfotograf ist begeistert.

„Als ich gebeten wurde, die Originalgesichter von Fashion Targets Breast Cancer, Naomi Campbell und Kate Moss, für das 20-jährige Jubiläum zu fotografieren, konnte ich gar nicht nein sagen“, gab Mario zu. „Leider wurden wir alle schon mal irgendwie in unserem Leben von Krebs betroffen und es gibt nichts Schlimmeres als zu wissen, dass eine Frau, die dir nahe steht, Brustkrebs hat. Deshalb ist diese Kampagne auch so wichtig.“

Fashion Targets Breast Cancer sammelt Geld durch eine exklusive Kollektion, die von britischen Modehäusern wie Topshop, Laura Ashley oder Marks & Spencer ausgewählt wird. Die Einnahmen gehen direkt an die Forschungs-Charity Breast Cancer Now. © Cover Media

Gucci: Zu dünnes Model wird zensiert

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Bild von Gucci

Gucci darf seine Werbung in Großbritannien nicht zeigen.

Die Kampagne, die eigentlich die Cruise 2016 Kollektion des italienischen Modehauses promoten sollte, wurde jetzt in Großbritannien von der U.K. Advertising Standards Authority (ASA) als gefährlich eingestuft, da sie ein „verantwortungsloses Körperbild“ propagiere.

Einem Leser war das Video, das im Dezember letzten Jahres auf der Homepage der Zeitung ‚The Times‘ veröffentlicht wurde, offenbar ein Dorn im Auge. Der Clip zeigt mehrere Models beim Tanzen sowie Fotos der einzelnen Mädchen. Eines davon präsentiert ein Model in einem langen Kleid, das an eine Wand angelehnt steht – und eben dieses Model ist dem Leser und der ASA zu dünn.

So entschied die Organisation am Mittwoch [6. April], dass eines der Models zwar schlank, aber nicht ungesund, aussehe, die an der Wand lehnende Frau allerdings zu dünn sei. Das Foto sei „verantwortungslos“, da das Model „ausgemergelt“ aussieht. Weiterhin urteilte die ASA: „Ihr Torso und ihre Arme waren ziemlich mager und scheinen nicht in Proportion zu ihrem Kopf und Unterkörper zu stehen.“

Deshalb wurde Gucci die weitere Verwendung des Fotos nun verboten. „Aus diesen Gründen finden wir, dass das Model, das an der Wand lehnt, in dem Bild ungesund dünn aussieht und sind deshalb zu dem Entschluss gekommen, dass die Werbung verantwortungslos ist“, hieß es in einer Pressemitteilung.

Gucci selbst verteidigte die Wahl des Models übrigens damit, dass es eine „subjektive“ Ansicht sei, ob man das Mädchen zu dünn findet oder nicht. Trotzdem nützt es nichts, das Foto muss aus der Kampagne verschwinden. Abschließend solle Gucci sicherstellen, in Zukunft verantwortungsbewusstere Körperbilder zu promoten, rügte die ASA. © Cover Media