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Tyra Banks: Tyra Beauty soll weiter wachsen

Das Model, das schon 2014 die Kosmetiklinie Tyra Beauty gründete, fühlt sich in ihrer Rolle als Business-Frau noch immer etwas unwohl. Von dem ehemaligen Victoria’s Secret-Engel gibt es bereits Mascaras, flüssige Eyeliner und Foundation Sticks zu kaufen, nun liegt ihr Fokus aber an einer weiteren Expansion.

Laut eines Instagram-Fotos, das ihre Rede bei einer Konferenz an der Success Partners University in Dallas, Texas, am 7. April zeigt, hat sie von den anderen Präsentatoren noch einiges lernen können. Sie konzentriere sich nun auch darauf, Tyra Beauty in ein „global führendes Unternehmen“ zu verwandeln. „Ich weiß, dass es bald so sein wird“, fügte sie hinzu.

Trotzdem fühle sie sich noch immer wie ein „Newbie“ in der Geschäftswelt. „Ich habe soooooo viel Respekt gegenüber den Business-Titanen, die mir heute zugehört haben.“

Bevor sie ihr eigenes Start-up ins Leben rief, absolvierte sie auf der Harvard Business School ein Kursprogramm. Tyra Beautys Business-Modell lehnt an das von Avon an – ein mehrstufiges Marketing System, das auf einen Verkaufsvertrieb aufbaut, bekannt als „Beauty Trainers“.

 

Crystal Renn: Fotografie ist meine große Liebe

Bild von Crystal Renn

Crystal Renn (29) drückt am liebsten selbst auf den Auslöser.

In über zehn Jahren im Modelbusiness hat die schöne Amerikanerin oft von sich Reden gemacht. Nicht nur mit tollen Kampagnen, als Muse von Stardesigner Zac Posen oder bei verführerischen Auftritten, Crystal gilt auch als eine der lautesten Stimmen im Kampf gegen den Magerwahn in der Fotobranche und brachte ihre Biografie mit dem Titel ‚Hungry‘ 2009 in mehreren Sprachen auf den Markt.

Inzwischen brennt ihr Herz für eine neue Leidenschaft: das Fotografieren. Im Interview mit der amerikanischen ‚Vogue‘ erzählte die Brünette mehr davon:

„Das Fotografieren ist für mich wie eine wahre Liebe … Ich tue es, wenn ich das Gefühl habe, etwas sagen zu wollen oder vielleicht auch, wenn ich etwas loslassen möchte. Wenn ich einen Moment einfangen oder erinnern will. Für mich ist die Fotografie wie eine Therapie.“

Ihre Leidenschaft für den Blick durch die Linse wurde auf einer Reise durch Patagonien geweckt, nachdem der Wunsch danach schon lange in ihr geschwelt hatte. „Ich wusste schon immer, dass ich Bilder liebe“, seufzte Crystal Renn. „Deswegen habe ich überhaupt erst eine Modelkarriere angestrebt. Es ging mir immer um die Fotos.“

Zu ihren großen Vorbildern gehören Fotografen-Ikonen wie Andre Kertesz, Francesca Woodman und Sarah Moon. © Cover Media

Gigi Hadid: YouTube-Tutorials sind genial!

Bild von Gigi Hadid

Gigi Hadid (20) lernt so einiges aus dem Internet.

Auf der Berlin Fashion Week war das Nachwuchsmodel DER Hingucker auf dem roten Teppich der Maybelline-Show am Brandenburger Tor [18. Januar]: Ein sexy schwarzes Dress, rote Lippen und wunderschön geschminkte Augen machten sie zum Star.

Im Interview mit ‘Stylight’ verriet die Amerikanerin, dass sie nicht jeden Tag so perfekt aussehen muss – wenn sie zum Beispiel zum Sport geht, verzichtet sie auf Make-up. “Es gibt aber Tage, da habe ich total Lust mich zu schminken und werde zum richtigen Geek. Dann schaue ich mir sogar YouTube-Tutorials an, um das perfekte Contouring hinzukriegen”, fügte Gigi grinsend hinzu.

Um vor Shootings frisch und erholt auszusehen, obwohl sie gerade mit Jetlag aus dem Flieger kommt, hat die Blondine einige Last-Minute-Beauty-Tipps auf Lager: “Ein Muss ist schon mal Kaffee”, lachte Gigi. “Ich reise auch immer mit kühlenden Eye-Patches und Gesichtsmasken. Die lege ich mir immer während des Flugs aufs Gesicht und sehe direkt erholt aus, wenn ich aus dem Flieger steige.”

Ihre Fans lieben die Schönheit für ihren frischen Look, ihre freche Art und auch für ihre sexy Kurven. Kaum zu glauben, aber im Modelbusiness wird Gigi regelmäßig dafür kritisiert, zu dick zu sein! Solche Vorwürfe prallen aber einfach an der Laufsteggrazie ab:

 

Lily Cole: Tragt eure Kleidung solange wie möglich!

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Bild von Lily Cole

Lily Cole (28) trägt ihre Klamotten solange, bis sie auseinander fallen.

Das Model engagiert sich in vielen sozialen und gesellschaftlichen Fragen und ist eine große Anhängerin von Livia Firth, der Gründerin von Eco Age Ltd. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, dass Modehäuser ihre Kollektionen umweltfreundlicher produzieren. Als Lily Cole vom britischen ‘Time Out’-Magazin gefragt wurde, welche Tipps sie für Modefans und Shopping-Liebhaber im kommenden Jahr habe, griff sie auf eine Idee von Firth zurück: “Livia Firth, eine große Anführerin der moralisch vertretbaren Mode, hat die Menschen herausgefordert, alles, was sie besitzen, mindestens 30mal zu tragen. Wenn man also etwas kauft, sollte man daran denken, dass man es oft tragen wird. Ich trage dieselben Sachen aus meinem Kleiderschrank immer und immer wieder, solange bis sie auseinander fallen. Wenn ich auf eine Party oder ein Event gehe, suche ich ganz weit hinten im Kleiderschrank und ziehe ein altes Kleid heraus, das hoffentlich noch immer passt.”

Lily forderte Fashion-Fans außerdem dazu auf, neue Kleidung sorgfältig auszuwählen und bei Labels zu kaufen, die “der Welt etwas Gutes tun”.

Seit 14 Jahren ist die Britin mittlerweile im Modebusiness tätig und hat viel in den vergangenen Jahren über die Produktionsmethoden gelernt. “Die Firmen, mit denen ich arbeitete, leisteten entweder tolle Arbeit oder hatten Ärger mit der Beschaffung. Also stellte ich selbst Nachforschungen an. Ich ging in die Richtung von Firmen, die transparentere Lieferketten haben, so wie The Body Shop. Für mich ist das ein andauernder Lernprozess: über die Nachwirkungen des Konsums nachzudenken, was wir kaufen, was wir bewerben und umsichtiger mit dem Business zu sein, das wir unterstützen”, so Lily Cole. © Cover Media

Tess Holliday: Amerikaner akzeptieren Kurven besser

Tess Holliday (30) findet, dass vor allem die Menschen in Großbritannien ein Problem mit fülligen Frauen haben.

Das amerikanische Plus-Size-Model mischt seit Monaten die Modebranche auf und stellt die gängigen Schönheitsideale mehr als infrage: Kurven sind sexy, egal wie ausladend sie sind. Die Amerikaner feiern ihre neue XXL-Ikone, doch im Ausland macht Tess leider eine andere Erfahrung.

Mit der britischen ‘Marie Claire’ sprach sie nun darüber und schreckte auch nicht vor direkter Kritik zurück: “In den Staaten werden fette Menschen mehr akzeptiert – es gibt mehr Plus-Size-Labels und die Menschen sprechen offen darüber. Ich habe gemerkt, dass die meisten Leute, die mich kritisieren aus Großbritannien kommen – sowohl in der Presse wie auch auf Social Media.”

Unter diesem Gesichtspunkt ist es nur zu verständlich, dass sich Tess in England nicht allzu wohl fühlt. Sie verglich das mit ihrem Heimatgefühl: “Seit ich in Großbritannien bin, werde ich auf der Straße angestarrt”, klagte sie, “aber in den Staaten kommen die Menschen zu mir und sagen Dinge wie ‘Ich liebe deine Haare’ oder ‘Ich liebe dein Kleid, du bist so süß’. Hier starren mich die Menschen an, als wäre ich durchgeknallt.”

Das Problem am XXL-Business: Die Kritiker halten sich nicht zurück. Tess Holliday kann manchmal gar nicht fassen, was sie über sich lesen muss: “Die Leute denken, wir [Plus-Size-Models] sind eklig, sie halten uns automatisch für faul. Dabei arbeite ich hart und bin ständig auf den Beinen. Ich bin ein ganz normaler Mensch, aber die Leute sehen mich, als wäre ich nicht real – so, als hätte ich keine Gefühle. Sie glauben, sie könnten mich behandeln, wie sie wollen.

Sam Rollinson: “Ruhig bleiben, es ist nur Fashion”

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Bild von Sam Rollinson

Sam Rollinson setzt für ein glückliches Modelleben auf innere Ruhe und ein dickes Fell.

Die Britin wurde mit 13 Jahren entdeckt und nachdem sie zunächst zögerte, dem Laufstegjob eine Chance zu geben, gilt sie mittlerweile als eines der gefragtesten Gesichter der Gegenwart.

Ihr Terminkalender ist voller Shooting-Dates für Edelmarken wie Burberry und Balenciaga und sie absolviert zahlreiche Spaziergänge auf dem Laufsteg – während einer Fashion-Week-Saison kam sie beispielsweise auf unglaubliche 63 Jobs.

“Ich denke mir einfach: Ruhig bleiben, es ist nur Fashion”, erklärte Sam im Interview mit ‘The Guardian’ lächelnd, wie sie ihr Arbeitspensum aushalte.

Auch ihre Fähigkeiten, ziemlich sorglos durchs Leben zu gehen und es sich nicht zu Herzen zu nehmen, wenn sie einen Job nicht bekommt, hält sie für sehr wertvoll, um im Business zu überleben.

“Das und ein dickes Fell, denn letztendlich liegt es nicht in deinen Händen, ob du einen Job kriegst oder nicht. Es geht nur darum, wie du aussiehst und da gibt es nunmal nicht so viel, was du verändern könntest.”

Als etabliertes Model genießt die brünette Schönheit ein angenehmes Leben. So richtig fassen kann Sam ihren Status aber erst, seitdem sie 2010 an der Seite von Rosie Huntington-Whiteley und Douglas Booth in der Burberry-Kampagne auftauchte.

“Ich war 14 und mit etlichen Erwachsenen bei Fotoshootings. Ich war schüchtern und wusste nicht, was ich mit den anderen reden sollte. Ich meine, 14, 15 zu sein, das ist sowieso eine komische Zeit für jeden. Das als Model durchzumachen ist seltsam. Aber ich habe mich daran gewöhnt und es war gut, die Möglichkeit dazu gehabt zu haben. Ich finde, [meine Agentur] Select hat einen wirklich guten Job gemacht, als sie mit mir arbeiteten. Wäre ich mit 18 entdeckt und direkt auf den Laufsteg geschickt worden, hätte mich das total überwältigt”, gab Sam Rollinson zu. © Cover Media