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Closet Diary mit Luisa Rotetzki, Schmuckdesignerin

Ganz klar, auf die Details kommt es an!

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JOURgarderobe: Closet Diary mit Rosa Lisa Di Natale, Videoredakteurin bei Condé Nast

Normalerweise ist es jetzt an mir, euch alles über unsere neue Closet-Diary-Kandidatin Rosa Lisa zu erzählen. Dafür löchere ich die meisten mit 100 Fragen, gebe keine Ruhe, nerve und plaudere auch gerne mal aus dem Nähkästchen. Bei Rosa Lisa brauchte ich das alles aber gar nicht, denn sie selbst hat mir den schönsten Text über sich geschickt. Deswegen halte ich jetzt mal die Klappe und lasse euch Rosa Lisa kennenlernen, die als Videoredakteurin Online Video Formate für Vogue, Glamour und GQ produziert.

Als ihr mich gefragt habt, wie man eigentlich Videoredakteurin im Fashion Bereich wird, hatte ich da auch keine genaue Antwort drauf. Wie die meisten jungen Mädels hätte ich früher wahrscheinlich gesagt „Ich will mal was mit Mode und Medien machen!“ In der Realität sah das aber alles ein bisschen anders aus. Denn wer sich keine Mode-Privatschule leisten kann, muss eben einen anderen Weg gehen und sich durchbeißen.

Deshalb habe ich erst Mal Romanistik (Französisch und Italienisch) und im Nebenfach ein Medien Mischfach studiert, wo ich mich auf Film fokussiert habe.

Theorie, Theorie, Theorie bringt einen aber auch nicht weiter, deshalb habe ich ein Praktikum bei einer Fashion- und Beauty-Filmproduktion gemacht und habe quasi alles in der Praxis gelernt, mich in meiner Freizeit mit Video, Schnitt, Technik und natürlich Mode beschäftigt.

Mein Stil? Ich bin irgendwas zwischen Ghetto-Hoodie und französischem Blumenkleid. Aber das wichtigste wird immer der Kleiderschrank meiner männlichen Mitbewohner bleiben, an dem ich mich täglich bediene!

Hier und da habe ich auch Stylisten am Wochenende assistiert, einfach weil es Spaß gemacht hat und ich es interessant fand zu sehen, wie es eigentlich von einer Idee zu einem fertigen Look kommt. Dabei sammelt man vor allem Produktionserfahrung, was für meinen Job heute super wichtig ist!

Bei allem, was zwischen dem Konzept/der Idee und dem fertigen Film passiert, ist man dabei. Man überlegt sich eine Storyline, bucht Models, Locations, sucht Probs, stellt ein Team zusammen, übernimmt die Regie bei der Produktion, führt Interviews und sitzt neben dem Cutter, der den Film schneidet bis der Film dann online geht. Das ist Teamwork pur!

So habe ich ja auch Jessie kennengelernt, bei einem der schönsten Projekte die ich realisiert habe – unbedingt anschauen!!

MONTAG

Mein perfekter Montag beginnt damit, dass ich mich mit meiner Sonnenbrille aufs Fahrrad schwinge, die Musik von M.I.A. auf volle Lautstärke drehe und dann zur Arbeit fahre.

Am Wochenende habe ich ein knallrotes Wildleder Hemd von Jitrois im Vintage Store für 30 Euro geschossen! Wie gut ist das bitte? Das muss natürlich sofort angezogen werden! Ich gehöre nämlich zu den Leuten, die neue Käufe am liebsten sofort tragen wollen. Dazu muss eine bequeme Jeans her, weil ich meine Montage größtenteils am Schreibtisch oder in Meetings verbringe.

Hemd: Jitrois Vintage (ähnlich hier), Hose: Weekday, Schuhe: Converse, Tasche: Zara (ähnlich hier), Sonnenbrille: Mango (ähnlich hier), Gürtel: Asos

DIENSTAG

Da morgen eine Video-Produktion ansteht, geht es heute für mich in den Endspurt. Ich treffe ich mich gleich nochmal mit allen Beteiligten, um in Ruhe die letzten Details durchzusprechen, damit morgen in aller Himmelherrgottsfrühe ja nichts schief läuft.

Das Outfit ist typisch Ich – 501 Levi’s, am Saum selbst abgeschnitten, umgekrempelt und eine lockere Bluse dazu. Meistens trage ich Männerhemden, weil ich ein großer Oversized-Fan bin und maskuline Schnitte liebe. Aber diese gestreifte Bluse fand ich ein spannendes Zwischending. Außerdem ist es das gefühlt tausendste Teil mit Streifen in meinem Schrank.

Bluse: Topshop (ähnlich hier), Hose: Levi’s, Kette: Mr&Mrs, Ohrringe: Accessorize (ähnlich hier), Schuhe: Converse

MITTWOCH

Wenn um 4 Uhr morgens der Wecker klingelt, damit man rechtzeitig mit dem ersten Flieger nach Berlin kommt, gibt es nur eine Option – den Hoodie!

Dazu muss auch alles luftig und locker sein, weil ich auf Drehs auch selbst mitanpacke. Stative, Sandsäcke und Beleuchtung tragen sich schließlich nicht von selbst. Eine Redakteurin, die Equipment in High-Heels und Sommerkleidchen tragen kann, will ich mal kennenlernen.

Das wichtigste Accessoire und ständiger Wegbegleiter ist meine Rough Studios Tasche. Okay… die ist jetzt nicht besonders praktisch, aber ein bisschen Tussi bin ich dann vielleicht doch.

Hoodie: via Soo Hot Right Now (ähnlich hier), Hose: Urban Outfitters, Tasche: Rough Studios (ähnlich hier), Schuhe: Vans

DONNERSTAG

Zurück in München geht es nach der Produktion direkt in den Schnitt. Zusammen mit unserer fabelhaften Cutterin Nicola Powell (die übrigens auch diese Bilder hier geschossen hat), wird das Gedrehte dann zum fertigen Film.

Es ist kaum zu übersehen, dass ich einen Faible für Vintage Levi’s habe! Heute habe ich sie mit einem schwarzen Samt-Body und Adiletten kombiniert. Das Outfit ist ziemlich wild zusammengestellt, aber genau richtig für einen langen, heißen Tag im Schnittraum.

Body: Topshop (ähnlich hier), Jacke: All Saints, Brille: Ace&Tate (ähnlich hier), Hose: Levi’s, Tasche: Vintage (ähnlich hier), Schuhe: Adidas

FREITAG

Das ist wohl der Tag, an dem ich am längsten vor meinem Schrank stehe. Denn das Outfit muss sowohl am Schreibtisch, als auch beim Feierabend-Bier in meinem Stamm-Laden „Nage und Sauge“ passen.

Deswegen setze ich meist auf ein besonderes Teil, wie meine Isabel-Marant-Hose. Dazu kombiniere ich dann Basics, die mindestens eine Nummer zu groß sind und geknotet oder festgesteckt werden.

Shirt: Urban Outfitters (ähnlich hier), Hose: Isabel Marant, Tasche: Calvin Klein, Schuhe: Asos

SAMSTAG

Erst heute habe ich einen Artikel darüber gelesen, warum Frauen keine Jumpsuits tragen dürfen/sollen. Den fand ich allerdings so schwachsinnig, dass ich alle darin aufgezählten Gründe sofort wieder vergessen habe. Jumpsuits sind nämlich richtige Alleskönner und vor allem wandelbar – ich als 90er-Jahre-Kind finde ja auch Wendejacken und solche praktischen Erfindungen irgendwie „schlimmgut“.

Wenn ich tagsüber mit Birkenstock und Basttasche an der Isar bin, tausche ich abends nur ein paar Accessoires aus und man fühlt sich trotzdem irgendwie gestylt.

Jumpsuit: Zara (ähnlich hier), Tasche: Mango, Hut: Brixton (ähnlich hier), Schuhe: Birkenstock, Kette: Selfmade

SONNTAG

Sonntags findet man mich als selbsternannte Hunde-Patentante eigentlich immer auf der Theresienwiese. Dort gehe ich dann am Vormittag mit dem kleinen wuschligen Mogli und Freunden ausgiebig spazieren.

Den Nachmittag verbringen wir in der Sonne im Skatepark, um uns ein paar Tricks abzuschauen. Natürlich trage ich dabei Vans, damit ich jederzeit dazu bereit wäre, auf das Skateboard zu springen. Okay. Spaß beiseite.

Was für manche die Jogginghose am „Cosy Sunday“ ist, ist für mich die fließende Weekday Schlaghose. Einfach bequem in allen Lebenslagen.

Top: Weekday, Hose: Weekday (ähnlich hier), Hut: Sacred Hawk, Tasche: Mango, Schuhe: Vans, Gürtel: Johnny loves Rosie

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Fashion Diary: Sweater Weather Outfits

Der Frühling macht sich bemerkbar – die Temperaturen steigen und die ersten Blümchen zeigen sich. Allerdings sind wir leider noch weit entfernt vom echten T-Shirt Wetter. In dieser Übergangszeit haben stylische Sweater ihren großen Auftritt. Wie ich diese Fashion-Allrounder kombiniere, zeige ich euch heute in meinem Sweater Weather Outfits Fashion Diary!

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Sweater: Alleskönner für die Übergangszeit

Wer sagt, dass Sweater Weather Outfits nur was für gemütliche Sonntage sind? Tatsächlich kann man eine ganze Menge von Looks für verschiedenste Anlässe mit diesen bequemen Oberteilen stylen. Vom schicken Business-Outfit bis hin zur coolen, sportlichen Kombi.

Wie vielseitig andere Bloggerinnen ihre Sweater stylen, hat uns die letzte Fashion Challenge gezeigt. Heute bin ich an der Reihe und habe daher rund um meine Sweater-Favoriten Outfits für jede Gelegenheit zusammengestellt.

Tragbare Trends

In diesem Outfit verbinde ich mehrere Trends der aktuellen Saison. Für einen knalligen Akzent sorgt die pinke Tasche mit Statement-Strap. Der wahre Star des Looks ist allerdings der Sweater! Dank des Korsett-Trends werden weite Teile jetzt im Handumdrehen figurbetont!

Das raffinierte Schnürwerk habe ich mir in diesem Fall zu Nutze gemacht – Ton in Ton mit dem weißen Sweater entsteht einen sehr femininer Look. Die spannende obere Hälfte des Outfits wird von einer schwarzen Marlenehose ausbalanciert. So bekommen Sweater und Tasche die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

Marlenehose: Mango // ähnliche Marlenehose
Tasche: Uterque // ähnliche pinke Tasche
Guitar Strap: Noname // ähnlicher Taschenriemen
Sweater mit Korsett: Pull & Bear // gleicher Sweater

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Cool und Casual

Ein Sweater ist natürlich die ideale Basis für ein cooles Freizeitoutfit. In diesem Look habe ich neben dem Sweater von Calvin Klein Jeans auf eine Mom Jeans, silberne Plateau-Sneakers und Spitzensöckchen gesetzt. So ist das Gesamtbild zwar sehr casual, aber dennoch mit einer Prise Style.

Einer dieser besonderen Akzente ist natürlich auch die gelbe Rebecca Minkoff Tasche. Dazu kombiniere ich einen auffälligen Statement-Strap, der das Outfit noch etwas aufpeppt hervorragend zum übergroßen Typo-Aufdruck des Sweaters passt.

Mom Jeans: Pull & Bear // gleiche Mom Jeans
Plateau-Sneakers: Pull & Bear // gleiche Metallic-Sneakers
Sweater: Calvin Klein Jeans // gleicher Sweater
Guitar Strap: Noname // ähnlicher Strap
Tasche: Rebecca Minkoff via Shopbop // ähnliche gelbe Taschen, vergleichbares Modell

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Elegant und Extravagant

Dieser Sweater schreit eindeutig ganz laut: „Hallo, hier bin ich!“ Die kräftige Farbe und der ausgefallene Schnitt machen dieses Stück zu einem echten modischen Statement. Trotzdem kann man auch ein so extravagantes Oberteil einigermaßen elegant stylen. Der Schlüssel hierzu sind stilvolle Muster, klassische Schnitte und dezente Accessoires.

In diesem Fall habe ich zu knalligem Orange und ausladenden Glockenärmeln einen Bleistiftrock in Midilänge kombiniert. Das schlichte Karo-Muster sorgt zusätzlich für Seriosität. Auch die Accessoires sind zurückhaltende Klassiker – ich setze auf schwarze Pumps und meine altbewährte Gucci Marmont Tasche.

Midirock: Asos // gleicher Bleistiftrock
Tasche: Gucci // ähnliche Gucci Tasche, günstigere Variante
Pullover: Asos // gleicher oranger Sweater
Pumps: Zara // ähnliche schwarze Pumps

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Flieder und Fakeleder

In diesem Look habe ich, wie so oft, lässige und verspielte Aspekte miteinander vereint. Der Sweater in Flieder sorgt mit seinem verspielten Volant für ein wenig Romantik. Im Kontrast dazu steht eine lässige Latzhose aus Kunstleder.

Ein Outfit wie dieses eignet sich perfekt für Gelegenheiten, zu denen man einerseits ein wenig modisches Finesse zeigen und andererseits nicht auf Gemütlichkeit verzichten möchte. Auch die schwarzen Mules aus diesem Look folgen dem Prinzip: stylisch & bequem.

Babyblaue Bandliebe

Wollen wir nicht alle hin und wieder unsere innere Rocker-Braut ausleben? Wenn es für das obligatorische Band-Shirt noch zu kalt ist, sind Sweater mit rockigem Aufdruck genau richtig. Für diesen Look habe ich ein Modell gewählt, das zartes Babyblau mit einem coolen Bandlogo verbindet.

Den perfekten Begleiter für rockige Oberteile kennt ihr vielleicht schon aus meinem Outfit mit der Lacklederhose. In Punkto Schuhe habe ich hier ausnahmsweise nicht Biker-Boots kombiniert, sondern rote Mules in Schlangenleder-Optik.

Lacklederhose: Asos // sehr ähnliche Hose aus Lackleder
Mules: Uterque // ähnliche rote Mules
Sweater: Asos // gleicher hellblauer Sweater
Tasche: Gucci // ähnliche grüne Gucci, günstigere Tasche

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JOURgarderobe: Closet Diary mit Pamela Valentin, Hair & Make-up Artistin

Unser heutiges Closet Diary startet mit einer Weltreise: Von Mombasa in Kenya über Stuttgart nach Südfrankreich, dann Berlin bis hin nach England und zurück nach München. Das klingt vielleicht nach einem schönen und vielseitigen Urlaub, sind aber die Wohnorte von Pamela Valentin. Mit sechs Jahren zog die 34-Jährige aus Mombasa nach Stuttgart und erlernte erst dort die deutsche Sprache. Danach machte sie noch ganz unspektakulär ihre Ausbildung zur Friseurgesellin in Stuttgart, bis es nach Südfrankreich ging – wegen der Sprache natürlich. Je ein Jahr in Berlin und Stuttgart folgten, danach zog es Pamela wieder hinaus in die Welt nach England – wieder wegen der Sprache. In München verbrachte sie dann noch einmal drei Jahre und arbeitet dort für ein Schweizer Modelabel.

Puh, da wird einem schon beim Lesen schwindelig. Jetzt ist Pamela aber wieder in Stuttgart angekommen und arbeitet dort als Haar- und Make-up Artistin. Schuld an ihrem Closet Diary ist – wie immer – Instagram. Ich vermute ja, dass das Geheimnis ihres tollen Stils einfach Mut ist. Und was soll ich sagen, egal ob samtige Overknees (mein Lieblingsoutfit), lila Lippen oder Federjacke – sie sieht in allem großartig aus.

 

MONTAG

Morgens gehe ich zum Crossfit. Danach habe ich mich mit meiner Freundin, die auch Make-up Artistin ist, getroffen um um einen gemeinsamen Job zu besprechen.

Blouson: Zara, Dunkelrotes Karohemd: H&M, Grünes Karohemd: Zara, Hose: COS, Stiefeletten: COS, Brille: Ray Ban, Tasche: Goyard, Lippenstift: NYX

DIENSTAG